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Zurück zur Übersicht (Presse) / Zurück zur Startseite ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- KURIER AM SONNTAG (Weser Kurier) vom 10. September 2006 Themsen besiegt Klubkollegen Routinier von der LG Bremen-Nord gewinnt 7-Meilen-Lauf Von unserem Mitarbeiter Karsten Hollmann Platjenwerbe. Das Favoritentrio von der LG Bremen-Nord setzte sich beim traditionellen 7-Meilen-Lauf der SG Platjen- werbe mit über 100 Teilnehmern souverän durch. Nur die Reihenfolge war vorher noch nicht klar. Frank Themsen hatte zwar vor dem Lauf über die 11,2 Kilometer noch die Favoritenrolle an seine beiden Vereinskollegen Torsten Naue und Joaquim Pedro abgegeben, machte das Rennen dann aber doch in einer guten Zeit von 36:36 Minuten. Damit verwies der 38-Jährige Joaquim Pedro um 19 Sekunden in die Schranken. Torsten Naue landete mit 37:32 Minuten unangefochten auf Position drei. Dabei hatte es lange so ausgesehen, als ob Torsten Naue und Frank Themsen den Sieg unter sich ausmachen würden. Bis zu Kilometer ?? lagen die beiden Teamkameraden auch noch stets in etwa gleichauf. Doch dann musste Naue abbrechen lassen. "Ich hatte schwere Beine", erklärte der 41-Jährige. Ihm steckte ebenso wie Joaquim Pedro noch der Zwölf-Kilometer-Citylauf in Verden vom Vortag in den Knochen. Der acht Jahre jüngere Pedro steckte den Wettkampf in Verden allerdings besser weg. Kurz nachdem Naue das Tempo von Themsen nicht mehr mitgehen konnte, rauschte Joaquim Pedro an seinem Freund vorbei. Nun machte sich auch Frank Themsen ernsthafte Sorgen um seinen Spitzenplatz. Der Vorjahressieger fürchtete vor allem die Spurtstärke seines jüngeren Kollegen. "Ich dachte, Joaquin geht am Berg an mir vorbei", beschrieb Frank Themsen seine Gefühle kurz vor dem Ziel am Dorfgemeinschaftshaus in Platjenwerbe. Doch der Angriff blieb aus. Warum Frank Themsen eine Minute schneller war als im vergangenen Jahr, vermochte er sofort zu erklären: "Das Teilnehmerfeld war einfach besser. Da musste ich mich eben mehr anstrengen." Dabei hatte Themsen vor der 19. Auflage der Veranstaltung nicht mit einem Erfolg gerechnet. Er zeigte seine Schwielen an den Händen und verwies auf seine schwere körperliche Arbeit: "Ich baue gerade ein Haus." Schnellste Frau war wie im Jahr 2005 erneut Ulrike Reich von der SG Platjenwerbe. Die 38-Jährige überquerte die Ziellinie nach 48:49 Minuten. Damit war die diesmal für die Brustkrebsinitiative startende Athletin über zwei Minuten schneller als im Vorjahr. ==> Ergebnisse
HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 11. September 2006 Kinder nach Hause geschickt 300 Mädchen und Jungen waren zuviel für den 11. Stadtlauf -- Matthias Zöll gewinnt Langstrecke Northeim. Auch wenn der Auftakt zum 11. Northeimer Stadtlauf diesmal ungewohnt tränenreich verlief, so wurde die Ver- anstaltung am Samstag in der Innenstadt doch wieder ein voller Erfolg. "Wegen der unerwartet vielen Anmeldungen zum Bambinilauf mussten wir rund 40 Kinder wieder nach Hause schicken", bedauerte Volker Oelze, der Vorsitzende der aus- richtenden Triathlon-Freunde Northeim (TFN). Fast 300 Kinder und damit 130 mehr als im Vorjahr wollten sich für das 1200 Meter lange Rennen anmelden. Kapazität gesprengt "Das hat unsere Kapazitäten einfach gesprengt", stellte Oelze fest. Obwohl der Lauf schon für Mädchen und Jungen getrennt ausgetragen wurde, habe man nicht zuletzt wegen der Durchquerung der City-Centers die Teilnehmerzahl beschränken müssen. "Da hatte die Sicherheit der Läufer höchste Priorität", so der TFN-Vorsitzende. Es blieb natürlich nicht aus, dass das eine oder andere Kind weinend den Startplatz auf dem Münsterplatz verließ. "Für das nächste Jahr werden wir uns eine Verbesserung einfallen lassen", versprach Volker Oelze. Dass die Teilnehmerzahl des 11. Stadtlaufs trotz des großen An- drangs bei den Kleinsten dennoch insgesamt knapp unter denen des Vorjahres lag, hatte für Oelze zwei Gründe. "Zum einen war die Zeitspanne zwischen den Sommerferien und dem Lauf zu groß, zum anderen hatten wir mit der großen Konkurrenz durch den Tag der Retter auf dem Mühlenanger zu kämpfen", sagte er. Angesichts dieser Tatsache könne man den diesjähr- igen Stadtlauf nur "als Riesenerfolg" werten. Auch sportlich gab es für die Aktiven jede Menge Grund zum Jubeln. Besonders groß war die Freude wie in jedem Jahr bei den Siegern der Jugendläufe, wo der D-Schüler Steffen Kappey von der Grundschule Naensen als Gesamt-Erster nach 1200 Metern in 4:33,6 Minuten die Ziellinie überquerte. Eine knappe halbe Minute später (5:04,3) kam Celine Plautz (ebenfalls GS Naensen) als erstes Mädchen ins Ziel. Den Sieg im Volksbank-Lauf über 9624 Meter, wo diesmal 47 Aktive ins Ziel kamen, sicherte sich in guten 33:04,3 Matthias Zöll vom Triathlon-Team Witten. Schnellste Frau war die Northeim- erin Manuela Ederwien in 52:08,8 min. Im AOK-Lauf über 4812 Meter schnappte Johannes Raabe (LG Hannover) dem Vorjahrssieger Chris Lemke den ersten Platz weg. (per) ==> Ergebnisse
HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 11. September 2006 Sarstedt -- 614 Füße geben ihr Bestes (sky/vb). Die Premiere ist gelungen: Die Neuauflage des Sarstedter Stadtlaufs ist erfolgreich an den Start gegangen. Insge- samt sind 307 Läufer aller Altersstufen auf die Piste gegangen, weit mehr als die Veranstalter zuvor gehofft hatten. Auch das gute Wetter scheint einiges dazu beigetragen zu haben. Bis zur letzten Minute meldeten sich noch Laufsportler an. Jürgen Müller strahlt über beide Backen. Die Erleichterung ist ihm anzusehen. Sonnabend kurz vor 14 Uhr. Die Veranstaltung läuft wie am Schnürchen, freut sich der Vorsitzende des Stadtmarketingvereins Sarstedt, der in den vergangenen Wochen mit der Organisation alle Hände voll zu tun hatte. Wetter prima, Bombenstimmung bei den mehr als 100 Helfern aus allen Vereinen und eine große Resonanz bei den Anmeldungen, zählt Müller auf. Und seinen sportlichen Teil hat er an diesem Tag schon erledigt: “Meine zehn Kilometer bin ich längst gelaufen.” Von Punkt zu Punkt der Veranstaltung, meint er. Denn der Sarstedter Stadtlauf hat insgesamt drei Veranstaltungsorte, an denen sich die Zuschauer konzentrieren. In der Engen Straße befinden sich die Anmeldung für die Nachzügler und der Ziel- einlauf mit weithin sichtbarer elektronischer Zeitmessung. Damit bei den Zeiten auch nichts schief gehen kann, überwacht die Firma Hucke-Timing das Geschehen. Die Messung erfolgt komplett elektronisch. “In den Startnummern, die die Läufer zu- vor bekommen haben, ist ein kleiner Chip eingebaut. Auf diesem Chip sind die persönlichen Kennzeichen der Teilnehmer gespeichert”, erklärt Mitarbeiter Joachim Hucke. Sobald ein Läufer das Ziel überquert, werden die Daten über eine An- tenne an Hucke-Timing übertragen. Die beiden großen Läufe über fünf und über zehn Kilometer starten vor der Innerstebrücke unter jeweils großem Hallo der Zuschauer auf beiden Seiten. Und auch der Stadtbadparkplatz wird für den Stadtlauf genutzt. Zu Beginn eher spärlich. Das Sarstedter Blasorchester hat anfangs nur wenige Zuhörer, doch die Musiker lassen sich ihr Spiel nicht verdrießen. Zu den beiden Preisverleihungen strömen dann allerdings die Zuschauer an den Bühnenwagen, auf dem eine endlos lange Reihe an blitzenden Pokalen für die Teilnehmer bereitsteht. Doch vor der Ehre kommt erst die Mühe: Aufgeregt tummeln sich die 78 Starter für den Kinderlauf unterhalb der Rathaustreppe. Nun, eigentlich 79 Starter, denn Norbert Mierzowsky, Lokalredak- teur beim Sarstedter Anzeiger, hat sich ebenfalls in die sportliche Kluft geschmissen und geht als rasender Reporter an den Start. “Wir stiften als Redaktion einen Pokal für den Paula-Sprint-Lauf”, erklärt er zuvor Jürgen Matz, der die ganze Veran- staltung per Funk-Mikro moderiert. Und als Höhepunkt für den ersten Sieger einer Sarstedter Grundschule hat Norbert Mierzowsky noch eine gute Nachricht mitgebracht: “Wir laden die ganze Klasse zu einer Busfahrt in den Zoo Hannover ein.” Dass der Redakteur bei dem Lauf außerhalb der Konkurrenz bleiben will, macht er auch durch seine aufwändige Aus- stattung deutlich. Mit Kamera, Block, Stift und Handy hat er reichlich Ballast dabei. Und auch einen Sarstedter Stadtplan zieht er aus der Tasche: “Falls wir uns verlaufen sollten.” Doch die Sorge ist überflüssig. Die Veranstalter haben die Strecke gut gekennzeichnet. Außerdem radeln zwei Strecken- warte vor und hinter dem Pulk, damit ja nichts schief geht. Und während nach knapp vier Minuten die ersten Flitzer ins Ziel einlaufen, trabt Norbert Mierzowsky gemütlich neben dem vierjährigen Schlusslicht Simon Plenge von der FSV Sarstedt hinterher. Den kleinen Mann hat der Ehrgeiz gepackt, auf jeden Fall die Strecke zu meistern. In jeder Kurve, in der die Zu- schauer ihn mit Klatschen anfeuern, legt er noch einen Zahn zu. “Ich bin schon mal 1000 Meter gelaufen”, verrät Simon auf dem langen Stück in der Weberstraße seinem Mitläufer stolz. Und dann hängt er den voll bepackten Redakteur auch noch auf den letzten Metern vor dem Ziel ab. Glücklicher Sieger ist am Ende Daniel Boevers von der TuSpo Schliekum: Nach nur 4:00,7 Minuten ist er wieder im Ziel. “Ich glaube, das ist eine ganz gute Zeit”, meint der junge Sportler im Anschluss, der viermal in der Woche läuft und zudem noch leidenschaftlich gern Fußball spielt. Aber noch ein anderer Sarstedter strahlt nach dem Zieleinlauf. Jan Kluckert läuft als erster Sarstedter Grundschüler ins Ziel und gewinnt damit für die Klasse 3b der Albert-Schweitzer-Grundschule die Klassenreise in den Zoo Hannover. “Mein Papa hat mich hier beim Lauf angemeldet”, erklärt der Neunjährige. Zweimal in der Woche läuft er, obwohl er am allerliebsten Fußball spielt. Das Trikot vom mor- gendlichen Training trägt er übrigens immer noch und auch die Kickerschuhe sind noch am Fuß. “Ja, sportlich ist er wirk- lich”, sagt Mutter Petra Kluckert. So richtig ernst wird es um 15 Uhr: Pünktlich ertönt der Startschuss und 111 Läufer der verschiedensten Altersklassen machen sich auf zum Fünf-Kilometer-Lauf durch die warme Nachmittagssonne. Am Ende gewinnt Thomas Ruminski in 17:13,4 Minuten. Aber auch die weiblichen Läuferinnen gehen nicht leer aus. Manfred Salzer vom TKJ Sarstedt schenkt jeder Frau, die das Ziel durchquert, eine Rose. Warum? “Na ja”, erklärt er, “weil die Frauen so schön gelaufen sind.” Ein paar Minuten später machen sich wieder Läufer bereit. Zehn Kilometer stehen nun auf dem Programm. Gestartet wird ein Stückchen weiter hinter der Innerstebrücke, damit es am Ende auch wirklich 10 000 Meter sind. Jürgen Matz geht mit und um kurz nach 16 Uhr ertönt der letzte Startschuss des Tages. Am Ende hat ein 34-jähriger Mann mit dem wohlkling- enden Namen Jose-Luis Gonzalez-Diez den längsten Atem und läuft nach 36:12,5 Minuten durch das Ziel. Danach folgt dann auch endlich die Ehre: 90 Pokale werden an etliche Teilnehmer verteilt. ==> Ergebnisse
NORDWEST ZEITUNG vom 11. September 2006 “Lauffeuer” besteht Feuertaufe Citylauf: 492 Teilnehmer am Start -- Viel Lob für die Organisation Von Lore Timme-Hänsel Brake. Der 1. OLB–Eon-Citylauf, vom Lauftreff “Lauffeuer” des SV Brake zum 150. Stadtjubiläum reibungslos über die Bühne gebracht, wird einen festen Platz im Braker Veranstaltungsprogramm einnehmen. “Der nächste Lauf findet am 9. September 2007 statt”, verkündete Michael Kurz, Leiter des Organisationsteams, bei der Siegerehrung. Insgesamt 492 Läufer und Läuferinnen gingen beim Citylauf an den Start, 442 kamen ins Ziel. Auf die Strecke durch die Innenstadt, den Binnenhafen und entlang des Stadtdeiches wurden sie von Bürgermeisterin Uta Maron geschickt. Schaulustige feuerten die Läufer lautstark an. Mit viel Applaus wurden auch die Mädchen und Jungen bei den 850-Meter-Läufen bedacht. Hier kamen Lynn Hauptfleisch und Thorne Apfelstedt als Erste ins Ziel. Schnellste Brakerin beim Zehn-Kilometer-Lauf war Michaela Kurz, der schnellste Braker war André Bolles. Von den Läufern gab es viel Lob für die Organisatoren. “Das ist alles gut vorbereitet”, stellte eine Gruppe aus Bederkesa in der Meldestelle in der Begegnungsstätte fest. Auch das Rahmenprogramm auf dem Postplatz kam gut an. Während sich die Teilnehmer für die Fünf- und Zehn-Kilometer-Läufe eine Massage am Stand der Krankengymnastikpraxis von Ute Müller- Schmidt gönnten, vergnügten sich die Kinder in der Hüpfburg, am Malstand oder beim Luftballonwettbewerb, bei dem die Auszubildenden der OLB alle Hände voll zu tun hatten. Mit Oldies und County-Musik unterhielt das “Trio Inferno”, bei Round Table Brake gab es leckere Bratwurst und in der Begegnungsstätte sorgte der SV Brake mit einem großen Kuchen- büfett für das leibliche Wohl. ==> Ergebnisse ==> Website der Veranstaltung
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 11. September 2006 Reizvolle Landschaft lockt Teilnehmer nach Schapen Attraktive Strecke beim sechsten Wettbewerb der Serie "Braunschweig läuft" Von Florian Wichert Jung und Alt lief beim 33. Schapener Volkslauf auf verschieden langen Strecken um Pokale, Medaillen und Urkunden. Den Meisten jedoch kam es einfach nur auf die Bewegung an der frischen Luft an. Außer im Wandern und Walking wurde bei den Läufen von 1,2 bis 19,6 Kilometern jeweils ein Gesamtsieger sowie die Erfolgreichsten der jeweilig beteiligten Alters- klassen ermittelt und anschließend geehrt. Dass es jedoch nicht nur um Preise ging, wurde deutlich, weil viele Spüortler nicht zur Siegerehrung erschienen. "Die Strecke und das Umfeld sind sehr schön, Deshalb mache ich seit Jahren mit. Das ist ein gemütliches Sonntagsvergnügen", schildert Elvi Hagemann die Gründe für ihre Teilnahme. Wie ihr Mann gewann auch sie in ihrer Altersklasse. Nach dem Start vor der Mehrzweckhalle des TSV Schapen verlief die Streckenführung über Riddagshausen und Glies- marode, was bei allen Teilnehmern sehr viel Zuspruch fand. "So war auch die Anstrengung nicht so schlimm, wie ich dachte", erläutert Nina Huhn aus Wolfsburg nach den 19,6 Kilometern. Ähnlich sieht das Thomas Heuck, der bei den Männern überlegen den Gesamtsieg holte: "Wie im vergangenen Jahr war es ein absoluter Spaßlauf, der gut in meinen Trai- ningsplan passt." Und so gingen insgesamt rund 700 Lauf-Begeisterte bei den verschiedenen Strecken an den Start und wurden von auf den Tag verteilt insgesamt 500 Schaulustigen angefeuert. "Im Vorjahr waren es möglicherweise noch ein paar mehr, aber dank des Wetters können wir auch diesmal wieder zufrieden sein", freut sich Ulrich Volkmann, der zweite Vorsitzende des TSV Schapen und Hauptverantwortliche für die Ausrichtung der Veranstaltung, über die Zahlen. Teilnehmer gab es in jeder Altersstufe. Der Jüngste war gerade vier Jahre alt, der Älteste über 80. Der 95-jährige Gerhard Meyer, der noch im letzten Jahr teilnahm, musste aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen. "Das bedauern wir sehr", verdeutlicht Volkmann. Jost Trier, der bereits am Nachtlauf teilnahm, trat an die Stelle von Meyer und ging in Schapen die 9,8 Kilometer an. "Ich erprobe mich gern, ob ich es noch schaffe, auch wenn das nicht mehr so oft ist wie früher. Da sind wir im Jahr bei 20 Ver- anstaltungen angetreten", erzählt der 82-jährige. Seine Laufgruppe ist mittlerweile auch stark dezimiert auf zwei Personen. Der Volkslauf in Schapen ist das sechste Rennen in der Serie "Braunschweig läuft", zu der auch der Nachtlauf gehört. Die siebte und letzte Veranstaltung findet am Sonntag, den 1. Oktober bei "Rund um den Südsee" statt. ==> Ergebnisse
Presseinformation vom 11. September 2006 (Von Manfred Scholz) 19. SSK-Stadtlauf in Hameln Leichtathletik. “Nach dem Zwischensprint des späteren Siegers Christian Haupt von Hannover 96 habe ich mich ganz auf den Platz zwei und eine neue Bestzeit (34:58 Minuten) konzentriert. Ich bin total zufrieden über meine Zeit, so schnell bin ich noch nie gelaufen”, lautete das Fazit des Hamelner Lokalmatadors Philip Priebe nach einem spannenden Rennen über 10.000 Meter bei der 19. Auflage des Hamelner SSK Stadtlaufes. Denn nicht nur im Hauptlauf hatte den starken heimisch- en Läufern ein Hannoveraner in die Suppe gespuckt. Auch im schnellen Jedermann-Lauf über vier Runden und damit 5.000 Meter durch die Hamelner Altstadt ging der Sieg an den 43-jährigen Jürgen Bressen vom TuS Ricklingen. Bei idealen Witterungsbedingungen hatten zuvor Bürgermeister Rolf Brehmeier und SSK-Vorstand Klaus F. Tobisch die knapp 350 Läufer, davon 76 Bambinis, auf den schnellen Altstadtkurs geschickt, auf dem die vielen Zuschauer viele neue, aber auch bekannte Gesichter sahen. Im Hauptlauf hatte sich in den ersten vier Runden eine Dreiergruppe mit Christian Haupt aus Hannover und den beiden Hamelnern Philip Priebe und Paul Whibley gebildet, die sich vom übrigen Feld absetzen konnten. Dem Antritt der 96-er konnten die beiden nicht mitgehen. Im Ziel blieb für den 26-jährigen Haupt die Uhr bei 34:24 Minuten stehen. Priebe lief in 34:58 neue Bestzeit und Whibley wurde in 35:04 Minuten vierter. Die schnellste Frau kam vom VfL Bad Nenndorf - die 38-jährige Britta Struckmann freute sich: ”Ich bin zum ersten Mal in Hameln und bin gleich persönliche Bestzeit auf dem schnellen Kurs gelaufen, ich komme bestimmt wieder”. Zweite wurde die mehrfache Siegerin der Vorjahre, Ulla Köppen vom VfL Hess. Oldendorf (44:41 Minuten), vor Dörte Bahlmann (45:56 Minuten) vom VfL Bad Nenndorf. Im 5.000 Meter Jedermann-Lauf zeigte der Nachwuchs der heimischen LG Weserbergland mit Tobias Götze, Kutbettin Oruc und Malte Siebert wie erwartet seine ganze Stärke. Beugen musste sich die Hamelner Jugend nur dem 43-jährigen Routinier Jürgen Bressen vom TuS Ricklingen, der schon dreimal in Hameln siegte. Er konnte dem 17-jährigen Tobias Götze allerdings auf der Zielgeraden gerade mal vier Sekunden abnehmen. Bressen benötigte 16:31 Minuten, Götze sehr gute 16:35 Minuten und der 18-jährige Kutbettin Oruc von der LG kam in 17:39 Minuten vor Malte Siebert (13 Jahre, 18:14 Minute) ins Ziel. Schnellste bei den Frauen war die 15-jährige Kathy Spieß vom TV Jahn Welsede in 21:33 Minuten vor Viola Bachmann, LT SC Bad Münder, in 22:18 Minuten. Schnellster im Schülerlauf war Andy Spieß (Jahn Welsede, 4:27 Minuten) bei den Jungen und seine Schwester Kathy (4:50 Minuten) bei den Mädchen. Neben den Läufern von der Grundschule Tündern, der AWO-Sport-Kita, dem 1. Karate Dojo Hameln, der Arbeitsgruppe Zivilcourage der Jugendanstalt Hameln waren die 34 Mitglieder des LT SC Bad Münder die größte Gruppe und konnten den Pokal hierfür zum zehnten mal mit nach Hause nehmen. Das Fazit von Gesamtleiter Manfred Scholz vom Veranstalter dem ESV Eintracht Hameln, lautete: ”Prima Wetter, zufriedene Läuferinnen und Läufer, viele begeisterte Zuschauer, prima Helfer. Wir bleiben unserem Motto, eine Breitensportveranstaltung für Jedermann, vom Top- bis zum Freizeitläufer anzu- bieten treu und freuen uns auf die Jubiläumsveranstaltung im nächsten Jahr”. Da will dann auch Stadtsparkassen Vorstand Klaus F. Tobisch über fünf Kilometer an den Start gehen. ==> Ergebnisse ==> Fotos von der Veranstaltung gibt’s unter www.fotomanni.com
DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 12. September 2006 Mischung aus Breiten- und Leistungssport Trotz gesunkener Teilnehmerzahl sind die Organisatorinnen des Platjenwerber 7-Meilen-Laufs zufrieden Von unserem Mitarbeiter Karsten Hollmann Platjenwerbe. Trotz idealer Witterungsbedingungen für eine Laufveranstaltung mit bedecktem Himmel und 18 Grad Luft- temperatur gingen nicht alle gemeldeten Athleten beim 7-Meilen-Lauf der SG Platjenwerbe an den Start. Mit insgesamt 170 Startern in allen Läufen wurden die optimistischen Erwartungen mit bis zu 250 Teilnehmern daher nicht ganz erfüllt. Zu den 100 Läufern im Hauptlauf über die 11,2 Kilometer gesellten sich noch 70 Läufer im 3,3-Meilen-Lauf sowie in den Meilen- läufen für die Minis. Die leicht gesunkenen Teilnehmerzahlen störte das Organisationsteam um Claudia Winkler, Anke Beck- mann, Antje Siol, Christiane Glienke und Ilona Roselt aber gar nicht. "Im vergangenen Jahr hatten wir zwar ein paar mehr Läufer. Das ist aber egal", erklärte Claudia Winkler. Auch wenn das Siegertrio von der LG Bremen-Nord, Frank Themsen, Joaquim Pedro sowie Torsten Naue, im 7-Meilen-Lauf für Spitzenzeiten sorgte, wurde der Breitensportgedanke der SG Platjenwerbe voll erfüllt. Es gingen nämlich sowohl die Topläufer von der LG Bremen-Nord als auch ganz normale Hobby- läufer und ganze Schulklassen ins Rennen. Während sich der Veranstalter im vergangenen Jahr einen Besenwagen gewünscht hätte, damit der 7-Meilen-Lauf nicht ewig dauert, so kehrte der letzte Aktive im 7-Meilen-Lauf, Günter Pageler, bereits nach 1:10:35 Stunden wieder in den Start- und Zielbereich am Dorfgemeinschaftshaus in Platjenwerbe zurück. Über tolle 53:24 Minuten freute sich der Sieger bei den Senioren M 70, Bernd Kolberg. Bei den Frauen hätte Ingrid Hillebrecht mit ihren guten 50:00 Minuten im vergang- enen Jahr noch locker den Sieg davon getragen. Diesmal langte es jedoch nur zu Rang zwei, weil die Vorjahressiegerin Ulrike Reich von der SG Platjenwerbe noch eine Schippe drauf legte. "Ich habe viel mehr trainiert als im vergangenen Jahr", erklärte die 38-Jährige ihre Steigerung von über zwei Minuten. Wegen eines Computerfehlers wurde bei der Siegerehrung zunächst Martina Pundt zur Zweiten erklärt. Das Organisationsteam bemerkte den Irrtum aber noch rechtzeitig. Damit fiel Martina Pundt noch auf Rang drei zurück. Wie bei einer solchen Großveranstaltung üblich, lief nicht alles nach Plan. So musste Ritterhudes Bürgermeister Giselher Klinger den 7-Meilen-Lauf auch "anklappen" und konnte ihn nicht wie vorgesehen anschießen. Die Gaspistole war zwar vorhanden, nur nicht die dafür vorgesehenen Platzpatronen. "Die liegen noch bei irgend jemandem in der Schublade", ver- mutete Claudia Winkler. Der gelungenen Veranstaltung tat dies allerdings keinen Abbruch. Es hatten sich am Dorfgemein- schaftshaus sowie an der Strecke rund um Platjenwerbe viele Zuschauer eingefunden, um die Athleten lautstark zu unter- stützen. Antje Siol und Co. organisierten ihren dritten von insgesamt bereits 19 7-Meilen-Läufen in Platjenwerbe. Bei den Vorläufen zum 7-Meilen-Lauf räumten die Sportler des gastgebenden Vereins ganz kräftig ab. Der herausragende Läufer über die 3,3 Meilen (5,28 Kilometer) war der Platjenwerber Bastian Schwarzat. Der Nachwuchsläufer entschied den Wettbewerb in 18:37 Minuten mit einem Vorsprung von 90 Sekunden vor Matthias Möbeus von der LG Bremen- Nord zu seinen Gunsten. Auch bei den Mädchen lag mit Marisa Oeker eine Läuferin der SG Platjenwerbe vorn. Sie über- querte die Ziellinie nach 26:05 Minuten. Die Sieger der Minimeilenläufe für Mädchen und Jungen (Jahrgang 1993 und jünger) gehören ebenfalls der Sportgemeinschaft Platjenwerbe an. Björn Finken blieb bei den Jungs als einziger Läufer unter der magischen 4-Minuten-Grenze und verwies Hans Luhrmann mit einem Vorsprung von zehn Sekunden in die Schranken. Finken betreibt seit Januar dieses Jahres ein intensives Lauftraining. "Nach den ersten 50 Metern hatte ich keine Zweifel mehr an meinem Sieg", zeigte sich der 13-Jährige selbstbewusst. Genau wie Björn Finken zählt auch die Gewinnerin des Mädchen-Meilenlaufes, Laura Saathoff, zur Übungsgruppe von Coach Gerd Möbeus. Die Platjenwerberin verzeichnete mit 4:16 Minuten ebenfalls eine hervorragende Siegerzeit. "Als Quereinsteiger in diesem Verein spreche ich eine andere Sprache. Ich habe zudem einen guten Draht zu jungen Leuten", verriet Gerd Möbeus, der seit März des vergangenen Jahres bei der SG Platjenwerbe aktiv ist, sein Erfolgsrezept. ==> Ergebnisse / Ein weiterer Pressebericht vom 10. September 2006
OSTERHOLZER KREISBLATT vom 12. September 2006 14-jährige Tahnee Tietjen hängt die Konkurrenz ab Bremervörderin stellt beim 25. Bokeler Straßenlauf neuen Bezirksrekord über fünf Kilometer auf / Laudan triumphiert im Halbmarathon Von unserem Mitarbeiter Karsten Hollmann Bokel. 101 Athleten beteiligten sich am Jubiläums-Straßenlauf des Leichtathletikvereins (LAV) Bokel. Bei der 25. Auflage der Veranstaltung wurde sogar ein Bezirksrekord verzeichnet: Die erst 14-jährige Tahnee Tietjen vom TSV Bremervörde gewann nicht nur die Gesamtwertung bei den Frauen über die 5-Kilometer-Strecke, sondern stellte mit 19:35 Minuten auch eine neue Bestmarke in ihrer Altersklasse für den Bezirk Stade auf. Im Halbmarathon war Uwe Brauns vom OSC Bremerhaven nicht zu schlagen. Der Seestädter distanzierte den Zweitplatz- ierten Andreas Römhild (ohne Verein) in guten 1:25:31 Stunden um über eine halbe Minute. Bester Läufer aus dem Kreis Osterholz war Ronald Kwapinski von der Startgemeinschaft Osterholzer Leichtathleten. Dessen Klubkollegin Gabriele Laudan setzte sich auf dieser Distanz bei den Frauen durch. Der Vorsprung der Worpswederin vor der Zweiten, Irene Suschko-Kück, war so groß, dass die Aktive auf den letzten Metern noch hätte Blumen pflücken können. Laudan verwies Suschko-Kück in 1:45:37 Stunden um knapp zwölf Minuten in die Schranken. Teilnehmerstärkster Wettkampf mit 32 Aktiven war der Lauf über die zehn Kilometer. Hier wurde Gerrit Lubitz seiner Favoritenrolle gerecht. Der Bokeler Mehrfachsieger von der ATS Buntentor aus Bremen legte mit 34:40 Minuten eine her- vorragende Zeit an den Tag. Der 40-Jährige wusste bereits vor dem Lauf, wer ihm als einziger Teilnehmer hätte gefährlich werden können: "Holger Brunkhorst ist ein starker Läufer." Der fünf Jahre jüngere Konkurrent aus Ahrenswolde bei Harse- feld ärgerte Lubitz im Rennen aber nur ein bisschen. Sein Rückstand auf den Sieger betrug fast vier Minuten. Nele Dehnenkamp nur Zuschauerin Die für den TSV Wehdel startende mehrfache Bezirksmeisterin Nele Dehnenkamp wäre in ihrem Wohnort in Bokel eben- falls gerne über die fünf oder die zehn Kilometer an den Start gegangen. Die große Nachwuchshoffnung schlägt sich jedoch derzeit mit einer hartnäckigen Verletzung am Knie herum und verfolgte den Wettkampf deshalb nur als Zuschauerin. Die Lokalmatadorin hätte den Sieg von Tahnee Tietjen über die fünf Kilometer vermutlich verhindert. Bei den Männern domi- nierten die Läufer des SC Finkenwerder auf der 5-Kilometer-Strecke. Danny Mettke hielt dabei seinen Bruder Thorbjörn in tollen 16:51 Minuten auf Distanz. Im Bambinilauf zeigte Torben Leck vom LAV Bokel der gesamten Konkurrenz die Hacken. In 3:40 Minuten ließ der Neunjährige über die 800 Meter auch einige ältere Kontrahenten hinter sich. Noch ein Jahr jünger ist sogar die Siegerin bei den Mädchen, Janine Schwalm. Die Vereinskollegin von Torben Leck nahm den Platz an der Sonne in einer Zeit von 4:20 Minuten mit einem Vorsprung von 17 Sekunden vor ihrer Teamkameradin Christin Wellmer ein, die bereits zwei Jahre älter ist. Es gab keine Verletzten zu beklagen. "Mit den Teilnehmerzahlen sind wir sehr zufrieden", zog der Vorsitzende des LAV Bokel, Thomas Schindler, ein positives Fazit. ==> Ergebnisse
SCHAUMBURGER ZEITUNG vom 13. September 2006 Rekordfestival beim 2. Straßenlauf des Luhdener SV Sieben Streckenbestzeiten fallen / Insgesamt 212 Teilnehmer im Ziel / Teamwertungen für den VfL Bückeburg Leichtathletik (fb). Mit sieben Streckenrekorden und einer leichten Teilnehmersteigerung von 192 Teilnehmern im ver- gangenen Jahr, auf 212 Läuferinnen und Läufern bei der aktuellen Auflage, zeigte sich das Organisationsteam des 2. Luhdener Straßenlaufes rundum zufrieden. Rekorde gab es über 5 und 10 Kilometer sowohl bei den Damen als auch bei den Herren, über 5 Kilometer Walking der Herren und bei den Teamwertungen der Damen und Herren über 10 Kilometer. Die ersten Sieger des Tages konnten im 1,5-Kilometer-Schülerlauf bejubelt werden. Clara-Sophia Ahrbecker vom TSV Bokeloh und Robert Bühre von Viktoria Lauenau teilten sich Platz eins und liefen nach 6:03 Minuten Hand in Hand durch das Ziel. Auf den Plätzen landeten bei den Schülerinnen Franziska Kruse (TWG Nienstädt/Sülbeck) in 6:12 Minuten und Michele Everding (Luhdener SV) in 6:15 Minuten sowie bei den Schülern Benjamin Kugler (Luhdener SV) in 6:17 Minuten vor seinem Vereinskollegen Vincent Kuhlmann in 6:22 Minuten. Über die 5-Kilometer-Distanz gab es bei den Damen in 21:23 Minuten einen knappen Sieg von Christina Tonk (LG Porta- Westfalica) vor Bettina Kühne (VfL Bückeburg) in 21:29 Minuten und Anke Brinkmann (RC Endspurt Herford) in 21:33 Minuten. Bei den Herren konnte sich Jobst von Palombini (VfL Bückeburg) mit einer Zeit von 17:17 Minuten souverän gegen Jochen Moshagen (TG Herford) mit 18:18 Minuten und Stephan Gebauer (TSV Wietzendorf) mit 18:33 Minuten durchsetzen. Als schnellste Walkerin über 5 Kilometer überquerte Jutta Molsbeck (Weight Watchers Bückeburg) nach 36:48 Minuten den Zielstrich, gefolgt von ihrer Teamkollegin Iris Warnecke in 38:46 Minuten und Birgit Komoll (ohne Verein) in 39:35 Minuten. Bei den Herren gewann Sascha Nicolaisen (www.trisolo.de) in 26:26 Minuten vor Heinz Röse (ohne Verein) in 34:08 Minuten und Peter Düe (SG Misburg) in 34:51 Minuten. Der 10-Kilometer-Lauf sah mit 95 Sportlern die meisten Teilnehmer, auch hier gab es mit Manuela Becker (VfL Bücke- burg) und Achim Hagemeyer (ATSV Espelkamp) zwei souveräne Sieger. Becker siegte in der Zeit von 42:39 Minuten vor ihrer Vereinskollegin Regina Mädje in 48:12 Minuten und Ines Knopp (LT Windheim) in 48:15 Minuten. Hagemeyer setzte sich mit 34:45 Minuten gegen Wolfgang Vehlewald (TuS Eintracht Minden) mit 36:00 Minuten und Sascha Sokolowski (Die Guten) mit 36:32 Minuten durch. Die Teamwertungenüber 10 Kilometer gingen beide an den VfL Bückeburg. Bei den Damen in der Besetzung Manuela Becker, Regine Mädje und Ulrike Buttmann mit einer Zeit von 2:23:02 Stunden und bei den Herren mit Klaus Becker, Doppelstarter Jobst von Palombini und Bernd Feeken in 1:54:20 Stunden. ==> Die Ergebnisse sind noch nicht online verfügbar
DELMENHORSTER KREISBLATT vom 13. September 2006 “Laufen soll vor allen Dingen Spaß machen” Leichtathletik: Delmelauf über 30,8 km Delmenhorst (ls). “Ich habe es überlebt. Doch ein paar Mal habe ich mich ernsthaft gefragt, warum ich mir das eigentlich antue, aber das Gefühl, es geschafft zu haben, ist einfach super”, strahlte Stefan Kiel nach seinem Zieleinlauf. Der Hobby- läufer startete zum ersten Mal beim Delmelauf und hatte schon im Vorfeld viel Respekt vor der beschwerlichen Strecke. Der 43-Jährige gehörte zum Feld der 84 Läufer, die insgesamt 30,8 Kilometer auf leicht welligem Boden mit sandigen Ab- schnitten, Wäldern und Wiesen zurücklegten. Gleichwohl wurden auch 13 Scout-Runner und zwölf Walker auf 20,5 Kilo- metern ordentlich ins Schwitzen gebracht. Besonders über die “Achterbahn” mussten sich die Teilnehmer sehr quälen. “Die kurzen Hügelabschnitte sind ausgesprochen schwierig zu laufen”, wusste Streckenservice-Biker Andre Grube. Dennoch be- wältigte Joaquim Pedro in nur zwei Stunden und einer Minute die Distanz. Die Plätze zwei und drei belegten Robert Gaida (2:09) und Marcus Hohlenstädt (2:11). Auf dem Siegertreppchen bei den Scout-Runnern standen Thorsten Fischer (1:27), Peter Göbber (1:29) und Michael Freiberg (1:36). Der Wanderpokal der Scout-Walker ging an die “Power Walker- Nordic-Stürmer”. Vor dem Beginn waren sogar “Profis” wie Walker Rudi Hanisch (Eintracht) sowie die Delmenhorster- innen Irmgard Damaschke-Wohnig und Jutta Fehlberg, beide Werder Bremen, die bereits große Rennen bestritten, aufge- regt. Umso mehr freuten sie sich nach ihrem Zieleinlauf über gute Zeiten. “Die optimale Witterung hat das heutige Rennen wirklich erleichtert”, berichtete Hanisch. Der 68-Jährige ging als einziger Scout-Walker schon in Adelheide an den Start und legte die 30,8 Kilometer in 4:18 sehr einsam zurück. So kam er schließ- lich unter dem donnernden Beifall aller Teilnehmer als Letzter (Platz 67 der Gesamtwertung) am Sportplatz in Mörsen an. Für den weitgereisten Läufer, der zuletzt in Italien einen 3000 Meter hohen Berg bezwang, war der Delmelauf eine Vorbe- reitung auf den Bremen-Marathon in zwei Wochen. Hanisch wird in der Hansestadt als Test-Walker die 42,195 Kilometer zurücklegen. Weiter sahen auch viele andere Starter das Rennen als ein letztes intensives Training für Bremen an. “Aber unsere Strecke ist nicht mit der von City-Läufern zu vergleichen. Naturstrecken wie der ‚Ho-Tschi-Minh-Pfad’ oder die ‚Stufenhooper Düne’ sind einfach um einiges anspruchsvoller”, erklärte Dieter Schmidt, 1. Vorsitzender des gastgebenden Vereins Delme- lauf. Diese Meinung teilten auch die Freundinnen Irmgard Damaschke-Wohnig und Jutta Fehlberg. Sie erreichten nach 2:54:12 Stunden als 42. Hand in Hand das Ziel, wobei Fehlberg Siegerin ihrer AK 60 wurde, Damaschke-Wohnig Zweite der AK 50. Die Philosophie vieler Delmelauf-Teilnehmer brachte Stefan Kiel (Platz 56) auf den Punkt: “Laufen soll Spaß machen.” Ent- sprechend feierten die Läufer ihre Freude am Sport abschließend mit einer “Nudelparty” und tauschten sich dabei über ihr liebstes Hobby aus. ==> Ergebnisse
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 13. September 2006 Anton Sanders gewann den Halbmarathon Leichtathletik: 166 Aktive starteten beim 24. Teutonen-Volkslauf in Stapelmoor Stapelmoor. Der SV Teutonaia Stapelmoor begrüßte am vergangenen Sonntag 166 Aktive zu seinem 24. Volkslauf- und Wandertag. “Die Teilnehmer kamen aus den Niederlanden, Emsland, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Ostfriesland”, sagte Volkslauf-Abteilungsleiter Johann Elias. “Insgesamt war es bei herrlichem Sommerwetter eine gelungene Veranstalt- ung.” Bereits vor 8 Uhr waren die ersten Wanderer auf der Strecke im Oberrheiderland unterwegs, gefolgt von den Radwander- ern und den Nordic-Walkerinnen. Ab 9 Uhr folgten die Starts der einzelnen Laufwettbewerbe. Den Halbmarathon gewann Anton Sanders von der LG Ostfriesland in 1:20:11.Stunden. Schnellste Frau auf dieser Strecke war Gaby Hommers vom LT SV Ems Jemgum in 1:53:38 Stunden. Im Lauf über elf Kilometer siegte Harald Brandt vom SV.Neurhede in 43:35 Minuten, während Hilde Steinke von Concordia Neermoor als erste Frau in 50:49 Minuten durchs Ziel lief. Beste Jugend- liche auf dieser Strecke war Frauke Bronn vom VfL Germania Leer in 51:49 Minuten. Über 6500 Meter siegte Mathias Freese vom TuS Weener in 23:31 Minuten. Antje Köppern vom FC Moers Meerfeld aus Nordrhein-Westfalen gewann den Frauenlauf in 26:51 Minuten. Sieger bei der Jugend war Hauke Köller vom TuS Weener in 23:42 Minuten. Im Schülerlauf über 1200.Meter siegte Markus Lübbers vom TuS Weener in 4:19 Minuten. Schnellste Schülerin war Larissa Obst von der Grundschule Stapelmoor (5:20 Minuten). Die größte Radwandergruppe war die von Lini Roelfsema aus Wymeer mit 15 Teilnehmern. Älteste vorangemeldete Teil- nehmer waren Jan Groen aus Holthusen (Jahrgang 1932) und Nelli Lachmann aus Weener (Jahrgang.1932). ==> Die Ergebnisse sind noch nicht online verfügbar
HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 16. September 2006 Ein Volksfest in Schoningen 5. Volkslauf lockte über 300 Aktive an - Jürgen Austin-Kerl läuft Streckenrekord Schoningen. Ein richtiges Volksfest war der 5. Volkslauf des SC Schoningen 04 am vergangenen Sonntag. Fast 300 Läuferinnen und Läufer gingen vor der SC-Turnhalle an den Start, angefeuert von zahlreichen Zuschauern, die sich mit den Aktiven an diesem herrlichen Spätsommertag über eine perfekt organisierte Sportveranstaltung freuten. Der bekannteste Teilnehmer war Jürgen Austin-Kerl vom PSV Grün-Weiß Kassel, der als Sieger des Hauptlaufs über 11 Kilometer, der 75 Teilnehmer am Start sah, in 36:44,15 Minuten einen neuen Streckenrekord aufstellte. Lars Moeller (LG Braunschweig) in 40:06,5 min. und Jörn Hesse (Delligser SC) in 40:24,71 min. folgten auf den nächsten Plätzen. Schnellste Frau war Tara Basilewitsch (Lauftreff Northeim) in 50:46,25 min. Viel Lob für das Organisatoren-Team mit Timo Eckhardt, Frank Horstmann, Daniela und Michael Meroth, Dirk Riemen- schneider und Kurt Fischer gab es von allen Seiten. Der 47-jährige Holger Theiß äußerte begeistert: "Die landschaftlich reizvolle Streckenführung, eine hervorragende Organisation und die gut bestückte Tombola lassen mich den Lauf guten Gewissens weiter empfehlen." Riesenspaß machten schon den jüngsten Läuferinnen und Läufern die Bambini-Läufe auf der Jahnwiese, wo sich 47 Kinder tummelten. Den 2000m-Lauf gewann Paul Lennart Kruse (LG Göttingen) in 8:17,17 min. und über 6000 m war Torsten Weichert (PSV Holzminden) Erster der 81 Starter in 21:24,2 min. Die 8-Kilometer-Walkingstrecke sah Wilfred Holloway (SSG Bishausen) in 55:35,82 min. vorn. (nh) ==> Ergebnisse / Südniedersachsen-Cup
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 18. September 2006 Markus Susmann siegt über die längste Distanz 700 Teilnehmer beim 21. Wolfenbütteler Stadtlauf -- Organisatoren des MTV Wolfenbüttel zufrieden Von Hartmut Mahnkopf Sonniges Spätsommerwetter begleitete die 700 Starter auf ihren Laufstrecken beim 21. Wolfenbütteler Stadtlauf, den der MTV Wolfenbüttel gestern organisierte. Ihnen wurde es unterwegs recht warm. "Obwohl wir etwas weniger Teilnehmer hatten als in den Vorjahren, sind wir mit der Veranstaltung sehr zufrieden. Bei allen vier Läufen gab es keine Probleme", sagte Robert Hannibal vom MTV. Sein Dank galt den über 70 Helfern, ohne die die Organisation der Veranstaltung nicht möglich wäre. Den Hauptlauf über 10 Kilometer mit 200 Teilnehmern gewann Markus Susmann vom MTV Wolfenbüttel mit 34:42 Minuten. Er hatte schon früh die Führung vor seinem Vereinskameraden Felix Welzel übernommen, der mit 35:45 Minuten Zweiter wurde. Auf die Plätze vier und fünf kamen Christian Kneisel vom WSV Wolfenbüttel (36:54) und Christian Schnell vom MTV Wolfenbüttel (37:21). Susmann und Welzel waren mit ihren Leistungen zum Saisonabschluss zufrieden. "Aller- dings war es heute etwas zu warm. Darunter litten die Laufzeiten", erklärten beide. Gemeinsam mit Christian Schnell ver- teidigten die MTVer den Mannschaftspokal. Knapper war die Entscheidung bei den Frauen. Die Osterwieckerin Kathrin Klinke lag nach 46:12 Minuten sieben Sekunden vor Anke Hoffmann vom MTV Groß Denkte (43:19). "Unterwegs bin ich zwar etwas näher an die führende Läuferin herangekommen, aber zum Sieg reichte es nicht. Ich bin sehr zufrieden", be- richtete die Denkterin. Bei diesem Rennen hielt die Serie von Manfred Ciomek (TSV Wittmar), der bisher noch keinen der 21 Stadtläufe versäumte. Über fünf Kilometer siegte Christian Tönnies vom MTV Wolfenbüttel mit 17:23 Minuten. Er hatte gleich nach dem Start die Führung übernommen und seinen Vorsprung ausgebaut. Als Zweiter überlief der B-Jugendliche Fabian Siodla vom MTV Jahn Schladen nach 18:58 Minuten über die Ziellinie. Dahinter folgte Frank Polzen vom TSV Groß Flöthe mit 19:15 Min. Schnellste Frau war die 13-jährige Christine Rensch vom WSV Wolfenbüttel mit 20:42 Minuten vor Estra Schlageter von der LG Braunschweig (20:59). Über 2000 Meter gelang Christine Rensch der zweite Sieg an diesem Tag. Dort lag sie nach 7:43 Minuten vor Isabel Harriehausen vom MTV Wolfenbüttel (8:13) und Charlotte Namuth vom Gymnasium im Schloss (8:39). Den rasantesten Start legten die männlichen Teilnehmer in ihrem 2000 Meter-Rennen hin. Dort siegte Marcel Liebsch von der LG Braun- schweig knapp mit 7:02 Minuten. Den zweiten Platz sicherte sich Jörn Hengstmann vom THG mit 7:03 Minuten vor seinem Schulkameraden Maximilian Berner (7:13). Bei diesen beiden Läufen gingen wieder große Aufgebote der Wolfenbütteler Schulen an den Start. Der MTV Wolfenbüttel hatte bei diesen Rennen den Start verlegt, weil es im Vorjahr im Bereich der ersten Kurve zu einigen Stürzen kam. ==> Ergebnisse
HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 18. September 2006 700 zogen Laufschuhe an Fest der Füße: Nach dem Regendebakel 2005 herrschten gestern optimale Bedingungen Von Per Schröter Hemeln. Wenn die Jugendfeuerwehr Hemeln zum Fest der Füße aufruft, versammeln sich seit über 30 Jahren Läufer und Wanderer aus weiten Teilen Niedersachsens, Hessens und Thüringen an der Weser. So auch gestern Morgen, als wieder einmal rund 700 Aktive bei der 33. Auflage des beliebten Volkslauf-, Walker- und Wandertages an den Start gingen. "Die Bedingungen hätten heute nicht besser sein könnte", schwärmte Organisator Jörg Seefried, der im vergangenen Jahr nach heftigen Regenfällen noch um die Austragung des Laufes hatte bangen müssen. Bei Sonnenschein und besonders für die Läufer angenehmen Temperaturen herrschte unter den Aktiven eine ausgezeichnete Stimmung. Diese ließen sie sich auch nicht durch den Umstand vermiesen, dass ausgerechnet bei der neu ins Programm aufgenommen 8,5-Kilometerstrecke der Walker in der Nacht Witzbolde einige Wegweiser an der Strecke entfernt hatten und die weniger ortskundigen Teilnehmer so an einigen Stellen rätseln mussten, wo es denn nun weiter geht. "Wir haben uns bemüht, morgens noch alle Schilder zu ersetzen, aber da ist uns wohl das eine oder andere durchgerutscht", bedauerte Seefried, der für das kommende Jahr wieder eine perfekt ausgeschilderte Strecke versprach. Wie in jedem Jahr herrschte auch diesmal wieder besonders großer Andrang bei den Wanderern. Mehr als 250 waren ge- kommen, um vom Hemelner Dorfanger aus entweder die sechs oder die 9,6 Kilometer lange Strecke durch den Bramwald in Angriff zu nehmen. Dass sowohl an den Lauf- als auch an den Wanderstrecken alles glatt lief, dafür sorgten auch in diesem Jahr 120 freiwillige Helfer. Egal ob Feuerwehr, Jugendfeuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz oder die vielen Hemelner, die an und abseits der Strecke halfen - alle trugen maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung bei. Der besondere Dank des Organisators galt jedoch dem Allgemeinmediziner Claus Nielsen. "Seit mehr als zehn Jahren stellt sich Herr Nielsen nun schon ehrenamtlich zur Verfügung und versorgt Läufer, die Probleme mit dem Kreislauf haben oder sich auf der Stecke verletzen", sagte Jörg Seefried. Als Zeichen der Dankbarkeit überreichte er dem gebürtigen Dänen im Namen der Jugend- feuerwehr eine Flasche Sekt. ==> Die Ergebnisse sind bisher noch nicht online verfügbar / Website der Veranstaltung
NORDWEST ZEITUNG vom 18. September 2006 Favoriten siegen beim Freimarktslauf Matthias Strotmann lässt Vitali Müller hinter sich -- Mehr als 700 Teilnehmer Von Wilfried Leser Garrel. Mehr als 700 Teilnehmer, viele sportliche Kinder und ein Favoritensieg in guter Zeit: Die Veranstalter des Garreler Freimarktslauf zeigten sich mit der Premiere sehr zufrieden. Den Hauptlauf über zehn Kilometer - an dem sich neben 200 anderen Athleten auch Cloppenburgs Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese beteiligte - gewann Matthias Strotmann von der LG Braunschweig in 32:22 Minuten vor Vitali Müller (SG Essen-Garthe-Molbergen, 33:57,6). Den Sieg im Fünf-Kilometer-Lauf sicherte sich Favorit Andreas Kuhlen (Falkenberg, 15:59,7) vor Jens Nerkamp vom BV Garrel (17:10,8). Bei den Schülern (2,5 Kilometer) setzte sich Thomas Ruhl (SG Essen-Garthe-Molbergen (9:37,9) gegen Alexander Korzuschnik (VTB Varel, 9:46,9) durch, während sich bei den Schülerinnen (2,5 Kilometer) Sarah Westerhoff (BV Garrel, 10:42,7) Platz eins vor Frederike Hemme (SG Essen-Garthe-Molbergen, 10:56,9) sicherte. Die Bambinis (bis zu sieben Jahren) liefen nicht gegen die Uhr. “Garrel kommt heute so richtig in Bewegung”, zeigte sich Bürgermeister Ludger Mayhaus, der die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen hatte, beeindruckt von der großen Beteiligung. Mit den mehr als 700 Teilnehmern waren auch die Organisatoren Ludger Wiese, Volker Herrmann, Frank Dicke und Frank Langfermann von der Leichtathletikabteilung des BV Garrel zufrieden. Allein bei den “Bambinis” gingen 176 Kinder an den Start. Aber auch bei den Schülern (80 Teil- nehmer) und bei den Schülerinnen (60 Teilnehmerinnen) war das “Lauffeuer” ausgebrochen. Fast 200 Läufer und Läufer- innen gingen beim Hauptlauf über zehn Kilometer an den Start. Und auch neben der Strecke war einiges los. Viele Zuschauer feuerten die Läufer an. Belohnungen gab es aber auch nach den Wettkämpfen. Alle Kinder bekamen eine Medaille und einen Gutschein für eine Kugel Eis. ==> Ergebnisse / Website der Veranstaltung
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 19. September 2006 Erster 70-Meter-Wurf in Holtland Leichtathletik: Meeting-Rekord beim Werfertag in Holtland durch Richard Olbrich Holtland. Beim “Werfertag zum Erntefest” gab es am Wochenende in Holtland den ersten Hammerwurf jenseits der 70- Meter-Marke: Der deutsche B-Jugendmeister Richard Olbrich von GW Bad Gandersheim erzielte mit 70,38 Metern zu- gleich eine neue persönliche Bestleistung. Auch in diesem Jahr stand das Hammerwerfen im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung des SV Holtland. Insgesamt starteten an beiden Tagen 50 Werfer aus 26 Vereinen, darunter erstmals Ath- letinnen aus Norwegen. Die Niederländer von Groningen Athletiek sind mittlerweile seit fast einem Jahrzehnt in Holtland da- bei. Die Gäste aus Norwegen waren von der Veranstaltung so angetan, dass sie im nächsten Jahr mit einer größeren Gruppe kommen wollen. Das Duell der Olympioniken Kirsten Klose aus Minden gegen die Ostfriesin Andrea Bunjes entschied die Bronzemedaillen- gewinnerin von Sydney für sich. Klose erzielte 62,62 Meter und wiederholte ihren Vorjahreserfolg. Bunjes startete unglück- lich mit vier Fehlversuchen in den Wettkampf und musste sich mit 60,69 Metern geschlagen geben. Die deutsche B-Jugend- meisterin Mareike Nannen vom SV Holtland musste sich mit Trude Raad, der Meisterin und Rekordhalterin Norwegens, auseinandersetzen. Die Ostfriesin kam auf 49,61 Meter und verlor das Duell gegen die Skandinavierin (51,88). Für Nannen war das im 15. Wettkampf in diesem Jahr erst die zweite Niederlage. Ein bisschen Genugtuung gab es für Mareike denn- och. Das Duell gegen ihre Vereinskameradin, Christine Nannen gewann das 16-jährige Nachwuchstalent. Christine erzielte 48,47 m und verfehlte die angestrebten 50 Meter nur knapp. Der Deutsche Juniorenmeister von 2003, Markus Kahlmeyer vom VfL Wolfsburg, erzielte mit dem Hammer gute 67,22 Meter und verfehlte den Meetingrekord des Niederländers R. Gram von 1999 nur knapp. Hauchdünn verfehlte die 15- jährige Nicky van der Schilt aus Groningen den Meetingrekord der Altersklasse W 15. Mit 56,75 m blieb sie lediglich zwei Zentimeter unter dem Rekord, den Mareike Nannen im Vorjahr aufgestellt hat. Den weitesten Diskuswurf der weiblichen Teilnehmerinnen machte die Norwegerin Trude Raad mit 43,82 Metern. Zu- sammen mit der guten Hammerwurfweite und einem Kugelstoß-Versuch über 11,76 Metern setzte sie sich in der Drei- kampfwertung durch und erhielt einen Erntekorb. Die zweite Werferin aus Norwegen war die 15-jährige Katja Vangsnes, die den ungewohnten 3-kg-Hammer auf 53,93 Meter schleuderte. Den weitesten Stoß mit der Kugel machte der B-Jugend- liche Timon Heise vom BSV Buxtehude (14,13 Meter). Während des Werfertages ehrte der Vereinsvorsitzende Hilko Siebens die drei Hammerwerferinnen Mareike und Christine Nannen sowie Andrea Bunjes für ihre DM-Titel. Für die vielen Erfolge der Hammerwurf-Gruppe überreichte Harm Müller von den Raiffeisen- und Volksbanken im Kreis Leer außerdem einen Scheck über 1000 Euro. ==> Ergebnisse
Presseinformation vom 19. September 2006 (Von KLV-Pressewart Joachim Hickisch) Werbung für die Leichtathletik Schüler-Kreisvergleich des Altkreis Stade in Rotenburg Rotenburg. Fast 170 junge Leichtathleten des Altbezirkes Stade trafen am Sonntag im Rotenburger Ahe-Stadion zu ihren traditionellen Vergleichskämpfen aufeinander. Bei Bilderbuchwetter und einer reibungslosen Organisation durch den Kreis- vorstand purzelten nur so die Bestleistungen. “Es war insgesamt eine tolle Werbung für die Leichtathletik,” so KLV-Vor- sitzender Erwin Will. Sieger und Pokalgewinner bei den Schülerklassen A und B (Schülerinnen und Schüler gemeinsam ge- wertet) wurde jeweils der KLV Cuxhaven vor den Rotenburgern und dem KLV Stade. “Letztendlich waren doch nicht alle nominierten Schüler und Schülerinnen am Start, auch das Fehlen von Alfstedtern und Bremervördern wegen der gleichzeitig stattfindenden Anreise zum Bundesfinale “Jugend trainiert für Olympia” in Berlin hat uns geschwächt”, so Kreisschülerwart Herbert Kleyer. “Aber alle Kreisathleten haben couragiert und vielfach mit Jahres- bestleistungen ihre Wettkämpfe absolviert - ich bin wirklich stolz auf unsere Truppe”. Besonders starke Leistungen erreichten die Schüler A und B des Kreises. Newcomer Arno Holsten (13) aus Fintel siegte bei den Schülern B über die 1.000 Meter in 3:09,25 Sekunden, Malte Beutner (13) aus Visselhövede gewann mit 1,54 m den Hochsprung, Simon Böhling (13) aus Rotenburg den Speerwurf mit 38,70m, Tim Dorau, ebenfalls 13 Jahre, siegte über die 60 m Hürden in 10,67 sec. Unschlagbar in seinen Disziplinen bei den Schülern A der Nartumer Christian Hatwig (14). 11,99 sec. über die 100 Meter, dazu 11,14 sec. über die 80m Hürden und sensationelle 6,08 m im Weitsprung sicherten der Kreisauswahl wichtige Punkte. Gute Leistungen zeigten auch die Schülerinnen A und B, obwohl sie sich in der Endab- rechnung zumeist geschlagen geben mussten. Die einzige Siegerin stellte die Kreisauswahl mit Natascha Schröder aus Sottrum. Die 13-jährige gewann die 800m in 2:37,43 min. ==> Ergebnisse
NORDWEST ZEITUNG vom 19. September 2006 “Freimarktslauf wird sich etablieren” Leichtathletik: Veranstalter ziehen nach Premiere Bilanz Garrel (sze). Nicht alle Läufer haben das Ziel erreicht, dafür aber die Veranstalter: Der erste Garreler Freimarktslauf am Sonnabend hatte mit 625 Läufern ein vielfältiges Teilnehmerfeld aus Spitzen- und Breitensportlern zu bieten und zog viele Zuschauer aus der Region an. “Der Freimarktslauf wird sich etablieren, beim nächsten Mal haben wir doppelt so viele Teil- nehmer dabei”, zeigte sich Volker Herrmann, Mitglied des Organisationsteams, optimistisch. Den Termin für den nächsten Lauf konnte er auch schon nennen: “Am 15. September 2007 ist es wieder soweit.” Bis auf eine kleine Panne bei der Siegerehrung - nicht alle Daten standen sofort zur Verfügung - war alles nach Plan ver- laufen. Die angepeilten 750 Teilnehmer wurden zwar nicht ganz erreicht, dafür sorgten die Sieger des Hauptlaufs über zehn Kilometer für beeindruckende Zeiten. Matthias Strotmann (LG Braunschweig, 32:22 Minuten) setzte sich bei den Männern durch. Bei den Frauen siegte Christiane Spallek (LG Wilhelmshaven, 38:40,6). Dass bei den Frauen mit Susanne Fröhlking (BV Garrel) eine Lokalmatadorin Platz zwei belegte (42:42,2) und Sarah Preuth (BV Garrel) hinter Birgit Fiedler (TSG Hatten-Sandkrug) als Vierte ins Ziel kam, trug zur guten Stimmung an der Strecke bei. Erstaunen löste die zwölfjährige Judith Baron (TuS Ofen) aus. Sie gewann die Frauenwertung über die fünf Kilometer (20:33,3). Nicht ganz vorne dabei, dafür nach dem Wahl-Marathon noch fit, präsentierten sich die Politiker. Cloppenburgs Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese lief die zehn Kilometer in 53:30,7 Minuten. Auch der Böseler Bürgermeister Hermann Block und die Garreler Bürgermeisterkandidaten Franz-Josef Kettmann und Andreas Bartels bewiesen Ausdauer. ==> Pressebericht vom 18. September / Ergebnisse / Website der Veranstaltung
NORDWEST ZEITUNG vom 19. September 2006 545 Sportler kommen ins Rennen 800 Teilnehmer hatten die Veranstalter erwartet -- Zukünftig ist der Lauf fest terminiert Kreyenbrück (su). 545 Läufer, dazu noch zirka 30 Nordic-Walker registrierten der DSC Oldenburg und der Lauftreff Oldenburg-Süd (Blau-Weiß Bümmerstede) beim 5. Sparda-Lauf “Run & Fun”. Die Veranstalter hatten allerdings mit rund 800 Teilnehmern gerechnet. “Es fanden am Sonnabend noch andere sportliche Veranstaltungen in Oldenburg und im Umland statt”, nennt Uwe Lauter- bach vom Organisationsteam als Grund. Im nächsten Jahr werde der Sparda-Lauf aber nicht mit anderen Veranstaltungen kollidieren. Denn er habe nun einen festen Termin im Laufkalender des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes: Am ersten Sonnabend im September. Start und Ziel des Sparda-Laufs (Disziplinen: zehn und fünf Kilometer, Schülerlauf über 1,9 Kilometer, Kinderlauf über 770 Meter) war das Schulzentrum Kreyenbrück. Zahlreiche Schaulustige feuerten die Sportler an. Alle Teilnehmer bekamen eine Urkunde. Wer seine noch nicht hat, kann sie bei Sport Reckemeier in der Gaststraße 26 abholen. ==> Ergebnisse
NORDWEST ZEITUNG vom 19. September 2006 Optimale Bedingungen für 500 Läufer Kirmeslauf: Georg Kuhlen überquert im Hauptlauf als Erster die Ziellinie -- Rita Schulte schnellste Frau Von Günther Stutenkemper Lastrup. Der 14. Lastruper Kirmeslauf darf als gelungen bezeichnet werden. Bei sonnigem Wetter und optimalen Beding- ungen gingen 500 Läufer- und Läuferinnen an den Start. Neu war der Feuerwehrcup. Die Laufwettbewerbe läutete die Lastruper Kirmes ein, die gestern ihr Ende fand. Ein Höhepunkt war der Staffellauf über 2000 Meter, die jedes der drei Teammitglieder absolvieren musste. Acht Mann- schaften nahmen die Strecke in Angriff. Das Team “Moorläufer” mit Arnt Meyer, Juri Letkemann und Andreas Thoben wiederholte seinen Vorjahressieg. Zweiter wurde das Team “Blömer und Bornhorst II” gefolgt von der “Firma Sommer”. Für einen spannenden Auftakt hatten die 220 Teilnehmer beim Schülerlauf gesorgt. Großes Durchsetzungsvermögen war gefordert, um sich an erster Stelle in die Ergebnisliste zu setzen. Bei den Jungen siegte Andreas Haker (6:09). Den zweiten Rang belegte Marius Koopmann (6:20) gefolgt von Felix Jacoby (6:49). Bei den Mädchen siegte Laura Koopmann (6:26) vor Lea Meyer (6:27). Jessica Haupt belegte mit 7:25 Minuten den dritten Platz. Beim Bambinilauf wurden 50 Kids auf die 250 Meter lange Strecke geschickt. Welch ein Spaß für die Jüngsten. Und alle schauten zu, wie die Kids um einen der vordersten Plätze kämpften. Mit Unterstützung der Eltern kamen alle Kinder am Ziel an und erhielten zur Belohnung eine Plakette. Am späten Sonnabendnachmittag startete der erstmals im Rahmen des Lastruper Kirmeslaufes angebotene Feuerwehr-Cup über 5000 Meter. Leider entsprach das Teilnehmerfeld nicht den Erwartungen der Organisatoren. Gleichzeitig wurden der Schnupperlauf über 5000 Meter und der Hauptlauf über 10 000 Meter gestartet. Den ersten Platz beim Feuerwehr-Cup sicherte sich Peter Tönnies (20:49) gefolgt von Michael Helmes (21:09) und Hubert Helmes (23:12). Die 10 000-Meter-Strecke wurde in einem flachen Rundkurs im Ortskern von Lastrup zurück gelegt. Professionelle Zeit- nahme, Rundenzählung, Musikbegleitung und freie Getränke sorgten bei den Sportlern für einen rundum gelungenen Lauf. Auch hier konnten die Zuschauer alles hautnah miterleben und die Läufer im Zielbereich immer wieder anfeuern. Um 16.30 Uhr war der Lauf entschieden. In 35:45 Minuten überquerte Georg Kuhlen als erster die Ziellinie. Matthias Dombusch er- reichte mit 40:24 den zweiten Platz gefolgt von Gerd Overmöhle in einer Zeit von 41:11 Minuten. Rita Schulte lief als schnellste Frau mit 46:48 Minuten vor Stefanie gr. Austing mit 48:08 Minuten und Heike Schwarte mit 52:57 Minuten ins Ziel. Der Lastruper Handels- und Gewerbeverein dankte den Mitgliedern des Lauftreffs, der Feuerwehr und den vielen weiteren freiwilligen Helfern. ==> Die Ergebnisse sind noch nicht online verfügbar
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 21. September 2006 Streckenrekorde purzelten in Remels Leichtathletik: Gute Leistungen beim Uplengener Herbstmarktlauf / Andrea Bunjes gab den Startschuss Remels. Der Nachwuchs trumpfte groß auf beim diesjährigen RVB-Herbstmarktlauf in Remels. Gleich vier Streckenre- korde wurden in Jugend- und Schülerklassen verbessert. Die Organisatoren der LG Uplengen freuten sich aber nicht nur über gute Leistungen, sondern auch über die erneut gute Resonanz insbesondere im Nachwuchsbereich: 180 Akteure gingen am Wochenende bei sommerlichen Bedingungen an den Start - und wurden von Hammerwerferin Andrea Bunjes auf die Strecke geschickt. In den Schülerklassen absolvierten knapp 80 Jungen und Mädchen die Distanz über 1,5 Kilometer. Es gewann mit großem Vorsprung der erst 10-jährige C-Schüler Arne Schlachter von der LG Uplengen in 5:20,6 Minuten. Er stellte damit einen neuen Streckenrekord auf, der auch für die B-Schüler Gültigkeit hat. Zweiter wurde der B-Schüler Ludwig Bohlen (LG Uplengen/5:32,5) vor Carsten Härtel (5:37,1). Schnell unterwegs waren auch die Schülerinnen. Hier gewann die 11-jährige Insa Knust vom SV Holtland in 5:50,2 Minuten. Das bedeutete Rekord für die C-Schülerinnen. Zweite wurde die neun- jährige D-Schülerin Anneke Rosendahl vom SV Warsingsfehn ins Ziel - ebenfalls in neuer Bestzeit für diese Altersklasse. Auf Rang drei lief die 13-jährige Ann-Kristin Schröder von der LG Uplengen ein. 100 Athleten absolvierten die Läufe über 6,5 und 9,8 Kilometer. Im Gegensatz zu dem Schülerlauf hatten die Veranstalter hier mit stärkerer Beteiligung gerechnet. Über 6,5 Kilometer gewann der B-Jugendliche Dennis Meyer von Germania Leer mit großem Vorsprung. Die Zeit von 23:11:6 Minuten war die vierte neue Bestzeit an diesem Tag - Meyer verbesserte den bisherigen Rekord um mehr als 40 Sekunden. Zweiter wurde Klubgefährte Wilko Heidkötter. Bei den Frauen lag Verena Modder in 31:53,6 Minuten am Ende vorne. Die 9,8-km-Distanz dominierte Gerd Wolzen (Germania Leer). Er gewann in 34:40:6 Minuten vor dem Vorjahreszweiten Stefan Schwengels vom TuS Westerloy (35:24:2). Bei den Frauen setzte sich mit Wilma Weerts die Lokalmatadorin von der LG Uplengen (46:22:2) vor Elke Focken-Lake aus Zetel durch. ==> Ergebnisse
Presseinformation vom 25. September 2006 (Von Manfred Scholz) Priebe souverän in Aerzen 166 Teilnehmer sorgen für Teilnehmer-Rekord -- und der zukünftige Bürgermeister Wagner war auch dabei Leichtathletik. Nicht in die Suppe spucken ließen sich die heimischen Top-Läufer bei der vierten Auflage des twinfit- Herbstlaufes durch auswärtige Läufer wie beim Hamelner Stadtlauf. Philip Priebe vom ESV Eintracht Hameln hatte keine Probleme, den Hauptlauf über die 10-Kilometerdistanz mit neuer Streckenbestzeit von 35:02 Minuten vor seinem Vereins- kameraden, dem Vorjahressieger Nils König (35:35 Minuten) und Frank Böger vom Luhdener SV (35:52 Minuten) zu ge- winnen. “Es war hart vorne weg alleine zu laufen, denn nach 2,5 Kilometern merkte ich, das ich gut drauf war, und habe mich von Böger und König abgesetzt und den Vorsprung ausgebaut”. Zur Hälfte des Rennens, an der alten Aerzener Turn- halle, betrug der Vorsprung ca. 100 Meter und die Verfolger Böger und König hatten den Vorteil, dass sie sich in der Ver- folgungsarbeit ablösen konnten, aber Priebe hielt erfolgreich dagegen und auch König lief noch 17 Sekunden Vorsprung gegenüber dem Drittplatzierten heraus. “Für den zweiten Rekord an der Königsförder Straße sorgten die 166 Teilnehmer”, freuten sich Cordt Grabbe und sein Team. Bei den Frauen siegte Simone Hamann vom SC Springe in 41:58 Minuten vor Karen Roine vom VfL Hameln in 45:44 Minuten und Dritte wurde Petra Majewski in 46:32 Minuten. Keine neuen Rekorde (alte Bestzeit 18:10 Minuten) gab es bei den Männern über fünf Kilometer. Es siegte Carsten Teiwes, 18:12 Minuten, vor Klaus-Peter Droste, 19:06 Minuten und dem 12-jährigen Andy Spieß aus Hameln, der die Strecke in guten 20:12 Minuten absolvierte. Auf Platz vier der Aerz- ener Burkhard Helbig (21:07 Minuten), der mit acht Fußballern der C-Jugend vom SSV Königsförde am Start war. Aerzens zukünftiger Bürgermeister Bernhard Wagner fröhnte nach dem Wahlkampfstress ebenfalls seinen alten Hobby und kam nach 30:26 Minuten ins Ziel. Den Lauf der Frauen gewann die 15-jährige Kathy Spieß in 23:43 Minuten vor Mareike Nestroy (24:13) vom Twinfit und Ulrike Haskamp (24:30 Minuten) aus Klein Berkel. Die 7-jährige Michaela Emmermacher (8:18 Minuten) und der 13-jährige Erik Schrell in 7:00 Minuten waren die schnellsten Schüler im abschließenden Lauf über 1,8 Kilometer. Zufriedene Gesichter gab es nach der Siegerehrung mit schönen Preisen bei den Teilnehmern und Cordt Grabbe sagte abschließend: ”Es hat fast alles geklappt, wir freuen uns auf’s nächste Jahr, dann geht’s an die 200 Teilnehmermarke”. ==> Ergebnisse / Fotos der Veranstaltung gibt es unter www.fotomanni.com
HAMBURGER ABENDBLATT vom 26. September 2006 (Auszug - ohne Ergebnisspiegel) Premiere in Tangendorf - nach 21 Jahren Volkslauf: Geänderte Strecke kam bei Aktiven gut an Die Freizeitgemeinschaft Tangendorf ist seit 20 Jahren Ausrichter des inzwischen beliebten Volkslaufes. Bei der 21. Auflage allerdings fieberten die Veranwortlichen um das Organisatorenteam Pia Woesthaus und Manfred Harder dem Traditionslauf wie bei einer Premiere entgegen. Das ungewohnte Lampenfieber der routinierten Volkslauf-Organisatoren hatte seinen Grund in der veränderten Streckenführung. Weil die Umkleidekabinen am Sportplatz wegen des maroden Zustandes nicht mehr den Ansprüchen genügten, wurden Start und Ziel an die Sporthalle in Tangendorf verlegt. "Ein Glücksfall für uns", sagte ein strahlender Manfred Harder, "alle 310 Teilnehmer haben unsere neue Riesen-Rundstrecke gelobt und versprochen, im nächsten Jahr wiederzukommen." Zudem bot die engagierte Freizeitgemeinschaft erstmals einen Halbmarathon an. "Der war sogar ein bisschen länger", sagte Manfred Harder schmunzelnd, "um 500 bis 600 Meter länger." Auch wenn die Teilnehmer- zahlen mit 310 Aktiven rückläufig waren, war die FG Tangendorf zufrieden. ==> Ergebnisse
BRAUNSCHWEIGER ZEIZUNG vom 27. September 2006 TSV Wittmar meldet Teilnehmerrekord Laufen: 15. Asse-Volkslauf mit 267 Startern / Andreas Fitzner siegt über 11,1 Kilometer / Walker erstmals mit Zeitnahme Von Hartmut Mahnkopf Strahlender Sonnenschein und 46 Walker und Nordic-Walker sorgten beim 15. Asse-Volkslauf in Wittmar für einen neuen Teilnehmerrekord. Mit 267 Startern wurde der Rekord des Vorjahres übertroffen. Organisator Horst Neumann vom ver- anstaltenden TSV Vater Jahn Wittmar hatte bereits morgens mit Blick auf das herrliche Wetter gesagt: "Die Voranmeld- ungen waren gut. Wir hoffen auf 250 Teilnehmer." Er sollte Recht behalten, denn der Asse-Lauf des TSV ist weiter im Auf- wind. Die familiäre Atmosphäre kommt bei den Ausdauersportlern an. Über schwere 11,1 Kilometer gewann Andreas Fitzner vom Team KIWIS mit 41:23 Minuten. Dahinter folgten Christian Kneisel (42:29) und Thomas Wurm (44:18), beide vom WSV Wolfenbüttel. "Als Semmenstedter kenne ich die Asse gut. Der lange Anstieg von Groß Denkte aus geht richtig in die Beine", berichtete Fitzner, der für die kleine Trainingsgemeinschaft von Läufern aus Kissenbrück, Wittmar und Semmenstedt (KIWIS) startete. Bei den Frauen gewann Vorjahressiegerin Martina Mischnick (LT Braunschweig) vor Wiebke Florczak (50:41) und Anke Hoffmann (MTV Groß Denkte), die 51:17 benötigte. Auf der Cross-Strecke in der Asse forderten lange Anstiege und Gefällestrecken den Läufern viel ab. Auf der kürzeren Stecke über 5,1 Kilometer stürmte Sebastian Heinrichs (Radteam Kissenbrück) nach 18:53 Minuten über die Ziellinie. "Ich wollte unbedingt unter 19 Minuten bleiben. Heute bin ich meine persönliche Streckenbestzeit gelaufen", freute sich der 27-Jährige. Hinter ihm lief der 16-jährige Fabian Siodla (MTV Jahn Schladen) mit 19:12 auf Platz zwei und gewann die Jugendwertung. Schnellste Frau war die B-Schülerin Christine Rensch (TC Schöningen) mit 22:17 vor Lucia Ahlrichs (24:12). Rensch dominierte noch als erfolgreichste Teilnehmerin in den Schülerrennen bei den Mädchen. 85 Starter begaben sich auf die Nachwuchsstrecken. Über zwei Kilometer setzte sich Yannik Großheim mit großem Vor- sprung in 7:24 Minuten durch. Ihm folgten mit Christine Rensch (8:10) und der 11-jährigen Gesa Berkefeld (8:16) vom MTV Schladen gleich zwei Mädchen. Die 0,8 Kilometer gewann Julian Stöcker nach 2:33 Minuten vor Christine Rensch (2:38) und Judith Kalinowski (2:47) vom MTV Wolfenbüttel. Alexandra Brandes, Lehrerin in den Grundschulklassen der Wilhelm-Raabe-Schule in Wolfenbüttel, war besonders stolz auf die Leistungen ihre Schüler. Sie schickte 20 Jungen und Mädchen in die Rennen. Die "kleinen Tiger" treffen sich jeden Samstag zum gemeinsamen Lauftraining. Erstmals erfolgte beim Walking und Nordic-Walking über 7 Kilometer eine Zeitnahme Schnellster Mann war nach 48:09 Minuten Wilhelm Stahlberg und bei den Frauen erreichte Heike Schulze nach 53:06 Minuten als Erste das Ziel. ==> Ergebnisse
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 2. Oktober 2006 Braunschweig läuft “Rund um den Südsee” -- Für viele Sportler die Heimatstrecke 26. Volkslauf des MTV war Abschlussveranstaltung der Serie "Braunschweig läuft" Von Florian Wichert Mit dem Lauf "Rund um den Südsee" endete gestern Mittag die Serie "Braunschweig läuft", die sieben Events umfasst, da- runter den Nachtlauf durch die Innenstadt. Die Pokalsieger stehen fest und werden bei einer Abschlussveranstaltung am 15. November geehrt. Mal wieder hatten die Veranstalter Glück mit dem Wetter. Trotzdem waren die Teilnehmerzahlen ge- ringer als noch im Vorjahr. Nur 400 Laufbegeisterte fanden den Weg zum Sportpark am Kennel. "Vermutlich sind viele über das verlängerte Wochenende weggefahren", mutmaßt Volker Thies, der Hauptorganisator, der ansonsten hochzu- frieden mit dem Ablauf des 26. Volkslaufes war. Ab 10 Uhr liefen die Teilnehmer beim Jedermann-Rennen, Walken, dem Schüler- oder Staffellauf, was die Beine hergaben. Für die Teilnehmer des Hauptlaufes, der diesmal 11,36 Kilometer lang war, ging es darum, die letzten Punkte für die Ge- samtwertung um den Braunschweig läuft-Pokal zu sammeln. Erfolgreichster war dabei Stefan Milch vom TSV Lelm, der sich letztlich souverän vor Dominik Schrader von Toms Elite Team durchsetzte. Für viele Sportler war das Resultat dagegen Nebensache. Was zählt, ist die Attraktivität der Strecke und das Laufen an sich. "Sie waren alle schön, aber am Besten hat mir der Halbmarathon vom Magnikirchplatz gefallen", erzählt Agnes Marquardt (63), die bei allen sieben Wettkämpfen dabei war. "Auch wenn man für die Wertung nur sechs Läufe absolvieren muss, habe ich aus Spaß an der Sache überall teilgenommen", erläutert die Gewinnerin ihrer Altersklasse. Die Strecke um den Südsee läuft sie ohnehin mindestens einmal in der Woche im Training. "Das ist quasi meine Heimatstrecke", erzählt sie. Gleiches gilt für den 17 Jahre alten Maik Liebsch von der LG Braunschweig, der die Strecke mindestens zweimal pro Woche absolviert. Er lobt vor allem die Atmosphäre und die positive Grundstimmung: "Es ist großartig, wie die Zuschauer klatschen und jeden anfeuern, der an ihnen vorbeiläuft. Da bleibt niemand außen vor." Auch sein Bruder Marcel befand sich unter den Teilnehmern und belegte den 14. Platz. "Für mich war es nur Vorbereitung auf den Halbmarathon, aber ich hätte mir mehr Leute auf und neben der Strecke gewünscht", verdeutlicht der 24-Jährige. Vielleicht ändert sich ja dies bei der Neuauflage am ersten Oktober-Wochenende des nächsten Jahres. ==> Ergebnisse
OSTERHOLZER KREISBLATT vom 2. Oktober 2006 (Zwei Artikel) Nordlichter Frank Themsen und Torsten Naue dominieren Rekordbeteiligung beim fünften Hamberger Herbstlauf / Isolde Mörk glänzt bei den Frauen / Anspruchsvolle Strecken Von unserem Mitarbeiter Karsten Hollmann Axstedt. Der Lauftreff Bornreihe sowie die Samtgemeinde Hambergen verzeichneten bei der fünften. Auflage ihres Ham- berger Herbstlaufs eine Rekordbeteiligung. Erstmals wurde die magische 300-Teilnehmerschallmauer durchbrochen (302). Im Halbmarathon lief Frank Themsen von der LG Bremen-Nord wie erwartet allen davon. Er wies den Zweiten Wolfgang Gröning mit einer guten Zeit von 1:16:55,2 Stunden um knapp 16 Minuten in die Schranken. Frank Themsen wäre sicherlich noch schneller gewesen, wenn er nicht auf einem Großteil der Strecke auf Asphalt hätte verzichten müssen. "60 Prozent gingen über Gras, 20 Prozent über Feldwege", schätzte der 38-Jährige grob über den Daumen. Trotz der anspruchsvollen Bedingungen verfehlte Frank Themsen seine Bestzeit nur um rund fünf Minuten. Dabei steckten dem Lauf-Ass noch die Marathonstrecken von Norderney und Bremen in den Knochen. uch einige andere Läufer wunderten sich über die geringen Asphaltpassagen auf dem Axstedter Rundkurs. "Das war eigent- lich mehr ein Crosslauf", stellte Gabriele Laudan vom TSV Worpswede fest. Die 45-Jährige hatte bis Kilometer 16 in Führ- ung gelegen, wurde dann jedoch von Sabine Heidmann von der HSG Elbmarsch überholt. Die spätere Siegerin überquerte die Ziellinie am Sportplatz des TV Axstedt schließlich in 1:44:51,3 Stunden noch um mehr als eine Minute vor Laudan. Dennoch war die Worpswederin mit ihrer Leistung sehr zufrieden: "Ich habe mich verbessert." Halbmarathon-Siegerin Sabine Heidmann aus Winsen an der Luhe nahm erstmals am Hamberger Herbstlauf teil. Sie sei übers Internet auf die Ver- anstaltung aufmerksam geworden und war so begeistert, dass sie auch im nächsten Jahr wieder kommen wolle, wenn das Spektakel in Wallhöfen ausgetragen wird: "Ich finde es total spannend, dass der Herbstlauf in jedem Jahr woanders statt- findet." Auf den Abwechslungsfaktor setzt auch Organisator Martin Kück: "Dass wir in diesem Jahr einen Teilnehmerrekord re- gistriert haben, liegt sicherlich auch daran, dass wir in jedem Jahr woanders laufen." Außerdem komme es bei den Athleten an, "dass die Veranstalter sich bei jeder Auflage wieder etwas Neues ausgedacht hätten", so Kück. Der Krümel- sowie der Rückwärtslauf feierten ein viel beachtetes Debüt. Die zarte Kritik einiger Tempoläufer über zu hohes Gras oder zu viel Sandbelag wies Martin Kück zurück: "Wir müssen die Wege vor Ort so nehmen wie sie sind." Sabine Heidmann wies auf einen positiven Effekt des hohen Grases hin: "Das schult die Koordination. Im Zehnkilometer-Hauptlauf war Sieger Torsten Naue eine Klasse für sich. Der Teamkollege von Frank Themsen von der LG Bremen-Nord absolvierte die Strecke in hervorragenden 35:58,2 Minuten. Bei den Frauen dominierte VSK-Triathletin Isolde Mörk. Jonah Reiter macht den Coup perfekt Axstedt (kh). Es war der Tag der Familie Reiter: Nachdem Christian Reiter aus Worpswede im Rahmen des 5. Hamberger Herbstlaufes in Axstedt im Fünfkilometer-Joggerlauf mit ordentlichen 19:25,2 Minuten Platz zwei hinter Markus Fabian be- legt hatte, gewann sein dreijähriger Sohn Jonah Reiter den 333 Meter langen Krümellauf und machte damit das Familien- glück perfekt. Jonah Reiter konnte sich nach seinem Sieg vor Glückwünschen gar nicht retten. "Das hast du toll gemacht", gratulierte Papa Christian als Erster. Danach nahm Urgroßmutter Helga Vespermann ihren Liebling erst ein Mal in den Arm. Der Erfolg des Dreijährigen war auf der Zielgeraden noch ein Mal in Gefahr geraten, weil der kleine Steppke die Orientier- ung verloren und erst nach einem Zuruf seines Vaters wieder die richtige Richtung eingeschlagen hatte. Christian Reiter kommt eigentlich von der Marathonstrecke (Bestzeit: 2:38 Stunden), ist aber nach zwei Meniskusoperation- en froh, überhaupt wieder einigermaßen laufen zu können. Der für die LG Bremen-Nord startende 37-Jährige spürte die Nachwirkungen der Operationen aber nach wie vor: "Es ist noch ein leichtes Handikap." Die Laufstrecke in Axstedt lobte der Krankenpfleger als sehr abwechslungsreich. ==> Ergebnisse
NORDWEST ZEITUNG vom 2. Oktober 2006 Strotmann wird Favoritenrolle gerecht Leichtathletik: Herzlaker Lauf-Ass gewinnt Cloppenburger Citylauf -- Anne Terhorst schnellste Frau Von Theo Hinrichs Cloppenburg. Der für die LG Braunschweig startende Herzlaker Matthias Strotmann ist seiner Favoritenrolle beim 11. Citylauf in Cloppenburg gerecht geworden. Am Sonnabend bewältigte er die zehn Kilometer lange Strecke in 32:49,9 Minuten und kam damit als erster Läufer ins Ziel. Den Streckenrekord des Vorjahressiegers Mariusz Borychowski konnte er aber nicht gefährden. Strotmann verwies Fabian Kühling vom BV Garrel auf Platz zwei, der in 35:41,9 Minuten mit fast drei Minuten Rückstand ins Ziel kam. Für eine Überraschung sorgte derweil Egbert Schäpker: Der Läufer der LG SV Even- kamp schob sich mit einer Zeit von 37:06,7 Minuten bis auf den dritten Platz vor. Schnellste Frau war Anne Terhorst aus Meppen, die die zehn Kilometer in der Zeit von 38:20,7 bewältigte. Insgesamt nahmen 125 Starter am Hauptlauf teil. Vor einer tollen Kulisse entwickelte sich eine große Begeisterung unter den Zuschauern, die sämtliche Läufer frenetisch an- feuerten - egal, ob es der jüngste Teilnehmer mit zwölf Jahren war, oder der älteste mit 75 Jahren. Auch Cloppenburgs Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese gehörte zu den Startern. Imposant: Bei den Läufen der Schüler und Schülerinnen startet- en 407 Athleten. Groß war der Einsatz bei den Kleinsten: 138 Bambini zeigten ihr Können über 400 Meter. Gewertet wurde der Lauf nicht. Dennoch: Den Eltern war der Stolz in den Gesichtern abzulesen, als ihre Sprösslinge das Ziel er- reichten. ==> Ergebnisse
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 4. Oktober 2006 Europameister zum Anfassen Herringhausen. Das Zugpferd blieb nicht ohne Wirkung: Animiert durch den Auftritt von 10 000-Meter-Europameister Jan Fitschen, beteiligten sich gestern fast 400 Aktive am 10. Landschaftslauf des SC Herringhausen. Der für den TV Wattenscheid startende frühere Osnabrücker lockte besonders viele Kinder und Jugendliche in das idyllische Herringhausen. Und der Nachwuchs wurde nicht enttäuscht: Der gerade aus einem Türkei-Urlaub zurückgekehrte Fitschen erfüllte geduldig Autogrammwünsche und stand den wissbegierigen Talenten Rede und Antwort. Der 29-Jährige gab Karrieretipps und in- formierte über seine Ziele: "Zunächst werde ich mich wieder etwas mehr meinem Physikstudium widmen und danach kon- zentriert auf die Hallen-EM vorbereiten", verriet der frühere OTBer. Die Europameisterschaften “unterm Dach” werden An- fang März 2007 in Birmingham ausgetragen. Im Hauptlauf über 13,4 Kilometer ließ es der prominenteste unter 184 Startern locker angehen. Gemeinsam mit den alten Bekannten Maik Wollherr (LG Osnabrück) und Matthias Strotmann (LG Braunschweig) übernahm Fitschen trotzdem schon bald die Führung, die das Trio bis ins Ziel verteidigte. Die beiden Favoriten hielten sich im Finish merklich zurück und erfüllten Wollherr damit seinen lang gehegten Wunsch, "einmal gegen Jan Fitschen gewinnen". Bei den Frauen ließ sich da- gegen mit Manuela Köhne (LGO) die Topfavoritin den Sieg nicht nehmen. ==> Ergebnisse
ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 5. Oktober 2006 385 Sportler bei Volkslauf-Premiere Erstauflage beim Wesendorfer SC trotz kleiner Mängel ein Erfolg / Schwabe und Jakobler siegen Wesendorf. Premiere geglückt: Der erste Volkslauf des Wesendorfer SC lockte am Dienstag insgesamt 385 Sportler - 275 davon gingen auf der in den Wolfsburg-Gifhorn-Laufcup integrierte 10 000-Meter-Strecke an den Start - ins Heide- landstadion. Gute äußerliche Bedingungen spielten den Athleten am Tag der deutschen Einheit in die Karten - es gab einige persönliche Bestleistungen. 40 Helfer des WSC, der örtlichen DRK-Bereitschaft und der Ortsfeuerwehr halfen emsig mit, die sportliche Veranstaltung optimal und sicher umzusetzen. Initiator und Langläufer Reinhard Engelhardt sowie der WSC-Vorsitzende Heinz-Jürgen Schupp freuten sich deshalb über eine gelungene Erstauflage, wenngleich es am Ende bei der Siegerehrung noch einige kleinere Probleme gab. Engelhardt da- zu: "Es konnten für die Teilnehmer leider keine Urkunden gedruckt werden, weil uns die Technik versagte." Und auch das Mikrofon gab seinen "Geist" bei der Bekanntgabe der Titelträger auf. So mussten die Stimmbänder der Veranstalter stark beansprucht werden. Das hinderte den Schirmherren und Bürgermeister Siegfried Weiß aber nicht an einer Siegerehrung - die Pokale fanden auch so ihre stolzen Besitzer. Und die "Leistungszertifikate" werden an die jeweiligen Vereine und Einzel- starter unverzüglich nachgeliefert, versicherten die Verantwortlichen. "Im nächsten Jahr werden die Mängel abgestellt sein", versprach Engelhardt. Von den 385 Startern in Wesendorf nahmen 65 Sportler am Jugendlauf teil, über die 5 000 Meter waren es 55 Aktive. Das Gros nahm wie erwartet den 10 000-Meter-Rundkurs in Angriff - schließlich wurden dort auch Laufcup-Punkte vergeben. Es war der vorletzte Lauf in der 2006er-Serie. (Von Thomas Frankewitsch) ==> Ergebnisse
STADER TAGEBLATT vom 5. Oktober 2006 Traditioneller Insellauf auf Krautsand mit neuen Rekorden Traditionell trafen sich am “Tag der Deutschen Einheit" die Leichtathleten aus nah und fern auf Krautsand zum Insellauf der LG Kehdingen - diesmal war es bereits die neunte Auflage der beliebten Runde. Der Volkslauf führt auf drei Strecken 2222 m, 5555 m und 11 111 m über die beschauliche ehemalige Elbinsel. 130 Teilnehmern sorgten erneut für eine Rekord- Beteiligung und mit drei neuen Streckenrekorden stimmte auch die sportliche Bilanz. Das gute Wetter an den Vortagen sorgte bereits für eine hohe Zahl an Voranmeldungen und deuteten auf einen neuen Teilnehmerrekord hin. Trotzdem hatte das Organisatoren-Team um Reinhild Müller noch zahlreiche Nachmeldungen zu bewältigen. "Glücklicherweise haben wir eine tolle Helfertruppe", sagte die Organisatorin, und war über die wachsende Bedeutung der Veranstaltung erfreut. Auf der Kurzstrecke um den Badesee wiederholte Thorbjörn Mettke vom SC Finkenwerder seinen Vorjahres-Erfolg. Der 15-jährige Athlet absolvierte seinen Lauf mit einem neuen Streckenrekord in 7:24 min. Bei den Mädchen gewann Gesa Rusch (W11), VfL Stade, ebenfalls in neuer Rekordzeit von 9:24 min. Den dritten Rekord steuerte Bernd Zackariat vom Stader Schwimmverein bei. Er absolvierte die 5555 m-Strecke in 18:28 min. Bei den Damen gewann über diese Distanz die Lokalmatadorin Birgit Friedrich vom TVG Drochtersen in 21:32 min. Den Sieg im Hauptlauf über 11 111 m bei den Frauen holte sich Sabine Heidmann von der HSG Eibmarsch in 49:03 min. Sebastian Harner (Stader Schwimmverein) lief bei den Männern auf Platz eins. Der noch der männlichen Jugend angehörende Athlet benötigte 38:53 min für die Langdistanz. Im Anschluss der Laufveranstaltung gab es die Siegerehrung in der Dornbuscher Festhalle, bei der noch ausgiebig gefach- simpelt wurde. ==> Ergebnisse
Presseinformation vom 5. Oktober 2006 (Von Ina Schuler / Orga-Team TuS Ofen) Erneut Teilnehmerrekord beim Herbstlauf Alt und Jung laufen und feiern beim 15. Ofener Herbstlauf Bad Zwischenahn/Ofen. Ein neuer Teilnehmerrekord wurde am 3. Oktober beim 15. Herbstlauf in Ofen erreicht: 2.216 Aktive hatten sich zum Lauf angemeldet, von denen nahezu 2.100 dann auch die Ziellinie erreichten. Das Ziel des Herbst- lauf-Organisationsteams, ein Lauf-Fest für die ganze Familie zu organisieren, wurde auch in diesem Jahr erreicht. Eine Sambaband und die Zuschauer an den geschmückten Straßen motivierten die Läufer mit Musik und Applaus. "Es war eine absolut gelungene Veranstaltung", zeigt sich Jochen Finke, Leiter des Organisationsteams, begeistert. "Die Anwohner in Ofen haben sich im Laufe der Jahre auf dieses Fest eingestellt und stehen voll dahinter". So wurden rund 160 Kuchen für das traditionelle Kuchenbuffet gespendet, an der Laufstrecke richteten Anwohner auf eigene Kosten Getränkestationen ein und einige Ofener halfen sogar spontan beim Kuchenverkauf mit. "Der Herbstlauf hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Veranstaltungs-Highlight in Bad Zwischenahn entwickelt, und dafür möchte ich allen danken, die daran mitgearbeitet haben", so Finke. Insgesamt 1.560 Aktive liefen in den beiden Hauptläufen über 5 und 10 Kilometer. Beim 10-Kilometer-Lauf, dem ersten Wertungslauf zum Sparda-Cup 2007, gewannen bei den Männern Georg Diettrich von der LG Braunschweig in 31:32 Mi- nuten vor Stephan Immega vom LT Schaffhauser Wald in 33:19 Minuten und Tammo König vom 1. TCO Die Bären in 33:24 Minuten. Bei den Frauen gewann die mehrmalige Deutsche Seniorenmeisterin Waltraud Klostermann vom SuS Schalke 96 in 39:05 Minuten. Ihr folgten Kerstin Lüken von der Emder LG in 39:52 Minuten und Claudia Boekhoff von der TSG Hatten-Sandkrug in 40:22 Minuten. Mit der Startnummer 90 startete beim 5-Kilometer-Lauf der älteste Teilnehmer: Der 90-jährige Ernst Schulz aus Moor- merland. Das Herbstlaufteam bedankte sich bei ihm mit einem Präsentkorb für seine Teilnahme. Er verabschiedete sich mit den Worten "Wir sehen uns im nächsten Jahr!". Für sich entscheiden konnte den 5-Kilometer-Lauf Sebastian Franke von der SG Diepholz in 17:08 Minuten. Martin Buss vom MTV Wittmund (17:37 Minuten) und Stephan Immega vom LT Schaffhauser Wald (17:39 Minuten) folgten ihm. Bei den Damen war Tahnee Tietjen vom TSV Bremervörde mit einer Laufzeit von 20:22 Minuten die Schnellste. Sie verwies Inga Leffers vom DSC Oldenburg in 20:26 Minuten und die erst 12-jährige Judith Baron vom TuS Ofen in 20:41 Minuten auf die Plätze zwei und drei. Gestartet wurde auch zum 5-Kilometer (Nordic-)Walking. Die 61 Walker überzeugten die Zuschauer mit ihrer sportlichen Leistungsfähigkeit: Einige Walker überholten noch das Läuferfeld, obwohl sie erst wenige Minuten nach den 5-Kilometer- Läufern starteten. 457 Kindergartenkinder und Grundschüler starteten beim 1-Kilometer-Kinderlauf, der ohne Zeitnahme und Ergebnisaus- wertung stattfand. Als blaue Elefanten verkleidete Mitarbeiter des Kinderschutzbundes verteilten vor dem Start Luftballons, die die Kinder gemeinsam fliegen lassen durften. Mitglieder des Ofener Laufttreffs bremsten die Kinder auf der ersten Hälfte der Strecke ab, um sicherzustellen, dass sie sich auf der nicht überfordern. ==> Ergebnisse
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 9. Oktober 2006 Seitenstiche bremsen den Sieger Stefan Milch (TSV Lelm) wiederholt Marathon-Erfolg von 2001, verfehlt aber Streckenrekord Von Thomas Saalfeld Bereits bei der Premiere dieser Laufveranstaltung 2001 hatte Stefan Milch vom TSV Lelm auf der Marathon-Strecke der Konkurrenz seine Hacken gezeigt und im Vorjahr beim 5. Braunschweig-Wolfenbüttel-Marathon Platz zwei belegt. Dies- mal übernahm der 34 Jahre alte Braunschweiger sofort die Spitze und gab sie auf den 42,195 Kilometern bis ins Ziel nicht wieder ab. Mit seinen 1,97 Metern war Milch nicht nur Schnellster, sondern auch einer der Längsten im Feld der rund "250 Marathonis". Wenngleich er die meisten seiner wöchentlich gut 100 Trainingskilometer in der Buchhorst absolviert, er kennt die Strecke zwischen dem Kohlmarkt und Wolfenbüttel aus dem eff-eff. "Ich lag gut in der Zeit und hätte den Streckenre- kord knacken können", versicherte der Marathonsieger. Allerdings plagten ihn etwa ab Kilometer 30 schmerzhafte Seiten- stiche. "Da musste ich Tempo rausnehmen, sonst hätte ich nicht durchgehalten", erzählte der Ingenieur der Elektrotechnik, der im Ziel von Ehefrau Michaela und dem knapp zwei Jahre alten Söhnchen Jonas empfangen wurde. Dennoch lag Milch mit seiner Siegerzeit von 2:42:50 Stunden exakt 7:17 Minuten vor dem Zweitplatzierten Ricardo Schlemonat. Bei Premiere Sieg im Halbmarathon gefeiert Wie Milch will im nächsten Jahr auch Petra Köhlau aus Liebenburg bei der siebten Auflage der Laufserie wieder starten. Sie feierte am Sonntag ihren 43. Geburtstag und absolvierte erstmals einen Halbmarathon. Mit ihrer Zeit von 1:50:07 Stunden gewann sie ihre Altersklassenwertung und wurde Gesamtachte. Anstifter zu dieser Mit-Mach-Aktion war Köhlaus Lebens- und Trainingspartner Christopher Uthmann. Der Triathlet lobte: "Bei der Premiere gleich diese super Zeit, beim nächsten Mal läufst Du dann die Marathonstrecke". "Nein, wir wollen nicht übertreiben, 21 Kilometer reichen", entgegnete die 43- Jährige, die gestern doppelten Grund zum Feiern hatte. Das Familienduell mit seinem Sohn Andreas (24) entschied der 49 Jahre alte Dieter Laqua aus Stederdorf im Landkreis Peine zu seinen Gunsten. Der Senior mit einer Marathon-Bestzeit von 4:02:56 Stunden benötigte diesmal für die halbe Distanz 1:54:25 Std. und hängte den Junior rund eine Viertelstunde ab. Durch seinen Großvater Siegfried kam 10 000-Meter-Sieger Tim Cantow zum Triathlon. Der 19-Jährige vom Celler Schwimm-Club investiert rund 15 Stunden ins wöchentliche Training und schätzt sich im Laufen und Schwimmen etwa gleich stark ein. Lediglich im Radfahren hinke er etwas hinterher. Mit seiner Siegerzeit von 35:20 Minuten war der Abiturient vier Sekunden schneller als der Zweitplatzierte Christian Kneisel vom Wolfenbütteler SV und 22 Sekunden früher im Ziel als die schnellste Frau - Ulrike Dreißigacker vom Dets Race Team aus Hannover. Prämie eingestrichen für Rekord über 10 000 Meter Die 22 Jahre alte Ulrike Dreißigacker verbesserte allerdings den Streckenrekord für Frauen und wird hierfür laut den Orga- nisatoren Manuela Engelstädter und Dieter Grabow eine dreistellige Prämie einstreichen. Ulrike Dreißigacker stabilisierte, im Gegensatz zu den recht ausgepumpt das Ziel erreichenden Männern, schnell wieder ihre normalen Atem- und Pulsfrequenz- en. Die zierliche Blondine ist aber alles andere als eine Hobbyläuferin. Sie wurde 2005 mit dem Team der LG Hannover deutsche Mannschaftsmeisterin im 10-Kilometer-Straßenlauf. ==> Ergebnisse
OSTERHOLZER KREISBLATT vom 9. Oktober 2006 (Drei Artikel) Ingo Müller spielt mit der Konkurrenz Göttinger gewinnt beim 18. Citylauf über zehn Kilometer vor dem LGN-Läufer Torsten Naue Von unserem Mitarbeiter Tobias Dohr Osterholz-Scharmbeck. Mehr als 600 Teilnehmer, Streckenrekorde und viele Zuschauer, dazu ein immerhin trockenes Wetter - der 18. Citylauf in der Innenstadt von Osterholz-Scharmbeck war so ganz nach dem Geschmack der rührigen Veranstalter und Aktiven. Und er fand mit Ingo Müller einen mehr als würdigen Sieger des sportlichen Höhepunktes der Veranstaltung. Der aus Göttingen stammende Läufer lief ein beeindruckendes Rennen und gewann in einer guten Zeit von 33:17 Minuten vor Torsten Naue. "Die Strecke war verdammt anspruchsvoll", sagte der 24fache Landesmeister, der für die LG Göttingen startet und ergänzte: "Wir sind das Rennen extrem schnell angegangen." Mit "wir" meinte Müller Torsten Naue und Joaquim Pedro von der LG Bremen-Nord. Das Trio lief von Beginn an ein hohes Tempo und hatte bereits nach der ersten von vier Runden einen großen Vorsprung auf die nachfolgenden Läufer herausgelaufen. Selbst Frank Themsen, der dritte aus dem starken Läufertrio der LG Bremen-Nord, konnte diesem Tempo nicht folgen. In der letzten Runde musste dann auch Joaquim Pedro abreißen lassen, nur Naue konnte dem 28jährigen Ingo Müller folgen. Doch als der Nordbremer nochmal heranzukommen schien, schaltete Müller den Turbo ein und holte sich mit einem starken Schlusssprint den Gesamt- sieg. "Ich bin trotzdem sehr zufrieden mit meinem Lauf", sagte Torsten Naue. Das konnte er auch sein, denn mit 33:45 Mi- nuten lief er eine neue persönliche Jahresbestzeit. Mehr als zufrieden war auch Johannes Raabe von der LG Hannover. Der 19jährige gewann nicht nur souverän die Fünf- Kilometer-Konkurrenz, sondern stellte dabei mit 15:46,2 Minuten auch noch einen neuen Streckenrekord auf. Bei den Damen gewann Sarischa Bieser (SG Findorff) in 19:06,8 Minuten. Den 2,5 km Lauf der Schülerinnen und Schüler gewann Christian Rugen vom VSK Osterholz-Scharmbeck in 8:42,1 Minuten. Der 14jährige verwies den ein Jahr älteren Kevin Struß aus Hambergen auf den zweiten Platz. Bei den Schülerinnen triumphierte Nele Grotheer. Die erst elf Jahre junge Läuferin vom VSK Osterholz-Scharmbeck hatte im Ziel 13 Sekunden Vorsprung auf die Zweitplatzierte Hanna Asmussen. Ein anderer Nachwuchsläufer durfte sich beim Zieleinlauf über einen sehr großen Sonderapplaus freuen. Sören Sillje war mit seinen elf Jahren der jüngste Teilnehmer beim großen Zehn-Kilometerlauf und belegte den 150. Rang. Sein Pendant Wolfgang Hartwig vom Vegesacker TV, immerhin Jahrgang 1936, kam nach 55:42 Minuten ins Ziel und wurde 136. im Gesamtklassement. Einen Wettlauf der anderen Art machten Björn Pfrommer und Astrid Gerken aus. Pfrommer drehte die vier Runden des Zehn-Kilometerlaufs im Trikot des HSV, Gerken im Werder-Dress. Unter den fachkundigen Kommentaren des zweiten Vorsitzenden des VSK Osterholz-Scharmbeck, Carsten Brinkmann, liefen die beiden am Ende zur großen Erheiterung der Zuschauer Seite an Seite über die Ziellinie. So endete dieses Nordderby mit zwei Siegern. Leslie Schoßmeier-Prigge, die verantwortlich für die Organisation war, zog am Ende ein positives Fazit und wusste, bei wem sie sich für den reibunglosen Ablauf der Großveranstaltung zu bedanken hatte: "Rund 40 ehrenamtliche Helfer aus dem Verein, sowie die knapp 30 Personen von der Reservistengemeinschaft Katastrophenschutz haben das alles überhaupt erst möglich gemacht. Die Meldezahl ging im Vergleich zum Vorjahr zwar etwas zurück, aber so haben wir noch etwas, das wir im kommenden Jahr in Angriff nehmen können." 45 Minuten für einen guten Zweck Osterholz-Scharmbeck (td). Bereits zum dritten Mal fand in Osterholz-Scharmbeck im Anschluss an die offiziellen Wert- ungsläufe der "Run-for-help"-Lauf statt. 45 Minuten lang konnten alle Sportler noch einmal auf die Piste gehen und auf der "kleinen Runde" etwas Gutes tun. Denn pro gelaufener Runde eines jeden Teilnehmers spendete die REWE-Gruppe einen Euro. So kamen bereits im Vorjahr rund 1.000 Euro zusammen. Dieses Jahr gehen die Erlöse an das SOS-Kinderdorf in Worpswede. Dem dort tätigen Pädagogen Eckhardt Thiel war es denn auch vorbehalten, den diesjährigen "Run-for-help"- Lauf anzuschießen. 81 Teilnehmer hatten sich im Vorfeld bei Cheforganisator Robert Prigge und seiner Crew angemeldet. Als besonderes Dankeschön bekamen der älteste sowie der jüngste Läufer einen Präsentkorb geschenkt. Robert Prigge und sein Team hoffen nun, den "Run-for-help-Lauf als festen Bestandteil des Osterholz-Scharmbecker Citylaufes zu integrieren. Erschöpft, aber glücklich Die neunjährigen Malin Gerken und Juri Sanoska nehmen am Bambinilauf teil Von unserem Mitarbeiter Tobias Dohr Osterholz-Scharmbeck. Als sie die Ziellinie überqueren, ist ihnen die Erschöpfung buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Ein hochroter Kopf und eine verschwitzte Stirn zeugen davon, dass Malin Gerken und Juri Sanoska alles gegeben haben. Die zwei neunjährigen Nachwuchssportler vom VSK Osterholz-Scharmbeck brachten soeben den Bambinilauf erfolgreich hinter sich und sind froh, am Zielauslauf erstmal kurz durchatmen zu können. Doch nur kurze Zeit später sind die beiden schon wieder bestens gelaunt. Kein Wunder, Juri Sanoska hat auf der 1,1 Kilometer langen Strecke rund um den Markt- platz und durch die Fußgängerzone den dritten Platz belegt. Malin Gerken war zwar nicht ganz soweit vorne, ist aber mit ihrem siebten Platz dennoch zufrieden. Nun halten die zwei stolz ihre Medaillen in der Hand, die es für die Teilnahme am Bambinilauf gab. Insgesamt nahmen 100 junge Läuferinnen und Läufer am Auftaktrennen teil. Da kann man mit einer Platzierung unter den ersten 30 durchaus zufrieden sein. Wenn Malin und Juri nicht gerade irgendwo Laufen, gehen sie auch gerne anderen Sport- arten nach. Die kleine Malin macht neben der Leichtathletik auch noch Schwimmen. Ihre größte Leidenschaft ist aber das Reiten. Auf dem Hof Tietjen in Lilienthal geht Malin diesem Hobby mit großer Euphorie nach. Auch bei den VSK-Kickern dabei Juri hingegen, der vorgestern seinen neunten Geburtstag feierte, hält es da eher mit dem Fußball. Beim VSK Osterholz- Scharmbeck kickt er bei den E-Junioren. "Judo habe ich auch mal gemacht, aber jetzt konzentriere ich mich auf Fußball und Laufen", sagt er. In der Schule mag der Drittklässler am liebsten Mathe und Englisch. Mit der Fremdsprache hat es Malin, die bereits in der vierten Klasse ist, nicht so. Dafür steht sie mehr auf Musik. Und natürlich verbindet die beiden die Be- geisterung für den Sportunterricht. Während sich Juri nach dem harten Rennen eine Verschnaufpause gönnte, nahm Malin noch beim "Run-for-help"-Lauf teil. ==> Ergebnisse
HAMBURGER ABENDBLATT vom 11. Oktober 2006 865 Aktive beim Volkslauf Jesteburg Von Matthias Lorenz Jesteburg. "Was machst du, wenn ich dich jetzt überhole?" Mit dieser Frage brachte der acht Jahre alte Tim Condé aus Jesteburg nicht nur Jörn Enk zum Schmunzeln. Triathlet Enk fuhr beim Mountainbikerennen des 19. Jesteburger Volkslaufes vorm Feld her, damit alle auf der Strecke bleiben. "Manchmal werden Wegmarkierungen von Scherzbolden umgesteckt", erzählte Klaus Jütting, der den Lauf gemeinsam mit Werner Mencke und Peter Hastedt organisierte. Da auch hinter dem Feld ein sogenannter "Lumpensammler" fuhr, blieb gewährleistet, dass keiner vom rechten Wege abkam. Große Freude herrschte darüber, dass es mit insgesamt 865 Aktiven einen neuen Teilnehmerrekord gab. Die gute Organi- sation, die anspruchsvolle und landschaftlich schöne Strecke an der Aue bei Marxen und Asendorf, sowie die Erbsensuppe aus der Gulaschkanone seien einige der Gründe für das große Interesse. Außerdem gibt es für jedes Kind kostenlos eine Medaille und eine Urkunde. Dies freute auch die Kleinsten im Alter bis zu sechs Jahren beim "Bambini-Lauf". Einige der Allerkleinsten im Alter von zwei und drei Jahren erreichten das Ziel tapfer an den Händen ihrer Eltern. Sieger des Hauptlaufes über 20,3 Kilometer wurde Michael Neitzke von der LG HNF in 1:20:40 Stunden vor Jörg Fritsche (Ruderklub Süderelbe) in 1:22:10 Std. Bei den Frauen siegte Andrea Osterheider-Breeck aus Klecken in 1:37:17 Std. Über die 10,3 Kilometer gewann Tim Tomczak (LG Nordheide) in 36:50 Minuten vor Rolf Helmboldt (Eintracht Hittfeld) in 37:49 Minuten. Schnellste Frau auf dieser Strecke war Alexandra Hahn (LG Nordheide) in 45:03 Minuten. Und was wurde aus dem kleinen Tim? Er belegte im Mountainbikerennen Rang 14, wurde in seiner Alterklasse sogar Sech- ster. ==> Ergebnisse
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