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==> Zurück zur Übersicht (Presse) / Zurück zur Startseite ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- OSTFRIESEN ZEITUNG vom 2. März 2006 Bollen gab den Startschuss Leichtathletik: Concorden-Winterlauf in Driever Driever. In der sonst so beschaulichen Deichgemeinde Driever machten sich am Sonntag 120 Läufer auf, um am 2. Winter- lauf zugunsten des Kinderbauernhofs Swaalvkenüst teilzunehmen. Der Bundestagsabgeordneter Clemens Bollen ließ es sich nicht nehmen, die Sportler auf den 10,55 Kilometer langen Rundkurs zu schicken. Bei Temperaturen um null Grad fanden die Athleten gute Bedingungen vor. Peter Steinke vom TV Norden gewann den Lauf über die Halbmarathondistanz in der Zeit von 1:59:59 Stunden vor Ralf Taube (Germania Leer) in 1:22:07 und Franz Goga (Eddy Eagle; 1:23:30). Bei den Frauen siegte Jasmin Middeke (Ihrhove) in 1:42:41 Stunden vor Annette Kisch (Driever) und Daniela Kupfer (Marathonhühner), die beide 1:44:17 Stunden benö- tigten. Die Männerstaffel gewannen Michael Fecht und Ralf Bienow von den Ihlower Rennschnecken in 1:20:57 Stunden vor dem Team Laufrausch aus Oldenburg (1:23:57). Bei den Frauen siegten Melanie Otte und Christiane Opitz (Lauf- rausch). Die gemischte Staffel gewannen Silke Ebert und Andreas Eitel (ebenfalls Laufrausch) ==> Ergebnisse
HAMBURGER ABENDBLATT vom 6. März 2006 Straßenlauf-Cup: Thomas Hansen lief im Schneesturm allen davon Hausbruch. Der Straßenlauf-Cup der LG Hausbruch-Neugraben-Fischbek, bereits seit 23 Jahren ausgetragen, ist diesmal zu einer Art Wintersportveranstaltung geworden. Vor vier Wochen schon, beim Auftakt über zehn Kilometer, war die Strecke im Forst Rosengarten stark vereist. Einzig beim zweiten Lauf über 15 Kilometer waren die Bedingungen einiger Maßen normal. Als die für die Strecke Verantwortlichen am späten Abend vor dem Start noch einmal die Waldwege in Langenrehm abmarschierten, waren sie sich einig: "Wir können nicht verantworten, daß hier morgen gelaufen wird." Die Wege waren blankes Eis. "Der Neuschnee hat unseren Halbmarathon gerettet", meldete sich LG-HNF-Chef Mark Sche- panski dann am gestrigen Sonntag in der Früh aus dem Wald. "Der Schnee hat das Eis zugedeckt. Und hier sind es vier Grad minus, da wird auch nichts wegschmilzen." Also wurde pünktlich um zehn Uhr der Lauf über 21 Kilometer gestartet, mit dem dieser traditionsreichste norddeutsche Straßenlauf-Cup immer wieder ausklingt. Da allerdings der Rundkurs viermal durch- laufen werden mußte, wurde der Untergrund von Mal zu Mal rutschiger und gefährlicher. "Trotzdem gab es keine ernsthaften Stürze", vermeldete Mark Schepanski. "Am Ende sind 248 Teilnehmer ins Ziel gekommen. Das war übrigens nur einer wen- iger als im vergangenen Jahr, als wir keine Rutschpartie im Wald hatten." Am eiligsten ins Ziel zu kommen, hatte es Thomas Hansen, seit vielen Jahren ein erfolgreicher Dauerläufer im Großraum Ham- burg. Das Bewunderswerte an dem Tempoläufer vom TuS Germania Schnelsen: Der Mann ist schon 45 Jahre alt und rannte der Jugend einmal mehr davon. Seine Zeit von 1:20:21 Stunden für die 21 Kilometer müßte eigentlich einen Eis- und Schnee- bonus von fünf Minuten abgezogen bekommen. Als Schnellster von der LG HNF war Michael Carstensen als Vierter in 1:22:43 Stunden im Ziel. Er gewann in der Altersklasse M40 übrigens auch den Gesamt-Cup, also die Zeiten aller drei Läufe addiert in 2:55:58 Stunden. Auch Oliver Studt bei den Senioren über 35 Jahren (Zeit: 2:57:48) und Lutz Lindikeit in der M30 mit einer Gesamtzeit von 3:02:09 Stunden holten den Cup für die LG HNF. Gesamtsieger bei den Männern wurde Lennart Hoffmann aus Hamburg in 3:02:47 vor Nis Sienknecht (3:08:20) von der Turnerschaft Harburg und Andreas Krohn (3:16:16) von der Stolpertruppe Winsen. Cupsiegerin bei den Frauen wurde die Hamburgerin Vesna Püschel mit einer Gesamtzeit von 3:58:08 Stunden. (aku) ==> Ergebnisse
WESER KURIER vom 7. März 2006 Taktiert und gewonnen Jan Oude-Aost siegt bei Winterlaufserie / Auch Rebecka Weise-Jung nicht zu schlagen Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol Bremen. Am Ende waren alle Angriffe von Frank Mäusner zwecklos, den Gesamtsieg bei der 26. Bremer Winterlaufserie des LTB Bremen im Bürgerpark trug Jan Oude-Aost in der Großen Serie davon. Der Werderaner siegte im letzten Rennen über rund 20 Kilometer auf glitschigem Untergrund in 1:08:51 Stunden vor Hikmet Ciftci (SG Osterholzer Leichtathleten, 1:09:49) und dem Nordbremer Frank Mäusner, der 1:10:19 benötigte. "Ich habe etwas riskiert, wollte wegkommen, es hat nicht gereicht, war aber so o.k.", kommentierte Frank Mäusner kurz nach dem Zieldurchlauf. Jan Oude-Aost begründete seine Zurückhaltung auf der ersten Hälfte des Rennens, die ihm zwischenzeitlich knapp 20 Sekunden Rückstand bescherte, teils mit Taktik, teils mit leichten Beschwerden in den Unterschenkeln. "Als die Schmerzen, wie zuletzt immer, nach rund einer halben Stunde aufhörten, konnte ich dann richtig laufen und habe Frank Mäusner zwischen Kilometer 13 und 14 überholt", gab der in Aachen studierende Bremer zu Protokoll. So kam es dann doch nicht zum finalen Endspurt im dritten Rennen der Serie, nachdem Oude-Aosts Vorsprung in der Addition der zwei ersten Läufe ja nur minimale 4,9 Sekunden betragen hatte. Überhaupt nicht mehr zittern oder rechnen mussten die anderen drei Gesamtsieger der Serienwertungen in den Haupt- klassen. Rebecka Weise-Jung von der LG Bremen-Nord holte sich erneut unangefochten mit drei Siegen in drei Rennen den Preis der Großen Serie bei den Frauen ab. Sie lief diesmal locker nach 1:21:51 Stunden und weit vor Angela Welp (LC Hansa Stuhr) ins Ziel. Gleiches gelang ihrem Vereinskameraden Markus Ast, der dreimal die 9,9 Kilometer der Kleinen Serie gewann, dreimal übrigens vor Bernhard Friedenberg, ebenfalls LG Bremen-Nord. Bei den Frauen verteidigte die vereinslose Marion Haase ihren Vorsprung aus dem ersten Lauf gegenüber Lisa Brack vom TuS Huchting, die im zweiten Rennen sieg- reich gewesen war. Die Gesamtsieger der Jugendserien hießen Maja Roselius (OT Bremen) und Philipp Thielen (LG Bremen-Nord) bei den Schülern sowie Sabrina Evers und Christoph Mahr (beide LT Höpkens Ruh) bei der Jugend. ==> Ergebnisse
NORDWEST ZEITUNG vom 13. März 2006 Oldenburger feiern Dreifachsieg 36. Straßenlauf: König gewinnt Rennen über 25 Kilometer vor Novak und Eilers Von Jan Baumgärtner Oldenburg. Ganz im Zeichen der Lokalmatadoren hat gestern die 36. Auflage des vom VfL Oldenburg veranstalteten Straßenlaufes gestanden. Beim Hauptlauf über 25 Kilometern landeten die Oldenburger Leichtathleten einen Dreifachsieg. Bei den Männern lief Tammo König (1:29:11 Stunden) als Erster über die Ziellinie, der damit auch die Hauptklasse gewann. Die Plätze zwei und drei sicherten sich Jens Novak (1:29:27) und Jörn Eilers (beide 1. TCO “Die Bären”). In der Haupt- klasse lief Henrik Endl vom DSC auf Platz zwei. In der Altersklasse M35 belegen nach Jens Novak und Jörn Eilers die Oldenburger Geart Broers, Thomas Pistoor und Olaf Geserick die Plätze drei bis fünf. In der am stärksten vertretenen Altersklasse M40 liefen Sait Burunacik (LT TuS Emstekerfeld), Winfried Temming (TSG Hatten/Sandkrug) und Rolf Stamereilers (TuS Eversten) auf die Plätze zwei, drei und fünf. Die schnellste Frau über die lange Strecke startete in der Klasse W45. Ute Vehlow-Dieckmann kam gut sieben Minuten vor Elke Peter (beide TV Sottrum) und Astrid Lübben (LG Ostfriesland) ins Ziel. Die Hauptklasse gewann Caroline Behrens (Rastede) vor Stefanie Queren und Tina Hottenroth (Oldenburg). Insgesamt hatten für den Hauptlauf 460 Starter gemeldet - Rekordbeteiligung. Über 10 Kilometer gewann ebenfalls ein Oldenburger. Im Spurt sicherte sich Norman Ihle (DSC Oldenburg) den Sieg in 35:27 Minuten mit einem Vorsprung von drei Sekunden vor Armin Klein aus Friedeburg (M35). Dritter wurde Gerrit Meyer (MTV Barnsdorf). “Ich habe den Lauf kontrolliert und konnte zulegen. Aber: Sonst verliere ich immer im Spurt”, freute sich Ihle über den Sieg. Der Schnee und das Eis auf der Strecke störten ihn dabei wenig: “Damit musste man rechnen. Einige schattige Abschnitte waren vereist. Aber die Verhältnisse waren deutlich besser als bei den norddeutschen Meisterschaften im Cross.” Der älteste Läufer im Ziel war Günter Witte vom 1. TCO “Die Bären” auf Platz zwei der M70. “Ich weiß gar nicht, wie oft ich hier gestartet bin, vielleicht 15 Mal. Aber nur einmal die 25 Kilometer”. Schnellste Frau über die 10 km war in 41:09 Minuten Inga Jürrens (Emder LG), vor ihrer Vereinskameradin Kerstin Lüken. Die VfL-Meile war der erste Lauf des Tages. Bei den Schülern gewann Leonard Hartung (DSC Oldenburg) vor Philipp Thielen (LG Bremen-Nord) und Alexander Korzuschnik (VTB Triathlon Varel / Schüler B). Schnellste Schülerin war Frederike Lindner (LG Oldenburg) vor Lara Diekmann (Hundsmühler TV). Die Laufabteilung des VfL Oldenburg hatte den Lauf von Sonnabend auf Sonntag verlegt, um dem zunehmenden Verkehr auszuweichen. Belohnt wurden sie durch das bessere Laufwetter am Sonntag. “Tags zuvor hätten wir Probleme bekommen”, sagte Detmar Damke vom Organisationsteam. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und leichtem Ostwind sorgte die Sonne für gute Bedingungen. Die Laufbahn im Marschweg-Stadion war eigens vom Schnee geräumt und gut präpariert worden. ==> Ergebnisse (dort unter Downloads)
CELLESCHE ZEITUNG vom 13. März 2006 24. Celler Wasa-Lauf durch Innenstadt Sonne sorgt für kollektives Aufatmen Pünktlich zum Auftakt des Celler Wasa-Laufes hatte Wettergott “Petrus“ mit Fans, Läufern und Organisatoren doch noch Einsehen. Nach tagelangen Schneefällen lösten am Sonntagmorgen Sonnenstrahlen den wolkenverhangenen Himmel ab und verhinderten das befürchtete Chaos. Der späte Wintereinbruch im Vorfeld der 24. Auflage des größten Volkslaufes Deutsch- lands verhinderte dennoch einen neuerlichen Teilnehmerrekord. 10 833 Läufer wurden von rund 28 000 am Streckenrand frierenden, aber gut gelaunten Fans lautstark angefeuert. Sie strahlte mit der Sonne um die Wette. “Wir sind sehr erleichtert, dass es nicht geschneit hat und dass es trocken geblieben ist“, atmete Organisatorin Meike Pieper nach dem plötzlichen Wetterumschwung auf. Nach tagelangen Schneefällen kam pünktlich zum ersten Startschuss der 24. Auflage des Celler Wasa-Laufes die Sonne heraus und sorgte bei Fans und Aktiven für gute Laune. Noch am Sonnabend drohte ein Wetterfiasko mit chaotischen Laufverhältnissen. Dementsprechend groß die Verunsicherung im Vorfeld der Veranstaltung. “Viele Läufer riefen bei uns an, weil sie nicht wussten, ob der Lauf überhaupt stattfindet. Er hätte aber auf jeden Fall stattgefunden“, versicherte die Tochter von Holger Pieper. Dennoch waren die Verantwortlichen für den Notfall vorbereitet. Der Räumungsdienst der Stadt Celle stand in den frühen Sonntagsstunden “Gewehr bei Fuß“. Pro- phylaktisch wurden Teilabschnitte der Laufstrecke gestreut. Das Schmuddelwetter wirkte sich auch auf die Teilnehmerzahl negativ aus und schreckte den einen oder anderen ab. Auch die Crossmeisterschaften in Regensburg am Vortag vom Sonnabend waren mitverantwortlich dafür, dass erstmals nach vier Jahren die 11 000-er-Marke nicht übertroffen wurde. 10 833 Aktive bedeuten dennoch das fünftbeste Ergebnis in der Ge- schichte des größten Volkslaufes Deutschlands. Die Witterungsverhältnisse blieben trotz Sonnenschein pur das bestimmende Thema. Temperaturen um den Gefrierpunkt und eisiger Wind ließen bisherige Bestzeiten unangetastet. Fast jeder der Starter tütete sich in einen Trainingsanzug ein. Auch Mützen, Stirnbänder, Handschuhe und sogar Schals erlebten Hochkonjunktur. Insbesondere die Läufer auf den Strecken bis zehn Kilometer klagten über die Kälte. “Zum Glück blieb es trocken. Aber der Wind war ekelhaft. Zu kalt war es auch“, berichtete der Gewinner über die 10 Kilometer, Mario Burger. Erst mittags ließen die Böen nach und sorgten für angenehmere Bedingungen. Der gestrige Tag stand im Zeichen vieler spontaner, unerwarteter und erstmaliger Triumphe. Nicole Bornhütter vom SV Brackwede gab erst am Sonnabend ihre Zusage für den 20-Kilometerlauf der Damen, weil sie sich auf einen Ultralauf über 100 Kilometer vorbereitet und zuletzt kein Tempotraining absolvierte. Auch über die 10 Kilometerdistanz löste der Sieg des Neulings Yvonne Brandecker (Harz Gebirgslauf) Verwunderung aus. “Ich wusste gar nicht, was das für ein schöner Lauf ist“, bekannte sie hinterher und versprach wiederzukommen. Eine Premiere der besonderen Art verkündete Moderator Udo Rasche. Erstmals in der Geschichte des Wasa-Laufes schaute der schwedische Hauptgeschäftsführer des Hauptsponsors Wasa, Patrik Anderson, und weitere Spitzenkräfte aus dem Management vorbei und absolvierte mit Frau und Kindern den Lauf über die fünf Kilometer. “Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Es war toll, mit meiner Familie zu laufen.“ Mit einem Triumph von Dirk Henningsen über 15 Kilometer war ebenfalls nicht unbedingt zu rechnen. Drei Tage lang be- reitete dem Athleten vom THW Kiel seine kleine Tochter schlaflose Nächte, was sich auf der letzten Runde bemerkbar machte. “Ich war ganz schön müde“, gab er hinterher zu. Der Celler Stefan Bädermann hatte über selbige Distanz weniger Grund zur Freude. Nach Rang zwei im Vorjahr reichte es krankheitsbedingt “nur“ zu einem 5. Platz. “Ich hatte mir mehr erhofft“, gestand er. Auf einen Erfolg gehofft aber nicht unbedingt damit gerechnet hatte auch Ilka Schreinecke vom VfL Wolfsburg. Nach zuletzt zwei undankbaren zweiten Plätzen reichte es endlich zum Sieg (-Küsschen) über die 15 Kilometer. Für das größte Aufsehen sorgte die Britin Amy Campbell über die fünf Kilometer. Völlig überraschend gewann sie vor der Abonnement-Siegerin Annette Nothdurft. Die aus der Nähe von London stammende und für die LG Celle-Land startende Campbell war in Celle bei ihren Großeltern zu Besuch und ließ sich kurzerhand von Oma und Opa zu einer Teilnahme über- reden. Erwartungsgemäße Resultate gab es dann doch noch. Der Niederländer Gerard van der Berg wiederholte seinen Vorjahres- triumph und gewann die 20-Kilometer-Disziplin vor Matthias Jahnke (Polizei Kassel) und Frank Reinecke (BLV Ilsenburg). Auch der Braunschweiger 10-Kilometer-Läufer Burger hatte im Vorfeld nur ein Ziel vor Augen. “Ich wollte hier gewinnen.“ Gesagt, getan. In 32:34 Minuten verwies er die Kontrahenten Danny Thewes und Christoph Meyer auf die Plätze. Bereits um neun Uhr gingen die Nordic-Walker und Volkswanderer an den Start. 90 Minuten später verwandelten die Kinder beim Mini-Wasa-Lauf den Großen Plan traditionell in ein vorübergehendes Meer aufsteigender Luftballons. Gemäß dem Motto: “Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, blickte Holger Pieper bereits voraus. Zum 25-jährigen Jubiläum wünscht er sich im kommenden Jahr “Sonne, Trockenheit und mehr Wärme“. Vielleicht wird dann die magische 12 000- Teilnehmer-Grenze geknackt. “Ich will es nicht ausschließen.“ ==> Ergebnisse
WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 20. März 2006 Auftaktsiege für Deutsch und Jakobler Leichtathletik: Wolfsburg-Gifhorner Laufcup startet mit Stadtlauf in Vorsfelde -- VfB Fallersleben räumt ab Von Markus Kutscher Vorsfelde. Guido Deutsch (VfB Fallersleben) und Daniela Jakobler (VfL Wolfsburg) gewannen gestern den 8. Vorsfelder Stadtlauf und somit den Auftakt zum Wolfsburg-Gifhorner Laufcup 2006. Für die anspruchsvolle 10-Kilometer-Strecke durch die Vorsfelder Innenstadt benötigte Deutsch 34:42 min und siegte damit vor Vereinskamerad Rolf Schwabe (35:01 min), Bastian Dobrick (SV Eickenrode, 35:11 min) und den restlichen 258 Männern. Auf Platz vier landete mit Eduard Weinert (36:26 min) ebenfalls ein VfB-Läufer. Die Fallersleber entschieden damit souverän die Mannschaftswertung für sich. Allerdings waren die Top-Athleten des VfL Wolfsburg nicht dabei. Laufcup-Favorit Benjamin Trzonnek und Co. starteten bei den norddeutschen Meisterschaften. Deutsch wäre sogar noch schneller im Ziel gewesen, allerdings lief er einen kleinen Umweg. "Da hat ein Ordner nicht richtig aufgepasst. Sonst wäre Guidos Vorsprung größer gewesen", berichtete Laufcup- Veranstalter Hans-Günter Wolff. Deutsch sicherte sich 200 Punkte. An 6 der insgesamt 11 Läufe müssen die Athleten teil- nehmen, um in der Laufcup-Gesamtwertung aufzutauchen. Mit einem deutlichen Vorsprung entschied Jakobler die 78 Teil- nehmerinnen starke Frauenkonkurrenz für sich. Die Wolfsburgerin (39:27 min) war fast vier Minuten schneller als Bianca Weide-Jentsch (Groß Bülten, 43:12 min). Die Teamwertung holte sich der VfB Fallersleben. Über die 2-Kilometer-Strecke war Nico Lämmerhardt (VfL Wolfsburg, 6:27 min) nicht zu schlagen. Er siegte vor Edward Kyambadde (Eichendorffschule, 6:37 min) und Thomas Piepenbring (SSV Neuhaus, 6:40 min). Den Lauf über 1 Kilometer gewann Jannik Roth (MTV Vorsfelde) in 3:27 min vor seinem Vereinskameraden Keanu Helmsing (3:31 min) und Enrico Schröder (Grundschule Eichendorff, 3:44 min). "Es ist alles gut gelaufen. Die Bedingungen für die Athleten waren in Ordnung. Insgesamt hatten sich mehr als 700 Läufer für die drei Strecken angemeldet, 511 sind ins Ziel gekommen", berichtete Stadtlauf-Organisator Jörg Weichert. Einziger Wer- mutstropfen: Ein Mann brach sich bei einem Sturz den Arm. "Er wurde aber sofort von Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuz versorgt", sagte Weichert. ==> Ergebnisse Stadtlauf / Lauf-Cup
OSTERHOLZER KREISBLATT vom 20. März 2006 Nordbremer Frank Themsen eine Klasse für sich 17-jähriger Christoph Mahr gewinnt Lilienthaler Halbmarathon / Goede siegt über 60 Kilometer Von unserem Mitarbeiter Karsten Hollmann Lilienthal. Leicht und locker entschied Frank Themsen von der LG Bremen-Nord in einem "Trainingslauf" den Marathon- wettbewerb im Rahmen des 3. Lilienthaler Frühlingslaufes in einer hervorragenden Zeit von 2:44:45 Stunden für sich. Der Bremer befindet sich gerade in der Vorbereitungsphase auf den Marathon auf Helgoland in zwei Monaten. "Da der Lauf hier in Lilienthal acht Kilometer vor meiner Haustür in Schwachhausen stattfand, habe ich statt des Trainings eben einen Wett- kampf bestritten", teilte der 38-jährige Sieger mit. Von einem richtigen Wettkampf konnte für Themsen aber eigentlich nicht die Rede sein. Er fühlte sich auf der Strecke ebenso einsam wie im Training. Der Zweitplatzierte Jan Neubauer (LC Hansa Stuhr) überquerte die Ziellinie am alten Truper Sportplatz 27:51 Minuten nach Themsen. Der Hansestädter hatte sich eine Zeit von 2:48 Stunden vorgenommen, die er aber dann recht deutlich unterbot. "Wir haben deshalb bereits überlegt, ihn zu disqualifizieren", scherzte Organisator Carsten Mattejiet. Bei den Frauen machten zwei Läuferinnen aus dem Kreis Osterholz das Rennen unter sich aus. Es siegte in Abwesenheit der Topfavoritin Anja Samse Heidrun Müller von der SG Osterholzer Leichtathleten in 3:58:00 Stunden vor der Worpswederin Gabriele Laudan (4:10:02). Die Königsdisziplin war allerdings der 60-Kilometer-Lauf, den Lilienthals Bürgermeister Willi Hollatz bereits um 8:00 Uhr morgens startete. Auch hier setzte sich mit Thorsten Goede der haushohe Favorit in einer fabelhaften Zeit von 4:21:15 Stunden mit einem Vorsprung von fast einer Viertelstunde gegen Klaus-Dieter Minnich (Spvgg Groß Bülten) durch. Minnich war neben dem Viertplatzierten Frank Gruhn, dem Sechsten Wolfgang Schaffranck und dem Zehnten Dr. Thomas Gerlach einer von vier Läufern aus Groß Bülten. Eine noch weitere Anreise hatte der Franzose Geraud Mousnier, der sich Rang drei sicherte. Bei den Frauen ging Rekordjägerin Rosemarie von Kocemba vom 100 Marathon Club wieder an den Start. Die 62-Jährige absolvierte mit knapp 400 Marathonwettbewerben die zweitmeisten 42,195-Kilometer-Läufe aller Marathon- läuferinnen in der Bundesrepublik. Weil sich von Kocemba jedoch für die 60-Kilometer angemeldet hatte, konnte sie ihren zweiten Platz in dieser Wertung nicht weiter ausbauen. Mit von der Partie war natürlich auch wieder ihre Schäferhündin "Sina". Zusammen erreichten sie das Ziel nach 6:08:42 Stunden als Zweitplatzierte hinter Elke Metzer vom Alfterer SC (5:54:05). Nicht alle der 55 für die 60 Kilometer gemeldeten Aktiven begaben sich auch tatsächlich auf die Strecke. Insge- samt kamen aber 31 60-Kilometer-Läufer ins Ziel. Beim Marathon waren es nur 29, darunter sieben Frauen. "Frank Themsen hat mit seinen 2:44:45 Stunden im Marathon bewiesen, dass man hier gute Zeiten laufen kann", urteilte Mattejiet. Der Veranstaltungsleiter selbst fand noch die Gelegenheit, am Halbmarathon teilzunehmen, bei dem er in 1:36:10 Stunden Position elf einnahm. Der Sieger Christoph Mahr (LT Höpkens Ruh), der nur 1:24:45 Stunden benötigte, ist gerade einmal 17 Jahre alt. Das Alter war bei der Preisvergabe jedoch ein Problem. Der Youngster aus Bremen gewann einen Frei- start beim Marathon in München. Da sich nur volljährige Läufer an einem offiziellen Marathon beteiligen dürfen, ist der Ge- winn für Mahr wertlos. "Ich finde diese Regelung unsinnig", erklärte Carsten Mattejiet. Heino Vajen vom SV Buschhausen freute sich im Halbmarathon über einen tollen dritten Platz. Er kehrte nach 1:26:18 Stunden in den Start- und Zielbereich zu- rück. ==> Ergebnisse
HAMBURGER ABENDBLATT vom 22. März 2006 Jüngster Teilnehmer erst sieben Jahre alt Volkslauf: Rekorde in Himmelpforten Himmelpforten. Erst war die Feuerwehr mehrere Tage lang im Einsatz, um Wege und Straßen für den Volkslauf der LG Kreis Nord-Stade in Himmelpforten zu räumen. Danach war Birgit Friedrich (W40, LG Kehdingen) sprichwörtlich schnell wie die Feuerwehr. Trotz winterlicher Temperaturen und Schneeglätte verbesserte sie ihren eigenen Streckenrekord über zehn Kilometer auf 40:01 Minuten und war damit die schnellste Frau im Starterfeld. "Wir haben alles getan, um den Läufern optimale Wettkampfbedingungen zu gewährleisten", sagte Organisator Manfred Keitsch zufrieden, "der Streckenrekord von Birgit Friedrich bestätigt dies eindrucksvoll." Jung und Alt trauten sich auf die Strecke. Insgesamt waren 200 Läufer am Start. Der jüngste Athlet war der sieben Jahre alte Thilo Mahler von der LG Kehdingen. Er lief die 5,2 Kilometer in 25:55 Minuten. Den Sieg holte sich hier Michele Braack vom gastgebenden LG Kreis Nord-Stade in 20:04 Minuten. Im Halbmarathon der Männer siegte Simon Brehmer von der LG Wedel-Pinneberg (1:17:19 Stunden). Die Athleten des Kreises Stade glänzten in den Seniorenklassen. Andreas Bardenhagen (TSV Mulsum) siegte in der Klasse M 30 in 1:40:09 Stunden, Patrick Heinsohn (SC Balje) in der Klasse M 35 in 1:24:50 Stunden, Jens Weyts von der SG Airbus Stade in der Klasse M 40 in 1:30:01 Stunden, Peter Lemke (SC Balje) lief die 21,0975 Kilometer in der Klasse M 45 in 1:28:15 Stunden und Hans-Peter Potthoff gewann in der Seniorenklasse M 65 in 1:46:11 Stunden. Im Halbmarathon der Frauen siegte Petra Scharpen vom TSV Osten in 1:46:18 Stunden, dicht gefolgt von Annette Lemke (SC Balje, 1:47:22 Stunden). Die schnellsten Männer im Straßenlauf über zehn Kilometer waren Bernd Zackariat und Rasmus Rupprecht (beide Stader Schwimmverein, 36:39 Minuten). ==> Ergebnisse
STADER TAGEBLATT vom 22. März 2006 Birgit Friedrich verbessert Streckenrekord Sie läuft, und läuft und wird mit zunehmendem Alter immer schneller: Birgit Friedrich von der LG Kehdingen. Beim Straßen- lauf in Himmelpforten verbesserte sie ihren eigenen Streckenrekord über 10 km auf 40:01 min. Ellen Schröter (Post SV Buxtehude) siegte in der Klasse W 35 in 45:09 min. Insgesamt hatten 149 männliche und 51 weibliche Teilnehmer für die angebotenen Wettbewerbe im Halbmarathon, 10 km- und 5,2 km-Lauf gemeldet. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt erreichten 86 Prozent der Aktiven das Ziel. Im Halbmarathon der Männer siegte Simon Brehmer (LG Wedel) in nur 1:17:19 std. Die Athleten des Kreises Stade glänz- ten in den Seniorenklassen: Andreas Bardenhagen vom TSV Mulsum gewann in der Klasse M 30 in 1:40:09 std., Patrick Heinsohn (SC Balje) in der Klasse M 35 in 1:24:50 std., Jens Weyts von der SG Airbus Stade in der Klasse M 40 in 1:30:01 std. Peter Lemke (M 45/SC Balje) spulte die 21,0975 km in 1:28:15 std. herunter und Hans-Peter Potthoff gewann in der Seniorenklasse M 65 in 1:46:11 std. Im Halbmarathon der Frauen siegte Petra Scharpen (TSV Osten) in 1:46:18 std, dicht gefolgt von Annette Lemke (SC Balje) in gute 1:47:22 std. Christel Zimmer vom Post SV Buxtehude gewann die Klasse W 50 in 1:52:11 std. Die schnellsten Männer im Straßenlauf über 10 km waren Bernd Zackariat und Rasmus Rupprecht, beide vom Stader Schwimmverein, in 36:39 min. Stefan Mahle lief knapp vor Bernd Treudler (beide LG Kehdingen) ins Ziel - ihre Zeiten: 39:34 min und 39:37 min. Dann folgte schon Birgit Friedrich in 40:01 min. Im Volkslauf über 5,2 km trauten sich bereits recht junge Aktive an den Start. Jüngster Teilnehmer war Thilo Mahler, LG Kehdingen, Jahrgang 1999, der die 5,2 km in 25:55 min durchlief. Die schnellste Zeit erreichte Michele Braack (LG Kreis Nord-Stade) in 20:04 min. Luisa Marie Witt, Jahrgang 1996, brauchte nur 24:38 min. für die anspruchsvolle Strecke. ==> Ergebnisse
ZEVENER ZEITUNG vom 25. März 2006 Zevener Crossläufer auf heimischen Terrain schnell Fast 300 Teilnehmer auf dem Trimm-Pfad -- Packende Rennen trotz winterlicher Witterung Zeven (nb). Winterliche Bedingungen fanden die Teilnehmer auf dem Zevener Trimmpfad bei ihrem Ausstieg aus der Cross- laufsaison 2006 vor. Bei insgesamt neun Läufen in den verschiedenen Altersklassen waren Strecken von 700 bis 9000 Meter ausgeschrieben, die von den Läufern gute Kondition und taktische Einstellung verlangten. Da der Cross mit den Kreismeister- schaften in Zeven gleichzeitig den Abschluss der LAV-Oste-Cup-Serie bildete, waren auf allen Strecken große Teilnehmer- felder zu verzeichnen. Im ersten Lauf gingen fast 60 Läufer auf die 3000 Meter lange Strecke. Den-Titel als Kreismeister und damit auch den Oste- Cupsieg sicherte sich der Zevener Thomas Silies. Fast in seinem Windschatten folgte der Gnarrenburger Olaf Erich, der da- mit die Meisterschaft der AK 35 gewann. Kurz hinter den beiden schnellen Männer lief der B-Jugendliche Ingmar Fröhlich von der LAV ins Ziel und holte so den Oste-Cup-Pokal und den Titel in seiner Altersklasse. Auch sein Teamkollege Hannes Maxin, mit dem er gerade die Norddeutsche Mannschafts-Vizemeisterschaft gewonnen hatte, zeigte ein bravouröses Rennen. Den Mannschaftstitel sicherte sich dann auch erwartungsgemäß das Zevener Team mit Leon Zabel als Drittplatzierten im Einzel. Bei den Wettkämpfen der Schülerinnen kam es in allen Altersklassen zu spannenden Duellen, bei denen die Siegerinnen oft erst auf den letzten Metern ermittelt wurden. Während die Läuferinnen vom TV Sottrum in vier Einzelwertungen dominierten, zeigten die Zevener Läuferinnen neben zwei Einzelmeisterschaften durch Lara und Tami Gerken ihre besondere Stärke in den Mannschaftswettbewerben. In meisterlicher Verfassung präsentierte sich wie erwartet auch die Bremervörderin Tahnee Tietjen, die ihren Lauf in der Altersklasse W14 überlegen gewann. Bei den Jungen war die Überlegenheit der Zevener Läufer in den Einzelwertungen und in den Mannschaftswettbewerben nicht zu übersehen. Lediglich bei drei Wertungen dominierte der TSV Bremervörde mit den von-Kamp-Zwillingen und dem TuS Bothel mit Jannes Meyer. Der neunjährige Bastian Silies (LAV) folgte bei den D-Schülern dem Beispiel seines Vaters und sicherte sich mit einem deutlichen Einzelsieg Titel und Pokal. Ein spannendes Finale erlebten die Zuschauer anschließend bei den Zevener C-Schülern Jan Fricke (M 10) und Moritz Will (M 11). Obwohl sie zwei unterschiedlichen Altersklassen ange- hören, lieferten sie sich bis auf den letzten Meter ein erbittertes Rennen. Mit weiteren überzeugenden Siegen unterstrichen die LAV-Schüler Fabio Gerken (M 13), Helge Zabel (M 14) und Christian Hatwig (M 15) ihre derzeitige Leistungsstärke. Viele Teilnehmer, die zu Beginn der Wettkämpfe die 3000 MeterDistanz absolviert hatten, nahmen das Angebot des Veran- stalters an, sich auf drei schweren Runden nochmals über 9000 Meter zu beweisen. Erstmals winkten dabei auch Pokale und Plaketten für die erfolgreiche Teilnahme am Oste-Cup. Wie zu erwarten war, lieferten ten sich Olaf Erich (TSV Gnarrenburg) und Thomas Silies (LAV Zeven) ein weiteres packendes Rennen. Nach drei Runden setzte sich schließlich im Schlussspurt der Gnarrenburger Erich durch. Als dritter in der Gesamtwertung knüpfte auch der frühere Verdener Hermann Luttmann, der heute für die SG Unterstedt startet, mit einer überzeugenden Leistung an frühere Zeiten an. Acht Titel für die Eintracht Doppelsieger der Meisterschaften "Rund um den Bahberg" wurden der Heeslinger Bernd Schulz und Hermann Knülle vom SV Eintracht Hepstedt/Breddorf. Sie sicherten sich nach ihren Siegen im ersten Lauf über 3000 Meter in der Altersklasse M 50 und M 55 auch überlegen die Titel auf der langen Strecke. In überzeugender Manier trug sich die Läufergruppe des SV Eintracht Hepstedt/Breddorf in die Siegerlisten der Seniorenklassen ein. Mit insgesamt acht Meisterschaften rangierte das Team um Hermann Knülle in der Auswertung der Titel auf Platz zwei vor dem TV Sottrum, der es auf sieben Siege brachte. Platz eins belegte erwartungsgemäß die Startgemeinschaft aus Zeven, die LAV-Läufer unterstrichen mit 25 Siegen ihre do- minierende Rolle im NLV-Kreis Rotenburg. ==> Alle Ergebnisse vom Cross und Oste-Cup ==> Zwei Presseinformationen für die Bremervörder Zeitung (nur Region Bremervörde): KM / Oste-Cup (PDF’s)
Presseinformation vom 25. März 2006 (Von Manfred Haacke) Bundespolizisten gewinnen knapp vor der Deutschen Telekom 3. Kreislauf Lüchow-Dannenberg Das war bis zur Siegerehrung des Kreislaufes spannend. Welche der beiden angekündigten Favoritenmannschaften hatte ge- wonnen? Die Freude war groß, als der stellvertretende Landrat Christoph von dem Bussche den Siegerpokal an die schnellen Bundespolizisten aus Uelzen-Hainberg überreichte. Knappe acht Sekunden Vorsprung hatte das Viererteam nach der Zeitaddition mit 1:40:20 Std. vor der Mannschaft der Deutschen Telekom aus Uelzen in 1:40:28 Std. Mit Hans-Joachim Leip aus Bad Bevensen stellten die Bundespolizisten auch den schnellsten Einzelläufer. Er lief die 6 km in 22:51 Min., wobei der heftige Wind bei ansonsten hervorragenden Bedingungen einen neuen Streckenrekord verhinderte. Vor den schnellsten Läufer der Telekom Andreas Harloff setzte sich noch Jürgen Schwarz von der Mannschaft “Die Kooperativen” des Land- kreises in ausgezeichneten 23:12 Min. Harloff benötigte 23:31 Min. vor seinem Mannschaftskollegen, dem Woltersdorfer Rudolf Thiele in 23:48 Min. Auf dem 5. Platz der Einzelwertung kam Tilo Frenzel ins Ziel, der seine Mannschaft der Kreis- stelle der Zahnärzte und Labore auf den 3. Platz der Mannschaftswertung in 1:53:00 Std. führte. Hinter den beiden Dannenbergern Dirk Ludwig (Bundespolizei) in 24:27 Min. und Helmut Schulz (Polizei Dannenberg) in 25:10 Min. kam mit der Uelzenerin Kerstin Wiethake von der Telekom schon die schnellste Frau in 25:19 Min. Sie ver- besserte den Streckenrekord aus dem vergangenen Jahr von Gritt Göldenitz gleich um 3:32 Min. Auch Göldenitz (Zahnärtze) blieb mit 28:17 Min. noch unter der alten Bestmarke und belegte den 3. Platz. Zweite wurde Dörthe Wegmeyer von den Bundespolizisten in 27:31 Min. Wo blieben die fünf Mannschaften der Kreisverwaltung? Die Kreisläufer befinden sich in der Vorbereitung auf die in vier Wochen in Osterholz-Scharmbeck stattfindenden niedersächsischen Meisterschaften der Landkreise. Bis dahin muss aber noch hart trainiert werden. Erst hinter der viertplatzierten Mannschaft von der SKF Lüchow in 1:54:01 Std. kam mit den Kooperativen in 1:58:10 Std. die erste Mannschaft der Kreisverwaltung. Am Ende des Feldes der 11 Mannschaften lagen “Die Sozis” auf dem 8. Platz, “Die Baulöwen” auf dem 10. Platz und die “Die besten 4” auf dem 11. Rang. Das tat der guten Stimmung aller aber keinen Abbruch. Auch während des zweimal zu durchlaufenden Rundkurses gab es viel Applaus der Zuschauer vor und im Kreishaus. Ein besonderer Reiz war auch in diesem Jahr, das zweimal durch das Foyer des Kreis- hauses gelaufen werden mußte. Selbst auf den hinteren Rängen gab es noch auf der Zielgeraden vor dem Kreishaus pack- ende Zweikämpfe. Mit 65 Läuferinnen und Läufern war das Organisationsteam der Kreisverwaltung auch zufrieden. Am Ende der Siegerehrung gab es den einhelligen Wunsch, die Veranstaltung auch im kommenden Jahr durchzuführen. ==> Ergebnisse
HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 28. März 2006 Petrus war kein Freund vom Frühjahrs-Volkslauf Leichtathletik: 21. Auflage 2007 schon sicher Göttingen. Am vergangenen Sonntagmorgen wurden die Mienen von den Veranstaltern des 20. Göttinger Frühjahrs-Volks- laufes immer länger. Regen ohne Ende, eines der größten regionalen Breitensport-Events drohte wegzuschwimmen. Dass es letztlich nicht dazu kam, lag unter anderem an den rund 120 Helfern der Sparkasse Göttingen, die, so Mitorganisator Rein- hold Napp, "flexibel" auf die Unwägbarkeiten reagierten. So wurde der Frühjahrs-Volkslauf am Ende trotz des Regens zu einem gelungenen Ereignis. Dabei fürchteten Napp & Co. eine Woche vor dem Start das Schlimmste. Wegen der unsicheren Wetterlage gab es nur 350 Voranmeldungen. Erst in der Woche vorm ersten Rennen kamen dann doch noch über 1000 da- zu. So gab es denn in diesem Jahr keinen neuen Teilnehmerrekord, der 2005 bei 2100 Startern lag. Doch die, die am Start waren, hatten auch so ihren Spaß. Zum Beispiel die Bambinis. "Ihnen zuzusehen, entschädigte für die ganze Arbeit", so Napp. Für zusätzliche Arbeit bei den fleissigen Helfern sorgte die Überschwemmung der Flüte. Kurzfristig musste der 5-km-Kurs geändert werden. Napp: "Darunter litt die Attraktivität, weil der Kiessee ausgelassen wurde." Aber egal. Wichtig war für die meisten die olympische Maxime: Dabei ist alles. Zeiten waren zweitrangig. 33:10 benötigte Florian Reichert für die 10 km vor Knut Hoehler vom ASC Göttingen. Einen Göttinger Doppelsieg gab es bei den Frauen über die Langstrecke: Teresa Brinkel (41:40 min.) ließ Tanja Hupfeld (LGG) hinter sich. Über 5 km lief Frerk Schenker (LGG, 16:35 min.) knapp vor Vereinskamerad Sebastian Hanelt über die Ziellinie. Klarer war der Abstand bei den LGG- Frauen: Susanne Schulze (19:38) vor Antje Fenner (19:49). (haz/gsd-nh) ==> Ergebnisse
NEUE DEISTER-ZEITUNG vom 28. März 2006 (Drei Artikel) 30. Springe-Deister-Marathon zieht Massen an LLG Springe serviert tolles Event / Simone Hamann und Hermann Koch glänzen in ihren Altersklassen Leichtathletik (gö). Regen, Sonne und Westwind, ein neuer Teilnehmerrekord von 694 Aktiven, eine glänzende Organi- sation des Gastgebers - der 30. Springe-Deister-Marathon nimmt als "Jubiläumsveranstaltung" einen der vorderen Plätze in der Statistik bei dem seit drei Jahrzehnten von der Lang-Lauf-Gemeinschaft ausgerichteten Laufevent in der heimischen Region ein. Pünktlich um 12 Uhr hatte Hans-Jürgen Lühring bei leichtem Nieselregen die 101 Männer und Frauen des Marathonlaufes auf der Rundbahn des Sportplatzes zwischen der Sporthalle und dem Gymnasium auf den Rundkurs abge- schossen, der viermal gelaufen werden musste. Bei den Herren behauptete sich wie im Vorjahr Elgar Bosle (M 50), SpVg Groß Bülten, in 2:52:36 Stunden vor Heiko Dankel (M 40), Team Life Herrenkrug (2:55:07) und Harald Lixenfeld (M 40), TuS Holle Grasdorf (2:59:21). Siegerin bei den Frauen wurde Anne-Lore Alusse (W 45), LG Altes Amt, in 3:37:19 Stunden vor Martina Cremer (W 40), VfL Bücke- burg (3:44:57) und Petra Brockmann (W 45), LG TUS Lügde (3:46:51). Aus der heimischen Region ist in diesem Jahr nie- mand die Marathonstrecke gelaufen. Anders dagegen die Situation beim Halbmarathonlauf. Er hatte nicht nur mit 340 Männern und Frauen die größte Resonanz gefunden. Bei den Männern siegte Jörn Hesse (M 30), Delligser SC, in 1:16:50 Stunden vor Yarim Benne (offene Klasse), TSV Kirchdorf (1:17:53) und Jens Grothe (M 35), pingpank.de (1:20:06). Auch das heimische Kolorit war nicht zu über- sehen - sowohl auf der Strecke als auch später in den Ergebnislisten. Die beste Platzierung erzielte Routinier Hermann Koch (M 60), Lauftreff Bad Münder, der in seiner Altersklasse in 1:33:37 Stunden den zweiten Platz belegte. Ihm am nächsten kamen seine Vereinskameraden Jürgen Keller (M 50) als Viertplatzierter (1:31:53), Jörg Schwanebeck (M 45) als Neunter (1:29:06) und Ralf Duske (M 40) als Zehnter (1:30:45). Ebenfalls zehnte Plätze belegten Thomas Boldt (Springe) in der offenen Männerklasse (1:45:15) und Tobias Jochim (M 30), Lauftreff Bad Münder (1:37:34). Eine glänzende Vorstellung gab Carsten Sandin (M 35), LAV Springe ab, der in 1:25:34 Stunden in seiner Altersklasse den vierten Platz und im Ge- samtklassement den 15. Platz belegte. Bei den Frauen sah die Vorjahrszweite Simone Hamann (W 40), Ski-Club Springe, bis kurz vor dem Ziel erneut als Zweitplatzierte hinter der Siegerin Sabine Meier (W 40), LG Hannover (1:36:29) aus, doch am Ende musste sie noch Alexandra Losch (W 35), 1:40:06, und Ilona Göing (W 45), pingpank.de (1:40:25) an sich vor- beiziehen lassen. In 1:41:11 belegte die Springerin den vierten Platz im Gesamtklassement und den zweiten in ihrer Alters- klasse. Andrea Pohl (W 40), TuSpo Bad Münder, durfte sich in 1:46:19 über den dritten Platz in ihrer Altersklasse und Rang sieben im Gesamtklassement der Frauen zu recht freuen. Gleichfalls Dritte in ihrer Altersklasse (W 45), wurde Kirsten Siebert, Lauftreff Bad Münder, in 1:52:34. Vereinskameradin Carola Keller (2:00:14) wurde Siebte in ihrer Altersklasse. Gleiches gelang Silvia Schwanebeck (W 50), Lauftreff Bad Münder in 2:14:34. Schulen zeigen kalte Schulter 2-km-Schnupperlauf lässt viele Wünsche offen Leichtathletik (gö). Lange Gesichter bei den Verantwortlichen der Lang-Lauf-Gemeinschaft (LLG Springe), als der Schnupperlauf über 2-km gestartet wurde. Gerade einmal 11 Schülerinnen und 20 Schüler der Klassen A bis D hatten an der Startlinie Aufstellung genommen. Starter Hans-Jürgen Lühring konnte keine plausible Erklärung dafür finden, dass die Springer Resonanz nahezu ausfiel. Lediglich die Söhne Paul und Peter von Langlauf-Ass Simone Hamann (Ski-Club Springe) hielten die Fahne hoch. Kein Teilnehmer vom Nachwuchs des LAV Springe und ebenso wenig auch in diesem Jahr keine Teilnahme der Springer Grundschulen. "Da müssen wir uns für die Zukunft etwas einfallen lassen", meinte Lührung. Dennoch waren alle Teilnehmer mit Eifer bei der Sache. Die Klassensieger: Rieke Bastek (Schülerinnen D), 9:39 Minuten; Linda Bastek (Schülerinnen C), 9:38, Sonja Bastek (Schülerinnen B), 8:24, alle TUS Gümmer; Kathy Spieß (Schülerinnen A), 8:24, TV Jahn Welsede; Paul Hamann (Schüler D), 9:38, Ski-Club Springe; Paul Reiche (Schüler C), 8:28, TSV Kirchdorf; Andy Spieß (Schüler B), 7:32, TV Jahn Welsede; Alexander Rülke (Schüler A), 8:38. Auch Schüler laufen 10 Kilometer Leichtathletik (gö). Über 10-km waren beim 30. Deister-Springe-Marathon 203 Schüler, Jugendliche, Frauen und Männer an den Start gegangen. Bei den Frauen siegte in der Gesamtwertung Annette Nothdurft (W 35), Dets Race Team, in 41:21 Minuten vor Bianca Stanienda (W 35), Eintracht Hiddestorf (41:39) und Annett Schroeder (W 35), Hannover 96 (44:37). Vierte wurde Viola Bachmann (W 30), Lauftreff Bad Münder (46:18), die in ihrer Altersklasse den ersten Platz belegte. Ihre Vereinskameradinnen Uta Gehrmann und Monika Kuschnerus dominierten die Altersklasse W 50 und belegten in 48:38 und 54:03 Minuten die Plätze eins und zwei. Anja Puhle (W 30), HF Springe, wurde in 58:25 Minuten Sechste ihrer Altersklasse. Bei den Männern ging der Sieg an Bernd Raupach (M 35), SGM Leichtathletik, in 34:06 Minuten, gefolgt von Thomas Ru- minski (M 45), SV Eintracht Hiddestorf (35:28) und Jürgen Macke (M 40), Dets Race Team (35:45). Andreas Pfeiffer (M 40), TuSpo Bad Münder, der bei Cross- und Straßenläufen für das Dets Race Team Hannover startet, wurde in seiner Altersklasse Zweiter (37:11) und im Gesamtklassement Fünfter. In der Männerklasse belegten Simon Schnelle (46:00) und Lukas Elsner (53:19), beide Lauftreff Bad Münder, die Plätze fünf und sechs. Auf den vierten Platz kam Ernst Dünte (SV Altenhagen I) in 45:59). Die jüngsten Teilnehmer gehörten den Schülerklassen an. Marie Weinmann (1997), Schülerinnen D, benötigte 54:18 Min., Kathy Spieß (1991), Schülerinnen A (TV Jahn Welsede) lief als Siegerin 55:20 Minuten, Paul Weinmann, Schüler C, be- nötigte 49:17 Minuten, während Martin Trester und Alexander Rülke, beide Schüler A, nach 58:12 und 58:36 Minuten die Ziellinie passierten. ==> Ergebnisse
HARZ KURIER vom 29. März 2006 TG LaPeKa richtete am Sonntag 17. Volkslauf aus -- 80 Teilnehmer am Start Windhausen holt Pokal für stärkste Beteiligung Kreis Osterode (red/rtl). Am vergangenen Sonntag richtete die TG LaPeLa bei zeitweiligen Regenschauern, aber milden Temperaturen den 17. Volkslauf aus. 80 Läufer und Läuferinnen gingen auf die angebotenen Strecken von 1, 3, 6 und 12 Kilometer sowie die 6 Kilometer Walkingdistanz. Aufgrund der Wetterbedingungen kam es zu kleinen Streckenkorrekturen im Start-/Zielbereich auf dem Sportplatz in Lasfelde und auf der Sechs-Kilometer-Schleife. Diese musste in eine Wende- strecke umgewandelt werden, da der parallel zur Teerstraße im Bremketal verlaufende Wiesenweg noch nicht passierbar war. Zudem mussten auf der Teerstraße im Bremketal noch einige Eisplatten markiert werden, um ein gefahrloses Passieren der Athleten zu ermöglichen. Das Wetter war sicherlich ausschlaggebend für die wesentlich geringere Teilnehmerzahl als im Vorjahr. Auch ein gutes Dutzend Voranmelder zog es vor, von der Teilnahme abzusehen. Zum Ende der Veranstaltung konnte die Siegerehrung unter freiem Himmel erfolgen. Jeder Teilnehmer erhielt ein Urkunde. Zudem wurden die jeweils Streckenschnellsten mit Pokalen für ihre Leistung belohnt. Bei den Schülern C/D setzte sich Tobias Friedrichsen von der LG Osterode im “Fotofinish” gegenüber Moritz Münnich vom FC Windhausen durch. Auch bei den Mädchen ging es sehr eng zu. Lena Höfert konnte sich schließlich äußerst knapp ge- genüber Jacqueline Schmidt, beide für den FC Windhausen startend, behaupten. Sophie Bräuniger, ebenfalls vom FC Wind- hausen, musste sich bei den Schülerinnen A/B auch nur knapp der für die TG LaPeKa startenden Sina Bade geschlagen geben. Denise Walther vom FC Windhausen dominierte bei den Mädchen/Frauen über die drei Kilometer und kam mit mehr als einer halben Minute Vorsprung auf die zweitplatzierte Vereinskameradin Tedda Krohn ins Ziel. Bei den Jungen/Herren über dieselbe Distanz war der Sieg von Bastian Sakolowski noch deutlicher. Er distanzierte Alexander Weirich, der ebenfalls für die TG LaPeKa startet, mit mehr als einer Minute Vorsprung auf Platz zwei. Über die 6000m-Strecke dominierte bei den Herren die LG Osterode das Geschehen. Ralf Moog gewann vor Roland Friedrichsen und Rainer Behrens. Ulrike Eickmann von Uwes Lauftreff gewann bei den Frauen. Kevin Barkow vom MTV Freiheit gewann die Zwölf-Kilometer-Distanz mit mehr als 1,5 Minuten Vorsprung auf Reiner Schubert vom TTC LaPeKa in einer Zeit von 50:47 min. Mit 15 Läufern war der FC Windhausen wieder einmal der mit den meisten Startern vertretene Verein und konnte so den Wanderpokal erneut mit nach Hause nehmen. ==> Ergebnisse
ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 3. April 2006 227 Starter: Klasse Resonanz beim sechsten Einhornlauf Benjamin Trzonnek beerbt Sascha Diehr / Ilka Schreinecke schnellste Frau Knesebeck. Eigentlich könnten sich Benjamin Trzonnek und Ilka Schreinecke in Zukunft einiges an Lauferei ersparen. Für die beiden Gewinner beim Knesebecker Einhornlauf gab es als Anerkennung für die erstklassige Leistung ein Handy. Trzonnek, der für den VfL Wolfsburg startet, ließ gestern Detlef Klages (Müden) und das Bruderpaar Bastian und Torben Dobrick (SV Eickenrode) hinter sich. Hinter Ilka Schreinecke, VfL Wolfsburg, kamen Kathrin Busse (VfB Fallersleben), Diana Brentrop (Lehre), Meike Gutberlet (TuS Bodenteich) und Carolin Nagel (TuS Müden/Dieckhorst) ins Ziel. Schnellster Knesebecker war wieder Tobias Pundschus, der Michael Klan und Wolfgang Sander hinter sich ließ. Insgesamt machten sich am Sonntag pünktlich um zehn Minuten nach 10 Uhr 227 Läuferinnen und Läufer auf die zehn Kilo- meter lange Strecke. Nur ein Teilnehmer kam nicht in die Wertung. "Damit haben wir das Rekordergebnis von 229 Startern aus dem Jahr 2004 nur knapp verfehlt", stellte Organisator Marco Laesecke unmittelbar vor dem Startschuss fest. Knese- becks Bürgermeister Heinz-Ulrich Kabrodt war es vorbehalten, das Starterfeld bei bestem Laufwetter auf die Strecke zu schicken. Obwohl Laesecke die Sportler vor dem Start darauf aufmerksam gemacht hatte, dass der harte Winter der Strecke kräftig zugesetzt hatte, gab es unterwegs noch zwei Stürze. "Gottseidank blieb es bei leichten Schürfwunden", stellte Laesecke fest. Die Strecke sei eben etwas anspruchsvoller gewesen als in den vergangenen Jahren. Abgekämpft, aber zufrieden warteten die Teilnehmer nach dem Rennen auf die große Siegerehrung. Laesecke und ein Team von rund 40 Helfern hatten die Veranstaltung bestens im Griff. Daran änderte auch ein Stromausfall bei der EDV im Zielbe- reich nichts. Ein besonderes Geschenk machte sich in diesem Jahr Achim Schacke aus Hagen: Er verbrachte seinen 43. Ge- burtstag auf dem Rundkurs, um gleich anschließend wieder die Heimreise anzutreten. "Das war eine rundum gelungene Ver- anstaltung. Das Wetter und die Teilnehmerzahl war absolut Top", freute sich Marco Laesecke, der auch den Zieleinlauf kommentierte. Für ihn war es eine rundum gelungene Veranstaltung. Das muss auch Thomas Brehm so gesehen haben, denn er verpflichtete Laesecke noch im Zielgelände als Kommentator für den Meinersener Abendlauf. (Von Richard Germer) ==> Ergebnisse (Lauf-Cup)
NORDWEST ZEITUNG vom 3. April 2006 Läufer trotzen dem schlechten Wetter Straßenlauf: Michael Heyen dominiert in Schortens auf der Halbmarathonstrecke Von Sönke Wieting Heidmühle. Nicht nur über eine Rekordbeteiligung von insgesamt 548 Startern durften sich die Organisatoren des 27. Schortenser Straßenlaufs feuen. Auch herausragende Leistungen waren zu sehen. So dominierte Michael Heyen von der LG Wilhelmshaven den Wettbewerb im Halbmarathon (168 Starts) und überquerte die Ziellinie in einer durchaus beachtlichen Zeit von 1:16:03 Stunden, gefolgt von seinem Vereinskameraden Armin Klein (1:17:16). Nahezu ideale Bedingungen fanden die Aktiven in Schortens vor. Wie Gerd Remmers, Spartenleiter Leichtathletik des Ausrichters Heidmühler FC gegenüber dieser Zeitung mitteilte, habe es in allen fünf Wettbewerben deutliche Zuwächse in den Meldezahlen gegeben. “Es war schon wirklich gutes Laufwetter”, bemerkte Remmers erfreut. “In der letzten Stunde hat es dann zwar zu regnen begonnen, aber das war für viele Läufer wohl auch eine willkommene Abkühlung. Nieselregen hält Langstreckler doch nicht vom Laufen ab”, schmunzelte Remmers. Klagen seitens der Sportlerinnen und Sportler habe es jedenfalls keine gegeben. In den Wettbewerben Schülerlauf über 1000 Meter, 5-Kilometer-Volkslauf, 10-Kilometer-Volkslauf, Halbmarathon und Walking überquerten schließlich 476 Sportler die Ziellinie. Unfälle oder gesundheitliche Probleme waren glücklicherweise nicht zu verzeichnen. Erstmals wurde bei dieser mittlerweile auch überregional beliebten Laufveranstaltung eine Konkurrenz über fünf Kilometer angeboten, die gleich bei ihrer ersten Austragung 65 Aktive an die Startlinie lockte. Am frühesten auf den Beinen waren die Schülerinnen und Schüler, wobei die Lokalmatadorin Rieke Stezka vom Heidmühler FC mit einem Rück- stand von 24 Sekunden Zweite wurde. == > Ergebnisse
ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 4. April 2006 (Drei Artikel) Münster fehlte “Tempohärte” 206 Teilnehmer beim 2. Wustrower Halbmarathon Wustrow (jw). Gut 1500 m haben Ausdauersportler Thomas Münster am Sonnabend zum Sieg beim 2. Wustrower Halb- marathon gefehlt. Vom Start weg hatte der für die SV Gartow startende Hitzackeraner in Führung gelegen. Doch bei Kilo- meter 19,5 zog Hans-Joachim Leip vom MTV Bad Bevensen an Münster vorbei und schnappte dem Triathleten noch den Gesamtsieg weg. In 1:22:16 Std. lag Leip gut 30 Sekunden vor Münster, der nach 1:22:51 Std. die Ziellienie an der Wus- trower Grundschule passierte. Insgesamt freuten sich die Organisatoren von der IGAS Wendland über 206 Teilnehmer bei der 2. Auflage der Veranstaltung, fast 40 mehr als im Vorjahr. Erfreulich: Mit rund 80 Prozent kam das Gros der Starter aus dem Kreisgebiet. “Es ist uns gelungen, die Leute vor Ort zum Laufen zu animieren. Das ist unsere Zielgruppe”, war IGAS- Vorsitzender Detlef Boick zufrieden. Negativ: Beim 5-km-Lauf waren einige der jüngsten Teilnehmer überfordert. Daher überlegen die Organisatoren, im kommenden Jahr eine weitere Distanz zwischen dem 900-m-Kidslauf und der 5-km-Distanz anzubieten. Insgesamt war das Niveau aber gut. Neben dem Halbmarathon gabs starke Leistungen bei den Läufen über 5 und 10 km. Auch der Kids-Lauf über 900 m kam wieder gut an. Etliche Mädchen und Jungen hatten sich auf die Strecke gemacht, angefeuert von vielen Eltern. Obwohl es für Münster beim Halbmarathon nicht ganz zum erhofften Gesamtsieg gereicht hat, war der Triathlet zufrieden. “Das war eine gute Standortbestimmung”, resümierte der 40-Jährige, der sich auf seine 16. Teilnahme am Hamburg-Mara- thon am 23. April vorbereitet und seit Januar bereits 1400 Trainingskilometer zurückgelegt hat. Sein zweiter Platz wurde mit dem Kreismeistertitel belohnt, den sich Münster vor Jörg Reckewell vom MTV Dannenberg (1:23:46 Std.) sicherte. Vom Start weg hatte sich bei den Männern ein Dreikampf um den Sieg entwickelt. Münster ergriff schnell die Initiative und führte das Feld an. In Sichtweite folgte Leip, und dahinter hatte Reckewell das Führungsduo im Blick. An dieser Aufteilung änderte sich lange nichts. Allerdings: Münster baute beständig ab. Hatte er die erste Runde noch in 18:35 Min. zurückgelegt, so be- nötigte er für die vierte Runde über eine Minute länger. Routinier Leip hatte dies erkannt und seine Taktik auf einen späten Angriff ausgerichtet. Keine zwei Kilometer vor dem Ziel zog der Bevensener das Tempo an, Münster konnte nicht mehr kontern. “Das hat er geschickt gemacht, mir hat da noch etwas die Tempohärte gefehlt”, berichtete Münster. Nicht eingreifen in den Kampf um Platz eins konnte Reckewell. Der Laufspezialist war dennoch zufrieden. Krankheitsbedingt hatte er bislang kaum trainieren können. Mit so einem guten Ergebnis habe er nicht gerechnet, freute sich Reckewell nach dem Lauf. Dritt- bester Lüchow-Dannenberger wurde bei seinem ersten Halbmarathon der Fußball-Schiedsrichter Sven Freudenthal vom FC Lüchow, der in 1:28:29 Std. auf Platz sechs der Gesamtwertung landete. Bei den Frauen nahmen zehn Starterinnen die Halbmarathondistanz in Angriff. Unangefochtene Siegerin mit fast fünf Minuten Vorsprung wurde Britta Schulz vom VfL Suderburg in 1:35:12 Std. In der Kreismeisterwertung war einmal mehr Suzanne Filter von der IGAS nicht zu schlagen. Sie lag in 1:46:06 Std. vor Silvia Behn vom SC Lüchow (1:48:08 Std.), die nach größerem Rückstand aber in den letzten zwei Runden noch einige Zeit gutmachte. Dritte wurde Lokamatadorin Iris Ehrhardt vom TuS Wustrow in 1:57:22 Std. Thieles Tempolauf über 10 km Wustrow (jw). Einige Ausrufezeichen setzten die Aktiven im Rahmen des Wustrower Halbmarathons bei den Läufen über 5 und zehn Kilometer. Nicht nur die Masse, auch die Klasse stimmte. “Es ist beim Laufen ein leichter Aufwind zu bemerken, auch was die Leistungen angeht”, stellte Vorsitzender Detlef Boick von der ausrichtenden IGAS Wendland fest. Er lobte zu- dem die gute Arbeit der Streckenposten von den Feuerwehren Bösel, Lensian, Lübbow und Wustrow, die mit für einen reib- ungslosen Ablauf des Wettkampfes sorgten. Schon seit längerem im Aufwind ist Mittelstreckler Rudolf Thiele, der am Sonn- abend zeigte, dass er auch über die längeren Distanzen Topzeiten laufen kann. In hervorragenden 39:19 Min. wurde er Vierter des Gesamtfeldes. In seiner Altersklasse M60 hätte die Zeit im vergangenen Jahr auf Landesebene Platz vier bedeut- et. Zudem war Thiele fast eine Minute schneller als der Trebeler Dieter Dolif bei der bisherigen Bestleistung im Kreis über diese Distanz. Der einzige hiesige Starter, der noch schneller war als Thiele, war Michael Klimanski von der Polizei Lüchow, der seine Bestzeit auf 38:56 Min. verbesserte und hinter Sieger Dino Kuhn aus Lüneburg (37:04 Min.) und Andreas Harloff vom TSV Arendsee (38:44 Min.) Dritter wurde. Zufrieden sein durften auch Dirk Ludwig (39:48 Min.) und Joachim Gause (beide MTV Dannenberg/39:56 Min.), die jeweils unter 40 Minuten geblieben sind. Anna Kunad lässt aufhorchen Wustrow (jw). Die Nachwuchsaktiven und die jüngeren Läuferinnen und Läufer zeigten im Rahmen des Wustrower Halb- marathons auf der 5-km-Distanz sowie beim Kids-Lauf über 900 m vielfach ihr Lauftalent oder sammelten erste Wettkampf- erfahrung. Viele gute Leistungen nahmen die Veranstalter erfreut beim 5-km-Lauf zur Kenntnis. In 17:46 Min. war Ole Marg- graf von der TSV Hitzacker erwartungsgemäß der Schnellste. Während er als Sieger etwas unter seinen Möglichkeiten blieb, trumpfte Teamkamerad Jonathan Hunger (beide männl. Jgd. B) mächtig auf. In 17:53 Min. steigerte er seine Bestzeit um rund 40 Sekunden und durfte sich über Rang zwei freuen. Gute Ansätze zeigte Niklas Behn vom TSV Schnega, der als Sieger der Altersklasse M11 nur 22:04 Min. lief. Flott unterwegs waren auch Tom Frenzel als Erster der M12 in 21:27 Min. sowie Lennard Frank (beide Sporting) als Erster der M13 in 21:15 Min. Bei den Mädchen ließ vor allem Anna Kunad von der TSV Hitzacker aufhorchen. Die Siegerin der weiblichen Jugend B war nach starken 21:37 Min. im Ziel. “Das ist die drittbeste Zeit, die je eine Jugendliche im Kreis über die 5000 m gelaufen ist”, staunte Vorsitzender Detlef Boick von der IGAS Wendland. Als jeweilige Siegerinnen in ihren Klassen verbuchten auch Lydia Frenzel (Sporting/W13) in 21:57 Min., Ayenna Schlegel (IGAS/W11) in 25:58 Min. und Lea Serafin (IGAS/W9) in 26:25 Min. starke Zeiten. Nicht so sehr um gute Zeiten, vielmehr ums Mitmachen ging es den vielen Jungen und Mädchen beim Kids-Lauf. Einige be- achtliche Zeiten: Schnellster Lüchow-Dannenberger war Max Rickmann (IGAS/M10) in 3:18 Min., nur die lauftrainierte Salzwedelerin Laura Jandt (W11) war noch drei Sekunden schneller. Ricarda Scholz (GS Wustrow W8) lief 3:51 Min., und Lara Loszinski (Sporting/W10) benötigte nur 3:27 Min. == > Die Ergebnisse sind bisher bei der IGAS Wendland noch nicht online
HAMBURGER ABENDBLATT vom 4. April 2006 Peter Smolinski entscheidet Zweikampf Leichtathletik: Halbmarathon durch das Alte Land -- Buxtehuder Langstreckenläufer setzt sich gegen Thomas Ebel von Fortuna Glückstadt durch Von Peter Hansaul Harburg. Schade eigentlich für Verwandte und Freunde, die den Halbmarathon der LG HNF durch das Alte Land am Rande begleiteten: Von den verbissenen Kämpfen, von den stillen Dramen auf der Strecke, bekommen Außenstehende fast nie et- was mit. So war Peter Smolinski aus Buxtehude, 17 Kilometer lang ganz alleine vorne weggedampft. Keiner unter den 567 Mitstartern schloß zu ihm auf oder nahm ihm die Führungsarbeit ab. Und dann, vier Kilometer vor dem Ziel, rennt plötzlich einer an ihm vorbei, den er nicht einmal kennt und dessen Potential er nicht einschätzen konnte. Dabei ist Thomas Ebel, der Betriebswirt aus Glückstadt, in Neugraben längst Dauergast. Im Vorjahr schon war der 41jährige Zweiter beim Halbmara- thon geworden. Diesmal wollte er siegen. Das hatte er sich geschworen. Und dafür hatte er in den vergangenen Wochen und Monaten trotz Eis und Schnee zäh und fleißig trainiert. "Ich habe mein Wochenpensum auf 170 Kilometer hochgeschraubt", erzählte Thomas Ebel, der nach 20 Kilometern noch fest an seinen Sieg glaubte. Aber Peter Smolinski, der alte Fuchs vom Buxtehuder SV, ließ den Widersacher, der so energisch und siegessicher an ihm vorbeigezogen war, nicht aus den Augen, Aber dann, kurz vor dem Ziel, zog der Diplom-Ingenieur das Tempo kräftig an, rannte provozierend locker an Ebel vorbei und bog als Erster auf die Zielgerade auf dem Sportplatz Neumoorstück. Peter Smolinski, inzwischen 44 Jahre, gewann einmal mehr den Halbmarathon der LG HNF. Mit einer Zeit von 1:14:29 Stunden war er am Ende zwei Sekunden schneller als Thomas Ebel, der wieder "nur" mit dem zweiten Platz zufrieden sein mußte. "Da wir beide in der M40 starten", sagte der Geschlagene im Ziel, "bleibt mir nicht einmal der Sieg in meiner Alters- klasse." Peter Smolinski demonstrierte mit diesem Sieg, daß er in diesem Jahr wieder vorne mit dabeisein will, beim Ham- burg-Marathon in drei Wochen, wenn der Hamburger Meistertitel vergeben wird, will er ein Wort mitreden. Nach Thomas Ebel wurde Thomas Hansen von Germania Schnelsen in 1:14:53 Stunde Dritter. Mehr als vier Minuten später war der Schnellste der LG HNF im Ziel: Michael Carstensen hatte 1:18:42 Stunden für die 21 Kilometer benötigt. Die Frage, wann das letzte Mal ein Athlet vom Gastgeber diesen Halbmarathon im April gewann, läßt selbst Mark Sche- panski verstummen. Dabei hat der Chef der LG HNF sonst alle Zahlen und Statistiken schnell im Notebook der Leicht- athletikgemeinschaft parat. "Da muß ich passen", sagte er, "ich kann mich nicht mehr daran erinnern. Das muß in den 80er Jahren gewesen sein." Wenn, dann retten die Frauen die Ehre für die LG HNF. Stephanie Kroß war diesmal als erste Frau im Ziel. "Das war hier nicht mein erster Sieg", erzählte die Mutter von zwei Kindern. "Aber ich weiß selbst nicht genau, wie viele Siege es waren", fügt die Frau hinzu, die vor zehn Jahren mit dem Laufen begann und vier Mal in der Woche trainiert. Als die Zwillingsbrüder Mark und Andre Schepanski 1992 erstmals diesen Halbmarathon organisierten, waren 239 Sportler am Start. Am Sonntag hatten fast 800 ihre zehn Euro Startgeld bezahlt, aber nur 700 wurden über die fünf, zehn und 21 Kilometer in den Siegerlisten festgehalten. Und natürlich wieder dabei, der unverwüstliche HNF-Senior Herbert Schlobohm in der Altersklasse über 75 Jahre. Nach 2:38:19 Stunden hatte er die Ziellinie auf dem Sportplatz Neumoorstück erreicht. ==> Ergebnisse
CELLESCHE ZEITUNG vom 11. April 2006 Eltern jubeln über Bambini 413 Teilnehmer in Hermannsburg - Veranstalter zufrieden mit Resonanz Hermannsburg. Der Startschuss fällt. Mit ihm beginnt die Aufregung der Eltern: Mehr oder weniger geordnet drängen sich die kleinsten Teilnehmer auf der 400 Meterbahn des Bambinolaufes in Richtung Ziellinie, wo sie von ihren jubelnden Eltern stolz in Empfang genommen werden - bei den Kleinsten ist vor allem wichtig, dass sie ins Ziel kommen. Zeit (die schnellsten Bambini liefen ihre “Stadionrunde” in zwei Minuten) oder Platzierung spielen kaum eine Rolle. Bereits zum 19. Mal veranstaltete der TuS Hermannsburg den Südheide Volkslauf und Wandertag, der neben dem Wasa- Lauf in Celle zu den beliebtesten Volksläufen im Landkreis zählt. Nachdem die Veranstaltung im vergangenen Jahr nicht stattgefunden hatte, lockte der strahlende Sonnenschein am Sonntagmorgen in diesem Jahr insgesamt 413 Teilnehmer auf den Hermannsburger Waldsportplatz. “Die Resonanz ist wirklich sehr ordentlich”, freute sich Organisationsleiter Jürgen Lange von der Leichtathletik-Abteilung des TuS Hermannsburg über die rege Beteiligung - allerdings liefen vor drei Jahren immerhin 782 Läufer um die Wette. Besonders erfreulich für Lange: Die Teilnehmerzahl im Kinder- und Jugendbereich. 107 Nach- wuchsläufer warteten auf den Startschuss in den verschiedenen Klassen. Im Ausdauerbereich starteten dagegen 75 Athleten über 20 Kilometer, während im Haupt- und Trimmlauf mit Walkern 199 Sportler in den Wettkampf zogen. Die Wanderer waren durch zwei starke Gruppen und 49 Einzelmeldungen vertreten. Die Jüngste auf der Strecke war die zweijährige Emily Müller-Popkes, die sich gleichzeitig über die meiste Unterstützung freuen durfte: Ihre Familie stellte sechs Teilnehmer - mehr Läufer brachte keine Familie an den Start. Jüngster Teilnehmer war Simon Lange (gerade drei Jahre alt geworden) vom TuS Hermannsburg, der sich nach dem Zieleinlauf des Bambinolaufes über seine erste Volkslaufmedaille freute konnte. Währenddessen absolvierten mit den 76-jährigen Gerhard Wedemeier aus Wittingen und Ursula Fritz aus Hamburg die beiden ältesten Teilnehmer die Fünf-Kilometer-Strecke. Die größte Gruppe unter den Teilnehmern stellte die Grundschule Hermannsburg mit insgesamt 61 Aktiven, während der Lauftreff Unterlüß als mitgliedertärkster Verein an der Veranstaltung teilnahm. Unter die Aktiven mischte sich auch die lokale Prominenz: So gingen sowohl die TuS-Judoka Miriam Garmatter als auch Hermannsburgs Bürgermeister Friedhelm-Wilhelm Kaiser an den Start. Während Garmatter bei den Frauen über fünf Kilo- meter nach 19:59 Minuten als erste ins Ziel einlief, absolvierte Kaiser die Zehn-Kilometer-Strecke der Altersklasse M 50 in 44:45 Minuten. Hermannsburgs Leichtathletik-Ass Stefan Bädermann dominierte derweil die Altersklasse M 30 und war Ge- samtzweiter. “Ich war, glaube ich, immer mit dabei”, sagte er nach dem Rennen. “Es war wieder ein schöner Lauf und welch guten Ruf er hat, zeigt auch, dass ein Wolfenbüttler vor mir ins Ziel gekommen ist.” Schon ob dieser Tradition, die weit über den Landkreis hinaus ausstrahlt, hofft er auf eine weitere Fortsetzung des Laufes. “Dann bin ich natürlich wieder mit dabei.” ==> Ergebnisse
BREMERVÖRDER ZEITUNG vom 12. April 2006 170 Läufer beim Jubiläum 10. Oste-Ohe-Lauf ein voller Erfolg -- Olaf Erich siegt über 10 Kilometer Elm (tk). Bei kalten und böigen Windverhältnissen veranstaltete der MTV Elm am Sonntag seinen 10. Oste-Ohe-Lauf. Doch trotz der ungemütlichen Witterung zählte der ausrichtende Verein beinah 170 Sportlerinnen und Sportler, die sich beim Jubi- läumslauf an die Startlinie begaben. Sieger des 10.000-Meter-Laufs wurde der Gnarrenburger Olaf Erich. Die Organisatoren Manfred Mix und Heinz Bardenhagen hatten mit ihren zahlreichen Helfem wieder alles vorbereitet, um den Ausdauersportlern bestmögliche Bedingungen zu bieten. Die anspruchsvolle Strecke durch den Ohe-Wald und entlang der Oste forderte den Läuferinnen und Läufern alles ab. Die jüngsten Akteure (Jahrgang 1995 bis 2000) liefen die Strecke von 1770 Metern wacker durch und freuten sich im Anschluss über eine Urkunde und eine Jubiläumsmedaille. Der MTV Elm stellte mit seiner Nachwuchsriege allein 32 Teilnehmer. Ältester Läufer war der 71-jährige Karl Koch vom TSV Bremer- vörde, der im Lauf über 3333 Metern eine Zeit von 17:42 min. erreichte. Bei diesem Jubiläumslauf wurden Gerhard Müller (Heeslingen) und Holger Brunkhorst (Ahrenswohlde) für ihre neunmalige Teilnahme sowie Irma Schneider (Bremervörde) und Manfred Brandt (Mehedorf) für ihre achtmalige Teilnahme geehrt. Sie konnten die Heimfahrt mit einer Flasche "Halbtrockenen" antreten. Den Hauptlauf über die zehn Kilometer entschied Olaf Erich vom TSV Gnarrenburg in 37:22 Minuten knapp vor Mario Schwiemann (37:27 min./TSV Otterndorf) für sich. Bei den Frauen landete Gabriele Laudan vom TSV Worpswede in 49:40 Minuten auf dem ersten Platz. Über die Strecke von 3333 Metern liefen Norbert Schepergerdes (11:27/MTV Lüdingworth) und Nele Dehnenkamp (14:29/TSV Wehdel) als erste über die Ziellinie. Lisa Hogenkamp vom MTV Hesedorf belegte den dritten Platz (16:23 min.). Wilfried Lütie (SV Ostendorf) gewann in 14:43 min seine Altersklasse ebenso wie Heike Lubes vom TSV Gnarrenburg über 10.000 Meter in 55:09 min. Bei den jüngeren Jahrgängen (Schüler-/innen A/B) über die Distanz von 1770 Metern waren Tahnee Tietjen (6:41/TSV Bremervörde), Lars von Kamp (6:42/TSV Bremervörde) sowie bei den Schüler-/nnen C/D Lara Gerken (7:32/LAV Zeven) und Jan Fricke (6:47/LAV Zeven) ganz vorn zu finden. ==> Ergebnisse
OSTERHOLZER KREISBLATT vom 15. April 2006 Buddhist Shakal Ryan erhält Segen von Pastor Schulte Berliner belegt beim 1. Lilienthaler Passionslauf / Platz zwei und drei in den ersten von insgesamt fünf Mara- thons / Doppelsiegerin Jenni de Groot Von unserem Mitarbeiter Karsten Hollmann Lilienthal. 55 Läufer haben die ersten von insgesamt fünf anvisierten Marathons innerhalb von nur fünf Tagen im Rahmen des 1. Lilienthaler Passionslaufes hinter sich gebracht. Insgesamt absolvierten 61 Läufer den Kreuzdeich-Marathon am Grün- donnerstag sowie 60 Läufer den Mittelbauer-Marathon am gestrigen Karfreitag. Bei den Frauen setzte sich dabei mit Jenni de Groot zwei Mal dieselbe Athletin durch. Wie die für den SV Friesland startende Niederländerin kamen insgesamt drei Teilnehmer aus dem Nachbarland. Nach 4:08:51 Stunden im ersten Lauf steigerte sich die Leeuwarderin einen Tag hiernach sogar noch einmal um über acht Minuten. Ihr Lebensgefährte Henk Vanderland überquerte nach 4:15:20 Stunden die Ziellinie auf dem alten Truper Sportplatz an der Verlängerung der Dr.-Hünerhoff-Straße. Beide waren sogar mit ihrer Trainerin Anneke Küiper angereist, die ihre Schützlinge auf dem Fahrrad begleitete. Auch die Drittplatzierte des ersten und Zweitplatz- ierte des zweiten Laufes, Jannet Lange, reiste aus den Niederlanden an. Da die Holländer als Camping-Freunde bekannt sind, übertrug Organisator Carsten A. Mattejiet Henk Vanderland und Co. die Aufgabe, drei Zelte im Start- und Zielraum aufzubauen. "Das hat gerade einmal eine halbe Stunde gedauert", staunte Mattejiet nicht schlecht. Trotz dieser Pflichtaufgabe fühlten sich die Niederländer pudelwohl in Lilienthal. "Das ist alles sehr gemütlich hier. Wir sind sehr freundlich aufgenommen worden", erklärte Henk Vanderland. Einen scheinbar noch weiteren Anreiseweg hatte der Franzose Gerard Mousnier, der aus der Nähe von Lyon stammt. Da Mousnier aber mittlerweile nach Verden gezogen ist, bedeutete der Weg nach Lilienthal für ihn praktisch nur noch einen Katzensprung. Derart entspannt gewann Mousnier den Kreuzdeich-Marathon in einer guten Zeit von 3:22:25 Stunden. Am zweiten Tag war Mousnier jedoch etwa acht Minuten langsamer und musste Lars Pingel und Shakal Ryan passieren lassen. Pingel, der in der Nähe von Himmelpforten wohnt und keinem Verein angehört, lief mit 3:07:25 Stunden eine fantastische Zeit. Dem Sieger des Mittelbauer-Marathons steckte aber auch nicht der Marathon vom Vortage in den Knochen. An eine Einstellung seiner Bestzeit von 2:44 Stunden war angesichts des starken Gegenwindes auf einem Großteil der Strecke aber gar nicht zu denken. "Wir hatten teilweise Windstärken von sieben bis acht. Deshalb bin ich bei Gegenwind fast stehen ge- blieben und war 40 bis 50 Sekunden langsamer pro Kilometer als sonst", teilte Mattejiet mit. So etwas belastet den zweimaligen Podeststürmer Shakal Ryan aus Berlin nur am Rande. "Da ich in die 24-Stunden-Natio- nalmannschaft aufgenommen werden möchte, muss ich dahin kommen, einen Marathon als Spaziergang vor dem Frühstück zu laufen", sagte der Buddhist, der mit bürgerlichem Namen eigentlich Florian Schuster heißt. Den Segen für den Karfreitag- Marathon erteilte Pastor Ulrich Schulte, der sich selbst auf seinen 100. Marathon begab. Er animierte die Läufer angesichts des heiligen Feiertages auch dazu, auf der Strecke zu schweigen. Dafür lächelten die Aktiven sehr viel. ==> Ergebnisse
NIEDERELBE ZEITUNG vom 18. April 2006 Spannendes Duell über 8000 Meter Gerrit Lubitz siegt knapp vor Markus Fabian - Rund 250 Teilnehmer beim Osterlauf des TSV Wanna (ww). Selbst das Wetter war dem TSV Wanna als Veranstalter des Osterlaufes wohlgesonnen. Um 15 Grad Celsius, kein Wind und rund 250 Teilnehmer, davon über die Hälfte Kinder und Jugendliche. In verschiedenen Klassifizierungen liefen die Sportler im Süderledaer Forst auf unterschiedlich langen Strecken um die Wette. Die Leichtathletikabteilung des TSV Wanna hatte am Vortag die Strecken präpariert und ausgeschildert, so dass zum Teil sehr gute Zeiten erzielt werden konnten. Viele Helfer-/innen sorgten für ein gutes Umfeld, für schnelle Auswertung und Siegerehrungen, von dieser Stelle aus herz- lichen Dank dafür. Interessante Läufe lieferten sich die Athleten aller Altersklassen auf der 3500 Meter langen Strecke, Sieger wurde hier nach einem spannenden Lauf, im Ziel jedoch eindeutig, Markus Fabian (M30) von der LG Bremen-Nord in 12:16 Minuten. Zweiter in 12:59 Minuten wurde Jörn Beger (M30), LAV Bokel, vor Christoph Weyer (MHK) vom MTV Lüdingworth (13:13). Bei den Damen siegte Antje Fenner (W40) LG Göttingen, in 13:53 Minuten, gefolgt von Jona Heidsick (WHK) ARC zu Münster (15:33), und Manuela Gusky (W40) vom OSC Bremerhaven (16:17). Der älteste Teilnehmer in diesem Wettkampf war Klaus Kammerer (M70) von TuRa Hechthausen, er benötigte 20:25 Minuten und lief wie immer lächelnd ins Ziel. Er nahm sich darauffolgend noch den 8000-Meter-Lauf vor. Dieser Hauptlauf der Veranstaltung wurde von den Zuschauern wegen seiner spannenden Zweikämpfe mit viel Beifall be- gleitet. Der Sieger, Gerrit Lubitz (M40) vom ATS Buntentor Bremen, benötigte 28:52 Minuten. Er lieferte sich mit dem zweitplatzierten Markus Fabian (M30, 28:58), der die 3500-Meter-Distanz vorher gewonnen hatte, ein spannendes Finish. Frank Böger (M30, Luhdener SV wurde Dritter (29:59). Petra Siemon-Holländer (W40) vom TSV Sellstedt gewann den 8000-Meter-Lauf in 38:39 Minuten, gefolgt von Birgit Grewe (W30), TSV Neuenwalde (38:57) und Claudia Lehmann (W30) von der Eintracht Minden (39:08). Die ältesten Teilnehmer, beide (M70) waren Willy Brand (SUS Oberaden, 51:51) und Klaus Kammerer (47:16). ==> Ergebnisse ==> Pressebericht vom 19.4. über die Nachwuchsläufe
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 19. April 2006 Holger Grigat rennt beim Störtebeker-Lauf allen davon Leichtathletik: Norder siegt souverän über 10 Kilometer Marienhafe. Bei guten äußeren Bedingungen wurde am Ostermontag der Störtebekerlauf ausgetragen. Organisator Johann Wolterink von Fortuna Wirdum schickte insgesamt 215 Teilnehmer über 5 bzw. 10 Kilometer auf die Strecke. Er freute sich über die bisher zweithöchste Beteiligung an diesen Läufen. Neben den vielen heimischen Startern waren auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Auswärtige am Start. Ältester Läufer war der 70-jährige Ippe Janssen aus Aurich. Dem gefiel die Strecke und die Atmospäre so gut, dass er sich gleich für das nächste Jahr wieder anmeldete. Lokalmatador Holger Grigat vom Norder TV beherrschte das Feld der 130 Starter über 10 Kilo- meter souverän. In 35 Minuten lief er einen klaren Sieg heraus vor Rene Göldner aus Bonn (36:46) und Hendrik Schröder vom SV Friedrichsfehn (37:19). Eine sehr beachtliche Zeit lief der B-Jugendliche Martin Buss (MTV Wittmund). Für ihn wurden 37:59 Minuten gestoppt. Schnellste Frau war Astrid Lübben von der LG Ostfriesland (45:08). Sie siegte vor Iris Marschall (47:20) und Christine Fuchs von der LG Bremen-Nord. Auch über 5 Kilometer gab es zumeist eindeutige Siegerinnen und Sieger. Drei Jugendliche waren die absolut schnellsten: Christian Geiger (TSG Hatten-Sandkrug) und Peter Stelter vom gleichen Verein belegten in 17:07 bzw. 18:21 Minuten die ersten Plätze. Mathias Willmitzer (Artener SV) wurde in 18:53 Minuten Dritter. Bei den Schülern landeten Hergen Wolf (TSG Hatten-Sandkrug) in 20:31 Minuten und Benjamin Horn (LG Wilhelmshaven; 22:33) auf den vorderen Plätzen. Die schnellste weibliche Teilnehmerin über 5 Kilometer war zugleich auch eine der jüngsten. Pia Nikoleit (TuS Hinte) gehört noch der Klasse W 11 an und zeigte ihr großes Talent. Mit 21:50 Minuten vefehlte sie den Streckenrekord ihrer Altersgruppe nur um wenige Sekunden. ==> Ergebnisse (PDF’s)
OSTERHOLZER KREISBLATT vom 19. April 2006 "Nur noch ein läppischer Halbmarathon" Einige Aktive dachten beim 1. Lilienthaler Passionslauf an vorzeitige Aufgabe / Pingel sorgt für das Highlight Von unserem Mitarbeiter Karsten Hollmann Lilienthal. Erst im letzten von fünf Marathons im Rahmen des 1. Lilienthaler Passionslaufes entschied sich der Kampf um den Gesamtsieg. Nach vier Läufen deutete noch alles auf einen Sieger Rene Wallesch vom 100 Marathon Club hin. Er ging mit neun Minuten auf den Zweiten Torsten Goede (BSV Holborn Hamburg) in den 10. Fleet-Marathon am Ostermontag. Wallesch hatte aber offenbar nicht mit dem Ehrgeiz seines härtesten Widersachers gerechnet. Goede setzte sich im abschließ- enden Marathon mit 3:16:38 Stunden durch und nahm Wallesch über zwölf Minuten ab. Somit sicherte sich Goede den Ge- samterfolg mit einer Gesamtzeit von 16:58:02 Stunden. "Die haben sich da vorne noch ganz schön bekriegt", stellte Organi- sator Carsten Mattejiet fest. Mattejiet selbst war einer von 36 Läufern, die alle fünf Marathons an fünf Tagen geschafft haben. Er belegte mit 20:12:40 Stunden Platz zwölf und wurde somit noch von der besten Frau, Jenni de Groot (SV Friesland), überholt, die nur 20:03:08 Stunden benötigte. Für einen guten Zweck Das viele Laufen diente dabei sogar noch einem guten Zweck. Noch am Morgen vor dem abschließenden Fleet-Marathon erklärte sich ein Läufer bereit, Operationen für zwei Kinder für 250 Euro im Rahmen der Christoffel-Blindenmission zur Be- hebung des Grauen Star zu übernehmen. Während des Laufes kamen weitere Spenden dazu. Dies ergab zusammen mit den 500 Euro, die der Veranstalter spendete, die stolze Summe von 1750 Euro. Dass fünf Marathons nicht spurlos an einem vorbei gehen, bewiesen alle 36 Allesläufer. Der Kölner Bert Kelz wollte zum Beispiel beim letzten Lauf nach ein paar Kölsch zu viel am Vorabend nach ungefähr der Hälfte der Strecke aussteigen. "Da habe ich ihm gesagt, dass er doch nicht wegen eines noch zu absolvierenden läppischen Halbmarathons aufgeben könne", teilte Carsten Mattejiet mit. Also machte auch Kelz weiter. Mattejiet selbst hatte nach dem fünften Marathon nicht nur Gleich- gewichtsstörungen, sondern tat sich auch mit einfachsten mathematischen Aufgaben schwer. "Für einen Normalsterblichen ist das einfach wahnsinnig. Aber wir haben das ganz bewusst so gewählt", erklärte der Organisator. Mattejiet machte während der fünf Läufe über die 42,195 Kilometer ganz neue Erfahrungen: "Ich habe mich noch nie derart über ein halbes Brötchen gefreut." Nur für zwei Läufe meldete sich Lars Pingel aus Neuland bei Himmelpforten an. Bei dem von ihm angegebenen Verein, für den er startet, handelt es sich um den Schützenverein Neuland. "Da habe ich mir einen Spaß erlaubt", so Pingel. Nachdem er den Mittelbauer-Marathon souverän in 3:07:25 Stunden zu seinen Gunsten entschieden hatte, übertraf er sich beim Truper- Blänken-Marathon noch einmal selbst und sorgte mit den 2:56:12 Stunden für das Highlight. Einen Preis für seine Konstanz hätte Shakal Ryan verdient gehabt. Er verzeichnete vier Mal Zeiten von 3:29 oder 3:28 Stunden und hatte nur einen "Aus- reißer" beim vierten Lauf, als er bereits nach 3:18:01 in den Start- und Zielbereich auf dem alten Truper Sportplatz zurück kehrte. Insgesamt beteiligten sich 85 Läufer an den fünf Marathons. Die Resonanz bei den Kindern, die ohne Platzierungen einen Kilometer absolvierten, ließ etwas zu wünschen übrig. ==> Ergebnisse ==> Ein weiterer Pressebericht vom 15.4. (Nach dem zweiten Lauf)
NIEDERELBE ZEITUNG vom 19. April 2006 170 Nachwuchsläufer beim Osterlauf in Wanna Bilderbuchwetter und hervorragend präparierte Strecke durch den Süderledaer Forst ermöglichten tolle Zeiten für die Schüler und Jugendlichen (ww). Schüler und Jugendliche liefen beim 29. Wannaer Osterlauf des TSV Wanna um gute Platzierungen. Ein Wetter wie aus dem Bilderbuch begrüßte die etwa 170 Teilnehmer der Schüler-und Jugendläufe im Süderledaer Forst. Das Wetter spielt auf der Strecke eine große Rolle, da alle Läufe auf den Waldwegen stattfinden. Wenn das Wetter schlecht ist, hat die Ver- anstaltung noch mehr Crosslaufcharakter. Unter der Federführung von Walter Wollenweber hatte die Leichtathletikabteilung die Strecken hergerichtet und ein entsprechendes Umfeld geschaffen, um den Teilnehmern gute Zeiten bei den Wettkämpfen zu ermöglichen. Pünktlich um 10 Uhr fiel der erste Startschuss für den 400-Meterlauf der Schüler D. Hier gewann Dirk Bredehöft vom TSV Bederkesa in 1:58 Minuten vor Marek Müller (TSV Sellstedt/2:00 min). Dritter wurde Tobias Richters vom SC Hemmoor (2:01). Bei den Schülerinnen D siegte Alicia Kersten (Rot-Weiss Cuxhaven/2:04). Zweite wurde Franziska Strawinski (TSV Neuenwalde/2:06) und Dritte Lara Huljus (TSV Bederkesa/ 2:11). Auf der 850 Meter langen Strecke der Schüler C siegte Said Gilani vom TSV Wehdel in 2:57 Minuten gefolgt von Felix Holländer (3:04) und Bastian Gerken (3:08), beide vom TSV Sellstedt. Bei den C-Schülerinnen siegte Karina Rink vom TV Langen in 3:18 Minuten. Zweite wurde Julia Otten (TSV Wehdel/3:19) und Dritte Wiebke Obst (TV Langen/3:29). Die B-Schüler liefen 1750 Meter. Erster wurde Corvin Schmidt vom TV Langen in 6:30 Minuten vor Lars von Kamp (TSV Bremervörde/6:38) und Lennard Hulius (TSV Bederkesa/6:43). Bei den Mädchen wurde Valeska Klatt vom VfL Wingst in 7:44 Minuten Siegerin. Mareike Steffens (LAV Bokel/7:56) und Rebecca Schröder (TSV Bremervörde/7:59) landeten auf dem zweiten und dritten Rang. Souveräner Sieger bei den A-Schülern wurde Ricardo Klatt vom VfL Wingst. Er siegte in 6:19 Minuten, gefolgt von seinem Vereinskollegen Bernhard Schweer (6:34). In 6:44 lief Martin Filter vom TSV Wanna als Dritter ins Ziel. Bei den Mädchen siegte auf dieser Strecke Tahnee Tietjen aus Bremervörde in 6:36. Zweite wurde Anja Schindler (LAV Bokel/7:56), Dritte Christina Martens (SC Hemmoor/8:21). Die Jugend B ging auf die 2600-Meter-Strecke. Sieger wurde Christian Rodekuhr vom TSV Sievern in 10:29 Minuten, dicht gefolgt - nur eine Sekunde dahinter - von Alexander Durchholz von den Sportfreunden Sahlenburg. Bei den Mädchen machte Sabrina Köster (LAV Bokel) das Rennen und gewann in 11:59 Minuten. In 12:05 folgte Stefanie Brunke und in 13:11 Svenja Griffel, beide vom TSV Bederkesa. Der 3500-Meter-Lauf der Jugend A war eine klare Sache für den Boxer und Leichtathleten Sebastian Stinski vom SC Hemmoor. Er siegte in 13:26 Minuten, gefolgt von Eike Hornsmann vom TSV Bederkesa (14:29). Dritter wurde Rudolph Holtz (TSG Nordholz/15:42). Nach den Läufen fanden am Veranstaltungsort die Siegerehrungen statt. Neben den Plaketten und Pokalen gab es, wie zu Ostern bei dem Lauf in Wanna üblich, Naschwerk für die jungen Teilnehmer. Walter Wollen- weber bedankte sich bei den Helfern, besonders beim DRK-Ortsverein Wanna für die Mitarbeit. ==> Ergebnisse
KURIER am SONNTAG (Weser Kurier) vom 23. April 2006 Dritter Sieg für dritten Verein Pedro beim Vegesacker Citylauf vorn Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode Bremen-Nord. Mit einem überlegenem Start-Ziel-Sieg setzte sich Joaquim Pedro im Hauptrennen des 21. Vegesacker Citylaufes über zehn Kilometer souverän durch. Für Joaquim Pedro war dies nach seinen beiden vorigen Erfolgen 2001 für den LC Hansa Stuhr und 2004 für den TSV Kirchdorf der erste Sieg im roten Trikot der ausrichtenden LG Bremen-Nord. Auf den vier Runden durch die Vegesacker Fußgängerzone und entlang der Weserpromenade leistete ihm anfangs nur die Spitze des zeitgleich gestarteten Fünf-Kilometer-Rennens Gesellschaft. Mit guten 33:02 Minuten lief Joaquim Pedro eine schnellere Zeit als bei seinem Landesmeisterschaftsauftritt vor zwei Wochen und ist sich sicher, dass es noch schneller geht: "In Wolfenbüttel war ich zu schnell angegangen, diesmal stimmte das Tempo. Nächsten Monat in Sottrum laufe ich dann die 32er Zeit." Mit stetig wachsendem Abstand auf Pedro folgten Vereinskamerad Torsten Naue und Gerrit Lubitz (ATS Buntentor). In der dritten Runde holte Torsten Naue mit einem Zwischenspurt einige Meter Vorsprung heraus und sicherte sich den zweiten Platz mit 34:09 gegenüber 34:24 Minuten. Ohne ernst zu nehmende Konkurrenz lief Rebecka Weise-Jung (LG Bremen- Nord) ihren achten Citylauf-Sieg in Folge nach Hause. "Ich bin gut durchgekommen. Eigentlich habe ich nur mit einer Zeit von knapp unter 40 Minuten gerechnet, nachdem ich zuletzt aufgrund einer Blockade im Rücken beim Training nur traben konnte", zeigte sie sich von ihren 38:30 Minuten freudig überrascht. Spannender als der Hauptlauf verlief das Fünf-Kilometer-Rennen der Männer. Hikmet Ciftci von der SOL Osterholz- Scharmbeck setzte sich erst in der letzten Runde deutlich von seinem schärfsten Widersacher Markus Fabian (LG Bremen- Nord) ab und gewann in 15:58 Minuten mit 22 Sekunden Vorsprung. Platz drei sicherte sich mit Martin Neumann (17:30 Min.) ein weiterer Läufer der LG Bremen-Nord. Bei der weiblichen Konkurrenz über die fünf Kilometer setzten sich mit Stella-Marike Püschner vom TV Schwanewede und der Nordbremerin Laura Lietz in 22:33 beziehungsweise 23:02 Minuten zwei jugendliche Nachwuchsläuferinnen an die Spitze des Feldes. Im zahlenmäßig stark besetzten 2,5-Kilometer-Lauf ging der Gesamtsieg durch Bastian Schwarzat an die SOL Osterholz-Scharmbeck (8:12). ==> Ergebnisse
DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 24. April 2006 Die einfache Cityrunde ist am beliebtesten 156 Laufbegeisterte erreichen das Ziel / Hauptlauf-Sieger Pedro gewinnt dem leichten Dauerregen Positives ab Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode Vegesack. Kein Glück mit dem Wetter hatte der neue Organisator des Vegesacker Citylaufes Gerold Christen. Doch immerhin: Trotz des stetigen leichten Regens und kühler Temperaturen von elf Grad fanden sich insgesamt 380 Läufer in der Vegesacker Fußgängerzone ein. Hauptlaufsieger Joaquim Pedro von der LG Bremen-Nord nannte im Ziel jedoch die Vor- teile des schlechten Wetters: "Es waren weniger Leute unterwegs und somit konnte man auf der Strecke ungehindert laufen." Neben den Gesamtsiegern Joaquim Pedro und Rebecka Weise-Jung - wie im Kurier am Sonntag berichtet - setzten sich auch in den Altersklassenwertungen über die zehn Kilometer schnelle Athleten der LG Bremen-Nord an die Spitze. Neben dem zweiten Gesamtplatz nahm Torsten Naue in 34:09 Minuten außerdem auch den Sieg in der M 40 mit. Dazu siegten Man- fred Sachs und Hans Presch in der M 55 und M 65 in 40:50 beziehungsweise 44:59 Minuten. Im Schatten von Rebecka Weise-Jung lief Jutta Hager (ebenfalls LG Nord) als zweitschnellste Frau und Siegerin der W 50 gute 45:09 Minuten. Als Gesamtvierte in 46:20 Minuten gewann Martina Pundt (TSV Lesum-Burgdamm) die Altersklasse W 35. Mit 156 Zielein- läufern war die einfache Cityrunde über 2,5 Kilometer aufgrund der zahlreichen Schüler und Jugendlichen die beliebteste Strecke der 21. Auflage. Im schnellen abschüssigen Zieleinlauf in der Reeder-Bischoff-Straße kämpften vor allem die Nachwuchsläufer noch um jeden Platz und jede Sekunde. Die meisten Sieger stellte hier neben der LG Bremen-Nord die Platjenwerber Laufgruppe für die Startgemeinschaft Osterholzer Leichtathleten (SOL). Bei den Schülerinnen setzte sich mit zwei Ausnahmen der Nachwuchs der LG Nord durch. Luise Asmussen (11:21 Min.), Lana Draghinazzi (11:22) und Hanna Asmussen (11:00) in der W 8 bis W 10 sowie Rebecca Christen (10:21) in der W 13 und Lisa Sauerwald (10:00) in der W 15 hatten in ihren Altersklassen Vorsprünge von ein bis zwei Minuten. Die überragende Schülerläuferin war jedoch die zwölfjährige Charlotte Schlund. Als einzige weibliche 2,5-Kilometer-Teilnehmerin und bisher erste Schülerin beim Citylauf überhaupt, blieb sie mit ihrer Endzeit von 9:49 Minuten unter der Zehn-Minuten-Marke. Somit musste sich die ebenfalls schnelle Jana von der Born (10:27) mit Platz zwei zufrieden geben. Die beiden auswärtigen Siegerinnen Nele Grotheer (10:47) in der W 11 und Nele Koch (10:56) in der W 14 kamen aus dem Kreis Osterholz-Scharmbeck. Bei den jungen Schülern in der M 9 setzte sich Jan Pieke vom SV Lemwerder in 10:23 Minuten durch. In der M 10 und M 11 waren die jungen LG Nord-Läufer Wilko Bruns (11:05) und Bo Weishaupt (9:06) nicht zu schlagen. Mit ordentlichem Vorsprung siegten auch Marcel Doege (9:58) aus der M 13 und Philipp Thielen (8:52) aus der M 14 für die Farben der LG Bremen-Nord. Beim älteren Läufernachwuchs trumpften die Platjenwerber auf. Neben Jan Steinke (10:18) in der M 15 holten sich auch Lisa Bothe (11:52) bei der weiblichen B-Jugend sowie Bastian Schwarzat als Gesamtschnellster in der männlichen B-Jugend die Siegerurkunden ab. ==> Ergebnisse
Presseinformation vom 24. April 2006 (Von Holger Wesseln / hw events) Norden wird zur Volkslauf-Stadt 1700 Aktive sorgen für neuen Teilnehmerrekord Pünktlich um 9.45 Uhr fiel der erste von fünf Startschüssen innerhalb des 4. OLB Citylaufs 2006 in Norden. Über 200 Bam- binis stürmten durch Innenstadt und sorgten für den Beginn eines ereignisreichen Tages. Begleitet von Eltern, Großeltern, Kindergärtnern und Betreuern absolvierten die jüngsten Teilnehmer des Norder Laufevents die 500m-Strecke. Im Ziel gab es für den Laufnachwuchs dann mit der offiziellen Citylauf-Medaille die Belohnung und natürlich leuchtende Kinderaugen. Dem Auftritt der Bambinis folgten fast 300 Schülerinnen und Schüler über die 1,5-km-Strecke. Bereits die C-Schüler kamen in den Genuss der ChampionChip-Zeitmessung und durften sich dadurch über eine zügige Siegerehrung freuen. Arthur Schmidt, einer der bekanntesten Moderatoren in der Laufszene, setze die Schüler bei der Siegerehrung dann ganz besonders in Szene. Während sich die Walker des Butterfly-Walking-Cups auf der Strecke befanden, wurden die Sieger der Schüler- Altersklassen vor dem Publikum unmittelbar im Zielbereich geehrt. Die Zuschauer waren so in der Lage, sowohl die Preisvergabe an die Schüler, als auch die Premiere des Butterfly-Walking- Cups zu verfolgen. Zum ersten Mal gab es einen separaten Wettbewerb für die Walker und Nordic Walker. Und wie die Läufer es bereits in Norden gewohnt sind, zum ersten mal auch mit dem Service der Chipzeitmessung. “Man muss sich ein- mal anschauen, wer hier alles am Start ist. Sogar unsere Bürgermeisterin, Frau Barbara Schlag, lässt es sich nicht nehmen, am Walking-Cup teilzunehmen. Wir sind genau den richtigen Weg gegangen, als wir uns entschieden haben, den Walkern eine größere Plattform innerhalb des Citylaufs zu schaffen. Ich freue mich, dass wir das Titelpatronat für den Walking-Cup übernommen haben”, kommentiert Jan Borrmann, Inhaber des Fitnessclubs Butterfly, die Premiere und den Erfolg des Walk- ing-Events. Highlight Firmen- und Mannschaftslauf Als die Veranstalter 2003 die Idee hatten, in den OLB Citylauf eine Mannschaftswertung zu integrieren, konnten sie nicht ahnen, welche Dynamik der Teamwettbewerb einmal entwickeln wird. Nach den Bambinis, Schülern und Walkern gingen über 800 Teilnehmer über die 5 km an den Start. Einzelläufer und über 100 Teams bildeten eine beeindruckende Kulisse. Firmen, Vereine, Freundeskreise und Familien hatten Teams für den Firmen- und Mannschaftslauf gemeldet. Überall in der Region schlossen sich Gruppen zusammen. Trainierten, tauschten Erfahrungen aus und bereiteten sich gemeinsam auf diesen Samstag vor. Bei den meisten stand der Spaß und das gemeinsame Erleben im Vordergrund. Fanclubs an der Strecke, Kostüme bei den Läufern und phantasievolle Mannschaftsnamen zeigten, dass das Konzept der Veranstalter aufgegangen ist. “Wir möchten die Läufer dazu bringen, Spaß am laufen zu haben und den OLB Citylauf als das zu nehmen, was er eigentlich sein möchte - ein Erlebnistag ohne Leistungsdruck”, freute sich Werner Ihlow vom TV Norden über den großen Zuspruch bei den Teamwettbewerben. 16 Schulteams und 89 weitere Mannschaften gingen an den Start. 105 Mannschaften bedeutet- en nach 80 Teams im Vorjahr eine Steigerung um über 30%. Mit dem Team Butterfly 1 in der gemischten Konkurrenz und dem Damen-Team der Sandkruger Schleife setzen sich die Titelverteidiger des vergangenen Jahres durch. Die Damen der Sandkruger Schleife unterboten den Teamrekord aus dem Jahr 2005 um fast sechs Minuten. Bei den Herren sicherte sich die Mannschaft TV Norden 1 in Abwesenheit der Titelverteidiger vom Brandschutz Emden den ersten Platz. Auch hier wurde mit der Gesamtzeit von 1:34:50 einer neuer Streckenrekord aufgestellt. In der 5 km-Einzelwertung ging es natürlich auch um Zeiten und Platzierungen. Bei den Damen gab es einen Dreikampf zwischen Marina Barkhoff, Claudia Boekhoff und Kerstin Lüken. Am Ende gewann Marina Barkhoff in 19:34 knapp vor Claudia Boekhoff in 19:35 und Kerstin Lüken in ebenfalls 19:35. Bei den Herren sicherte sich Andre Schultz in 17:29 den ersten Platz vor Fred Ibeling in 17:34 und Andre Röper in 17:53. 10 km - Steinke fordert Ostfrieslandlauf-Sieger Im Hauptlauf über 10 km konnte sich zum ersten Mal die Lokalmatadorin, Irmi Hartmann vom TV Norden, durchsetzen. Die Norddeutsche Senioren-Meisterin im Marathon setze sich in 41:20 deutlich vor der Emderin Sonja Hoogstraat mit 43:28 und Claudia Beyer von der Leeraner OLB in 44:15 durch. Bei den Herren gab es den erwarteten Vergleich der Läufer vom Norder TV mit dem Ostfrieslandlauf-Gewinner Stephan Immega vom LT Schafhauser Wald. Die Norder Peter Steinke und Holger Grigat lieferten sich in den ersten zwei von vier Runden einen spannenden Kampf mit Stephan Immega. Nachdem Grigat abreißen lassen musste, gab es auf den letzen beiden Runden einen packenden Zweikampf zwischen Immega und Steinke. Erst in der letzten Runde konnte sich der Ostfrieslandlauf-Sieger des Jahres 2005 absetzen und das Rennen in 33:18 für sich entscheiden. Zwölf Sekunden dahinter, in 33:30, erreichte Peter Steinke vom TV Norden das Ziel. Den dritten Platz sicherte sich der zufriedene Holger Grigat in 33:46. Steinke und Immega läuteten mit ihrem ersten Duell in 2006 eine spannende Citylauf-Saison ein, während der sie sich sicherlich noch den einen oder anderen Zweikampf liefern werden. Am Ende des Tages konnten die Veranstalter des 4. OLB Citylaufs mit 1700 Aktiven wieder einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnen. “Wir haben heute wieder viel erlebt und eine Menge Eindrücke gesammelt. Wir werden wie in den vergangenen Jahren wieder eine Unmenge an Ideen mit in das nächste Jahr nehmen und so die Grundlage für eine erneute Steigerung in 2007 legen”, resümiert Werner Ihlow am Samstag Abend die 4. Auflage des Norder Citylaufs. Die Veranstalter haben be- reits angekündigt, sich für das 5-jährige Jubiläum im nächsten Jahr etwas ganz Besonderes einfallen zu lassen. Die Teilnehmer der nächsten Auflage können also gespannt sein. ==> Ergebnisse
NORDWEST ZEITUNG vom 24. April 2006 Ein Tag der Rekorde in Thüle Laufen: Mehr als 400 Teilnehmer beim Crosslauf rund um die Talsperre Von Hans Passmann Thüle. Die 29. Auflage des Internationalen Volkscrosslaufes mit Wandern und Nordic-Walking “Rund um die Thülsfelder Talsperre” wurde gestern Vormittag zum Rekord-Festival. Die erste Bestmarke war schon gefallen, bevor Wettkampfrichter Heinz Engelke am Aktionsplatz der Talsperre den Startschuss zu der vom Kreissportbund Cloppenburg und dem Zweckver- band Erholungsgebiet Thülsfelder-Talspere organisierten Veranstaltung gab. Über 400 Teilnehmer, darunter über 200 am Hauptlauf über zehn Kilometer, stellen ein Rekordergebnis für das Dauerrenner-Meeting an der Talsperre dar. Das Gros der Teilnehmer läuft aus Spaß an der Freude mit und kam aus dem gesamten nord- und westdeutschen Raum. Äußerst spektakulär gestaltete sich der Auftritt des Siegers im Zehn-Kilometer-Hauptwettbewerb. Mit 30:14 Minuten ließ Andreas Kuhlen vom BV Garrel die Konkurrenz weit hinter. Damit wiederholte er seinen Vorjahressieg. Der 22-jährige Praktikant für Physiotherapie kassierte nicht nur für den Sieg die Sonderprämie von 100 Euro, sondern auch gleichzeitig den Streckenrekord. Dabei kommt der Garreler eigentlich von der Mittelstrecke. “Es war gut zu laufen. Ein bisschen windig und kalt für mich, aber dennoch schön”, sagte Andreas Kuhlen. Hinter dem ein Rennen gegen die Uhr laufenden Kuhlen folgte erst mit 74 Sekunden Rückstand Vitali Müller aus Molbergen. “Nach bereits drei Kilometer auf Asphalt verschärfte Andreas das Tempo und ich konnte nicht mehr mithalten”, gestand Müller ein, den noch eine Verletzung am Schienbein plagte. Dritter wurde mit 31:45 Minuten Michael Josch, Haselünne. Damit war die zweite Bestmarke des Tages gefallen. Schnellste Frau im Hauptlauf: Susanne Fröhlking vom BV Garrel mit 40:06 Minuten und deutlichem Vorsprung vor Karla Fiedler von der DJK Bösel in 44:22 Minuten. Auch Fröhlking knackte den Streckenrekord. Die 42jährige Mutter von zwei Mädchen wurde ihrer Favoritenstellung gerecht und ging gleich vom Start weg an die Spitze. Abonnementssiegerin Antonia Beyer aus Lindern konnte aus familiären Gründen nicht an den Start gehen. So war der Weg frei für Fröhlking, die noch vor einigen Monaten für den SV Haselünne startete und erst durch einen berufsbedingten Wohnortwechsel ihres Mannes nach Resthausen zum BV Garrel stieß. Ältester Teilnehmer mit 75 Jahren war Albert Böckmann aus Emstek. Unterstützt wurde die Veranstaltung in diesem Jahr vom Kreisverband Cloppenburg des Deutschen Leichtathletikverbandes. “Wir wollten der Veranstaltung durch unser Mit- wirken wieder ein bisschen mehr Esprit verleihen”, meinte der Vorsitzende des NLV-Kreis Cloppenburg, Hartwig Thobe. Über die Rekordteilnahme und Bestzeiten war auch der Vorsitzende des KSB Cloppenburg Benno Bögershausen mehr als zufrieden. ==> Ergebnisse
OSTERHOLZER KREISBLATT vom 24. April 2006 Sieger brauchte 19 Minuten Fast 200 Teilnehmer joggten beim Kreislauf in Buschhausen um die Wette Von unserer Mitarbeiterin Angelika Meurer-Schaffenberg Landkreis. 197 Menschen schnauften und joggten durch die Felder bei Buschhausen. Zum dritten Kreislauf für Landkreise in Niedersachsen hatten die Mitarbeiter im Kreishaus eingeladen. Kolleginnen und Kollegen aus ganz Niedersachsen waren der Einladung gefolgt. 5,7 Kilometer galt es durchzuhalten. "Für die meisten steht der Spaß an der Bewegung an erster Stelle, einige haben auch besonderen sportlichen Ehrgeiz", erklärte Klaus Sass, der mit Ursula Villwock und Torsten Knopke für die Organisation verantwortlich war. Der Ehrgeiz von Bernd Loddeke aus dem Kreishaus Cuxhaven brachte ihm den ersten Platz ein. Er ging nach 19 Minuten und 54 Sekunden ins Ziel. "Der wollte dieses Jahr unbedingt gewinnen - er war letztes Jahr Dritter", erzählte Sass. Die zwei Runden parallel zum Sportplatz der Integrierten Gesamtschule legte der letztjährige Sieger Jürgen Hold aus Verden als Zweitschnellster in 20 Minuten 9 Sekunden zurück, dicht gefolgt von Hermann Luttmann aus Rotenburg. Luttmann hatte beim ersten niedersächsischen Kreislauf gesiegt. Schnellster Mitarbeiter aus dem Kreishaus war Klaus Laumann aus dem Planungsamt mit 22 Minuten und 20 Sekunden. Vor allem ging es beim Kreislauf um Teamgeist und Gruppenergebnisse. Die "Baulöwen" aus Lüchow- Dannenberg brachten nicht nur das beste Ergebnis mit einer Gesamtlaufzeit von zwei Stunden, vier Minuten und 17 Sekunden, sie waren auch die Staffel, die die weiteste Anreise hinter sich gebracht hatte. Die Teams aus Cuxhaven und Rotenburg machten den zweiten und dritten Platz. Landrat Dr. Jörg Mielke ehrte alle Sieger - er hatte auch für den Startschuss den Finger am Abzug gehabt. 32 Gruppen, 20 Einzelläufer und zwölf Walkerinnen liefen die Langstreckenstaffel. Der jüngste Teilnehmer war Marten Knopke, Jahrgang 1980, die Ältesten waren Jahrgang 1942. Birgit Köhlmoos aus Harburg und Siegfried Niestedt aus Rotenburg hielten mit den jüngeren souverän Schritt. Sechs Teams aus der Region liefen als Gäste mit, darunter Stadtver- waltung, Polizei, Volksbank und Kreissparkasse und Gemeinde Schwanewede. Nach getaner Arbeit kamen die Sportler in der Mensa der Gesamtschule zusammen. Kulinarisch versorgt vom Förderverein der Schule und musikalisch begleitet von den Bands der Schule ließen die Sportteams die Ereignisse Revue passieren. "Wir waren nicht die schnellsten, aber die lustigsten", lachte die Osterholz-Scharmbeckerin Sieglinde Hoidis, während sie in ein Kuchenstück biss und Kohlenhydrate auffüllte. Nächstes Jahr können sie die Sportkollegen beim vierten Kreislauf im Land- kreis Harburg wiedertreffen. ==> Ergebnisse
GOSLARSCHE ZEITUNG vom 25. April 2005 Altstadtlauf: MTV Goslar erreicht magische Marke wieder nicht Da sage noch einer, der Nachwuchs ist heutzutage zu nichts mehr zu bewegen. Der 17. Internationale Goslarer Altstadtlauf bewies das Gegenteil. Fast 400 Kinder nahmen am Sonntag die Herausforderung an, Strecken zwischen 500 Metern und 2 Kilometern im Laufschritt zurückzulegen. “Begeistert”, zeigte sich Cheforganisator Willi Gerdes angesichts eines in diesem Ausmaß noch nicht gekannten Andrangs. Die größte Gruppe stellte die Grundschule Goetheschule, die 115 ihrer insgesamt 286 Kinder meldete. Joachim Reupke, Fachkonferenzleiter Sport, hatte per Brief alle Erst- bis Viertklässler angeschrieben und eine große Resonanz erfahren. “Die kann man sogar noch steigern”, sagte Reupke. Das unwirtliche Wetter führte Gerdes als einen Grund dafür an, dass der Sprung über die 1.000-Teilnehmer-Grenze mit ge- nau 782 Startern wieder deutlich verpasst wurde. Gerdes aber gibt nicht auf. Er erwartet einen größeren Andrang, wenn sich in Läuferkreisen erst einmal herumgesprochen hat, dass der MTV die Rennen jetzt in Fünf-Jahres-Schritten wertet. Große Reserven sieht Gerdes auch noch vereinseigenen Reihen. “Da werde ich im nächsten Jahr wesentlich mehr Werbung machen. Dann packen wir auch die 1000.” (bga) ==> Ergebnisse
Presseinformation vom 30. April 2006 (Vom Orga-Team der TG Wiesmoor) 7. Auflage des Volkslaufs “Rund ums Ottermeer” mit 542 Teilnehmern Erst nach dem Lauf kam der Regen Wiesmoor. Die Lauftreffsparte der TG Wiesmoor (TG) und zahlreiche Helfer leisteten wieder einmal ganze Arbeit. Zum siebten Mal gab es am vergangenen Samstag in Wiesmoor hervorragende Leichtathletikleistungen zu bewundern. 542 Läufer aller Disziplinen haben es sich nicht nehmen lassen, aktiv das Maifestwochenende einzuläuten. Den Auftakt im Bereich des Schulzentrums Wiesmoor machte um 15.30 Uhr der Lauf über 5 km. Die Damenwertung in diesem Lauf gewann Christine Oelrichs, LG Wilhelmshaven, in 26:05 min. vor Kristina Sievers, Fitness-World-Schortens, die den 2. Platz in 26:41 belegte vor der Drittplatzierten Angela Franzen-Loger, TG Wiesmoor, die für die 5 km 27:43 benötigte. Bei den Männern war es ebenfalls spannend. Es gewann Dieter Weinberg, TuS Esens in 19:52 min vor Mahmut Erdinlig, Jade-Boxring Wilhelms- haven, der nur wenig später in 19:57 Minuten das Ziel erreichte. Den dritten Platz belegte Jan-Hendrik Hans, LG Wilhelms- haven in 20:46 min. Um 15.40 Uhr wurden die Jüngsten im so genannten Bambinilauf und um 16.10 Uhr die etwas Größeren auf die 1000 m geschickt. Hier stand nicht nur der Spaß im Vordergrund, sondern es wurden harte Kämpfe um den Sieg und die Platzier- ungen ausgefochten. Im Ziel gab es dann Medaillen, Urkunden und Überraschungen für die Schülerinnen und Schüler. Außergewöhnlich war die Atmosphäre bei den Walkerinnen und Walkern bereits vorm Start. Gut gelaunt ging es dann um 16:00 Uhr für sie an den Start. Während Joachim Lammers und Andreas Reimann bereits die ersten Siegerehrungen vor- nahmen, liefen sich die Starter des Laufs über 10 km bereits warm. Um 16.30 Uhr fiel der Startschuss für den 10-km-Lauf, den in der Damenwertung Victoria Willcox-Heidner, LG Wilhelmshaven, in 39:57 min., gefolgt von Claudia Beyer, Con- cordia Ihrhove (44:24 min) vor Heike Jünke, LG Uplengen (46:15 min) gewann. Bei den Herren gewann Torsten Naue, LG Bremen-Nord in 35:29 min. Als Zweiter erreichte Hermann Fleßner, Ihlower Rennschnecken in 35:32 min. das Ziel, dicht gefolgt von Onno Ringering, Ihlower Rennschnecken, der nach 36:44 min die Ziellinie überquerte. Für das gute Gelingen dieser Veranstaltung trugen neben den bereits erwähnten zahlreichen Helfern auch die Feuerwehr der Stadt Wiesmoor und die Hausmeister des Schulzentrums Wiesmoor bei. Die TG bedankt sich herzlich bei allen engagierten Mitwirkenden und den so zahlreich erschienenen Läuferinnen und Läufern. ==> Ergebnisse
Presseinformation vom 30. April 2006 (Von Hans-Hinrich Kahrs) Niedersächsische Werferelite zu Gast in Oerel Sascha Cordes wirft 65,48m weit Zum sechsten Mal richtete der TuS Alfstedt auf der Sportanlage in Oerel seinen Geestequelle-Werfertag aus. 65 Starter aus 14 Vereinen sorgten mit insgesamt 186 Einzelstarts für ein volles Programm. Für manche Teilnehmer ist diese Werferveran- staltung der Einstieg in die Wettkampfsaison. Landestrainer Torsten Frey vom Olympiastützpunkt in Hannover hatte erstmals einige Spitzenathleten aus dem Landeskader mit in den Nordkreis gebracht. Speerwurfwettbewerb der Spitzenklasse Der Speerwurfwettbewerb der männlichen Jugend A und B wurde trotz widriger Wetterverhältnisse zu einem Highlight der gesamten Veranstaltung. Mit Sascha Cordes (Kranenburg/TSV Wiepenkathen, Landesbester der männlichen Jugend A und Vierter der Deutschen Winterwurf-Meisterschaften), Tobias Brümmer (PSV Braunschweig, Landesbester der männlichen Jugend B), Janis Wöhler (LG Wennigsen/Egestorf; Norddeutscher Meister der Schüler A) sowie dem Bremer Meister Sven Schröder (SV Werder Bremen) waren die im letzten Jahr erfolgreichsten Nachwuchswerfer am Start. Sascha Cordes hatte wegen der Abiturprüfungen sein Training reduziert und konnte seine Bestleistung aus dem Vorjahr trotzdem verbessern. Be- reits im ersten Versuch warf er den 800gr Speer 65,48m weit. Er gewann den Wettbewerb vor Sven Schröder (SV Werder Bremen/57,51m) und Patrick Hillbrecht (SV Werder Bremen/42,72m) Sascha Cordes belegt mit dieser Weite den vierten Platz in der noch jungen deutschen Bestenliste der männlichen Jugend A. Im Wettbewerb der männlichen Jugend B gewann Tobias Brümmer mit der Weite von 58,10m vor Janis Wöhler (47,49m) und Arne Lütje (TuS Alfstedt/Ostendorf) der den 700gr Speer 36,90m weit warf. Gute Diskusergebnisse Ihren ehemaligen Kaderkolleginnen stand Diskuswerferin Catharina Mangels vom ausrichtenden TuS Alfstedt trotz fehlender Vorbereitung in nichts nach. Bei 40,68m landete ihr bester Versuch mit dem 1-kg-Diskus. Diese Weite macht der Alfstedter Werferin sicherlich Mut, die Werferschuhe auch bei reduziertem Trainingsaufwand weiterhin anzuziehen. Im Wettbewerb der weiblichen Jugend B konnte ihre Schwester Theresa Mangels mit guten 29,87m den Wettbewerb gewinnen. Im Kugelstoß der männlichen Jugend B kam Dennis Bruns (TuS Rotenburg) auf 11,77m und verwies seinen Vereinskameraden Torben Mahnken (11,57m) und Arne Lütje (11,20m) auf die Plätze. Beim jüngeren Nachwuchs konnte Judith Henke (TuS Alfstedt) im Ballwurf der Altersklasse W12 die sehr gute Weite von 39m erzielen. ==> Ergebnisse
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