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Zurück zur Übersicht (Presse) / Zurück zur Startseite ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- HAMBURGER ABENDBLATT vom 21. Juli 2006 Harsefeld beweist: Sport und Straßenfest passen zusammen Harsefeld. Vom Start in der Marktstraße bis zur Ziellinie in der Mittelstraße waren es gerade einmal 100 Meter. Doch für die Teilnehmer an den von der Leichtathletik-Abteilung des TuS Harsefeld organisierten Straßenläufen begann das Rennen eigentlich erst so richtig, als sie nach dem Startschuß zum ersten Mal unter dem Zielbanner hindurchliefen. Erst beim Wieder- sehen mit dem Zieleinlauf war das Rennen zu Ende, ob nach 1852, 5300 oder 10 500 Metern. Start und Ziel im Harsefelder Ortskern waren eingebettet in ein munteres Straßenfest mit acht Musikgruppen unterschied- lichster Art, die auf der großen Bühne bis spät in die Nacht für Stimmung sorgten, und vielen Straßenkünstlern auf und neben der für Autos gesperrten Straßen. Harsefeld hat bewiesen, daß Straßenfest und Sport zusammen passen. Damit ging ein neues Konzept der Stadtmarketing auf, die ein Volksfest mit Sport im Ortskern organisierte. Die Straßenläufe standen unter dem Motto "1000 Schritte". Dort wäre ein "plus" angebracht, denn mit nur 1000 Schritten kam niemand ins Ziel. Tausend Beine indes waren nicht am Start, knapp 200 Aktive aller Altersklassen gingen letztlich auf die Strecke. "Ich hatte auch gar nicht mehr erwartet", sagte Werner Klintworth, Vorsitzender der Harsefelder Leichtathleten. Mitorganisatoren waren da optimistischer gewesen. Insgesamt zog Klintworth ein positives Fazit. Es war das erste Mal, dass der TuS Harsefeld Volksläufe auf der Straße organisierte, üblich waren bisher Waldläufe für jedermann. Die Organi- sation der Laufveranstaltung durch das Stadtzentrum hatte ungleich mehr Mühe gemacht und war nur im Rahmen des Stadt- festes möglich gewesen. Am Ende war Werner Klintworth so begeistert, daß er sich eine Wiederholung jederzeit vorstellen könne. Auch Harsefelds Bürger nahmen das Konzept an. Lob von allen Seiten erhielt Klintworth noch Tage danach. Die sogenannte "Seemeile", das Laufangebot über exakt 1852 Meter für Schüler, gewann Sarah Janssen (10) vom TuS Harsefeld. Über die Mittelstrecke (5,3 km) gewann Thomas Thiel aus Kutenholz in 18:28 Minuten, der später auch über 10,5 Kilometer der Schnellste war (38:55 Min.). In Grenzen hielt sich der sportliche Ehrgeiz von zwei Politikern. Landrats- kandidat Michael Roesberg und der Landtagsabgeordnete Helmut Dammann-Tamke trotteten nach 10,5 Kilometern als Letzte gemeinsam ins Ziel. ==> Ergebnisse
HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 21. Juli 2006 Hitze machte allen zu schaffen 2730 Teilnehmer sorgen beim Altstadtfest für einen Startrekord - Favoriten gewinnen Von Ralf Walle Göttingen. Die 18. Auflage des Göttinger Altstadtlaufs geht als der Wettbewerb der Rekorde in die sportlichen Ge- schichtsbücher ein. Noch nie tummelten sich so viele Läufer auf dem Rundkurs wie am Mittwoch Abend. Und noch nie mussten die 2730 Teilnehmer so schwitzen wie in diesem Jahr. Noch über 30 Grad Celsius zeigte das Thermometer um kurz nach 19 Uhr an, als sich die kleinsten Teilnehmer zum Start des Youngsterlaufs bereit stellten. Und auch bei den beiden späteren Hauptläufen litten die Sportler unter der drückenden Hitze. "Viel trinken" lautete deshalb das Motto für die Teil- nehmer vor, während und nach den Wettbewerben. Besonderer Andrang herrschte jeweils bei der Verpflegungsstation, wo die Läufer mit Wasser versorgt wurden. Für einen Teilnehmer des Langstreckenlaufes waren die Anstrengungen dann aber doch zu viel. Er brach nach der Zielankunft zusammen und wurde anschließend im Krankenhaus versorgt. Die Favoriten der beiden Hauptläufe zeigten sich von der Hitze unbeeindruckt. Sie hatten mehr mit den Überrundungen der langsameren Teilnehmer zu kämpfen. Ingo Müller (LG Göttingen) kam am besten mit den Bedingungen zurecht. Nach seinem Vorjahreserfolg sicherte er sich insgesamt zum dritten Mal in 16:36 Minuten den Sieg über die Mittelstrecke. Zweiter wurde sein Vereinskamerad Till Manning (17:04) vor Thorsten Wienecke (17:31). Bei den Frauen gewann Maria Sabo- rowski (LGG / 20:34) vor Iris Bruse (21:42) und Iris Giesler-Petersen (22:12). Von den 1150 angemeldeten Läufern er- reichten genau 1000 das Ziel. Den Rundkurs im abschließenden Wettbewerb über die Langstrecke dominierte erneut Jürgen Austin-Kerl. Der 36-jährige Ex-Göttinger, der seit zwei Jahren für den PSV GW Kassel startet, gewann in 33:20 und feierte gleichzeitig seinen zehnten Triumph beim Altstadtlauf. Florian Reichert (TSV Kirchdorf/ 33:48) und Sebastian Hanelt (LGG / 35:12) belegten die Plätze. In der Frauenwertung dominierte Coline Ricard (41:21) vor Marie-Helen Prenzel (VfL Ellrich) und Daliborga Vidovic (42:47). ==> Ergebnisse / Home-Page der LG Göttingen
ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 26. Juli 2006 Scherzbolde auf der Laufstrecke 130 Athleten beim 2. Ebstorfer Sonnenwendlauf Von Bernd Klingebiel Ebstorf. Auch in Ebstorf leben Scherzbolde. Das jedenfalls erfuhren die Organisatoren des 2. Sonnenwendlaufes, der am Wochenende insgesamt 130 Aktive an die verschiedenen Starts lockte. Übungsleiter Florian Lembke vom ausrichtenden TuS Ebstorf musste auf der Strecke im Wald etliche Male die Weg weisenden Flatterbänder richten, die Unbekannte in den Laufpausen an mehreren Stellen umgehängt hatten. Und auch der als Parkplatz extra bereitgestellte Realschulhof war plötz- lich wie von Geisterhand wieder verschlossen - Zuschauer und Athleten mussten ihre Fahrzeuge am Straßenrand abstellen. Lembke hatte die Strecke bestens vorbereitet. Er selbst wies den Läufergruppen den Weg , indem er mit einem Rad vor- weg fuhr. Er selbst startete auch, und zwar über die fünf Kilometer und erlief sich den 1. Platz in der männlichen Jugend A. Der größte Teil des Laufweges befand sich im schattigen Wald. Auf dem Sportplatz waren zudem eine Getränkestation und ein Rasensprenger aufgestellt - die Läufer konnten sich also von innen und außen abkühlen, zumal sie auf den längeren Distanzen mehrmals daran vorbeikamen. Insbesondere aber die sechs- bis neunjährigen Läufer der Altersklasse Schüler/-in C hatten große Probleme, ihren Rhyth- mus den schwülen 30 Grad Außentemperatur anzupassen und sich die Luft auf ihrer etwa einen Kilometer langen Strecke einzuteilen - viele kamen völlig erschöpft ins Ziel. Wanderpokale wurden verliehen für… …den ältesten Teilnehmer: Wilhelm Holle …den jüngsten Teilnehmer: Martin Winkler …die stärkste Schulklasse: 3.Klasse Mauritiusschule Ebstorf …die größte Laufgruppe: VfL Suderburg …die größte teilnehmende Familie: Hermes aus Ebstorf (4) …die größte vereinsinterne Mannschaft: Lauftreff TuS Ebstorf …für den 1. Platz in der Mannschaftswertung über die 10 000 Meter: VL Suderburg ==> Ergebnisse
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 26. Juli 2006 Heißes Rennen in Haren Haren. Sieger eines "heißen" Rennens bei Temperaturen um 30 Grad wurde über 10 km beim 9. Harener Citylauf der Jugendliche Thomas Otting (Concordia Emsbüren/34:50 Min.), der Senior Klaus-Dieter Grabowsky (SC Spelle-Venhaus) überraschend deutlich distanzierte. Hinter Frank Gümmer (ASC Neuss/3.) platzierten sich mit Dieter Rolfes (Germania Twist) und Josef Wegmann (SV Dersum) weitere Emsländer. Favoritin Elke Vedder (Germania Twist) siegte bei den Läuferinnen vor Claudia Lübbers (LAV Meppen). Überlegen gewannen über 4 km die Brüder Andreas und Georg Kuhlen (Garrel) vor Frank Gerdelmann (TuS Haren/3.) und die besten Läuferinnen Lena Lampen (TuS Haren), Saskia Zimmermann (VfL Engelskirchen) und Marlies Boven (o.V.). Im 2-km-Lauf der Schüler wiederholte Chiljen Velvis (ATC Haren/NL) seinen Vorjahressieg vor Patrick Schwalbe (SC Melle) und Jonas Lammers (SC Osterbrock). Bei den Schülerinnen setzte sich Verena Niermann (SC Osterbrock) vor Lena Lampen (TuS Haren) und Annika Berentzen (SC Osterbrock) durch. Julian Ahlers (SV Meppen) und Franziska Sur (SC Osterbrock) waren die jüngsten Sieger. ==> Ergebnisse (PDF - 420 KB)
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 26. Juli 2006 Bürgermeister auch mit auf der Strecke Leichtathletik: 2. Jümmelauf in Detern Detern. Anlässlich des Jümmetages hatte der TuS Detern vor einem Jahr einen Volkslauf ins Leben gerufen. Das Interesse war auf Anhieb gut, so dass sich die Organisatoren zu einer Neuauflage entschieden. Die fand am Wochenende statt - und lockte trotz der Hitze wieder mehr als 100 Teilnehmer an. Gesichtet wurde auf der Strecke auch Wiard Voß: Der Bürger- meister der Samtgemeinde Jümme hatte sich unter die Läufer gemischt. Bei den Bambinis war Jannes Wykhoff (TuS Detern) mit 6:02 Minuten der Schnellste, bei den Mädchen siegte auf dieser Distanz Tomke Hafermann (TuS Detern/6:17). Den Lauf über 5000 Meter entschieden Melissa Chur (Bochum) in 31:22 Minuten und Mirko Schneider (Germania Leer) in 23:07 Minuten für sich. Dieses Rennen hatte mit 37 Startern das größte Teilnehmerfeld. Über elf Kilometer ließen der Filsumer Richard Gastmann (49:39 Minuten) und Sonja Süßen (Moordorf, 1:00:33 Stunden) die Konkurrenz hinter sich. Über 20 Kilometer gewannen Sarah Preuth (Friesoythe/ 1.48:13 Stunden) und Guido Hedemann aus Edewecht (1:34:28 Stunden). ==> Ergebnisse sind online (noch) nicht verfügbar.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Gifhorn) vom 31. Juli 2006 "Fun-Run": Statt einer Prämie gibt‘s Wassereis Teilnehmer aus Dänemark gehen an den Start / Altersspanne reicht von 5 bis 75 Jahre / Läufer verlaufen sich Wilsche. Nur zum Spaß, ohne Prämie sollte gelaufen werden beim zweiten "Fun-Run" der Laufsparte des Wilscher Sport- vereins. Das hielt auch zumindest einen professionellen Sportsfreund von der Teilnahme ab, wie Spartenleiter und Organi- sator Stefan Cierzniak feststellte. Doch 81 Lauffreunde kamen und nutzten die ein bis zehn Kilometer lange Strecke nicht nur zum Spaß, sondern auch zum Training oder zur Wettkampfvorbereitung. Als Lohn gab es weder Pokale noch Urkunden, stattdessen hatten die Mitglieder der Laufsparte als Erfrischung pro Läufer ein Wassereis parat, dazu den Applaus der Nichtläufer. "Das Wetter ist besser als vor einem Jahr, damals war es drückend schwül", freute sich Cierzniak über die Steigerung der Teilnehmerzahl. Sogar aus Wernigerode und aus Dänemark waren die Teilnehmer angereist, und auch vom Alter her war der Einzugsbereich groß. Während der jüngste der sieben Teilnehmer beim vorgeschalteten Ein-Kilometer-Bambini-Lauf fünf Jahre als war, zeigte der Ausweis das ältestes Teilnehmers das Ge- burtsjahr 1930. Vom Sportplatz "Maschstadion" aus ging es auf einer ausgeschilderten Route quer durch Wald und Ort, zudem besetzt mit Mitgliedern der Jugendwehren Wilsche und Neubokel als Streckenposten. Da störte es nicht, dass der letzte Strecken- posten fehlte und die Teilnehmer zunächst einen falschen Weg einschlugen. Nach dem Lauf wurde eifrig "Läuferlatein" aus- getauscht. Anja Lenz-Rosenthal siegte vor Annemarie Götzinger bei den Frauen über zehn Kilometer. Bei den Herren ge- wann auf dieser Distanz Eduard Weinert vor Hans-Günter Wolff. Auf der fünf Kilometer langen Strecke holten sich Tanja Bock und Andreas Paul den Sieg. (ohs)
JEVERLAND BOTE (NWZ) vom 31. Juli 2006 Starke Zeiten bei “Friesencross” Laufen: “Friesenhymne” stimmt auf Wettbewerbe ein -- Anspruchsvolle Strecke Von Sönke Wieting Schillig. Strahlend blauer Himmel, eine tolle Stimmung und eine anspruchsvolle Laufstrecke über Strand, Wiese und Watt waren Garanten für ein rundum gelungenes Lauf-Event auf dem Freizeitgelände in Schillig. Um das maritime Flair des “Friesencross” noch einmal so richtig zu unterstreichen, wurden alle Läufer vor dem jeweiligen Rennbeginn mit Klaus & Klaus’ Gassenhauer “An der Nordseeküste” auf die Wettbewerbe eingestimmt. So ließen es sich die Teilnehmer des Haupt- laufs nicht nehmen, vor dem Start ausgelassen zur “Friesenhymne” zu schunkeln. Insgesamt wurden fünf Läufe abgewickelt, die in der Ergebnisauswertung in die jeweiligen Altersklassen unterteilt wurden. Den Auftakt der Veranstaltung gestalteten die “Bambinis”, an dem sich 28 Mädchen und Jungen im Alter von zwei bis sieben Jahre beteiligten. Bei diesem Wettbewerb allerdings zählte das Motto “Dabeisein ist alles”, so dass alle “Bambinis” zu Siegern erklärt wurden. Die jüngsten Teilnehmer des “Bambini”-Laufs waren der zweijährige Sjut Leuchtenberger und die dreijährige Barbara Hasenburg. Beim Schülerlauf erreichte Malte Christoffers als Erster die Ziellinie, dicht gefolgt von Daniel Röwekamp. Als schnellste kam Lea Meyer aus Lastrup ins Ziel. Bittere Tränen vergoss hier jedoch die achtjährige Miriam aus Altgarmsiel, die kurz nach dem Start stürzte. Nach einer kurzen Behandlung durch die Sanitäter vom DRK war die kleine Blessur jedoch bald wieder vergessen. Beim Strand- und Wattlauf gingen 61 Teilnehmer an den Start. Hier siegte Klaus Vorloeper aus Twist mit acht Sekunden Vorsprung auf Lokalmatador Matthias Dietrich vom MTV Hohenkirchen. Als schnellste Läuferin trug sich Susanne Fröhlking vom BV Garrel in die Ergebnisliste ein. Beim Strandlauf hatte Christian Eichinger vom SV Lemwerder die Nase vorn. Seine Vereinskameradin Mona Dietel siegte bei den Frauen. Schnellster Walker war Uwe Hempel (TG Rote Erde Schwelm). ==> Ergebnisse
NORDSEE ZEITUNG vom 1. August 2006 Torben Leck ist der Schnellste Mulsumer Speckenlauf: Warmes Wetter hält Läufer nicht auf Mulsum (oma). Trotz des warmen Wetter fanden sich wieder viele Läufer zum 19. Mulsumer Speckenlauf auf dem Mul- sumer Sportplatz ein. Gegenüber dem Vorjahr gab es einen leichten Rückgang, bei den Schülern aber konnte die Teil- nehmerzahl gesteigert werden. Auf der 500-m-Strecke setzte sich Tristan Reddig (TuS Wremen 09) mit 3:01 Minuten durch. Die 900 m lief Torben Leck (LAV Bokel) mit 3:24 Minuten am schnellsten. Auf den langen Strecken war schon vorher absehbar, dass der Strecken- rekord nicht gebrochen werden konnte. Über 5300 m lief Jörg Brunkhorst (SV Nordenham) mit 18:59 Minuten am schnellsten. Nele Dehnenkamp (TSV Wehdel) setzte sich bei den Frauen über diese Strecke mit 23:18 Minuten durch. Der Rekordhalter der 5,3 km Strecke, Norbert Schepergerdes (MTV Lüdingworth), versuchte sich auf der langen Distanz und siegte auch in 35:40 Minuten. Bei den Frauen war über 10 500 m wie im Vorjahr Gisela Schneider-Endrowait (MC Menden) mit 47:09 Minuten die Schnellste. Jüngster Teilnehmer war Christopher Holtz von der TSG Nordholz, der mit neun Jahren tolle 29:06 Minuten erzielte. Mit- organisator Holger Seebeck dankte allen Helfern. ==> Die Ergebnisse sind (noch) nicht online verfügbar. (Der zuständige Internetbeauftragte befindet sich derzeit im Urlaub)
ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 2. August 2006 Bannöhr und Burmester am schnellsten 49 Teilnehmer beim 2. Damnatzer Abenddeichlauf Damnatz (ce). Wie schon im vergangenen Jahr, hat sich Lars Bannöhr von der ausrichtenden Feuerwehr Damnatz den ersten Platz beim Abenddeichlauf über die 10-km-Distanz gesichert. Der Kreisliga-Fußballer des VfL Breese/Langendorf absolvierte die zwei 5-km-Runden in guten 38:55 Minuten. Bannöhr verwies in diesem knapp zehnköpfigen Starterfeld Thomas Ufferhusloh (40:21 Min.) von der Feuerwehr Gümse und Mario Schmitter (44:44 Min.) aus Tarmitz/IGAS Wend- land auf die Plätze zwei und drei. Dieses Trio sowie die weiteren Läuferinnen und Läufer über 5 und 10 km sowie die Nordic-Walker, die ebenfalls 5 km ab- solvierten, waren gemeinsam von Ortsbrandmeister Uwe Bannöhr auf die Strecke geschickt worden. Bei idealen Beding- ungen setzte sich im 5-km-Lauf, über den die meisten Teilnehmer starteten, Timo Burmester von der FF Gusborn im Männerfeld in 20:29 Minuten durch. Platz zwei belegte Matthias Bressem (FF Sachau/21:13 Min.), Dritter wurde der Fuß- baller Stefan Schulz von der Samtgemeindeverwaltung Dannenberg (21:40 Min.). Bei den Frauen überquerte Simone Reich- stein (FF Küsten) in 24:18 Minuten als Siegerin die Ziellinie, gefolgt von Sandra Lampe (FF Sachau/25:31 Min.) und Kerstin Mohr (FF Damnatz/25:40 Min.). Die Mannschaftswertung der Männer gewann das Trio der FF Karwitz in 1:09:40 Stunden, bei den Frauen siegte die FF Sachau (1:22:30 Std.). Konkurrenzlose Gewinnerin über 10 km wurde Heidrun Schernikau (53:09 Min.) aus Dannenberg. Als Siegerin im Nordic-Walking benötigte Rosemarie Köhn 37:18 Minuten. Bei der zweiten Auflage dieses Abenddeichlaufs, der erneut unter dem Motto “Fit for fire fighting” stand und der vornehm- lich für Feuerwehrkameraden ausgeschrieben ist, zeigte sich der veranstaltende Verein zur Förderung der Freiwilligen Feuerwehr Damnatz mit der Beteiligung zufrieden. 49 Läuferinnen und Läufern sowie Nordic-Walker waren am Start. “Drei Viertel der Teilnehmer waren Angehörige der Lüchow-Dannenberger Feuerwehren. Viele haben ihre Fitness unter Beweis gestellt”, resümierte Holger Bannöhr, der mit der FF Damnatz in einem Jahr auch die dritte Auflage des Abend- deichlaufes abwickeln will.
OSTFRIESISCHER KURIER vom 3. August 2006 13. Inselspringen auf Norderney wird zur Ein-Mann-Show -- Tim Lobinger glänzt als souveräner Inselkönig Favorit aus Köln lässt der internationalen Konkurrenz mit übersprungenen 5,70 Metern nicht den Hauch einer Chance Von Stefan Janssen und Bernhard Uphoff Norderney. Der Hattrick ist perfekt: Favorit Tim Lobinger hat gestern Abend beim 13. Inselspringen auf Norderney in souveräner Manier seinen dritten Sieg in Folge gefeiert. Elf Tage vor dem Start bei der Leichtathletik-Europameisterschaft in Göteborg gewann die deutsche Medaillenhoffnung beim Stegspringen auf der Nordseeinsel mit 5,70 m klar vor der chancenlosen Konkurrenz, die bereits komplett bei 5,40 m aussteigen musste. Bei der Ein-Mann-Show war die Inselkrone früh vergeben. “Ich bin sehr zufrieden. Bei der EM will ich jetzt Gold holen”, erklärte der dominierende Lobinger nach dem dreistündigen Stabhochsprung-Wettbewerb zu seinem letzten gelungenen Test. Der 33-jährige Überflieger vom ASV Köln soll in Schweden die Durststrecke der deutschen Stabhochspringer beenden, die seit vier Jahren keine Freiluft-Medaille mehr holen konnten. Norderney könnte zusätzlich beflügelt haben. Mehrere Tausend Zuschauer verfolgten auf dem zur Sportarena umfunktionierten Kurplatz den Wettkampf von zehn Athleten aus drei Nationen - bis zur Regenpause kurz vor dem entscheidenden Endspurt mit einem Vierkampf zwischen Tim Lobinger und Danny Ecker, den beiden Führenden der europäischen Rangliste, sowie dem dort Viertplatzierten Fabian Schulze und Björn Otto. Mit dem gut aufgelegten Lobinger konnte allerdings keiner der Konkurrenten Schritt halten. Während auf dem Festland bereits nachmittags dunkle Wolken ihre Schleusen öffneten und für starke Regengüsse sorgten, wurde die 13. Auflage der Traditionsveranstaltung zunächst verschont. Als es indes um Platz eins ging, goss es auch auf Norderney, so dass die Veranstaltung für eine halbe Stunde unterbrochen werden musste. Das vom Veranstalter Rudi König zusammengestellte Starterfeld war erneut gut bestückt. Als einziger Ausfall musste der sympathische Südafrikaner Okkert Brits aus familiären Gründen auf seinen Start verzichten. Die beiden Leverkusener Björn Venghaus und Tobias Scherbarth schieden früh aus. Das Duo scheiterte mit einem “Salto Nullo” an der Einstiegshöhe von 5,20 m. Für den 31-jährigen Hamburger Michael Stolle war bei 5,30 m Schluss. Die beiden internationalen Größen konnten nicht in den Titelkampf eingreifen: Der 19-jährige Grieche Konstadínos Filippídis ließ 5,30 m aus und scheiterte darauf an 5,40 m. Überraschend früh verabschiedete sich der Olympiazweite Toby Stevenson. Nachdem der Amerikaner 5,40 m im dritten Versuch gemeistert hatte, riss er die 5,50 m. Zwischen den Vize-Junioreneuropameister Filippidis und Stevenson, der bei seiner Europa-Tour zahlreiche Meetings ansteuert, schob sich mit dem Leverkusener Malte Mohr auf Platz sechs mit 5,30 m eines der größten deutschen Talente. Bei 5,60 m fiel die Vorentscheidung: Der Leverkusener Ecker, der auf Norderney einst die Premiere gewonnen hatte, konnte nach im dritten Versuch übersprungenen 5,40 m hier nicht mehr mit- halten wie auch Otto, der 5,40 m im ersten Anlauf gemeistert hatte. Am höchsten pokerte Schulze. 5,65 m waren für ihn aber nicht zu bezwingen. Die Bühne gehörte allein einem Mann: Tim Lobinger stand schon nach seinem insgesamt zweiten Sprung als Gewinner fest. Nach seinen Siegen beim Bayer-Meeting in Leverkusen (5,85 m) und bei der DLV-Gala in Nürnberg (5,70 m) unterstrich er auch auf Norderney bei seiner General- probe für Göteborg seine gute Form. Den gleich im ersten Anlauf bewältigten 5,50 m und 5,60 m ließ der 1,93 Meter große und 87 Kilogramm schwere deutsche Rekordhalter trotz nasser Laufbahn überzeugende 5,70 m im zweiten Versuch folgen. Darauf ließ der extravagante Sechs-Meter-Springer 5,81 m auflegen - für eine neue persönliche Bestleistung auf Norderney reichte es als Krönung allerdings nicht mehr. Ergebnisse des 13. Inselspringens auf Norderney: 1. Tim Lobinger (ASV Köln) 5,70 m; 2. Björn Otto (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen) 5,40 m im ersten Versuch; 3. Fabian Schulze (LAZ Salamander Kornwestheim-Ludwigsburg) 5,40 m; 3. Danny Ecker (TSV Bayer 04 Leverkusen) 5,40 m; 3. Toby Stevenson (USA) 5,40 m - alle im dritten Versuch; 6. Malte Mohr (TSV Bayer 04 Leverkusen) 5,30 m; 7. Konstadínos Filippídis (Griechenland) 5,20 m im ersten Versuch; 8. Michael Stolle (Hamburger SV) 5,20 m im zweiten Versuch; Björn Venghaus (TSV Bayer 04 Leverkusen) und Tobias Scherbarth (TSV Bayer 04 Leverkusen) scheiterten an der Einstiegshöhe von 5,20 m. Stimmen: Tim Lobinger, Gewinner des 13. Inselspringens: “Mit Norderney habe ich die letzten drei Wettkämpfe in Folge gewonnen und das jeweils unter ganz unterschiedlichen Bedingungen. Regen und Wind haben uns das Leben hier schwer gemacht.” Rudolf König, Veranstalter: “Trotz der schwierigen Bedingungen bin ich sehr zufrieden. Die Leistung von Tim Lobinger kann man gar nicht hoch genug ansiedeln. Er ist immer ein Garant für gute Resultate.” Dieter Adler, Kommentator: “Die Unterbrechung war natürlich nicht schön. Aber am Ende hat Tim Lobinger eine sehr respektable Leistung gezeigt. Die Zuschauer waren wieder toll. Das war wieder Sport zum Anfassen.” Danny Ecker, Bayer Leverkusen: “Ich bin total unzufrieden. Irgendwie hat diesmal nichts funktioniert. Dabei weiß ich noch nicht einmal, warum das so war. Respekt vor der Leistung von Tim.”
JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 7. August 2006 Erneut Volksfeststimmung beim 13. Balthasar-Lauf durch Esens 422 Teilnehmer begaben sich auf die Strecke rund um den Marktplatz der Stadt Esens (go). Zehn km durch die engen Straßen der Esenser Altstadt. Zehn km bis zum Ziel vor dem Rathaus am Markt- platz. Tomke Voß (Jg. 1992) vom TSV Langeoog benötigte am Freitagabend für diese Laufstrecke 1:15:21 Stunden. Der Schnellste im Hauptlauf, Stephan Immega (LT Schafhauser Wald), erreichte nach gerade einmal 32:53 Min. die Ziellinie. Auch in diesem Jahr lockte der Balthasar-Lauf wieder zahlreiche Hobbyläufer, ambitionierte Sportler und Zuschauer in die Bärenstadt. Während die Läuferinnen und Läufer das Rennen gegen die Uhr aufnahmen, nutzten die mitgereisten Anhänger und interessierten Gäste den lauen Sommerabend, um entlang der Strecke fröhlich zu feiern. “Hier herrscht immer eine super Atmosphäre”, befand Immega im Zielraum. Er wurde bei seinem Lauf genauso bejubelt wie Tomke Voß und alle anderen der insgesamt 422 Teilnehmer, die zu der Zeit noch auf der Strecke waren. Als schnellste Frau gewann Christiane Spalleck von der LG Wilhemshaven (37:16 Min.) und wiederholte exakt ihre Zeit, die sie beim Balthasar-Lauf vor drei Jahren erreicht hatte. Mit Immega und Spalleck konnten sich sowohl bei den Männern als auch den Frauen die Favoriten durchsetzen. In der Altersklasse M 14/15 machte erneut der Wittmunder Nachwuchsläufer Martin Buss auf sich aufmerksam und lief mit 36:18 Min. allen davon. Hinter den Kulissen der Laufveranstaltung und der Feier rund um den Marktplatz sorgten die Organisatoren des LT Schaf- hauser Wald dafür, dass alles reibungslos funktionierte. Zusammen mit fast 90 Helferinnen und Helfern konnte Dieter Lunz auch die 13. Auflage als Erfolg verbuchen. “Wir sind sehr zufrieden”, stellte Lunz tags darauf fest, und richtete seinen Dank an die Anwohner, die verständnisvoll auf den Trubel vor ihrer Haustür reagierten. Wem das bunte Treiben zu hektisch wurde konnte in diesem Jahr einen ganz besonderen Ort der Entspannung aufsuchen: In Zusammenarbeit mit dem Kurmittel- haus Bensersiel stellten die Veranstalter erstmals Massagebänke im Ziel bereit. Wo zuvor die Anmeldungen zu den Läufen erfolgte, kneteten Marion Meenen und Uschi Dichmann unablässig die müden Muskeln der erschöpften Läuferinnen und Läufer. Ein Angebot, das viele dankbar annahmen und das auch im nächsten Jahr wieder eingerichtet werden soll. ==> Ergebnisse
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 7. August 2006 Immega gewinnt Balthasar-Lauf Leichtathletik: 422 Teilnehmer starteten beim Hauptrennen Esens (cze). 573 Sportler starteten am Freitagabend beim Balthasar-Lauf, den der LT Schafhauser Wald im SC Dunum zum 13. Mal in der Esenser Innenstadt ausrichtete. Allein beim Hauptrennen über zehn Kilometer gingen 422 Teilnehmer an den Start, rund 40 Prozent von ihnen waren Urlauber. Stefan Immega vom Ausrichter erreichte wie im Vorjahr als erster Läufer das Ziel: 32:43 Minuten wurden für ihn gestoppt. Mit über einer Minute Rückstand folgte Hermann Fleßner auf dem zweiten Rang. Für den Sportler der Ihlower Rennschnecken war der Wettkampf nach 33:48 Minuten zu Ende. Auf Rang drei folgte Achim Groenhagen von Amisia Wolthusen. Bei den Frauen siegte Christiane Spallek von der LG Wilhelmshaven. Sie gewann in 37:16 Minuten vor der starken Jugendlichen Marina Barkhoff vom Norder TV (41:25). Rang drei ging an die Kölnerin Kirsten Fontes. Sie beendete den Wettkampf nach 41:38 Minuten. Bei der männlichen Jugend M 18/19 hatte der Esenser Christian Henning die Nase vorn. Er siegte in seiner Altersklasse in 33:49 Minuten. Eine starke Leistung bot Martin Buss vom MTV Wittmund in der Altersklasse M 14/15. Für das Talent blieben die Uhren bei 36:18 Minuten stehen. Am Bambini-Lauf r über 750 Meter beteiligten sich 61 Mädchen und Jungen. Von den 90 Schülern, die die Strecke über 1600 Meter in Angriff nahmen, erreichten 85 das Ziel. ==> Ergebnisse
ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 7. August 2006 Schwarz schnell wie nie Laufen: 13. Lüchower Zehner mit 55 Teilnehmern Lüchow (jw). Seine derzeit gute Verfassung hat Mittelstreckler Jürgen Schwarz vom SV Sporting Lüchow beim Lüchower Zehner unter Beweis gestellt. Nachdem er unlängst schon beim Lauf um den Arendsee (9,6 km) als Gesamtzweiter bester Lüchow-Dannenberger Starter war, war er nun auch beim Straßenlauf zwischen Lüchow und Saaße von keinem hiesigen Teilnehmer zu schlagen. Hinter Sieger Dino Kuhn vom Lauftreff Lüneburg, der den 10-km-Lauf in der Männer-Klasse in ordentlichen 35:45 Minuten beherrschte, lief Schwarz in der Altersklasse M 40 in für ihn beachtlichen 37:10 Min. ins Ziel. Damit verbesserte er seine bisherige Bestzeit klar und war sogar noch eine Sekunde schneller als im Vorjahr Sieger Jörg Reckewell vom MTV Dannenberg. Mitfavorit Reckewell hatte am Freitag kurzfristig nachgemeldet, startete dann aber doch nicht, weil er beim Warmlaufen muskuläre Probleme in der Wade bemerkte und kein Verletzungsrisiko eingehen wollte. So war der Weg aus hiesiger Sicht frei für Schwarz, der seine Ambitionen von Beginn an untermauerte. Auf dem flachen Kurs zwischen Saaße und Banneick und dann zum Busbahnhof bei der Lüchower Grundschulhalle konnte er Kuhn zwar nicht folgen, lief aber solo und bei optimalen Bedingungen sicher dem zweiten Rang entgegen. Mit bereits deutlichen Abständen folgten Sven Freudenthal vom FC Lüchow als Dritter in 38:17 Min. und Michael Klimanski von der Polizei Lüchow in 39:38 Min als Vierter. Grund zur Freude hatte Siegfried Martel vom SV Eintracht Clenze, der sich als Gesamtsechster in 39:49 Min. um zwei Minuten im Vergleich zum Vorjahr steigerte und erstmals die 40-Minuten-Marke knackte. Auch Otto Vaintzettel vom SV Sporting Lüchow strahlte als Sieger der M 75 nach dem Zieleinlauf. Der bald 80-jährige Läufer blieb in 59:25 Min. unter der Stunden-Marke und verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um rund fünf Minuten. Bei den Frauen trumpfte in Marlene Waltke aus Jameln eine bislang in der Lüchow-Dannenberger Läuferszene unbekannte Sportlerin auf. Als beste Frau und Gesamt-14. absolvierte sie den 13. Lüchower Zehner in starken 43:40 Min. In der ewig- en Kreisbestenliste über diese Distanz lief sie damit als Neunte gleich unter die Top Ten. Insgesamt waren bei der Veranstaltung des SV Sporting 54 Starterinnen und Starter dabei, so viele, wie noch nie. Allein 39 Teilnehmer durfte Mitorganisator Manfred Haacke über die 10-km-Distanz begrüßen. Mehr waren es nur 1999 (45 Starter). Erstmals fanden als Rahmenrennen ein 6-km-Lauf, den Cornelia von der Gablentz (W 45/ Sporting) in 34:34 Min. als Einzige bestritt, sowie ein Kinderlauf über 1 km statt. Der wurde mit 14 Mädchen und Jungen gleich gut angenommen. Als Sieger stellte Tom Frenzel (Sporting) in 3:16 Minuten sein Lauftalent einmal mehr unter Beweis.
OSTERHOLZER KREISBLATT vom 8. August 2006 Volker Schmonsees überrascht alle Ganz Wellen beim Volkslauf auf den Beinen / Stefan Kettler gewinnt den Halbmarathon Von unserem Mitarbeiter Karsten Hollmann Wellen. Fast alle 380 Einwohner des Ortes Wellen waren beim Volkslauf des TSV Wellen im Einsatz. Deshalb hatte die Veranstaltung auch wieder Volksfestcharakter. Beim Marathon gab es einen Überraschungssieger. Volker Schmonsees aus dem nicht weit von Wellen entfernt liegenden Hollen/Süd verwies die 35 ebenfalls ins Ziel am Sportplatz des TSV Wellen gelangten Konkurrenten mit einer Zeit von 3:07:53 Stunden in die Schranken. Vorjahressieger Torsten Goede vom BSV Holborn, der auch diesmal wieder als Top-Favorit gehandelt worden war, hielt sich mit 3:38:29 Stunden vornehm zurück. Dies bedeutete für den Hamburger letztlich nur Platz sechs. Im Vorjahr war er über noch eine halbe Stunde schneller. Carsten A. Mattejiet vom TV Lilienthal überholte Goede. Der 37-Jährige überquerte die Ziellinie knapp zwei Minuten vor ihm. Volker Schmonsees strebte einem ungefährdeten Erfolg entgegen. Er besaß einen Vorsprung von etwa 25 Minuten vor dem Zweitplatzierten Markus Fabian von der LG Bremen-Nord. Den letzten Podestplatz sicherte sich Roland Tkocz vom TuS Eversten. Der Niederländer Sjoerd Slaaf sorgte für einen internationalen Charakter des Spektakels, an dem sich Zuschauer in den Kreisen Cuxhaven, Osterholz und Rotenburg erfreuten. Die Anwohner hatten auch überall an der Strecke wieder Wasser- wannen aufgestellt, an denen sich die Läufer erfrischten. Zudem gab es insgesamt acht Verpflegungsstationen an der Strecke, um die sich die Freiwillige Feuerwehr kümmerte. Zwei Läufer wurden von Krämpfen heimgesucht und mussten zwischen zwei Verpflegungsstationen aufgeben. Ältester Marathonläufer war Horst Preisler vom LAV Hamburg-Nord. Der 70-Jährige ließ immerhin noch zehn Athleten hinter sich. Der Halbmarathon war eine Bremer Angelegenheit. Der Hansestädter Stefan Kettler gewann in 1:24:53 Stunden mit einem Vorsprung von fast drei Minuten vor Malte Kampmeyer vom SV Werder Bremen. Uwe Meyer vom LAV Bokel wurde in 1:32:09 Stunden Fünfter vor Frank Rosmann vom Lauftreff Bornreihe (1:35:48). Der Veranstalter registrierte insgesamt 46 Zeitläufer, die die gesamten 21,0975 Kilometer absolvierten. Daneben gab es noch Spaßläufer, die die Distanz ohne Stopp- uhr zurücklegten. Auf die Lauf- und Wanderstrecke über elf Kilometer begaben sich 43 Teilnehmer. Hier siegte Norbert Schepergerdes vom MTV Lüdingworth in 38:03 Minuten vor dem Bremerhavener Frank Nischler, der eigentlich ein Marathonläufer ist. Bester Lokalmatador war Udo Brüninghaus aus Beverstedt als Vierter. Der 23-Jährige benötigte 48:12 Minuten für die elf Kilo- meter. "Es war eine rundum gelungene Veranstaltung", freute sich Mitorganisatorin Christa Stelter. Ob es auch noch die kompletten Ergebnisse gibt, steht derzeit in den ****
Presseinformation vom 11. August 2006 (Von Rainer Behrens) Kimberley Jeß sorgt für den “Knaller” 14-jährige mit neuer Deutscher Schülerbestleistung im Hochsprung Für den “Knaller” sorgte beim Ferienmeeting der LG Osterode am Mittwoch die 14jährige Kimberley Jeß von der LG Rendsburg/Büdelsdorf. Sie sprang so hoch wie noch keine W14-Schülerin in Deutschland. Mit 1,83 m steigerte sie die Deutsche Schülerbestleistung im Hochsprung, die sie zusammen mit Sibylle Thiele vom SC Dynamo Berlin (aufgestellt am 26. Mai 1979) und Sandra v. d. Stemmen (LAG Mittlere Isar) hielt, um satte 3 cm. Es war ein Superwettkampf, zunächst verbesserte Kimberley den Stadionrekord um 1 cm auf 1,78 m, im Anschluss folgte im 2. Versuch die Steigerung der Deutschen Bestleistung auf 1,81 m. Dass es danach noch um 2 cm höher hinaus ging, war schon eine Sensation. Mit dieser Leistung belegt sie aktuell in der Deutschen Jahresbestenliste der Jugend den 3. Platz und bei den Erwachsenen Platz 11! Als weiteres Saisonziel möchte sie in zwei Wochen Deutsche Schülermeisterin im Siebenkampf werden. Hier gilt sie als Favoritin, sprang sie in Osterode mit 5,74 m auch im Weitsprung Bestleistung! Aber auch für die LG Osterode gab es Grund zum Jubeln. Nicht nur, dass 178 Teilnehmer am Start waren und gute Leist- ungen am Fließband ablieferten, sondern Nachwuchshoffnung Simon Nils Sander steigerte den von ihm gehaltenen Kreis- rekord bei der B-Jugend im Speerwurf auf starke 58,84 m. Mit dieser Leistung drei Wochen früher, hätte er die Norm für die Deutschen Schülermeisterschaften geknackt! Bei guten Wettkampfbedingen starteten Teilnehmer aus 39 Vereinen aus 8 Landesverbänden. Zum Doppelsieg sprintete bei den Männern Julien Karn (MTV Schöningen) in 11,37 sec. über 100 m und 22,89 sec. über 200 m jeweils nur um wenige Hunderstel vor Tobias Müller vom TV Norden, während den 400 m-Lauf Rainer Pöpperl (SC Hemmoor) in 50,51 ge- wann. Mit über 40 Teilnehmern hatte der 1000 m-Lauf den größten Zuspruch. Hier setzte sich Patrick Hublitz von der LG Eichsfeld in 2:36,13 min. vor Enrico Dietrich (Harzgebirgslauf Wernigerode) in 2:38,71 min. durch. Es folgte mit 2:39,33 min. der B-Jugendliche Tobias Götze von der LG Weserbergland. Im 3000 m-Lauf konnte sich erst in der Schlussrunde Thomas Bartholome (TSV Kirchdorf) entscheidend absetzen und siegte in 8:47,62 min. mit nicht ganz drei Sekunden Vor- sprung vor den B-Jugendlichen Alexander Pusch (VfB Germania Halberstadt). Bester Weitspringer war Kai Rammelt vom LV Altstadt 98 Nordhausen mit 6,53 m. Für zwei einheimische Siege sorgten Peter Donnerstag mit 12,42 m im Kugel- stoßen und Volker Denecke im Speerwurf mit 41,83 m im Speerwurf. Schnellste Sprinterin war Nina Giebel von der LG Weserbergland, die in schnellen 12,12 sec. gewann. Stark auch über die Stadionrunde Natalie Mutig (Eintracht Hildesheim) in 56,32 sec., nicht weit dahinter folgte in 57,76 sec. die A-Jugendliche Carolin Zimmermann (TSV Sonthofen). Den 800 m-Lauf gewann überraschend in 2:20,19 min. die B-Jugendliche Carola Dewitz von der LG Hannover um 18/100 sec. vor ihrer Clubkameradin Beke Buhr. Stark der Lauf von Julia Kock (eben- falls LG Hannover) in 9:56,96 min. über 3000 m und beim Speerwurf die erzielten 44,16 m von Michaela Wagner (SV Munster). Im Kugelstoßen bei der B-Jugend wuchtete Robert Möritz (Hallesche Leichtathletik Freunde) die 5 kg-Kugel auf gute 14,07 m., während in der gleichen Altersklasse den Speerwurf Tobias Brümmer (LG Braunschweig) mit 59,13 m gewann. Bei der wbl. Jugend siegte Isabell Hartmann (LG Eichsfeld) in guten 59,78 sec. über 400 m. In den Schülerklassen waren aus heimischer Sicht siegreich Steffen Sievers in 10,05 sec. über 75 m der M13, Kathrin Füll- grabe über 100 m in 13,30 sec. bei der W14 und als Dreifachsiegerin bei der W15 Marlena Stäblein (alle LGO) mit 1,49 m im Hochsprung, 10,49 m im Kugelstoßen und 13,73 sec. über 100 m. Für die besten Schülerleistungen neben Kimberley Jeß sorgten über 1000 m bei der M15 Gage Kuckuck (TuS Wunstorf) in 2:48,55 min., bei der W13 Victoria Sack (LG Peiner Land) in 2:25,19 min. über 800 m vor der W14-Siegerin Nora Langreder (LG Hannover) in 2:25,55 min. sowie Marco Kirikos (TV Eintrach Sehnde) mit 5,74 m im Weitsprung der M14. Es war mal wieder ein gelungenes Sportfest der LG Osterode, wobei die guten Rahmenbedingungen im Jahnstadion genau- so dazu beitragen haben wie das NLV-Kampfrichterteam um Werner Hirschhausen. ==> Ergebnisse
NORDWEST ZEITUNG vom 14. August 2006 Routinier Wolff beweist den längsten Atem Leichtathletik: 55-Jähriger gewinnt Wardenburg-Marathon -- 63 Läufer im Ziel Wardenburg (ou). Hans-Günter Wolff vom VfB Fallersleben hat gestern die elfte Auflage des Wardenburg-Marathons gewonnen. Der 55-Jährige benötigte für die Strecke über 42,195 Kilometer 3:02:33 Stunden und siegte mit knapp zwei Minuten Vorsprung vor Olaf Töbelmann aus Wilhelmshaven (3:04:11). Einigen Abstand wies der Dritte Herbert Möller vom STV Sedelsberg auf, der nach 3:10:10 Stunden ins Ziel kam. Bei den Frauen setzte sich Sylvia Rehn vom 100 Mara- thon Club in 3:50:24 Stunden durch. Die 35-Jährige verwies Irmgard Damaschke-Wohning vom SV Werder Bremen (3:53:35) und Maria Rolfes aus Lohne (3:54:58) auf die Plätze. Insgesamt nahmen 63 Marathonis an dem Rennen mit Start und Ziel auf dem Sportplatz des Ausrichters SV Moslesfehn teil. Im Rennen über die Halbmarathon-Strecke von 21 Kilometern gewann Stefan Schwengels vom TuS Westerloy in 1:18:56 Stunden. Zweiter wurde Geart Broers von der TSG Hatten-Sandkrug (1:20:11) und Ingo Schubert (Aktiv&Vital/1:21:33). In 1:33:42 Stunden setzte sich bei den Frauen die vereinslose Bettina Weßling durch. Zweite wurde Sandra Theilig vom Team Laufrausch (1:42:40) vor Ingrid Witt (LT Oldenburg Süd/1:48:21).
NORDWEST ZEITUNG vom 14. August 2006 Ein “Naturerlebnis” bei strahlendem Sonnenschein 270 Läufer und Radler starten beim elften Wardenburg-Marathon in Südmoslesfehn Südmoslesfehn (bk). “Eine wunderschöne Strecke, nette Leute und eine gute Organisation” - die Teilnehmer des Warden- burg-Marathons waren am gestrigen Sonntag voll des Lobes über die elfte Auflage der Veranstaltung. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen gingen rund 270 Läufer und Radler verschiedenster Altersklassen auf dem Sportplatz in Südmoslesfehn an den Start. Bereits um 7 Uhr begann der Marathon der Läufer, zwei Stunden später gingen die Radfahrer auf die 42,5 Kilometer lange Strecke durch die Gemeinde Wardenburg. Wer lieber die Halbdistanz laufen wollte, konnte das ab 8 Uhr tun. Die Veranstalter, die Lauffreunde des SV Moslesfehn um Hans Schnittger und Heinz Onnen, hielten auch in diesem Jahr an der bewährten Streckenführung fest. Das “Naturerlebnis Laufen” entlang von Flussläufen und bewaldeten Nebenwegen stand auch in diesem Jahr wieder im Vordergrund. Ein Konzept, dass bei den Sportlern gut ankommt. “Die Strecke ist wirklich sehr gut”, urteilte Reinhold Erdmann aus Oldenburg, der schon zum wiederholten Mal in Südmoslesfehn dabei war. “Heute bin ich den Halbmarathon gelaufen, war aber früher auch mal beim Marathon dabei”, so der 65-Jährige. Spaß ge- macht hat es auch dem Oldenburger Klaus Bartels, für den der Halbmarathon aber nur ein Test gewesen ist: “Für mich war das ein Trainingslauf für den Marathon, den ich im Oktober auf Mallorca laufen werde”, berichtete der 36-Jährige, der zum erstem Mal in Südmoslesfehn an den Start ging. Für das Ehepaar Pollak aus Oldenburg war die Teilnahme am Warden- burg-Marathon nur zum Teil eine Premiere. Während Lutz Pollak normalerweise die 42,2 Kilometer bewältigt, lief er mit seiner Frau Martina, die erstmals teilnahm, die Halbdistanz. “Ich bin stolz, dass ich das geschafft habe”, freute sich die 46- Jährige. ==> Ergebnisse
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 21. August 2006 Freie Bahn für die Langläufer 4. Braunschweiger Halbmarathon: Familienfest auf dem Magnikirchplatz Von Jörn Stachura War das ein Getümmel auf dem Magnikirchplatz. Fast hätte man meinen können, das Magnifest wäre vorgezogen worden. Doch auch der 4. Braunschweiger Halbmarathon sorgte für prächtige Atmosphäre im sonst so beschaulichen Quartier. Laufen in der Stadt ist eigentlich ähnlich toll wie Radfahren in der Stadt. Doch gestern war das anders. Als rund 1000 Läufer sich daran machten, die unterschiedlich langen Strecken unter die Füße zu nehmen, da hieß es: freie Bahn den Läufern. Am Bohlweg standen um 10:00 Uhr Polizisten bereit, nicht nur die wenigen Autos, sondern sogar die Straßenbahnen kurz zu stoppen, damit die Läufer passieren konnten. Insgesamt waren 18 Beamte auf der Strecke bis Leiferde im Einsatz. Doch auch ohne die Polizei hatten Braunschweigs Autofahrer offenbar vollstes Verständnis für die Läufer und ihre Jagd auf Bestzeiten. Am Ackerhof, Ampel hin oder her, wurde brav gewartet, bis die kleinen oder größeren Grüppchen der er- schöpften Rückkehrer die Kreuzung passiert hatten. Passiert, berichtete Jessica Friedrich vom Deutschen Roten Kreuz Braunschweig, sei praktisch überhaupt nichts: "Bis auf einige Wespenstiche hatten wir nichts zu tun." Viel zu tun hatten auf dem Magnikirchplatz freilich die Standbetreiber: Es bildeten sich Schlangen vor Bratwurst- und Bier- ständen. Wer geglaubt hatte, alle Läufer lebten streng abstinent, täuscht sich. Kaum vom Umziehen aus der Klintschule zu- rück, trafen sich die unzähligen Braunschweiger Laufgemeinschaften, um an den hölzernen Biertischen das Rennen Revue passieren zu lassen. Das anschließende Familienfest war freilich vergleichsweise schwach besucht. Die müden Läufer und Läuferinnen zog es nach Hause. Selbst das umfangreiche Kinderprogramm, das die umtriebigen Organisatoren auf die Beine gestellt hatten, vermochte nicht die Atmosphäre, die während und unmittelbar nach dem Rennen geherrscht hatte, zu er- reichen oder gar zu übertreffen. Pech, dass sich dann auch noch der Himmel bedeckte und dicke Tropfen fielen. ==> Ergebnisse
NORDWEST ZEITUNG vom 21. August 2006 (Vier Artikel) Rekorde bleiben unangetastet Leichtathletik: Geoffrey und Jepkurir gewinnen bei Traditionslauf in Schortens Von Hans-H. Schrievers Schortens. Die Spannung beim Start des 20. Internationalen Schortenser “Jever-Fun-Lauf” über zehn englische Meilen (16,09 km) war am Sonnabend sehr groß, hatten die Veranstalter des Heidmühler FC im Kenianer Rodgers Rop, Sieger des New York Marathons 2002, doch einen Weltklasseläufer verpflichtet. Den Streckenrekord aus dem Jahr 1994 konnte er jedoch nicht unterbieten, und er musste sich sogar seinem Landsmann Siele Kipngeno Geoffrey geschlagen geben. Dabei sah es für Rop nach der ersten Runde noch sehr gut aus. Eine dreiköpfige Spitzengruppe hatte sich bereits vom Feld abge- setzt und legte ein hohes Tempo vor. Dieses konnte dann aber nicht gehalten werden. Volker Wagner, Organisator mehrer- er Läufer, fand dann doch eine Erklärung: Ab der zweiten Runde hätten die führenden Läufer immer wieder überrundeten Athleten ausweichen müssen. Wagner räumte aber auch ein, dass die Zeit zwischen der Ankunft in Schortens und dem Start der von ihm betreuten Aktiven zu kurz gewesen sein könnte. Zu Rodgers Rop aus Kenia (in Schortens benötigte er 47:02 Minuten) wies er darauf hin, dass dieser erst am Anfang der Vorbereitung für die nächste Teilnahme am New York Mara- thon im November stehe. So überraschte es nicht, dass Siele Kipngeno Geoffrey aus Kenia schon vor der Zielgeraden am Bürgerhaus einen sicheren Vorsprung herausgelaufen hatte und diesen bis ins Ziel verteidigte. Er siegte in 46:51 Minuten. Überraschend belegte der Pole Jaroslav Chichocki in 48:54 Rang drei. Bei den Frauen war der Streckenrekord aus dem Jahr 2004 (52:35) ebenfalls nicht in Gefahr. Rekordinhaberin Eunice Jepkurir aus Kenia setzte in diesem Jahr zwar alles auf eine Karte. Sie hatte in Richard Kakuri sogar einen Tempomacher an ihrer Seite. Am Ende blieb sie in 54:01 Minuten aber 86 Sekunden hinter ihrer Bestzeit zurück. Zweite wurde Emily Kimuria (Kenia/55:10). Der Hauptlauf stand auch im Zeichen vieler Breitensportler, die für ihre Leistungen reichlich Beifall der 22 000 Zuschauer an der Strecke erhielten. Schnellster heimischer Läufer war Sascha Hollmann von der LG Wilhelmshaven (15./57:30). Über 150 Helfer im Einsatz Jever-Fun-Lauf: 22 000 Zuschauer feuern die Sportler auf dem Rundkurs an Von Hans-H. Schrievers Schortens. Es war gegen 20.15 Uhr, als Otto Wenninga, einer der Hauptverantwortlichen im Organisationsteam des dies- jährigen “Jever-Fun-Laufes” im Zielbereich beim Schortenser Bürgerhaus Position bezog. Er hatte in den folgenden Minuten nicht nur die Erstplatzierten des Zehn-Meilen-Laufes im Visier, sondern stellte zufrieden fest, dass auch die 20. Großveran- staltung dank der über 150 ehrenamtlichen Helfer reibungslos ablief. Zwei Rekorde konnte er dann doch noch bekannt geben: An der Strecke wurden mehr als 22.000 Besucher gezählt, am Start waren in diesem Jahr 2.356 Aktive. “Sie kommen aus allen Teilen der Bevölkerung”, erläuterte er das Engagement der zahlreichen Helfer. “Viele über Vereine, aber inzwischen haben wir auch eine große Zahl von Freunden dieser Veranstaltung”, fügte er stolz hinzu. “Egal, wo sie ein- gesetzt werden, jeder oder jede nach ihren persönlichen Fähigkeiten. Sie alle gehören zum festen Korsett des größten Straßenlauftages im Nordwesten der Republik, in der friesischen Küstenregion bei uns in Schortens”, sagte er weiter. Wenninga stellte für diesen Personenkreis auch in diesem Jahr eine “Nachbereitung” in Aussicht. "Bei einem angemessenen Abendessen mit Umtrunk werden wir den gesamten Ablauf des Spektakels noch einmal Revue passieren lassen," versprach er. Dabei ging er auch auf das große Engagement der Sponsoren ein. Nicht weit von Otto Wenninga hielt sich Rudi Rabe auf. Er ist nicht nur ein Mann der ersten Stunde, sondern seit nunmehr 20 Jahren für die “weißen Umschläge” für die Erstplatzierten zuständig. In Schortens werden für die besten Läufer und Läuferinnen Prämien ausgelobt, die Rudi Rabe nach dem Zieleinlauf aushändigt. Rabe ist mit Gerd Hinrichs auch Ideengeber dieser zuschauerträchtigsten Sportveranstaltung in Friesland. Sie riefen im Jahre 1986 den Schortenser “Zehn-Meilen-Lauf” mit Vertretern der Leichtathletiksparte des Heidmühler FC ins Leben. Nachdem bereits die erste Laufveranstaltung inter- nationalen Zuspruch fand, entwickelte sich dieser Lauf von Jahr zu Jahr zu einem Aktiven- und Zuschauermagneten. Mitbe- gründer Gerd Hinrichs fehlte auch in diesem Jahr ebenfalls nicht an der Strecke. Er übernahm wiederum Kontrollaufgaben im Zielbereich, hatte aber in den Wochen zuvor, wie auch die anderen Kräfte des Organisationsteams, manche Stunde für diese Laufveranstaltung “gern geopfert”. Start-Ziel-Sieg für Tom-Luca Schneider in der M 9 Schülerläufe: Junge Sportler bei den Wettbewerben mit viel Spaß bei der Sache Schortens (wtg). Ein besonderes Erlebnis waren die Schülerläufe für die zahlreichen jungen Teilnahme bei der 20. Auflage des Schortenser “Jever-Fun-Laufs”: Im ersten Lauf der Schüler erreichte Tom Luca Schneider von der TSG Kleinostheim bei Aschaffenburg einen Start-Ziel-Sieg und Platz in der Altersklasse M 9. Bereits im vergangenen Jahr war der junge Sportler in der Klasse M 8 erfolgreich. “Das war schon ein komisches Gefühl, wenn alle Leute klatschen, aber es war auch gut”, bekannte er. Auch sein Vater Bernd Schneider ging beim “Jever-Fun-Lauf an den Start und belegte Platz 30 über zehn Englische Meilen. Viel Spaß machte die Lauf-Großveranstaltung des Heidmühler FC auch der achtjährigen Lisa Hancke aus Leuchtenburg bei Rastede. “Im letzten Jahr bin ich auch schon mitglaufen. Da aber noch im Bambinilauf. Das war cool, wie uns alle Leute angefeuert haben.” Lisas ältere Schwester Dana (10) wagte sich in diesem Jahr an den 5-Kilometer-Volkslauf und belegte dort den 111. Platz. Stimmung wie auf einem großen Volksfest Jever-Fun-Lauf: Bevölkerung in Schortens feiert die 20. Ausgabe -- Mehr als 20 000 Zuschauer an der Strecke Von Ulrich Schönborn Schortens. Wenn Peter Torkler die Pistole auspackt, dann wird es still am Startpunkt und die Läufer konzentrieren sich. Ganz egal, ob “Bambinis”, oder Welt-Spitzensportler, die Anspannung ist kurz vor dem Start immer zu spüren. Peter Torkler waltete auch beim 20. Jever-Fun-Lauf am Sonnabend seines Amtes. Er startete die Freizeit- und Profiläufe. Routine hat er: Torkler gehört seit 20 Jahren dem Organisations-Team der größten Sportveranstaltung in Friesland an und sorgt mit vielen weiteren ehrenamtlichen Helfern für einen reibungslosen Ablauf. Die Sportveranstaltung, die das Friesische Brauhaus sponsort, ist im Lauf der Jahre auch zum großen Volksfest geworden. Bei strahlendem Sonnenschein herrschte ausgelassene Stimmung. Beim Zieleinlauf vor dem Bürgerhaus wurde getanzt und gefeiert. Weit mehr als 20 000 Zuschauer säumten die Rennstrecke. Viele Anwohner hatten Auffahrten und Vorgärten in Logenplätze verwandelt und zur Gartenparty eingeladen. Die Zuschauer feuerten Freunde, Familienmitglieder und Nachbarn an, die als Freizeitsportler an den Läufen teilnahmen. Und sie verfolgten gespannt die Laufduelle der Profis aus Afrika, die sich beim Zehn-Meilen-Lauf leichtfüßig an die Spitze des Feldes setzten und am Ende - wie erwartet - auch den Sieg unter sich ausmachten. Die prominenten Starter sind neben der sportlichen Herausforderung ein wichtiger Grund für viele Frei- zeitläufer, beim abendlichen Hauptlauf anzutreten. “Mit dem Sieger des New-York- und Boston-Marathons in einem Feld zu starten, ist schon ein tolles Gefühl”, sagte einer der Sportler mit Blick auf Rop Rodgers aus Kenia, der mit der Start- nummer eins als Favorit antrat, am Ende aber den Sieg seinem Landsmann Siele Kipngeno Geoffrey überlassen musste. ==> Ergebnisse (PDF’s)
LANDESZEITUNG (Lüneburg) vom 21. August 2006 Tomczak eine Klasse für sich Dritter Sieg in Folge in Amelinghausen Amelinghausen (lüb). Hattrick perfekt: Zum dritten Mal in Folge gewann Tim Tomczak (LG Nordheide) den Heidekönig- innenlauf in Amelinghausen. 28:02 Minuten benötigte der Seriensieger für die 8,4 Kilometer durch den Heideort. Wie ge- wohnt herrschte prächtige Stimmung an der Strecke. Exakt eine halbe Minute hinter dem Sieger kam Dennis Lauterschlag (TV Neuhaus) ins Ziel, Dritter wurde Frithjof Ludewig (RSC Lüneburg/29:14 min). Schnellste Frau im Feld war Miriam Steffens in 35:09 Minuten. Insgesamt 144 Läuferinnen und Läufer hatten für die bereits zwölfte Auflage der Veranstaltung gemeldet. "Eine leichte Steigerung zum Vorjahr", freute sich Dr. Rüdiger Carlberg, 1. Vorsitzender des MTV Ameling- hausen. Klitschnass kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ins Ziel - ein Wolkenbruch eine Stunde vor dem Start hatte für eine große Luftfeuchtigkeit gesorgt. Ansonsten herrschten hervorragende Bedingungen. "Die vielen Tausend Zuschauer haben wieder mal für eine tolle Atmosphäre gesorgt", so Carlberg.
OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 22. August 2006 Nyhuis taucht aus der Versenkung auf 360 Läufer beim traditionellen Dammer Stadtlauf / Gute Stimmung begeistert Läufer Damme (th). Die “Läuferhauptstadt” im Kreis Vechta ist Damme - der traditionelle Stadtlauf hat dies wieder eindrucksvoll demonstriert. Auch die 6. Auflage wurde für die Veranstalter des OSC Damme ein voller Erfolg. Mit 360 Läufern blieb man nur knapp unter dem Vorjahres-Rekord von 400. “Es war wieder eine tolle Veranstaltung. Wir können auch mit der Resonanz bei den Teilnehmern sehr zufrieden sein,” zog OSC-Klubchef Wolfgang Knabe eine äußerst positive Bilanz. Und Christina Kramer aus dem Organisationsteam ergänzte: “Für die Urlaubszeit war das wirklich eine ordentliche Teilnehmer- zahl.” Auch die im Vorjahr mit großem Erfolg eingeführte Fun-Staffel, in der drei Läufer je eine 3,3-km-Runde absolvieren mussten, belebte wieder das Programm. Dabei dominierte bei den meisten der 27 Staffeln der Spass, der bei den Zu- schauern an der Strecke sowieso vorherrschte. Einige Straßenzüge waren von Anwohnern geschmückt worden, es wurden private Grillpartys gefeiert und an den Bierständen wurde bis in die Nacht gefachsimpelt. “Viele Läufer waren begeistert von der großartigen Stimmung an der Strecke”, erklärte Christina Kramer. Ernst wurde es im 10-km-Hauptlauf, den der “alte” OSC-Hase Elmar Nyhuis (34:37 min) mit großem Vorsprung vor Lohnes Waldschleicher Daniel Hausendorf (36:17) ge- wann. Nyhuis, der aus beruflichen Gründen in den letzten sieben Jahren kaum Rennen gelaufen ist, überraschte selbst Knabe: “Das war schon eine sehr starke Leistung”. Nach dem Stadtlauf-Event verweilten noch einige Läufer bei kühlen Getränken, ehe sie die Heimreise antraten. Tenor: auf ein Neues. “Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr”, resümierte Knabe zufrieden. ==> Ergebnisse
ANZEIGER FÜR HARLINGERLAND vom 28. August 2006 Achter Klinkerlauf mit einem neuen Teilnehmerrekord Rund 350 Aktive absolvierten vier Läufe / Viele Schüler am Start / Wetterkapriolen Wittmund (bum). Die 205 Teilnehmer am Hauptlauf über zehn Kilometer waren gerade einmal gut zehn Minuten unter- wegs, als es über sie hereinbrach. Blitz und Donner sowie sintflutartige Regenfälle ergossen sich über sie. Doch die Athleten bewiesen, dass sie keine Schönwettersportler sind und kämpften sich tapfer ins Ziel. Angesichts dieser Bedingungen war die Siegerzeit von 33:41,12 min. von Matthias Strotmann (LG Braunschweig), dem Zweitplazierten von 2004, noch recht pass- abel. Schnellste Frau war die frühere “Schafhauserin" Astrid Lübben, die für die Bewegung “Du bist Wittmund” startete. Mit insgesamt 350 Aktiven in vier Läufen konnte die achte Auflage des Wittmunder Klinkerlaufes einen neuen Teilnehmer- rekord vermelden. Nach einem heftigen Schauer am Mittag hatten die Verantwortlichen um Holger und Maria Siepert noch gehofft, die vier verschiedenen Läufe trocken und somit bei fast idealen Bedingungen über die Bühne bringen zu können. Die Bambinis hatten auf ihrer 300-Meter-Strecke Glück, und die Sonne lachte, als Siegerin Rieke Weinberg über die Ziellinie rannte und anschließend wie auch das knappe Dutzend Konkurrenten eine Medaille in Empfang nehmen konnte. Ähnlich war es bei den Schülern, die eine Strecke von 1200 Metern absolvierten. Hier siegte Renke Redelfs, eine Kanute vom WSV Harle Altfunnixsiel. Auch die Fünf-Kilometerläufer und Walker hatten noch Glück, als sie auf die Strecke ge- schickt wurden. Alle kamen noch trockenen Fußes ins Ziel. Allen voran Holger Sigl vom TuS Aurich-Ost, der für die fünf Kilometer 18:43,47 min. benötigte. Und auch als sich die Hauptläufer zum Start fertig machten, deutete nur wenig auf derart heftige Regenfälle hin, die dann noch folgen sollten. Das Feld zog sich schnell auseinander und Matthias Strotmann setzte sich konsequent davon ab. Sascha Hollmann (LG Wilhelmshaven) und Jörn Schmidt (DSC Oldenburg) versuchten, ihm zu folgen, doch nach schnellem Beginn, einem folgenden etwas langsameren Drittel, zog Strotmann auf dem letzten Drittel noch einmal an. So betrug sein Vorsprung bei sieben Kilometern schon knapp eine Minute, im Ziel waren es schließlich 65 Sekunden. Siegerin Astrid Lübben be- nötigte 43:34,81 min. Während es einige Läufer lieber warm und trocken mögen, wie beispielsweise Stephan Immega, der in Wittmund nicht an den Start gegangen war, macht anderen Akteuren derartiges “Schietwetter" wenig aus: “Wir laufen gerne bei solchen Be- dingungen", erklärten Dieter Weinberg und Uwe Lübben vom Lauftreff Schafhauser Wald, die sich beide im Vorderfeld platzierten, unisono. Bis zur abschließenden Siegerehrung wurde die Geduld der Läufer allerdings auf eine harte Probe ge- stellt, auch wenn der ausrichtende MTV Wittmund für eine reichliche Bewirtung gesorgte hatte. Der starke Regen hatte die Zeiterfassung in Mitleidenschaft gezogen und daher gestaltete sich die Auswertung als schwierig und langwierig. Wer aber aushielt, sich beispielsweise massieren ließ und das Laufband ausprobierte, erhielt noch seine Urkunde. Zudem gab es dank der Sponsoren Wittmunder Klinker, Kreisparkasse, Erdbeerhof Janssen, Sport Peters und Massage Uffenbrink noch einige Sonderpreise. Der stellvertretende MTV-Vorsitzende Heiner Kruse war mit den Teilnehmerzahlen am Klinkerlauf recht zufrieden, denn auch New York und Boston hätten ja mal klein angefangen. Andererseits denkt Kruse darüber nach, ob man den Lauf nicht in das Stadtgebiet verlegen sollte. Denn in der jetzigen Form wird der Lauf von der Bevölkerung kaum wahrgenommen. “Die laufen da irgendwo in der Pampa", erklärte einer der wenigen Zuschauer seiner Frau und meinte damit die dünn be- siedelten Landstriche Leepens und Lavay. ==> Ergebnisse
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 28. August 2006 Oppenborn wurde nur wenig nass Leichtathletik: Windparklauf in Weenermoor endete bei Regen und Gewitter Weenermoor (ätz). Beim sechsten Windparklauf in Weenermoor nahmen trotz Gewitters und Regen knapp 50 Läufer teil. Den Lauf über 10 Kilometer gewann der Moormerländer Stefan Oppenborn, der für DSC Oldenburg startet, in 36:36 Minuten. Bei den Frauen siegte Heike Dirks (Logabirum; 51:04). Bei den Staffeln (2 x 5 km) siegte der TuS Weener mit Hauke Köller und Matthias Freese in 38:52. Sieger bei den Ehepaaren wurden Anja und Andreas Janssen vom SV Stikel- kamp in 47:00 Minuten. Die Jugendwertung über 5 km gewann der neunjährige Tim Schmidt (Kickboxen Bunde) in 28:13. Beim Start des von Fortuna Logabirum ausgerichteten Laufs drohten schon links und rechts des Windparks Gewitter die Läufer zu stören, aber es blieb zunächst trocken. Zuschauer und Helfer wurden vom heimatkundlichen Arbeitskreis Weener- moor, Möhlenwarf, Beschotenweg und St. Georgiwold versorgt. Gemeinsam mit Windparkbetreiber Ingo de Buhr - er ist der Chef von Prokon Nord - hatte der Arbeitskreis bei der Organisation geholfen. Zur Hälfte des Rennens begann es dann zu regnen. Stefan Oppenborn wollte weniger nass werden als Jens Dirksen vom VfL Germania Leer und setzte sich zur Hälfte deutlicher von seinem hartnäckigsten Verfolger ab. Im Ziel hatte Oppenborn dann 45 Sekunden Vorsprung. Auf Platz drei lag mit Georg Feldiek (40:40) der beste Rheiderländer, der aber auch für Germania Leer startet. Auch Platz vier ging an den VfL Germania Leer: Hermann Koenen gewann in 41:36 die AK 55. Was bei den Männern der VfL Germania Leer, war bei den Frauen Fortuna Logabirum. Heike Dirks (51:04) setzte sich früh von ihren Verfolgern aus dem eigenen Verein ab. Frieda Brinkmann (53:15) und Silvia Vossberg (53:25) belegten Platz zwei und drei. Der einsetzende Regen störte die Siegerehrung, tat der Leistung der Athleten aber keinen Abbruch. Sie waren mit ihren Zeiten auf der abwechslungsreichen Wendepunktstrecke zufrieden. ==> Die Ergebnisse sind bisher noch nicht online verfügbar
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfsburg) vom 28. August 2006 Petri gewinnt Laufcup-Serie vorzeitig Windmühlenberglauf: VfB Fallerslebens Schwabe kann VfL-Athleten nicht stoppen - Jakobler schnellste Frau Von Jens Frede Fallersleben. Ulrich Petri ist Laufcup-Gesamtsieger. Beim Windmühlenberglauf ließ der Athlet des VfL Wolfsburg seinen härtesten Widersacher Rolf Schwabe knapp hinter sich und holte sich vorzeitig den Titel. Bei den Frauen siegte Daniela Jakobler, ebenfalls von den Grün-Weißen. Ihr Gesamtsieg ist noch nicht perfekt. Auf seiner Heimatstrecke konnte Rolf Schwabe, der für den VfB Fallersleben läuft, die letzte Chance nicht nutzen, um den Kampf vielleicht doch noch zu verlängern. Allerdings fehlten ihm nur 14 Sekunden, um Petri den Sieg kurz vor dem Ziel noch wegzuschnappen. Petri machte beim achten Rennen seinen sechsten Laufcup-Sieg perfekt und ist damit uneinholbar vor Schwabe Laufcup-Sieger. So weit ist seine Vereins-Kollegin Jakobler noch nicht. Allerdings hat sie auch schon fünf Siege in dieser Saison eingefahren. Damit hat sie ihren Vorsprung auf ihre ärgste Konkurrentin Ilka Schreinecke (ebenfalls VfL Wolfsburg) erhöht, die in Fallersleben nicht gestartet ist. Zuvor trennten die beiden drei Punkte. "Ich denke, dass Jakobler sich den Gesamtsieg nicht mehr nehmen lassen wird. Sie war in den vergangenen Rennen stärker und wird sicher ihre Position nicht mehr hergeben wollen", sagt Laufcup-Veranstalter Hans-Günther Wolff. Mit dem gesamten Rennverlauf war Wolff zufrieden: "Allerdings musste ich schon um 6 Uhr am Morgen aufstehen, um die Markierungen zu erneuern, die den nächtlichen Regenfällen zum Opfer gefallen waren." Auch während des Laufs bekamen die Läufer eine unfreiwillige Dusche ab. "Die schnellen Läufer litten weniger darunter, weil sie erst nach fünf Kilometern nass wurden. Für alle anderen war der Lauf sicherlich unangenehmer", meint Wolff. Dennoch kam der Windmühlenberglauf gut bei den Läufern an. Wolff: "Die neue Streckenführung ist schöner. Es müssen jetzt weniger Steigungen überwunden werden. So werden bessere Zeiten möglich." Am nächsten Sonntag findet die nächste Veranstaltung der Laufcup-Serie in Meine statt. Für das Abschlussrennen am 15. Oktober steht der Ausrichter noch nicht fest. Ursprünglich sollte der Lauf in Wasbüttel stattfinden. "Ihnen fehlen jedoch die Helfer. Es gibt aber genügend Vereine, die als Ersatz einspringen wollen", sagt Wolff. ==> Ergebnisse Windmühlenberglauf und Lauf-Cup
STADER TAGEBLATT vom 28. August 2006 Läufer trotzen harten Bedingungen 8. Stader Altstadtlauf: Platzregen erschwert die Laufwettbewerbe - Buxtehuder Ingo Schröter wiederholt Vor- jahressieg Von Lars Koch Stade. Wettergott Petrus war am gestrigen Sonntag offenbar kein Läufer. Die achte Auflage des Stader Altstadtlaufes wurde begleitet von heftigen Regenschauern. Dennoch boten die Aktiven großartige Leistungen und so rannten Hobby- sportler und "Profis” ohne Furcht selbst durch den Matsch und die größten Pfützen am Burggraben. Trotz des Wetters waren Sportler und die Zuschauer entlang der Strecke gut gelaunt. Somit war auch der achte Altstadtlauf, der vom VfL Stade organisiert und vom TAGEBLATT präsentiert wurde, eine gute Werbung für den Laufsport. Wie schon im Vorjahr dominierte auch beim diesjährigen Stader Altstadtlauf ein Buxtehuder. Auf der 17,8 km langen Strecke wurde Ingo Schröter (Post SV Buxtehude) seiner Favoritenrolle gerecht und erreichte nach 1:04:25 Stunden als erster Läufer das Ziel. Dabei sah es zunächst nicht danach aus, dass Schröter die Konkurrenz ohne Probleme im Griff hat. Vor allem der später Zweitplatzierte Stefan Hüppe (1:05:32 std.) ging das Rennen schnell an und führte das Feld an. Nach dem Lauf erklärte Schröter seinen vorsichtigen Beginn: Im März hatte ich einen Muskelfaserriss. Da konnte ich kaum trai- nieren." Der Stader Altstadtlauf war sein erster Wettkampf unter solch schwierigen Bedingungen nach seiner Verletzung. "Etwa nach der dritten Runde habe ich aber gemerkt, dass ich das Tempo durchziehen kann", ergänzt der zufriedene Sieger. Den dritten Platz sicherte sich übrigens Bernd Zackariat vom Stader SV. Bei den Damen gab es ebenfalls keine große Überraschung. Die Vorjahressiegerin Sabine Singer aus Hamburg gewann die Konkurrenz in 1:20:59 vor Ellen Schiefer (das muss wohl Ellen Schröter heissen) vom Post SV Buxtehude (1:24:43 std). Den dritten Platz belegte Ingrid Protmann vom VfL Wingst (1:28:12 std.). Deutlicher war der Rennausgang beim so genannten Hauptlauf über die 9-km-Strecke. Bereits nach einer Runde hatte der Otterndorfer Ralf Salih, der für den TV Langen startet, dem Zweitplatzierten eine Minute abgenommen. Nach zwei Runden hatte er bereits zwei Minuten zwischen sich und die Konkurrenz gebracht. Trotz der schwierigen Bedingungen war Salih mit seiner Leistung mehr als zufrieden. Er erreichte das Ziel nach 29:19 min. Lokalmatador Carsten Kröger vom VfL Stade be- nötigte 33:16 min und konnte Salih den Sieg zu keinem Zeitpunkt streitig machen. Zeitgleich kamen dann Jens thor Straten und Karsten Müller ins Ziel (33:52 min). Bei den Damen siegte Imke Schmidt vom TSV Kirchdorf in 34:22 min vor Birgit Friedrich (LG Kehdingen) und Claudia Jordan (PSV Buxtehude). Allerdings machte das schlechte Wetter nicht nur den Läufern zu schaffen, die unter anderem mit heftigem Platzregen, Matsch und rutschigem Boden zu kämpfen hatten. "Das Wetter kostet natürlich auch Zuschauer", meinte Chef-Organisator Matthias Meier. Somit sei vor allem entlang der Strecke weniger Stimmung gewesen als in den Vorjahren. Dennoch war Meier zufrieden. Besonders erstaunlich sei gewesen, "dass wir so viele Nachmeldungen hatten", ergänzt Meier. ==> Ergebnisse
OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 29. August 2006 Moormarathon-Freunde aus Holland und Singapur Weltrekordler begeistert vom Goldenstedter Landschaftslauf mit schwieriger Strecke / Rund 600 Teilnehmer Goldenstedt (cb). Es war ein verregnetes Wochenende, aber der 4. Goldenstedter Moormarathon blieb von der Schlecht- wetterfront verschont. “Wir hatten richtig viel Glück. Nur ein kleines Schauer, das war’s”, erzählt Anne Dasenbrock vom Organisationsteam. Auch dank des nahezu optimalen Wetters für Läufer wurde der reizvolle Landschaftslauf durch das Goldenstedter und Barnstorfer Moor ein voller Erfolg. Wie in den Vorjahren waren rund 600 Läufer am Start. 9 Strecken befanden sich im Angebot - vom klassischen Marathon über 42,195 Kilometer bis zum Bambini-Lauf über 500 Meter. Die Moormarathon-Freunde kamen in diesem Jahr aus ganz Deutschland, von Kiel bis Nürnberg. Sogar aus den Nieder- landen waren einige Läufer angereist. Die weiteste Anreise hatte allerdings ein Läufer aus dem Kreis Diepholz - er lebt und arbeitet in Singapur, den Heimatbesuch kombinierte er mit einem Start beim Moormarathon. Für die faszinierende, aber auch sehr schwierige Strecke erhielten die Organisatoren viel Lob. Peter Wieneke vom “100-Marathon-Club” sprach von der “schönsten Laufstrecke Norddeutschlands”. Und Weltrekordler Horst Preisler aus Hamburg, der über 1400 Mal min- destens die Marathondistanz bewältigt hat, meinte nach dem Lauf: “Das war eine super Strecke.” Für die gut 42 Kilometer brauchte der 71-Jährige übrigens 5:04:02 Stunden. Als er ins Ziel kam, waren die Sieger natürlich längst geduscht. Den Marathon der Männer gewann Michael Reise von Ultra Rißmecke (2:59:29) knapp vor dem Nienburger Johannes Haßlinger (2:59:30). Bei den Damen siegte Josi Guttenberger (Cirkel Power/3:38:41). Maria Rolfes von den Lohner Waldschleichern wurde in 3:59:50 h sehr gute Dritte. Beim mit 196 Läufern stark frequentierten Halbmarathon siegte der Steinfelder Daniel Hausendorf (1:21:24). “Waldschleicherin” Silvia Koditek wurde bei den Damen (1:35:49) starke Dritte hinter Siegerin Tina Versemann aus Sottrum (1:31:05) und Angela Welp aus Barnstorf (1:35,12). Besonders hervorzuheben ist die Leistung des 12-jährigen Alexander Scheele aus Golden- stedt, der den Halbmarathon in 1:57:10 Stunden bewältigte. Im Rahmen des Moorlaufs fanden noch Schülerläufe über 3000, 1000 und 500 m statt. Die Siegerehrung nahmen u.a. Goldenstedts Bürgermeister Willibald Meyer sowie der heimische Bundestagsabgeordnete Franz-Josef Holzenkamp vor. Vechtas Landrat Albert Focke hatte um 9.00 Uhr den Startschuss gegeben. Eine kleine Panne gab’s auch: Aufgrund eines Missverständnisses liefen die Teilnehmer der 7,5- und 13-km-Läufe eine falsche Strecke. “Es sind alle wieder da, keiner wird vermisst”, meinte Anne Dasenbrock mit einem Schmunzeln. Eine Zeiterfassung war da- her nicht möglich. Die meisten Läufer nahmen es mit Humor, als Entschädigung bekamen sie alle ein Laufshirt vom Moor- marathon. Der Termin für die fünfte Auflage dieser Veranstaltung steht auch schon fest: Es ist der 26. August 2007. ==> Ergebnisse
NORDWEST ZEITUNG vom 29. August 2006 Plitschnass an der Weser entlang 2. Nordenhamer Weserlauf leidet unter Regenschauern -- Mehr Teilnehmer als im Vorjahr Von Torsten Lange Nordenham. Der Wettergott meint es in diesem Jahr mit den Nordenhamer Laufsporlern nicht gut: Nachdem bereits der City-Lauf unter Regen gelitten hatte, mussten die Teilnehmer des 2. Weserlaufes am Sonntag vor einem Gewitterschauer flüchten. Als “optimales Laufwetter” bezeichnete Jürgen Seel - er hatte die Veranstaltung gemeinsam mit Jörg Brunkhorst und Arnold Müller organisiert - noch am frühen Nachmittag das Klima. Doch kurz nach dem Start des Fitness-Laufes, an dem knapp 70 Nordic-Walker teilnahmen, setzte ein heftiger Platzregen ein. Die weiteren Starts mussten verschoben werden. Nach dem Abklingen des Gewitterschauers traten die Kinder zum Bambini-Lauf an. Den Startschuss für die 700-Meter- Distanz auf dem nassen Asphalt der Strandallee gab Bürgermeister Dr. Georg Raffetseder. Schnellster im Ziel nach 2:38 Minuten war Leon Harms (SV Nordenham). Auf Platz zwei in der Jungen-Wertung kam Jan-Torge Griffel (TSV Beder- kesa, 2:42 Minuten) vor Jannes Hoffmann (SV Nordenham, 2:46 Minuten). Bei den Mächen hatte Leoni Brombach (Blexer TB, 2:39 Minuten) die Nase vorn, gefolgt von Kyia Deutzmann (SVN, 2:57 Minuten) und Antonia Pilz (3:17 Minuten). Die Kinder kamen noch trocken ins Ziel. Doch beim Start für die 5- und 10-Kilometerläufer begann es wieder zu tröpfeln. Während die rund 100 Läufer am Strand durch den Regen liefen, konnten sich die Besucher bei Kaffee und Bratwurst im Trockenen aufhalten. An der Zwischenstation und Ziellinie verharrten die Organisatoren und Helfer, um die vorbeilaufenden Sportler anzufeuern. Als Erster unter die warme Dusche konnte Steffen Wiechmann vom SV Waringsfehn. Er hatte 19:26 Minuten für die 5-Kilometer-Strecke gebraucht. Ihm folgten Yilmaz Kilic (Blexer TB, 19:24 Minuten) und Günter Griffel (TSV Bederkesa, 20:38 Minuten) ins Ziel. Siegerin bei den Frauen wurde Urthe Gebauer (Blexer TB, 23:29 Minuten) vor Svenja Griffel (TSV Bederkesa, 24:14 Minuten) und Claire Saunders (SVN, 26:16 Minuten). Auf der 10-Kilometer-Distanz wurde Frank Themsen (LG Bremen-Nord, 34:06 Minuten) seiner Favoritenrolle gerecht. Der deutsche Meister kam vor Henrik Endl (DSC Oldenburg, 34:43 Minuten) und dem Lokalmatador Norbert Lindemann (SV Nordenham; 37:09 Minuten) ins Ziel. Die Wertung der Frauen auf dieser Strecke führte Ingrid Bohlen (49:53 Minuten) an. Susanne Beerepoot (SVN, 50:43 Minuten) kam als Zweite ins Ziel. Platz drei belegte Gudrun Rademacher (AT Roden- kirchen, 50:58 Minuten). Beim Fitnesslauf der Nordic-Walker über 8 Kilometer kamen Ute Schramm, Edith Adler und Rita Telle gemeinsam als Erste ins Ziel. Auf der 12-Kilometer-Distanz war Johann Pick vor Anna Dufie und Ralf Fangmann der Schnellste. Bei den Walkern wurden keine Zeiten genommen. ==> Ergebnisse
ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 30. August 2006 (Zwei Artikel) Kurioser Zieleinlauf 18. Nemitzer Heidelauf: Freudenthal siegt vor Münster Nemitz (koo). Sven Freudenthal vom FC Lüchow hat seinen Vorjahressieg beim Nemitzer Heidelauf wiederholt. Allerdings auf kuriose Weise, denn quasi auf den letzten Metern der 11-km-Hauptstrecke über sandige Heidewege raste er am Sonn- abend noch am bis dahin führenden Thomas Münster von der SV Gartow vorbei. Der hatte sich schon im Ziel gewähnt, abgebremst und eigentlich den Sieg schon verbucht, ehe Freudenthal den überraschten Münster doch noch überholte. “Das war mein Fehler, da habe ich mich vertan”, war Münster zunächst frustriert, später aber wieder locker trotz des Patzers. Der Zieleinlauf war Höhepunkt der gelungenen 18. Auflage dieses Laufes, für den Organisator Volker Breese für den aus- richtenden TuS Liepe Lob erhielt. Diesmal verlief sich auch keiner der 103 Starter, denn die Strecke war gut ausgeschildert. Die gute Stimmung bei diesem naturnahen Lauf stimulierte die Athletinnen und Athleten - darunter auch Walker - zusätzlich, der Regen störte kaum. Auch den 84-jährigen Kurt Lückhoff vom MTV Treubund Lüneburg nicht, der als ältester Teil- nehmer 1:11:45 Std. benötigte. Positiv zudem: Viele Lüchow-Dannenberger Läufer und Ausdauersportler kamen nach Nemitz, darunter viele Topstarter. Und die lieferten sich auf den zwei Runden der 11-km-Strecke einen spannenden Lauf. Auf den ersten drei Kilometern hatte noch Jörg Reckewell vom MTV Dannenberg geführt. Doch Münster und Freunden- thal zogen vorbei. Als es dann nach einem klaren Sieg für Münster aussah, spurtete Freudenthal noch als Erster ins Ziel. Seine Siegerzeit von 40:08 Min. darf sich auf den für Läufer ungewohnten Wegen sehen lassen, Münsters 40:11 Min. eben- so. Auch Reckewell war in 40:58 Min. schnell und hatte vor dem Viertplatzierten Siegfried Martel (Eintracht Clenze) bereits einen klaren Vorsprung. Auf der 5,7-km-Strecke feierte der 60-Jährige Rudolf Thiele von Sporting Lüchow in 21:11 Min. einen klaren Sieg. Sven Ebeling (IGAS) in 21:44 Min. und der B-Jugendliche Eike Martens vom gastgebenden TuS Liepe als Dritter in 23:16 Min. konnten Thiele nicht folgen. Bei den Frauen sicherte sich über die 11-km-Strecke wie von vielen erwartet IGAS-Läuferin Marion Lippe den Sieg. Sie benötigte gute 53:01 Min. und verwies die anfangs noch führende Silvia Behn vom SC Lüchow (54:48 Min.) auf Platz zwei. Auf der 5,7-km-Runde bestimmten zwei Nachwuchsläuferinnen des SV Sporting Lüchow das Rennen: B-Schülerin Lydia Frenzel siegte in für sie akzeptablen 25:33 Min. vor A-Schülerin Sophie Frank (26:14 Min.)
Kidslauf 200 m länger als geplant Nemitz (koo). Anspruchsvoll und mit 1200 Metern 200 m länger als ausgeschrieben war die Strecke beim Kids-Lauf im Rahmen des Heidelaufs. Die 21 teilnehmenden Jungen und Mädchen hatten aber trotzdem Spaß, liefen teilweise rasant auf dem weichen und sandigen Boden und bewältigten auch den knapp 100 m langen Anstieg gut. Siegerin wurde in 6:11 Min. mit Saskia Dreblow, die mit 13 Jahren älteste Teilnehmerin. Schnellster Junge war in 6:22 Min. als Zweiter des Gesamtfeldes Mirko Schmitter (Jahrgang 1997/IGAS). Gina Westphal von der TSV Schnega war in 6:31 Min. knapp Gewinnerin der Mädchen des Jahrgangs 1997 vor Gina Schulze (TuS Liepe/ 6:33 Min.), während Jacob Boick (IGAS) in 6:32 Min. zweitschnellster Junge war. Schnell waren auch Juliana (1999) und Lucas Schulze (1999) vom TuS Liepe.
HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 1. September 2006 Zum Halbmarathon hörte der Regen auf 16. landesoffener Straßenlauf der LG Altes Amt lockte 185 Teilnehmer nach Willershausen Willershausen. 185 Läuferinnen und Läufer aus 69 Vereinen gingen beim 16. landesoffenen Straßenlauf der LG Altes Amt bei regnerischem Wetter in Willershausen an den Start. Es wurden drei Distanzen angeboten, 5 Kilometer, 10 Kilometer und der Halbmarathon über 21,1 Kilometer. Alle drei Strecken wurden auch wieder in die Südniedersachsen-Cup-Wertung einbezogen. Die Feuerwehr Willershausen hatte die Sicherung der Strecke übernommen und zahlreiche Helfer der LG orga- nisierten die Veranstaltung. 78 Starter nahmen die 5-Kilometer-Strecke auf der Auepromenade in Richtung Westerhof in Angriff. Schnellster bei den Schülern war der 11-jährige Thibaut Haake (LG Göttingen) in hervorragenden 20:34 min. Platz zwei bei den Schülern M 12 mit neuer Bestzeit von 22:48 min. belegte Clemens Zech (LG Altes Amt). Schnellste Schülerin war die 13-jährige Sarah Meyer (LG Eichsfeld) in 23:21 min. Bei den Männern über 5 km war Sebastian Hanelt (LG Göttingen) in 16:36 min. der Schnellste. Den Streckenrekord aus dem Jahr 2004 hält immer noch sein Vereinskamerad Sascha Dessi mit 16:08 min. Klaus Hafner (Laufline Team Göttingen) ging als ältester Teilnehmer mit 75 Jahren an den Start über 5 Kilometer, seine Zeit betrug 28:26 min. Schnellste Frau über diese Distanz war Susanne Schulze (LG Göttingen) in sehr guten 18:26 min. 60 Starter gingen auf die Wendestrecke über 10 km. Schnellster Läufer war hier in der Männerklasse Christian Gemke (LC Paderborn) in 33:36 min. In 43:39 min. durchlief Dagmar Ohle (SV Einbeck) in der Altersklasse W 40 das Ziel und war somit die schnellste Frau. Bei sehr guten Bedingungen wurden die 47 Läuferinnen und Läufer auf die Halbmarathonstrecke geschickt, nachdem der Regen aufgehört hatte. Gesamtsieger in neuer persönlicher Bestleistung von 1:15:26 std. wurde Jörn Hesse (Delligser SC). Die schnellste Frau auf dieser Distanz kam vom starken Lauf-Line Team aus Göttingen. Katrin Streeß siegte in ihrer Alters- klasse W 30 in 1:39:42 std. In der Altersklasse M 45 siegte Christian Sander aus Willershausen, der für die LG Osterode startete, in 1:19:42 std. Vierter bei den Männern M 45 wurde Michel Alusse (LG Altes Amt) in 1:29:24 std. Ebenfalls von der LG Altes Amt lief Anne-Dore Alusse bei den Frauen W 45 in 1:41:17 std. als Siegerin über die Ziellinie. Klaus und Ricarda Förster von der LG Altes Amt gingen in den Altersklassen M 50 und W 50 an den Start. Klaus Förster kam als Sechster in 1:42:20 std. und Ricarda Förster als Zweite in 2:02:23 std. ins Ziel. Die Läufer und Läuferinnen der LG Altes Amt überzeugten durchweg mit guten Leistungen. Den Wanderpokal für die beste Mannschaft im Halbmarathon sicherte sich der MTV Seesen vor dem Laufline-Team aus Göttingen. Die Läufer lobten die Veranstalter für ihre gute Organisation. Die in jeder Altersklasse an die Sieger überreichten Logo-Pens mit LG Altes Amt Druck wurden gern entgegen genommen und von vielen Athleten wurde die erneute Teilnahme im nächsten Jahr ange- kündigt. (nh) ==> Ergebnisse
NORDWEST ZEITUNG vom 4. September 2006 Vitali Müller setzt beim City-Lauf neue Maßstäbe 92 Aktive gehen in der Wildeshauser Innenstadt auf die Strecke Wildeshausen (mc). Der Wildeshauser Wolfgang Grotelüschen hatte es noch früh genug erkannt, dass er dem Tempo von Vitali Müller nicht folgen konnte. Er lief ab dem ersten Kilometer sein eigenes Rennen und kam als zufriedener Zweiter ins Ziel beim 5. Wildeshauser City-Lauf. Müller distanzierte seine Kontrahenten deutlich - er setzte mit 32:13 Minuten neue Maßstäbe und lief einen neuen Streckenrekord. Dass Müller so schnell war, wunderte im Nachhinein niemanden. Der junge Mann, der in Hannover seinen Zivildienst absolviert, nahm diesen Volkslauf als letzten Test für die deutschen Straßen- meisterschaften über zehn Kilometer, die am kommenden Wochenende in Regensburg stattfinden. “Die Generalprobe ist geglückt,” stellte er zufrieden fest. Hinter ihm kam Grotelüschen, der am Ende ein wenig seinem hohen Anfangstempo Tribut zollen musste, auf den zweiten Platz vor Detlef Bleiker aus Delmenhorst. Vierter hätte Marco Lampe aus Wildeshausen werden können, wenn er nicht vergessen hätte, ins Ziel abzubiegen. So wurde er noch von Matthias Witt überholt. Schnellste Frau war die Delmenhorsterin Andrea Palka, die als 18. ins Ziel kam. Bei idealen Witterungsbedingungen hatten sich über 90 Läuferinnen und Läufer in allen Altersklasse in Wildeshausen einge- funden, um bei diesem Volkslauf ihr Stehvermögen zu testen. Dabei gab es auch in den beiden anderen Rennen einen ähn- lichen Rennverlauf wie über die Zehn-Kilometer-Distanz. Früh setzte sich jeweils der spätere Sieger ab, früh setzten sich auch die späteren Platzierten auf ihre Positionen. Über die vier Kilometer war dies Lukas Raabe aus Ofen, der anschließend über die lange Distanz noch 17. wurde. Walter Warrelmann aus Brettorf wurde mit Abstand Zweiter, vor dem Wildes- hauser Volleyballer Frank Gravel, der trotz berufsbedingtem Schlafdefizits guter Dritter wurde. Beachtlich hier der fünfte Platz des jungen Johannes Lübke aus Wildeshausen. Über die Zwei-Kilometer-Distanz, die vorwiegend von dem Läufer- nachwuchs in Anspruch genommen wurde, gab es einen Start-Ziel-Sieg von Marc Scholz (TSG Hatten-Sandkrug/Jahrgang 1997). Mit mehr als einer Minute Vorsprung kam er ins Ziel. Hinter dem Zweitplatzierten Matthias Kuraschinski (Jahrgang 1994) machte Gesine Buurman vom TV Huntlosen deutlich, dass auch sie läuferische Talente besitzt. Die Veranstalter vom Lauf-team Wildeshausen konnten mit dem Verlauf des Nachmittags zufrieden sein. Das Wetter spielte mit, alle Läufer konnten pünktlich auf die Strecke geschickt werden, und mit Mike Krüger hatten sie einen Sprecher ge- winnen können, der der Veranstaltung auch verbal die Lockerheit gab, die überall zu spüren war. ==> Ergebnisse
HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 4. September 2006 Altkreisläufer ganz vorne 20. Mündener Altstadtlauf: Drei Siege für heimische Athleten - Nur 200 Aktive am Start Von Per Schröter Hann. Münden. Drei Sieger in vier Rennen - so lautet aus Altkreissicht die erfreuliche Bilanz der zum Südniedersachsen- Cup zählenden Hauptläufe beim 20. Mündener Altstadtlauf. Während sich die Landwehrhäger A-Jugendliche Angela Liese im 5000m-Jogginglauf in 21:08;23 Minuten den Gesamtsieg sicherte, landeten über zehn Kilometer sowohl Carola Heine (TG Münden/42:22,26) als auch der Varloser Markus Wenzel (37:08,78) ganz oben auf dem Siegertreppchen. Den Erfolg der heimischen Athleten komplettierte Claudia Wisser (TSG Münden) mit Platz zwei auf der langen Strecke. "Das war ganz einfach ein unglücklicher Termin" Wenngleich der Jubiläumslauf sportlich wieder ein voller Erfolg war - von der Teilnehmerzahl war er mit nur 200 Aktiven eher enttäuschend. "Das war ganz einfach ein unglücklicher Termin", bedauerte Organisator Holger Liese von der TG Münden. Nicht zuletzt wegen der vielen parallel laufenden Veranstaltungen, die in und um Münden an diesem ersten Wochenende nach den Sommerferien stattfanden, habe man 70 Aktive weniger als noch im Vorjahr am Start gehabt. "Be- sonders die Jugendläufe haben darunter gelitten", so Liese. Hier waren in vier Rennen gerade mal 53 Athleten an den Start gegangen. Dass es bei den jüngsten Teilnehmern dennoch Grund zum Jubel gab, dafür sorgten vor allem wieder die Aktiven des JC Landwehrhagen, der mit Liv Willenweber (Schülerinnen D) und Fin Willenweber (Schüler E) zwei Sieger stellte. Gut schlugen sich aber auch die von Jutta Elter-Wiegräfe betreuten Läufer und Läuferinnen der Brüder Grimm Grundschule. Auch wenn für sie kein Platz ganz oben auf dem Siegerpodest heraussprang, so konnten einige von ihnen doch den einen oder anderen Vereinssportler hinter sich lassen. Um die Planungen der Aktiven für das kommende Jahr zu begünstigen, kündigte Organisator Holger Liese schon den Termin für den 21. Altstadtlauf an. Dieser soll am Samstag, 9. September 2007 stattfinden. ==> Ergebnisse
ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 4. September 2006 Dascal trumpft über 10 000 Meter groß auf 12. Lindhoop-Lauf: Vereinsloser Athlet vorn / Daverdener Dreifach-Erfolg bei den Walking-Damen Von unserem Mitarbeiter Lars Köppler Kirchlinteln. "Es war insgesamt eine runde Sache", resümierte Mitorganisator Thomas Jürgens den traditionellen Lind- hoop-Lauf, der am vergangenen Sonnabend zum 12. Mal stattfand. Der Volkslauf stand unter einem guten Stern: Trocken- es und angenehm warmes Sommerwetter sowie eine Laufstrecke, die gut präpariert war und mit der Heideblüte und dem Wald einen schönen Rahmen bot. Knapp 200 Sportler hatten sich am frühen Nachmittag am Schäferhof in Kirchlinteln ver- sammelt, um hoffnungsfroh an den Start zu gehen. Den Anfang machten die Schülerinnen und Schüler über die 1700-Meter-Strecke. Hier siegte Friedemann Schmitz vom TSV Kirchlinteln in guten 7:19 Minuten vor Björn Scheele vom TSV Otersen. Den dritten Platz sicherte sich Lennart Up- hoff, Teamgefährte von Schmitz. Das schnellste Mädchen war Malyzia Vömel (TSV Morsum) in 7:48 Minuten vor Natascha Merz vom TuS Rotenburg und Kira Kiss (TSV Walle), die als Jahrgang 1999 in einer klasse Zeit viele ältere Kinder hinter sich ließ. Die Mannschaftswertung gewann der TSV Kirchlinteln vor Otersen. 36 Walkerinnen und Walker gingen dann auf die Runde durch den Lindhooper Forst. Herbert Kleyer vom TuS Rotenburg holte sich bei den Männern den Sieg. Mit 29:28 Minuten über 5200 Meter war er dabei fast eine Minute schneller als Gerhard Cordes vom TSV Kirch- linteln. Dritter wurde Günter Grommisch (TSV Daverden). Bei den Frauen gab es einen Dreifach-Triumph des TSV Da- verden: Karin Sievers (37:58 Minuten), Heike Jahn und Heike Stegmann kamen als Erste ins Ziel. Im 10 000-Meter-Lauf trumpfte Sergiu Dascal groß auf: Der vereinslose Athlet (Rumänien) brauchte für die zwei Runden in diesem anspruchsvollen Gelände, das teilweise Cross-Bedingungen bot, nur 33:18 Minuten. Den zweiten Rang bei den Herren erreichte Holger Hoyer von der Bundespolizei Walsrode vor Dr. Andreas Jordan vom Lauftreff Verden. Bei den Frauen sicherte sich Ingrid Heger (LG Kreis Verden) den Sieg in 47:45 Minuten vor Lilian Ristau (BSG EWE Scheeßel) und Christa Liebscher (LG Kreis Verden). Im 5200-Meter-Parcours bei den Frauen katapultierten sich Martina Busch vom TSV Sottrum (31:45 Minuten), Gabriele Ahrens und Ute Bohnemeyer, beide vom TuS Bothel, auf das Siegertreppchen. In der Herren-Konkurrenz siegte Christian Müller (LG Kreis Verden) in schnellen 19:03 Minuten vor Holger Brunkhorst aus Ahrenswohlde und Sven Wagemann (TuS Bothel). Nach einer ersten Erfrischung im Zielraum und einer Dusche im Vereinsheim entspannten sich alle Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen rund um das Vereinsheim, bis die Ehrungen für die siegreichen Teilnehmer anstanden. Eine Tombola, bei der alle Kinder und viele Erwachsene Preise mit nach Hause nahmen, war möglich gemacht worden durch die großzügigen Spenden der Freunde und Sponsoren des Kirchlintelner Lauftreffs. Als größte angemeldete Teilnehmergruppe freute sich der TuS Bothel über einen Extrapreis. ==> Ergebnisse
DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 4. September 2006 Stefan Leunig gewinnt Wennigser Halbmarathon Premierenveranstaltung ein voller Erfolg / Grandios: 425 Teilnehmer / Begeisterte Zuschauer Von Erk Bratke Wennigsen. Geschafft! Richtig "platt" waren sie. Sowohl die Aktiven, aber auch die Organisatoren. Als Fazit blieb nur eins zu sagen: Der "1. Wennigser Cruising-Halbmarathon" war ein voller Erfolg. Strahlender Sieger des Hauptlaufes wurde Stefan Leunig von Hannover 96. Gestern Morgen, pünktlich um 9 Uhr, fiel der erste Startschuss der Premierenveranstaltung in der Gemeinde Wennigsen. Ungeduldig hatten die kleinen Bambinis (Jahrgänge 1997 und jünger) gewartet, bis ein Großer der Leichtathletikszene das Kommando zum Loslaufen gab. Hürden-Ass Helge Schwarzer half bei der Organisation ebenso wie Kollegin Sarah Piesker. Keine fünf Minuten waren vergangen, da hatten die ersten Minis die 1100-m-Strecke geschafft. Eine halbe Stunde später waren die Schülerklassen an der Reihe. Aufgeteilt in drei Altersstufen (A/B/C) mussten hier 1700 Meter absolviert werden. Weitere 30 Minuten später war es dann soweit: Mit Spannung wurde der Startschuss von Bürger- meisterin Renate Borrmann für den Hauptlauf erwartet. Gemeinsam gingen die 10-km-Läufer und -Walker, aber auch die Marathonis auf den fünf Kilometer langen Rundkurs. Der war mehrfach zu durchlaufen. Fast sensationell war die Teilnehmerzahl. Hatten die Veranstalter anfangs mit 100 Startern gerechnet, später bei der Melde- zahl 200 schon freudige Gesichter gezeigt, so waren sie gestern schier begeistert: Durch Nachmeldungen wurden gestern 425 Starter gezählt. "Mir fehlen die Worte", sagte Eckhard Marten, Leiter der LG Wennisgen. Tolle Stimmung an der Strecke; das Wennigser Publikum unterstützte die Athleten lautstark. So kamen viele Läufer lächelnd ins Ziel. Auch Rein- hard Kramer, bekannt vom Hannoverschen Radsport-Club (HRC), leistete als Moderator gekonnt seinen Beitrag. "Da hängt doch sehr viel mehr dran, als ich mir vorgestellt habe", urteilte Hauptorganisator Hendrik Heüveldop vom Reisebüro "Cruising" gleich nach dem Lauf. "Aber es hat gut geklappt und allen Spaß gemacht. Wir bedanken uns vor allem bei der tollen Unterstützung des TSV Wennigsen und der Freiwilligen Feuerwehr. Jetzt sind wir platt." ==> Ergebnisse
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 4. September 2006 Läufer nehmen Abkürzung in der Altstadt Citylauf: Verwirrung beim Halbmarathon / Wolzen siegt über fünf und zehn Kilometer Von Theo Gerken Leer. Einen doppelten Erfolg feierte Gerd Wolzen beim von der Autobahnpolizei veranstalteten Citylauf in Leer. Der für den VfL Germania Leer startende Athlet gewann sowohl den Lauf über fünf Kilometer in 16:22 Minuten als auch die ab- schließende Runde über zehn Kilometer. Viel Ärger gab es beim Halbmarathon, den etwa 20 bis 30 Läuferinnen und Läufer nicht ganz komplett absolvierten. Der Citylauf begann zunächst mit starken Regenschauern. Rund 800 Kinder und Schüler absolvierten die Strecke über gut einen Kilometer bei teilweise strömendem Regen. Die Halbmarathon-Läufer gingen bei nur noch leichtem Nieselregen auf die Einführungsrunde über 1,1 km, um dann den Rest auf einem Rundkurs durch Leer zu bewältigen. Als die ersten Läufer die Linie bei Start und Ziel nach etwa 20 Minuten wieder passierten, verschlug es Moderator Edzard Wirtjes die Sprache. Denn nicht die Leistungsspitze war zu sehen, sondern Akteure aus dem Mittelfeld. “Für einen Organisatoren mehr als ärger- lich”, kommentierte Heinz-Dieter Brückmann vom Veranstalter. Obwohl die Strecke durch Posten von der Feuerwehr ab- gesichert sei, wären einige Läufer im Patersgang in der Altstadt falsch abgebogen und hätten eine stark verkürzte Strecke genommen, erklärte Brückmann später. Die Verwirrung war perfekt, auch bei den späteren Zweit- und Drittplatzierten. “Ich war total verunsichert, zum einen stimmten die Kilometerangaben an der Strecke nicht, und dann musste ich auf einmal Läufer überholen, von den ich gar nicht wusste, woher die kamen”, sagte Hermann Flessner (Ihlower Rennschnecken). Der Sieger des Halbmarathons, Holger Grigat (TV Norden), hatte kein Streckenproblem: “Ich bin immer hinter dem Mo- torrad hergelaufen, das musste die richtige Strecke sein.” Grigat hatte andere Schwierigkeiten des Geläufs ausgemacht: “In der Altstadt war es sehr glatt, vor allem in den Kurven. Wie Schmierseife!” Holger Grigat kam nach 1:17:09 Stunden ins Ziel und siegte vor Flessner (1:18:56) und dem für den DSC Oldenburg startenden Moormerländer Stefan Oppenborn (1:22:18), den das Durcheinander auf der Strecke ziemlich mitgenommen hatte. Auch die Siegerin bei den Frauen, Michaela Janssen (Fortuna Logabirum) war sich nicht sicher, ob sie die gesamte Distanz gelaufen war. Sie kam nach 1:35:10 Stunden ins Ziel. Über 10 km gab es keine Verwirrung. Gerd Wolzen siegte in 35:03 Minuten. “Der war klar besser”, stellte Verfolger Stephan Harms (36:21) von der Emder LG fest. Dritter wurde Bernd Bruns (Hesel; 38:15). Schnellste Frau über 10 km war Astrid Lübben (LG Ostfriesland) in persönlicher Bestzeit von 42:22 Minuten. “Es waren nette Männer, die mich ge- zogen haben”, begründete sie das gute Ergebnis. ==> Ergebnisse
DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 4. September 2006 Überraschung bei den Männern Frank Themsen setzt sich beim 9. Lesum-Halbmarathonlauf gegen den favorisierten Joaquim Pedro durch Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode Bremen-Nord. Mit einer Überraschung bei den Männern endete der 9. Lesum-Halbmarathonlauf der LG Bremen-Nord mit Start und Ziel auf dem Campus der International University Bremen. Nach der durch eine Schambeinentzündung be- dingten Absage von Vorjahressieger Sebastian Lüning wurde Joaquim Pedro seiner Favoritenrolle nicht gerecht. Über die 21,0975 Kilometer musste sich der Portugiese im Trikot der LG Bremen-Nord seinem starken Vereinskollegen Frank Themsen letztlich geschlagen geben. Bis zur Wendemarke auf dem Deich hinter dem Lesumsperrwerk sah Joaquim Pedro mit einem Vorsprung von gut zehn Sekunden noch wie der sichere Sieger aus. Doch die zweite Hälfte gehörte eindeutig Frank Themsen. Der Nordbremer Langstreckenspezialist verkürzte kontinuierlich seinen Rückstand und übernahm bei Kilo- meter 16 die Spitze. In 1:13:53 Stunden gelang Frank Themsen schließlich eine Top-Halbmarathonzeit. Joaquim Pedro ("Meine Beine wurden einfach zu schwer") sicherte in 1:16:04 Stunden seinen zweiten Platz ab. Rang drei holte sich Gerrit Lubitz vom ATS Buntentor in 1:16:30 Stunden gegen die auf der zweiten Hälfte schwächelnden Kontrahenten Markus Fabian (1:17:31) von der LG Bremen-Nord und Markus Tofaute (1:19:11) vom SV Werder Bremen. Wie erwartet Rebecka Weise-Jung An der Frauenspitze blieb die Überraschung dagegen aus. In guten 1:26:46 Std. sicherte sich die LG Nordlerin Rebecka Weise-Jung ihren fünften Heimsieg an der Lesum. Erstaunlich stark präsentierten sich dahinter die Osterholzer Triathletin Carolin Schiff in 1:28:19 Stunden und die Nordbremerin Sandra Richter mit einer Endzeit von 1:34:47 Stunden. Bei den diesmal mit knapp 120 Teilnehmern zahlenmäßig schwach besetzten Rennen über die Zehn-Kilometer-Distanz gab es zwei überlegene Sieger. Ralf Salih vom TV Langen siegte mit seiner schnellen Zeit von 32:40,4 Minuten mit über vier Minuten Vorsprung vor dem Jugendlichen Christian Eichinger (36:43,9) vom SV Lemwerder und Timo Sieke (37:04,2) vom ATS Buntentor. Angelika Stratmann setzte sich mit ihrer Zeit von 44:38,5 Minuten fast ebenso deutlich gegen die Jugendlichen Geschwister Malena und Mona Dietel vom SV Lemwerder durch, die in 48:30,2 Minuten gleichzeitig das Ziel erreichten. Rang vier ging durch die Platjenwerberin Kerstin Wernet, die 48:53,2 Minuten benötigte, schließlich an die Startgemeinschaft Osterholzer Leichtathleten (SOL). In den einzelnen Altersklassen-Wertungen der beiden Rennen verbuchten die Läufer der LG Bremen-Nord insgesamt zehn Erfolge. Neben den Halbmarathon-Spitzenläufern Frank Themsen (M 35), Joaquim Pedro (M 30), Rebecka Weise-Jung (W 45) und Sandra Richter (W 35) gewann die Senioren-Europameisterin Gabriele Rost-Brasholz erwartungsgemäß ihre Altersklasse W 60 mit sehr guten 1:43:03 Stunden. Senior Hans Presch erkämpfte sich in 1:46:30 Stunden mit 18 Sekunden Vorsprung vor dem Delmenhorster Fadel Dawoud den Sieg in der M 65. Auf der Zehn-Kilometer-Strecke setzten sich Marc Albrecht (41:15,9) in der M 35, Joachim Hülsmann (43:07,3) in der M 40, Gerd Sanders (40:15,7) in der M 55 und Altmeister Peter Springborn (48:16,7) in der M 65 durch. Neben den Aktiven der LG Bremen-Nord trumpften auch andere Nordbremer Läufer mit Erfolgen auf. In der ältesten Klasse beim Halbmarathon, der M 70, gewann Wolfgang Hartwig vom Vegesacker TV in 1:58:34 Stunden. Auf der kürz- eren Strecke siegten Ute Metag (W 40) und Ilse Röth (W 45) vom Lauftreff Schönebeck in 55:00,9 beziehungsweise 50:40,6 Minuten. Bei den Schülern und Jugendlichen räumten die Nachwuchsläufer des SV Lemwerder ab. Neben Malena Dietel in der W 15, Mona Dietel bei der weiblichen und Christian Eichinger bei der männlichen Jugend gewannen Malte Weinmann mit 49:16,1 Minuten die Schülerklasse M 11 und Meggie Schröder in 52,23,6 Minuten die W 12. ==> Ergebnisse
STADER TAGEBLATT vom 4. September 2006 Mehr als 600 Sieger beim Abendlauf Die Favoriten setzten sich in Buxtehude durch -- Die Hobbyläufer haben Spaß -- Unter den Kindern sind Talente von morgen -- Die Fans sind Weltklasse Buxtehude (db). Mehr als 600 Läufer am Start an der Breiten Straße, sechs Gesamtsieger und tausende Fans, die die Straßen in Buxtehude säumten. Das war der 2. Buxtehuder Abendlauf am Sonnabend. Hendrik Behm (10) vom SV Otten- sen war der erste Sieger des Abends. Er gewann den Drei-Kilometer-Lauf. Der zweite Sieger war Johannes Falk (13) vom VfL Stade über fünf Kilometer. Bianca Schütz gewann in dieser Disziplin bei den Mädchen. Zu den letzten Gewinnern zählten Läufer wie Frank Lange-Tietz, der für das Technische Hilfswerk angetreten war und in Einsatzkleidung die 21,1 Kilometer runterspulte. Oder Kämpfernaturen wie Dieter Trzaska aus Buxtehude, der vor einem Jahr mit dem Laufen be- gann und am Sonnabend nach etwa zweieinhalb Stunden völlig fertig, aber überglücklich das Ziel erreichte. Die Profis aus der norddeutschen Leichtathletik-Welt machten den Kampf um die vorderen Plätze im Halbmarathon unter sich aus. Ein Duell lieferten sich der Top-Favorit auf den Sieg, Ingo Schröter vom PSV Buxtehude, und Bernd Zackariat vom Stader SV. Schröter untermauerte seine Vormachtstellung im Landkreis trotz langer Verletzungspause mit ansehnlichen 1:19:10 h. 19 Sekunden lief er am Ende gegen Zackariat heraus. Der war im Ziel dennoch glücklich und riss beim Einlauf die Arme hoch. Zackariat hat seine persönliche Bestzeit um mehr als zwei Minuten unterboten. "Schröter hat mich gut gezogen", sagte er. An einen Sieg sei aber nicht zu denken gewesen. Kathrin Schroettke setzte sich bei den Damen in 1:31:12 h durch. "Dafür, dass ich mich nicht warm gemacht habe, ist das gut", sagte sie nach dem Einlauf. Die Hamburger Marathon-Meister- in hatte sich um eine Stunde vertan und, trudelte erst wenige Minuten vor dem Start in Buxtehude ein. Dass Lennart Hoffmann vom Kaifu Tri Team den Lokalmatadoren Peter Smolinski im Spurt des Zehn-Kilometer-Spar- kassenlaufes hinter sich lässt, hatte niemand auf dem Zettel. Hoffmann ließ sich von Smolinski ziehen, bis er zwei Kilometer vor dem Ziel das Tempo verschärfte. "Dafür, dass ich seit einem halben Jahr keinen Wettkampf hatte, war das heute ganz gut", sagte Smolinski. Am Ende fehlte ihm die Tempohärte. Über die gleiche Distanz ging der Damen-Sieg an Birgit Friedrich (41:44 Min.) von der LG Kehdingen. Wie immer ging sie das Rennen schnell an. "Ich habe keinen gleich schnellen Mann gefunden", sagte sie. Einsam, was die Begleitung anging. Das Publikum am Streckenrand peitschte jeden Athleten nach vorn, und als es schon dunkel war und die Absperrungen langsam abgebaut wurden, hat es die Schlusslichter mit viel Applaus empfangen. Ehrensache, dass die Organisatoren um TAGEBLA'IT-Chefredakteur Wolfgang Stephan mit der Siegerehrung warteten, bis der letzte Läufer über die Ziellinie kam. Dann überreichte Frank Jäschke von der Sparkasse Harburg-Buxtehude die Pokale des Hauptsponsors. ==> Ergebnisse
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Gifhorn) vom 5. September 2006 Packendes Rennen bei den Frauen Volkslauf in Meine: Tobias Ulrich siegt souverän -- Wolfgang Simon wird im Halbmarathon Zweiter Von Jens Neumann Meine. Der befürchtete Einbruch blieb aus: Trotz des zeitgleich stattfindenden 1. Wolfsburg-Marathons durften die Organi- satoren des Meiner Volkslaufs zufrieden sein. 250 Teilnehmer begaben sich insgesamt auf die vier verschiedenen Distanzen: 1,5 km, 5 km, 10 km und die Halbmarathon-Strecke. "Das waren etwa so viele wie auch im vergangenen Jahr", verdeut- lichte Mitorganisator Martin Pahl vom gastgebenden TSV Meine. Das größte Starterfeld ging - wie sollte es auch anders sein - über die 10 Kilometer auf die Strecke. Kein Wunder, gehörte diese Distanz doch zur Gifhorn-Wolfsburger Laufcupserie. Allein 120 Läuferinnen und Läufer waren hier am Start. Und vor allem bei den Frauen gab es ein packendes Rennen um die Plätze 1 bis 3. Zwischen der Siegerin Andreas Eckardt (Spvgg. Groß Bülten, 42:13 Minuten) und ihrer drittplatzierten Vereinskameradin Bianca Weide-Jentsch (42:29) lagen lediglich 16 Sekunden. Zwischen das Bültener Duo schob sich noch Simone Ruhr vom Team Waggumer Holz in 42:22 Minuten. Über Platz 4 konnte sich Carolin Nagel vom TuS Müden (43:49) freuen. Bei den Männern gab es dagegen einen ungefährdeten Sieg für den Fallersleber Tobias Ulrich: Mit 34:59 Minuten lag er Ende 1:43 Minuten vor dem zweitplatzierten Bastian Dobrick (SV Eickenrode) und sicherte sich somit 200 Punkte für die Laufcup-Wertung. Dritter wurde Axel Heinrich (VfB Fallersleben, 37:08), gefolgt von Torben Dobrick (37:15) und dem Müdener Dirk Sandeck (37:45). Ein starkes Rennen lieferte der Meiner Wolfgang Simon im Halbmarathon ab: Er musste sich lediglich einem wesentlich jüngeren Braunschweiger geschlagen geben und wurde Zweiter. "Erstmals waren auch Walker dabei. Alles hat geklappt, es gab keine Pannen", meinte Organisator Martin Pahl. Für den reibungslosen Ablauf sorgten auch die freiwillige Feuerwehr und die Sanitätsgruppe der Realschule Meine. == > Ergebnisse (dort am Seitenende)
ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 9. September 2006 (Zwei Artikel) Georg Diettrich läuft ein einsames Rennen Braunschweiger stellt in Verden neuen Streckenrekord auf / Birte Bultmann die schnellste Frau Von unserem Mitarbeiter Andreas Becker Verden. Es war ein einsames Rennen für Georg Diettrich. Der Favorit von der LG Braunschweig machte seinem Ruf als niedersächsischer Spitzenläufer gestern im Zwölf-Kilometer-Hauptrennen des 8. Verdener Aller-Stadt-Laufs alle Ehre. Er siegte bei seinem ersten Start in Verden überlegen und stellte nebenbei auch mit 37:54 Minuten einen neuen Streckenrekord auf. Damit war er mehr als eine Minute schneller als Christoph Paetzke, der seit 2004 den bisherigen Rekord gehalten hatte. Diettrich zeigte sich denn auch mit seiner Zeit und dem Rennverlauf zufrieden. "Es hat alles gepasst", sagte der 35-Jährige direkt nach dem Zieleinlauf. Trotz seines großen Vorsprungs sei er sich seines Sieges bis zum Ende der zweiten Runde nicht sicher gewesen. "Ich wusste ja nicht, was der Zweite noch so drauf hat", sagte Diettrich. Insofern sei er das Rennen nicht zu locker angegangen. "Schließlich ist das ein Wettkampf und da muss man mit allem rechnen", so der Sieger. Seinen größten Erfolg feierte Diettrich mit einem elften Platz bei den Deutschen Meister- schaften über zehn Kilometer. Nächste Woche steht ein Start in Otterndorf ebenfalls über die 10-Kilometer-Distanz auf dem Programm. Längere Strecken hat der Läufer von der LG Braunschweig nicht vor. "Vergangenes Jahr bin ich in Berlin Marathon gelaufen. Das hat aber nicht so gut geklappt", sagt er und meint damit eine Zeit von 2:35 Stunden. Ans Limit gehen musste Diettrich jedoch in keiner Phase des Rennens. Dafür war der Vorsprung vor dem rumänischen Läufer Sergiu Dascal, der zum zweiten Mal nach 2004 den zweiten Platz erringen konnte, zu komfortabel. Bereits nach der ersten Runde hatte Diettrich einen Vorsprung von rund 30 Metern, den er zum Ende der zweiten Runde auf mehr als 100 Meter ausbauen konnte. Im Ziel war Diettrich eine gute halbe Minute schneller als der Rumäne. Auf den dritten Platz lief Ingo Müller (Nordic run) in 40:58 Minuten vor Joaquim Pedro von der LG Bremen-Nord, der 41:09 Min. für die zwölf Kilometer lange Strecke benötigte. Auf dem fünften Platz landete sein Vereinskollege Torsten Naue. Seine Zeit: 41:49 Minuten. Mit seiner Leistung zeigte sich der Sieger von 2002 zufrieden. "Das war okay, weil ich meine Zeit vom vergangenen Jahr ungefähr gehalten habe", sagte Naue und verwies auf die starke Konkurrenz, die für ein schnelles Rennen gesorgt hätte. Bei den Frauen siegte Birte Bultmann von der LG Braunschweig genauso souverän wie ihr Vereinskollege. Mit einer Zeit von 45:27 Minuten kam sie mehrere Minuten vor der Vorjahressiegerin Ulrike Dreißigacker ins Ziel. Dritte wurde Stefanie Vergin vom Post SV Gütersloh.
Das Stauopfer gibt in Verden Vollgas Ein Garreler im Jedermannlauf spitze Von unserem Redakteur Ehrhard Müller Verden. Eigentlich ist Andreas Kuhlen am frühen Freitagnachmittag mit dem Ziel Lehrte in Garrel bei Cloppenburg aufge- brochen. Wegen eines Staus auf der A 1 disponierte der 22-jährige Physiotherapeut jedoch kurz vor dem Bremer Kreuz um. Mit dem Ergebnis, dass er schon in Verden von der Autobahn abfuhr - und im Rahmen des 8. Verdener Aller-Stadt- Laufs das 4,2 Kilometer lange Jedermannrennen in 13:47 Minuten vor dem Oytener Oliver Böhnke (14:00) und dem über- raschend starken A-Jugendlichen Thiemo Klein (14:50), einem Lokalmatadoren der LG Kreis Verden, zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Zur schnellsten Frau auf der kleinen Runde avancierte Stefanie Vergin vom Post SV Gütersloh, sie schlug die auf ihrer Hausstrecke angetretene Verdenerin Birgit Schwers. "Bis Lehrte hätten wir es wegen des Staus nicht mehr geschafft", lieferte ein etwas peinlich berührter Kuhlen den Grund, weshalb er dem Verdener dem zeitgleich über die Bühne gehenden Lehrter Abendlauf den Vorzug gegeben hatte, "von der Verdener Veranstaltung hatte ich am Abend zuvor per Zufall erfahren." Der über die niedersächsischen Landesgrenzen hin- aus bekannte Mittelstreckler (erst vor einem Monat stellte er im thüringischen Sondershausen mit 2:26 eine persönliche 1000-Meter-Bestzeit auf) hatte sich zwei Kilometer lang (Zwischenzeit 6:48 Minuten) in einer fünfköpfigen Spitzengruppe aufgehalten, bevor er auf der Steigung am Burgberg das Tempo tüchtig verschärfte. Der Garreler absolvierte den dritten Kilometer in 2:57 und konnte sich zum Schluss darauf beschränken, seinen Vorsprung gegenüber Böhnke mit begrenztem Kraftaufwand zu verteidigen. Zur Überraschung seines Trainers Uwe Cordes (der gestandene LGKV-Mittelstreckler musste den Hauptlauf wegen einer Oberschenkelzerrung absagen) lief Thiemo Klein auf den Bronzerang. Wegen Achillessehnenproblemen und diverser In- fektionskrankheiten erreichte der Youngster bei weitem nicht sein Trainingspensum des Vorjahres, blieb mit 14:50 Minuten aber nur zwölf Sekunden hinter seinem Vorjahresergebnis zurück. ==> Ergebnisse
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