25. Ossiloop vom 9. bis 26. Mai 2006

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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 12. April 2006
Am 9. Mai fällt der Startschuss für den Jubiläumslauf
Leichtathletik: Vorbereitungen für den Ossiloop von Leer nach Bensersiel kommen in die heiße Phase

Ostfriesland. Der Jubiläums-Ossiloop rückt näher. Der “Loop van Leer na Bensersiel” wird am Dienstag, 9. Mai, um 19
Uhr in Leer gestartet. In diesem Jahr wird die 68 Kilometer lange Distanz quer durch Ostfriesland zum 25. Mal gelaufen. Je-
weils dienstags und freitags werden die Läufer in sechs Etappen an den Start gehen. Neben den Ossiloopern, die sich für alle
Etappen anmelden, haben auch Tagesläufer die Möglichkeit, an einzelnen Etappen teilzunehmen. Das Organisationsteam des
SV Holtland hat in diesen Tagen alle Hände voll zu tun, die Planungen kommen in die heiße Phase. Die Startnummern und
Shirts sind bereits bestellt, täglich gehen Meldungen und Anfragen ein. Mit dem großen Ansturm rechnen die Organisatoren
jedoch erst für Ende April/Anfang Mai.
Wie es von den Organisatoren heißt, stehen bei den Ossiloopern Sieg und Platzierungen nicht so sehr im Vordergrund.
Wichtiger sei die Kommunikation vor dem Start und nach dem Zieleinlauf. Viele Läufer nehmen sich unterwegs Zeit zum
Plaudern, gehindert werden sie nur durch die Enge des Wanderweges. Ein großer Teil der Teilnehmer trifft sich jedes Jahr
beim Ossiloop. Daraus resultiert auch die große Zahl an Etappen, auf die viele Ossilooper verweisen können. So sind mehr
als ein Dutzend Teilnehmer schon über 100 Etappen gelaufen und auch in diesem Jahr werden noch einige “Hunderter” dazu
kommen. Das Ehepaar Hilde und Dietrich Steinke aus Moormerland kann auf 287 Etappen seit 1982 zurückblicken.
Ausschreibungen und weitere Informationen gibt es bei Klaus Beyer, Buchenweg 19, in 26835 Holtland oder im Internet.
Die Organisatoren weisen darauf hin, dass die Ausschreibungen und Meldeunterlagen nur schriftlich angefordert werden
können. Interessierte sollten einen adressierten und frankierten Din-A-5 Umschlag beilegen. Telefonische Meldungen sind
nicht möglich.
Weitere Einzelheiten über Gesamt- wie Etappensieger, Anzahl gelaufener Etappen und die jüngsten bzw. ältesten Teilnehmer
können Interessierte in der umfangreichen Ossiloop-Statistik des Aurichers Harm Park nachlesen. Das Zahlenwerk ist im
Internet auf der Home-Page www.lauftreff-aurich.de zu finden.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 9. Mai 2006
Schon 1008 Meldungen für Jubiläums-Ossiloop
Leichtathletik: Erste Etappe wird heute um 19 Uhr gestartet

Von Nils Thorweger
Leer/Holtland. Viele Läufer fiebern dem Ossiloop seit Wochen entgegen - heute Abend hat das Warten ein Ende. Um 19
Uhr gibt der Leeraner Bürgermeister Wolfgang Kellner den Startschuss für die 25. Auflage des Etappenlaufs von Leer nach
Bensersiel. Bis zum 26. Mai werden die Läufer jeweils dienstags und freitags an den Start gehen. Nachmeldungen sind vor
jeder Etappe bis 18.30 Uhr möglich. Beim Jubiläumslauf rechnen Organisator Klaus Beyer und sein Team vom SV Holtland
mit einem neuen Teilnehmerrekord. Bis gestern Nachmittag lagen schon 1008 Anmeldungen vor. Davon 634 Männer, 298
Frauen, 52 männliche und 23 weibliche Jugendliche. “Bei der ersten Etappe ist die Zahl der Tagesläufer sehr hoch. Deshalb
gehen wir davon aus, dass wir die 1135 Teilnehmer der Vorjahres-Startetappe überbieten werden”, sagt Klaus Beyer. Unter
den Läufern werden heute Abend auch zwölf der 24 Ossilooper sein, die beim ersten Ossiloop 1982 alle sechs Etappen be-
wältigt haben.
Das erste Teilstück des Ossiloops führt die Läufer über 10,8 Kilometer auf dem Ostfriesland-Wanderweg bis nach Holtland.
Start ist auf dem Sportplatz im Julianenpark in Leer-Loga. Ziel in Holtland ist im Kaarkpad in der Nähe des Dorfplatzes. Die
Führenden der vier Laufklassen erhalten das “Gelbe Trikot” und ein kleines Geschenk der Samtgemeinde Hesel. Für alle
Läuferinnen gibt es Rosen vom Bürgerverein Holtland. “Die Verantwortlichen hoffen, dass die 400 bestellten Rosen aus-
reichen, weil ja auch die Tagesläuferinnen eine bekommen”, erzählt Klaus Beyer. Als Favoritin geht Irmi Hartmann vom TV
Norden an den Start. Auch Dagmar Gumbrecht-Vinke aus Aurich ist als erfahrene Etappenläuferin zu beachten. Vorjahres-
siegerin Inga Jürrens von der Emder Laufgemeinschaft hat nicht gemeldet, weil sie wegen ihres Studiums nicht vor Ort ist.
Bei den Männern ist Vorjahressieger Stefan Immega vom LT Schafhauser Wald Favorit. Erst kürzlich gewann er bei den
Niedersachsenmeisterschaften im Straßenlauf über 10 Kilometer die Bronzemedaille. Weitere Favoriten auf den Gesamtsieg
sind Siebo Wiegmann (LT Schafhauser Wald) und Achim Groenhagen aus Wolthusen.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 9. Mai 2006
Erfolgslauf

Der Ostfrieslandlauf wird heute Abend zum 25. Mal gestartet - Silberhochzeit sozusagen. Für Klaus Beyer und sein Team
vom SV Holtland ist das eine beeindruckende Erfolgsgeschichte. Beim ersten Lauf 1982 hätte wohl niemand der rund 30
Läufer geglaubt, dass die Zahl der Ossilooper einmal derart explodieren würde. Die Organisatoren haben vor 24 Jahren
eben einen echten Glücksgriff getan. Mit dem Ossiloop gelang ihnen eine Kombination aus Volkslauf und Naturerlebnis.
Volksläufe waren ab Anfang der 80er Jahre voll im Trend. Und die idyllische Strecke quer durch Ostfriesland bis ans Meer
ist nahezu einmalig. Kein Wunder also, dass der Ossiloop zum Erfolgslauf geworden ist, der in seiner Form bundesweit
einzigartig ist.
Ossiloop und Verkehr
Während der sechs Ossiloop-Etappen von Leer nach Bensersiel kommt es in allen Etappenorten zwischen 17.30 und 21
Uhr zu Verkehrsbehinderungen. Heute ist im Logaer Weg beim Julianenpark sowie auf der B 436 zwischen Leer und Holt-
land mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. In Holtland wird in der Ortsmitte die Kirchstraße für die Dauer der
Veranstaltung gesperrt.

1. Etappe (am 9. Mai 2006)
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OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 10. Mai 2006     
25. Ossiloop: Immega läuft Steinke bei Kilometer 9 davon
Vorjahressieger wird seiner Favoritenrolle gerecht / Klaus Beyer begrüßt zur ersten Etappe 1221 Teilnehmer
  
Holtland (gaw/köp). Es war wie in den Jahren zuvor ein unglaublich imposantes Bild, nur das diesmal noch fast 100 Teil-
nehmer mehr am Start waren. Zum 25. Ossiloop schoss die Zahl noch einmal so richtig in die Höhe: 1221 Frauen, Männer,
Jugendliche und Kinder machten sich Dienstagabend auf die erste Etappe vom Julianenpark in Leer-Loga in die Ortsmitte
von Holtland. “Kommt gut von Etappe zu Etappe“, verabschiedete Cheforganisator Klaus Beyer die Ossiloopern mit besten
Wünschen. Als der Leeraner Bürgermeister Wolfgang Kellner kurz und trocken den Startschuss abgefeuert hatte, bebte für einen Moment die Erde im Julianenpark in Loga. 115 Tagesläufer befanden sich im Feld. Sie haben die Möglichkeit, bis zum
Start der zweiten Etappe am Freitag für den gesamten Lauf nachzumelden.
Während die Freizeit- und Hobbyläufer sich mühsam ihren Platz im scheinbar endlos langen Läuferlindwurm suchten und
nicht immer ohne blaue Flecken davonkamen, galt es für die ambitionierten, schnellen Langstreckler, dem Pulk möglichst flink
mit weiten Schritten zu entfliehen, um freie Bahn zu haben. Vorjahressieger Stefan Immega vom Lauftreff Schafhauser Wald
wurde seiner Favoritenrolle gerecht und erreichte nach 10,8 Kilometern als Erster das Ziel in Holtland. Einziger ernsthafter
Konkurrent war “Mr. Ossiloop“ Peter Steinke. Bis Kilometer sieben boten sich beide ein Kopf-an-Kopf-Rennen. “Dann
habe ich das Tempo angezogen, und bei Kilometer neun bin ich ausgerissen“, schilderte der deutlich jüngere Immega den
Rennverlauf. Der Mittdreißiger Steinke schlug sich wacker, aber: “Den Stefan kann ich, wenn es drauf ankommt, nicht mehr
halten.“ Immerhin reichte es für ihn noch, den Vorjahresvierten Achim Groenhagen auf Distanz zu halten. Der Läufer vom SV
Wolthusen überquerte nach 37:09 Minuten die Ziellinie.
Nicht zu stoppen war auch Kerstin Lüken von der Emder Laufgemeinschaft, die die Frauenwertung nach der ersten Etappe
souverän anführt. Sie brauchte für die landschaftlich nicht sehr reizvolle Strecke, das ändert sich am Freitag, 43:40 Minuten.
Eine klasse Zeit, mit der Lüken fast den Gesamtsieg in der Tasche haben dürfte. Irmi Hartmann vom TV Norden, eine treue
Ossilooperin seit Jahr und Tag, kam erst nach 45:31 Minuten ins Ziel. Bei der männlichen Jugend setzte Martin Ornfjord von
Germania Leer die Maßstäbe. 39:00 Minuten brauchte er für die 10,8 Kilomter. Mit 54 Sekunden Abstand folgte ihm der
Wittmunder Martin Buss. Die Wertung der weiblichen Jugend schließlich gewann Martina Rückbrod vom TV Norden in
47:59 Minuten.
Freitag wird beim Sportplatz in Holtland die 2. Etappe zum Gut Stikelkamp gestartet. Immega will sein Gelbes Trikot, in
dem er seit gestern läuft, verteidigen. Aber er kennt die Tücken dieses Laufes. “Bis Bensersiel ist es noch ein weiter Weg“,
orakelt er. Im Zweikampf mit dem erfahrenen Peter Steinke, der den Ossiloop 9 Mal gewann, ist noch nichts entschieden.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 10. Mai 2006
Rekord zum Jubiläum: 1200 Ossilooper
Beim Start zur ersten Etappe waren auch 20 Läufer der ersten Stunde dabei

Von Nils Thorweger
Leer. Einen Auftakt nach Maß erlebten gestern Abend 1200 Ossilooper im Leeraner Julianenpark. Um Punkt 19.00 Uhr
wurde dort bei sommerlichen Temperaturen die erste Etappe des 25. Ossiloops gestartet. Die Läufer, darunter 115 Tagesl-
äufer, machten sich auf die 10,8 Kilometer lange Strecke von Leer nach Holtland.
Den Etappensieg sicherte sich Vorjahressieger Stefan Immega (LT Schafhauser Wald) in 35:31 Minuten. Er streifte das
Gelbe Trikot des Spitzenreiters über. Immega siegte vor Peter Steinke (TV Norden), der mit 35:48 Minuten deutlich vor
Achim Groenhagen (SV Wolthusen/37:09 Minuten) in Holtland ins Ziel kam. Bei den Frauen siegte überraschend Kerstin
Lüken (Emder LG) in 43:40 Minuten vor der Favoritin Irmi Hartmann (TV Norden/45:31 Minuten). Bei den Jungen war
Martin Ornfjord (Germania Leer/39:00 Minuten) vorne. Mit 39:54 Minuten kam Martin Buss aus Wittmund ins Ziel. Martina
Rückbrod aus Norden gewann mit 47:59 Minuten bei der weiblichen Jugend.
Unter den Teilnehmern waren auch 20 Frauen und Männer, die schon beim ersten Ostfrieslandlauf 1982 alle sechs Etappen
von Leer nach Bensersiel absolviert hatten. Extra aus Bochum waren zum Beispiel Helmut und Ute Tinnemeyer angereist.
1982 lebte das Paar in Ostfriesland und gehörte zu den ersten Ossiloopern. “Den Jubiläumslauf wollten wir uns nicht ent-
gehen lassen. Dafür sind wir gerne von Bochum nach Leer gefahren”, sagte Helmut Tinnemeyer. Besonders freute sich der
Lehrer darüber, viele bekannte Gesichter wiederzusehen. Bekannte treffen wollten auch Georg Brahms, Johann Hanke und
Hans-Joachim Müller. Die Drei waren zum Jubiläumslauf mit besonderen Trikots angetreten. Auf dem Rücken trugen sie
jeweils ein Foto, das sie 1982 im Ziel in Bensersiel zeigt. “Dieses Jahr wollen wir in Bensersiel ein neues gemeinsames Foto
machen”, erzählte Georg Brahms. Alle sechs Etappen hat sich auch Enno Cramer vorgenommen. Der Augustfehner war
ebenfalls 1982 mit von der Partie. Für den Jubiläumslauf hat er sogar sein Trainingsprogramm erweitert. Die zweite Etappe
führt die Läufer am Freitag, 12. Mai, von Holtland nach Neukamperfehn. Start ist um 19 Uhr.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 12. Mai 2006 
Laufen: Kopf-an-Kopf-Rennen bei der Männerkonkurrenz erwartet
25. Ossiloop: Kürzeste Etappe von Holtland nach Gut Stikelkamp

Holtland
(wrs). Stefan Immega (LT Schafhauser Wald) bei den Männern und Kerstin Lüken (Emder LG) bei den Frauen
beginnen die zweite Etappe des Ossiloops von Holtland nach Gut Stikelkamp im gelben Trikot. Während Immega 17 Se-
kunden Vorsprung vor Peter Steinke auf das mit 10.5 Kilometern kürzeste Teilstück des Laufspektakels zwischen Leer und
Bensersiel mitnimmt, klafft zwischen Lüken und der Zweitplatzierten Irmi Hartmann eine Lücke von knapp zwei Minuten.
 Bevor heute Abend um 19 Uhr der Startschuss auf dem Sportplatz an der Norder Straße fällt, findet um 18.30 Uhr in Holt-
land ein Bambinilauf für Kinder bis 12 Jahren (Jahrgang 1994 und jünger) statt. Anmeldungen für diesen Wettbewerb werden
bis 17.30 Uhr im Sportheim auf dem Sportplatz entgegengenommen. Ebenso müssen sich Tagesläufer der ersten Etappe
heute entscheiden, ob sie sich für den Gesamtlauf ummelden wollen. Ossiloop-Organisator Klaus Beyer schätzt deren Zahl
auf bis zu 20 Akteure ein.
Der Start erfolgt in Zonen, die sich nach der Platzierung der ersten Etappe ergeben. Die Teilstrecke führt die Läufer durch
die Holtlander Nücke nach Hesel und von dort in Richtung Stikelkamp. Dort herrscht nach Ansicht von Beyer ein besonder-
es Flair. Zufrieden blickt Beyer auf den Verlauf der Auftaktetappe. “Das war ein schöner Beginn. Alles lief sehr entspannt ab
und das Läuferfeld hat sich bis zum Start sehr diszipliniert verhalten.” Im Ziel in Holtland habe es bei der Siegerehrung ein
großes Gewusel gegeben. Aber das gehöre nun mal zum Ossiloop, sagte der Organisator.
Überrascht zeigte sich Beyer von den Ergebnissen insbeondere bei den Frauen. Dort hatte er die Norderin Irmi Hartmann
und nicht Kerstin Lüken als Erste im Ziel erwartet. Die als Mitfavoritin auf den Gesamtsieg gehandelte Dagmar Gumbrecht-
Vinke aus Aurich verzichtete auf einen Start. Sie musste das Rennen bereits im Vorfeld wegen Achillessehnenprobleme ab-
sagen. Bei der Männerkonkurrenz wird es nach Meinung von Beyer einen spannenden Zweikampf zwischen Immega und
Steinke geben. “Die beiden Läufer werden auch weiter eng beieinander liegen. Die Tagesform wird entscheidend sein.”

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 12. Mai 2006
“Kleine” starten vor den “Großen”
Ossiloop: Zweite Etappe von Holtland zum Gut Stikelkamp

Holtland
(tho). Bevor heute Abend die zweite Etappe des Ostfrieslandlaufs gestartet wird, gibt es auf dem Sportplatz an
der Norderstraße in Holtland wieder einen Bambini-Lauf. Alle Kinder bis Jahrgang 1994 können bei dem 800-Meter-Lauf
mitmachen. Start ist um 18.30 Uhr. Anmeldungen nehmen die Organisatoren noch bis kurz vorher entgegen.
Nach dem Bambinilauf gehen die “großen” Ossilooper auf die 10,5 Kilometer lange Strecke zum Gut Stikelkamp. Organisa-
tor Klaus Beyer rechnet erneut mit zahlreichen Tagesläufern. “Allerdings werden es wohl weniger als bei der ersten Etappe
sein”, sagt der Ossiloop-Macher. Erfahrungsgemäß gebe es bei der zweiten Etappe zudem immer zwischen zehn und 20
“Ummelder”, die die erste Etappe als Tagesläufer absolviert hätten und jetzt alle sechs Etappen angehen wollten. Wie viele
Teilnehmer heute Abend an den Start gehen, vermochte Beyer nicht zu sagen. “Ich gehe davon aus, dass es knapp unter
1200 sein werden.” Bei den Männern trägt Vorjahressieger Stefan Immega vom Lauftreff Schafhauser Wald das gelbe
Trikot. Er hatte sich am Dienstag einen Zweikampf mit Peter Steinke vom TV Norden geliefert und kündigte an, seinen Titel
verteidigen zu wollen. Das gelbe Trikot der Frauen trägt Kerstin Lüken von der Emder Laufgemeinschaft.
Mit Blick auf das Wetter appelliert Klaus Beyer an die Vernunft der Läufer. “Man sollte sich bei diesen Temperaturen auf
keinen Fall übernehmen, lieber langsamer laufen und die eigenen Kräfte nicht überschätzen.” Bei der ersten Etappe habe ein
Jugendlicher von Sanitätern versorgt werden müssen, der diese Ratschläge nicht befolgt habe. Ansonsten sei der Start des
Jubiläums-Ossiloops aber ohne Probleme verlaufen.

2. Etappe (am 12. Mai 2006)
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OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 13. Mai 2006  
25. Ossiloop: Zieleinlauf mit Gänsehaut
2. Etappe von Holtland zum Gut Stikelkamp: Groenhagen lobt super Atmosphäre

Ostfriesland
(gaw/köp). Achim Groenhagen bekam eine Gänsehaut, als er Freitagabend das Ziel der 2. Ossiloop-Etappe
auf Gut Stikelkamp erreichte. Die Allee mit ihrem mächtigen Baumbestand, die vielen applaudierenden Menschen: das alles
berührte den Läufer von Amisia Wolthusen sehr. “Schöner als die Ankunft in Bensersiel”, schwärmte er und lobte die “super
Atmosphäre” in den höchsten Tönen.
Erneut als Drittplatzierter beendete Groenhagen die 2. Etappe. Gestern allerdings war er schneller unterwegs und hielt lange
mit den Führenden Stefan Immega (LT Schafhauser Wald) und Peter Steinke (TV Norden) mit. Bis Kilometer sechs leistete
er Führungsarbeit und drückte aufs Tempo. Ein verzweifelter Versuch, den Abstand auf seine Konkurrenten vielleicht doch
noch zu verkürzen, was nicht gelang. Bei Kilometer sieben setzten Immega und Steinke sich von ihm ab. Ab Kilometer acht
zog Immega das Tempo noch einmal an und ab Kilometer neun lief er wie schon bei der ersten Etappe Steinke wieder da-
von. “Meine Rechnung ist aufgegangen”, freute sich der Vorjahressieger über seinen zweiten Etappensieg beim Jubiläumslauf.
Als Gesamtsieger fühlt er sich noch lange nicht. Es könne noch zu viel passieren bis Bensersiel. Bei den Frauen baute Kerstin
Lüken ihren Vorsprung auf Irmi Hartmann auf 3:21 Minuten aus. Auch bei den Jugendlichen gab es keine Überraschungen.
Martin Ornfjord (Germania Leer) und Martina Rückbrod (TV Norden) siegten unangefochten.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 13. Mai 2006  
Ossilooper mit nur einem Wadenbein
Leichtathletik: Hinrich Thedinga läuft trotz seiner Behinderung / Immega auch bei zweiter Etappe vorne

Holtland.
Bevor die Ossilooper gestern Abend in Holtland zur zweiten Etappe starten konnten, hatten die Nachwuchsläufer
ihren großen Auftritt. 245 Mädchen und Jungen gingen beim Bambinilauf an den Start. Nina Dierks und Bent Bogena waren
am Ende vorne. Alle Kinder erhielten Urkunden und Präsente.
Bei den knapp 1200 Ossiloopern - darunter waren 90 Tagesläufer - lag erneut Stefan Immega vorne. Nach 34:57 Minuten
kam er vor seinem Rivalen Peter Steinke beim Gut Stikelkamp ins Ziel. Immega führt auch in der Gesamtwertung. “Bis Kilo-
meter neun sind wir gemeinsam mit Achim Groenhagen gelaufen. Dann habe ich das Tempo angezogen“, sagte Stefan
Immega. Peter Steinke meinte, er sei bis an seine Grenzen gegangen. “Viel mehr ist nicht drin.“ Kampflos wolle er Stefan
Immega den Ossiloop-Sieg aber nicht überlassen. Bei den Frauen gewann Kerstin Lüken die 10,5 Kilometer lange Etappe
in 42:39 Minuten vor Irmi Hartmann (44:09).
Um den Sieg läuft Hinrich Thedinga aus Aurich nicht. Der 50-Jährige ist froh, dass er überhaupt laufen kann. Dem Mann mit
der Startnummer 546 fehlt nämlich das linke Wadenbein. “Daraus wurde in vielen Operationen mein Unterkiefer rekonstru-
iert. Vor 20 Jahren war bei einem Unfall mit einem Jagdgewehr mein komplettes Gesicht zerstört worden“, erzählt Thedinga.
Als es ihm besonders schlecht ging, habe ihm vor allem der Sport geholfen. Seit 1981 boßelt er überregional. “Nach den’
Operationen hatte ich befürchtet, mit dem Sport aufhören zu müssen. Ich musste ja mühsam wieder laufen lernen“, erinnert
sich Thedinga. Es waren schließlich seine Freunde aus dem Pfalzdorfer Boßelverein, die ihn zurück zum Sport brachten.
“Meine Mannschaft kämpfte damals gegen den Abstieg und brauchte Unterstützung, da bin ich eingesprungen.“ Über das
Sportabzeichen kam er zum TuS Aurich-Ost und schließlich zum Langstreckenlauf. 2003 absolvierte er seinen ersten 10-
Kilometer-Lauf. Ein Jahr später ging er das erste Mal beim Ossiloop an den Start. “Zwei Mal habe ich alle sechs Etappen
geschafft. Deshalb bin ich optimistisch, dass es auch ein drittes Mal klappt“, sagt er. Sein großes Ziel ist es, fünfmal beim
Ossiloop dabei zu sein. Thedinga legt Wert darauf, dass er es nicht alleine so weit geschafft hat. “Man muss auf die richtigen
Lauf-Leute treffen, dann ist vieles viel leichter“, erzählt der Auricher.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 16. Mai 2006  
Laufen: Über Kanäle und Brücken geht es durch das Fehngebiet
25. Ossiloop: 3. Etappe von Bagband nach Holtrop über 11,2 Kilometer

Ostfriesland.
Heute startet der Ossiloop um 19 Uhr in Bagband zur “Mühlenetappe” über 11,2 Kilometer durch die -
Mühlengemeinde Großefehn. Vier Mühlen stehen am Wegesrand. Deswegen sind auch die Müller und Bäcker gefragt. Beim
Ossiloop erhalten sie seit Jahren in Anspielung an die “Mühlenetappe” eine Sonderauszeichnung, so wird es auch in diesem
Jahr sein. Vor dem Start durch die Fehnlandschaft wird das neu kreierte “Ossiloop-Brot” der Bäckerei Hoppmann aus Up-
lengen präsentiert. Es ist ein Dinkelbrot, das den Läufern nach den Strapazen des Laufes schnell auf die Beine helfen soll.
 Wenn am Dienstagabend in der Dorfmitte von Bagband der Bürgermeister von Großefehn und Schirmherr dieser Etappe,
Hayo Wolters, den Startschuss gibt, dann geht das Feld der knapp 1200 Ossilooper auf die abwechslungsreiche Strecke
Richtung Holtrop. Vom Geestdorf Bagband, das als eines der schönsten Dörfer im Landkreis Aurich gilt, geht es in das
Fehngebiet. Kanäle und Brücken sowie die typischen Siedlungen werden durchquert. Über Spetzerfehn führt die Strecke
nach Großefehn, bevor in Aurich-Oldendorf wieder der Geestrücken mit seiner typischen Wallheckenlandschaft erreicht
wird. Zum Etappenziel in Holtrop im Heerweg in Höhe des Denkmals ist es dann nicht mehr weit. Zeitgleich mit dem Haupt-
feld startet in Holtrop bei der Schule der Lauf der Bambinis über etwa 800 Meter. Bis 30 Minuten vor dem Start können
sich noch Kinder bis zu 12 Jahren (Jahrgang 1994 und jünger) bei der Schule in die Starterlisten eintragen lassen. Jeder, der
am Bambinilauf teilnimmt, bekommt eine Urkunde und ein kleines Präsent.
An der Spitze des mehr als 1000 Teilnehmer umfassenden Läuferfeldes geht der Zweikampf zwischen dem Führenden
Stefan Immega (LT Schafhauser Wald) und seinem einzigen Widersacher Peter Steinke weiter. Vorjahressieger Immega hat
einen Vorsprung von 34 Sekunden. Die Frauenwertung führt Kerstin Lüken von der Emder Laufgemeinschaft mit mehr als
drei Minuten Vorsprung bereits vorentscheidend an. Die Zweite Irmi Hartmann (TV Norden) hat keine Siegchancen mehr.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 16. Mai 2006
Vor dem Start wird das neue Ossiloop-Brot präsentiert
Volkslauf: Dritte Etappe heute von Bagband nach Holtrop

Bagband
(tho). Heute Abend gehen die Ossilooper auf die dritte Etappe. In der Dorfmitte von Bagband starten die Sportler
um 19 Uhr in Richtung Holtrop. Bei der 11,2 Kilometer langen Mühlenetappe - wie die Strecke zwichen Bagband und Hol-
trop auch genannt wird - sind neben den Läufern auch die Müller und Bäcker gefragt. Seit Jahren erhalten sie beim Ossiloop
in Anspielung auf die Mühlenetappe eine Auszeichnung. In diesem Jahr erwartet die Ossilooper eine kulinarische Besonder-
heit. Vor dem Start wird das neue Ossiloop-Brot der Bäckerei Hoppmann aus Remels präsentiert. Das Dinkelbrot soll den
Sportlern nach dem Lauf schnell wieder auf die Beine helfen.
Nach dem Startschuss durch Großefehns Bürgermeister Hayo Wolters erwartet die Läufer eine abwechslungsreiche Strecke.
Vom Geestdorf Bagband geht es in das Fehngebiet. Über Spetzerfehn führt die Strecke nach Großefehn, bevor die Ossi-
looper in Aurich-Oldendorf wieder den Geestrücken mit seiner typischen Wallheckenlandschaft erreichen. Zum Ziel im Heer-
weg in Höhe des Denkmals in Holtrop ist es dann nicht mehr weit. Zeitgleich mit den erwachsenen Läufern wird in Holtrop
bei der Schule der Bambinilauf über 800 Meter gestartet. Bis 18.30 Uhr können sich Kinder bis zwölf Jahren (bis Jahrgang
1994) in die Starterlisten eintragen lassen.

3. Etappe (am 16. Mai 2006)
Ergebnisse (bei den Ostfriesischen Nachrichten) -- Ergebnisse (bei der Ostfriesen Zeitung)  
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OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 17. Mai 2006 
25. Ossiloop: Immega läuft in einer anderen Klasse
3. Etappe von Bagband nach Holtrop: Vorsprung auf Verfolger Steinke beträgt eine Minute

Ostfriesland
(wrs). Locker und leichtfüßig überquerte Stefan Immega gestern Abend nach 37:07 Minuten die Ziellinie am
Ende der 3. Etappe des 25. Ossiloops. Erneut beendete der 21-Jährige das Rennen als Erster. Hinter ihm lagen 11,2 Kilo-
meter zwischen Bagband und Holtrop sowie knapp 1150 weitere Akteure, davon 84 Tagesläufer. Immega nahm seinem
härtesten Verfolger Peter Steinke 26 Sekunden ab. Steinke benötigte 37:33 Minuten, gefolgt von Achim Groenhagen. Bis
Kilometer acht blieb das Führungstrio zusammen. Danach zog Immega das Tempo an und erarbeitete sich auf den letzten
1000 Meter einen klaren Abstand auf die Konkurrenz.
Nach drei Etappen beträgt der Vorsprung von Immega auf Steinke eine Minute. Von einer Vorentscheidung wollte der Ge-
samtführende noch nicht sprechen. “Die nächste Etappe wird mehr Aufschluss geben“, sagte Immega. Auf dem längsten Teil-
stück des Ossiloops könne Steinke seine große Erfahrung einbringen. Seine Kontrahenten ziehen den Hut. Holger Grigat, der
als Tagesläufer das Feld auf den ersten fünf Kilometern angeführt hatte, sprach von “einer souveränen Leistung“ Immegas.
Für Hermann Fleßner, Vierter der Gesamtwertung, lief Immega erneut in einer anderen Klasse. Die Frauenkonkurrenz wurde
wiederum von Kerstin Lüken dominiert. Sie gewann das Teilstück in 44:28 Minuten. Die Zweitplatzierte Irmi Hartmann benötigte 47:06 Minuten.
Abschied vom Ossiloop als Startschütze nahm Großefehns Bürgermeister Hajo Wolters. Er schickte das Feld zum 15. und
zugleich letzten Mal in Bagband auf die Strecke, weil er sich im Herbst aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl stellen wird.
Für Wolters ist der Ossiloop “ein historischer Lauf“, der mit fast 1200 Akteuren an seine Grenzen stoße.


OSTFRIESEN ZEITUNG vom 17. Mai 2006
Zwei “Hunderter” kamen ins Ziel
Ossiloop: Uwe Benthien und Gerhold Wilken feierten gestern Jubiläum / Favoriten weiter vorne

Von Nils Thorweger
Bagband/Holtrop. Die Läufer hinter Uwe Benthien wussten gestern Abend gleich Bescheid. Dafür hatten seine Laufkoll-
egen vom TuS Aurich-Ost schon gesorgt. Sie hatten ihm ein Schild mit der Aufschrift “Moin, Moin, ich bin Uwe. Dies ist
meine 100. Etappe” an den Rücken geheftet. “Damit hatte ich gar nicht gerechnet”, sagte der 60-Jährige, bevor er auf seine
Jubiläums-Etappe ging. Aufgeregt war er vor seiner 100. nicht. “Wenn man 99 Etappen geschafft hat, wird man einfach
ruhiger”, sagte er. Benthien lief wie sonst auch gemeinsam mit seiner Laufpartnerin Marion Geiken im Mittelfeld. “Wir
machen uns da keinen Stress. Es geht hier doch um den Spaß an der Sache”, so Benthien.
Gestern Abend absolvierte auch Gerhold Wilken seine 100. Ossiloop-Etappe. Der Holtlander ist eigentlich Fußballer und
Schiedsrichter. “Beim Ossiloop laufe ich aber seit 1988 jedes Mal mit”, erzählte er. Für den Lauf von Leer nach Bensersiel
verzichtet er sogar auf Einsätze als Schiedsrichter. “Im Mai wissen alle, dass ich dienstags und freitags beim Ossiloop bin.”
Die Atmosphäre sei unvergleichlich. “Jeder bekommt auf der Strecke seinen verdienten Applaus. Das ist klasse”, sagte
Wilken. Seine Kollegen vom Laufteam “Sparkasse Leer-Wittmund” hatten ihm zum Jubiläum extra ein T-Shirt drucken
lassen. Wilken lief allerdings lieber in seinem eigenen Trikot. “Da weiß ich, woran ich bin”, meinte der 52-Jährige.
Im Feld der knapp 1200 Ossilooper gab es auch bei der dritten Etappe keine Überraschungen. Stefan Immega (LT Schaf-
hauser Wald) kam erneut vor Peter Steinke (TV Norden) in Holtrop ins Ziel. Bis Kilometer neun waren sie wieder gemein-
sam gelaufen, dann setzte sich Immega ab.
Bei den Frauen kam Kerstin Lüken mit deutlichem Abstand vor Irmi Hartmann ins Ziel. Sowohl Lüken als auch Immega
bauten ihre Führung in der Gesamtwertung deutlich aus. Bei den Männern liegt Immega genau eine Minute vor seinem Kon-
kurrenten Peter Steinke. Kerstin Lüken führt sogar mit knapp sechs Minuten vor Irmi Hartmann. Am kommenden Freitag
brechen die Ossilooper zur vierten Etappe von Holtrop nach Plaggenburg auf. Die 13,8 Kilometer lange “Königsetappe”
wird um 19 Uhr in der Holtroper Dorfmitte gestartet.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 19. Mai 2006  
25. Ossiloop: Königsetappe fordert Läufer heraus
4. Etappe von Holtrop nach Plaggenburg: Vorentscheidung bei den Männern 
Holtland. Am Freitagabend startet die längste Etappe des Ossiloops. Der Start befindet sich im Heerweg, in der Dorfmitte
von Holtrop. Das längste Teilstück des Ossiloops ist 13,8 km lang und wird ehrfurchtsvoll Königsetappe genannt. Sie führt
durch Aurich, dabei wird der Ems-Jade-Kanal (ab 19:15 Uhr) und hinter Sandhorst der sogenannte Ostfriesland-Äquator
(ab 19.30 Uhr) überquert. In Plaggenburg wartet dann die Feuerwehrkapelle Middels auf die Ossilooper.
Vorneweg dürften die in der Gesamtwertung Führenden einlaufen. Bei den Männern Stefan Immega sowie Kerstin Lüken in
der Frauenkonkurrenz. Während Lüken mit einem satten Vorsprung von sechs Minuten auf Verfolgerin Irmi Hartmann
startet, liegt zwischen Immega und dem Zweiten Peter Steinke eine Minute. Für Steinke bietet dieses Rennen die letzte
Chance, dem Spitzenreiter Zeit abzunehmen.
Aurichs Bürgermeisterin Sigrid Griesel wird das Läuferfeld im Ziel begrüßen. Auch in diesem Jahr zeichnet die Stadt Aurich
fünf Läufer aus. Darüber hinaus ist am Schluss der Königsetappe der Adel gefragt. Der Veranstalter ehrt Aktive, die König,
Kaiser, Graf, Fürst und Prinz/s heißen. Organisator Klaus Beyer weist daraufhin, dass die Startnummern sichtbar auf der
Brust zu tragen sind. Sie werden mit Sicherheitsnadeln befestigt und dürfen nicht verändert werden. Ein Startnummernband
ist nicht erlaubt, weil es die Arbeit der Zeitnehmer erschwert. Tagesläufer können sich bis 18.45 Uhr für diese Etappe beim
Start in Holtrop melden. Auf der 4. Etappe wird es mehrere Wasserstellen geben, die von der Druckerei Meyer, dem MTV
Aurich und dem TuS Sandhorst organisiert werden. An der Ecke Andreaestraße/ Schmiedestraße verteilt die Firma Bofrost
kostenlos Eis an Zuschauer.
Erneut wird mit Alfred Scheepker vom TV Norden ein Läufer seine 100. Etappe absolvieren. Seit 1988 ist der Norder beim
Ossiloop am Start. Mittlerweile gibt es mehr als 20 Aktive, die dieses Jubiläum feierten. Mit der Startnummer 100 läuft
Reinhard Schoon, Vorstand der Raiffeisen- und Volksbank Aurich-Uplengen, wie schon in den vergangenen Jahren mit.
Schoon ist auch Schirmherr der längsten Etappe. Diese Funktion füllt er nun schon seit mehreren Jahren aus. Ob er in Hol-
trop den Startschuss zum längsten Teilstück des Ossiloops geben wird, ist noch ungewiss.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 19. Mai 2006
Heute geht es auf die Königsetappe
Ossiloop: 4. Teilstück nach Plaggenburg

Holtrop
(tho). Heute Abend starten die etwa 1100 Ossilooper zur so genannten “Königsetappe”, dem längsten Teilstück
des Ostfrieslandlaufs. Los geht es um 19 Uhr in der Dorfmitte von Holtrop, Zielort ist Plaggenburg. Bis dahin müssen die
Läufer 13,8 Kilometer zurücklegen. Eine Distanz, die vielen Teilnehmern Respekt einflößt. Alfred Scheepker vom TV
Norden läuft heute Abend seine 100. Etappe. Der Norder geht seit 1988 beim Ossiloop an den Start. “Dem Club der 100
gehören mittlerweile 20 Läuferinnen und Läufer an”, sagt Organisator Klaus Beyer. Auf der Schlussetappe wird es mit Enno
Hinrichs vom TuS Aurich-Ost einen weiteren Hunderter geben. Spitzenreiterin unter den “Hundertern” ist Hilde Steinke mit
147 absolvierten Etappen. Mit der Startnummer 100 läuft heute Reinhard Schoon, Vorstand der Raiffeisen- und Volksbank
Aurich:Uplengen mit. Eigentlich ist das nichts Besonderes, wäre er nicht auch Schirmherr der längsten Etappe. Diese Funk-
tion übernimmt er schon seit mehreren Jahren. Ob er auch den Startschuss abfeuern wird, ist noch offen.
Die Königsetappe führt vom Heerweg in Holtrop durch Aurich nach Plaggenburg. Dabei werden der Ems-Jade-Kanal und
hinter Sandhorst der so genannte Ostfriesland-Äquator überquert. Unterwegs gibt es mehrere Wasserstellen, die von frei-
willigen Helfern eingerichtet werden. Am Etappenziel Plaggenburg begrüßt Aurichs Bürgermeisterin Sigrid Griesel die Läufer.
Außerdem ehrt Klaus Beyer im Ziel der Königsetappe die Teilnehmer mit “adeligen” Namen. Wer etwa Graf, König oder
Kaiser heißt, darf sich auf eine kleine Aufmerksamkeit freuen. Tagesläufer können sich heute bis 18.45 Uhr beim Start in
Holtrop melden.

4. Etappe (am 19. Mai 2006)
Ergebnisse (bei den Ostfriesischen Nachrichten) -- Ergebnisse (bei der Ostfriesen Zeitung)  
Bildergalerie (bei den Ostfriesischen Nachrichten)      

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 20. Mai 2006 
25. Ossiloop: Immega kontert Steinkes Fluchtversuch
4. Etappe von Holtrop nach Plaggenburg: Spitzenreiter verteidigt gelbes Trikot

Plaggenburg
(wrs/köp). Auf der längsten Etappe des Ossiloops von Holtrop nach Plaggenburg stellte gestern Abend der
Führende in der Männerwertung, Stefan Immega, seine herausragende Rolle beim 25. Ossiloop unter Beweis. Bei Wind und
Regen baute der Lehramtsstudent auf der 13,8 Kilometer langen Distanz seine Spitzenposition erneut aus. Er siegte in 46:10
Minuten, dicht gefolgt von Peter Steinke, der mit einem Rückstand von zehn Sekunden die Zielinie in Plaggenburg über-
querte. Der unterlegene Steinke lobte seinen Widersacher: “Ich habe noch einmal angegriffen, aber Stefan ging immer mit.
Während ich am Limit laufe, kann er immer noch etwas zulegen.“ Immega beschrieb die entscheidende Situation bei Kilo-
meter neun: “Peter startete einen Ausreißversuch. Aber ich habe sofort gekontert und noch einmal das Tempo verschärft, so
dass er nicht mithalten konnte.“ Der Spitzenreiter zeigte sich begeistert von der guten Stimmung an der Strecke und stellte die
gemeinsame Führungsarbeit des Spitzentrios auf den ersten fünf Kilometer heraus. Auf den Plätzen drei und vier liefen Achim
Groenhagen und Hermann Fleßner ein, so dass sich die Reihenfolge an der Spitze der Gesamtwertung nicht veränderte.
 Bei den Frauen setzte auf dem vierten Teilstück die auf Platz zwei liegende Irmi Hartmann die Akzente. Sie gewann in 57:34
Minuten vor der zuvor in Serie siegreichen Kerstin Lüken, die ab Kilometer acht mit Seitenstechen zu kämpfen hatte. Sie ge-
langte als Zweite ins Ziel mit 58:38 Minuten und ließ sich umgehend im Zelt des Roten Kreuzes versorgen. Gleichwohl führt
Lüken weiter das Feld bei den Frauen souverän an. Astrid Lübben verteidigte mit 59:03 Minuten ihren dritten Platz in der
Gesamtwertung. Erneut siegte bei der männlichen Jugend Martin Ornfjord vor Martin Buss. Schnellste weibliche Jugend-
läuferin war Sabrina Hoffmeister vor Martina Rückbrod.


OSTFRIESEN ZEITUNG vom 20. Mai 2006 
Wenn der “Adel” auf die Königsetappe geht
Ossiloop: Gestern Abend absolvierten die Läufer die vierte Etappe / Graf und König waren dabei

Von Nils Thorweger
Holtrop/Plaggenburg. Nein, königlich war das Wetter wirklich nicht. Trotzdem gingen gestern Abend gut 1100 Läufer auf
die Königsetappe des Ossiloops. 13,8 Kilometer mussten die Sportler bei Regen und kaltem Wind hinter sich bringen. In
Plaggenburg wurden sie musikalisch empfangen - der Musikzug Middels sorgte für Unterhaltung. Die bislang führende
Kerstin Lüken (Emder LG) musste in Plaggenburg das gelbe Trikot des Tagessiegers an Irmi Hartmann (TV Norden) ab-
geben. Seitenstiche hatten sie ab Kilometer acht ausgebremst. “Den Gesamtsieg will ich trotzdem schaffen”, sagte sie, nach-
dem sie kurz von den Sanitätern versorgt worden war. In der Gesamtwertung beträgt ihr Vorsprung knapp fünf Minuten.
Bei den Männern gab es erneut keine Überraschungen. Stefan Immega kam vor Peter Steinke ins Ziel. Dritter wurde Achim
Groenhagen.
Unter den Ersten waren Käthe König und Karin Graf gestern zwar nicht. Die vierte Ossiloop-Etappe war für die Frauen
trotzdem etwas ganz Besonderes. Wegen ihrer “adeligen” Namen wurden sie in Plaggenburg mit einem kleinen Geschenk
überrascht. “Die Strecke zwischen Holtrop und Plaggenburg ist meine absolute Lieblings-Etappe, weil ich besonders gerne
lange Strecken laufe”, sagte Käthe König, die mit 69 Jahren in diesem Jahr die älteste Ossilooperin ist. Dass es sich dabei
um die Königsetappe handelt, sei für sie eher Nebensache. “Die ganze Atmosphäre des Ossiloops ist einfach schön. Man
trifft viele Bekannte und hat immer Leute, mit denen man gemeinsam laufen kann.” Das schlechte Wetter war der Emderin
egal. “Man braucht nur die richtige Kleidung”, sagte König. Die Königsetappe gefällt auch der zweiten “Adeligen” unter den
Ossiloopern besonders gut. “Die Landschaft zwischen Holtrop und Plaggenburg ist sehr schön”, meinte die Dornumerin. Die
Aufmerksamkeit für die “adeligen” Läufer sei eine nette Geste.
Die fünfte Etappe wird am Dienstag, 23. Mai, um 19 Uhr in Plaggenburg gestartet. Von dort aus geht es nach Dunum.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 23. Mai 2006
Ossiloop: Schönste und zugleich schwierigste Etappe
5. Etappe von Plaggenburg nach Dunum: Quer durch das Harlingerland

Ostfriesland.
Heute um 19 Uhr wird auf dem Sportplatz in Plaggenburg die 5. Etappe des Jubiläums-Ossiloops gestartet.
Die weit mehr als 1000 Ossilooper dringen ins Harlingerland vor und erreichen den Landkreis Wittmund. Nach 11,8 Kilo-
meter ist das Tagesziel in Dunum-West erreicht. Für viele ist dieser Streckenabschnitt das landschaftlich schönste Teilstück
des Ossiloops. In Ogenbargen ist es vorbei mit dem Ausbau des Ostfriesland-Wanderweges, Natur pur ist von dort ange-
sagt. Gleich nach dem Start in Plaggenburg wird die Strecke eng und schwierig zu laufen.
Im Bereich des Tagesziels werden die Ossilooper wie in den Vorjahren vom Posaunenchor Dunum empfangen. Die Land-
fauengruppe bereitet auf einer großen Tafel echten Ostfriesentee. Bürgermeister Reents wird nicht nur die Läufer in seiner
Gemeinde begrüßen, sondern auch Teilnehmer der Gesamtwertung auszeichnen. Der Schirmherr dieser Harlingerlandetappe
ist der Wittmunder Landrat Henning Schultz. Er wird in Plaggenburg das Feld der Ossilooper mit dem Startschuss ins Har-
lingerland schicken. Er wird dann ebenfalls den Zieleinlauf in Dunum beobachten und die Läuferinnen und Läufer im Land
kreis Wittmund begrüßen.
Cheforganisator Klaus Beyer hofft, dass es “am Dienstag trocken und etwas wärmer ist, so dass die Ossilooper den tra-
ditionell netten Empfang in Dunum genießen können”. Nach dem Zieleinlauf in Dunum werden - wie seit Jahren - jüngere und
ältere Teilnehmer der Ossiloops ausgezeichnet. Darüber hinaus hält der Bürgermeister der Gemeinde Dunum, Reinhard
Reents, ein paar Sonderpreise bereit, um sie - nach Rücksprache mit dem Veranstalter - zu verteilen.
Wer eine Urkunde vom Ossiloop 2006 mit Zeitangabe und Platzierung haben möchte, gebe einen frankierten und adress-
ierten Din-A4-Briefumschlag ab; auf dem Umschlag soll die Startnummer stehen. Tagesläufer können sich noch bis 18.45
Uhr auf dem Sportplatz in Plaggenburg in die Teilnehmerliste eintragen lassen. Der Start erfolgt pünktlich um 19 Uhr zum
11,8 km langem Teilstück ins Harlingerland.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 23. Mai 2006 
Die Landfrauen warten mit Tee
Ossiloop: Heute fünfte Etappe von Plaggenburg nach Dunum

Plaggenburg
(tho). Heute Abend gehen die Ossilooper auf die fünfte Etappe des 25. Ostfrieslandlaufs von Leer nach
Bensersiel. Los geht es um 19 Uhr in Plaggenburg. Tagesläufer können sich bis 18.45 Uhr anmelden. Ziel ist das 11,8 Kilo-
meter entfernte Dunum. Dort werden die Sportler wieder von den Landfrauen mit Tee erwartet. “Die Strecke von Plaggen-
burg nach Dunum ist aus meiner Sicht die schönste und zugleich schwierigste Etappe”, sagt Ossiloop-Organisator Klaus
Beyer. Schwierig sei die Strecke, weil der Ostfriesland-Wanderweg ab Plaggenburg nicht mehr befestigt ist. “Dafür werden
die Läufer aber mit der unvergleichlich schönen Landschaft entschädigt”, meint Beyer. Besonders schön ist nach den Erfahr-
 ungen des Ossiloop-Machers auch die Stimmung in Dunum. “Dort ist zwar alles sehr eng, die Atmosphäre ist aber immer
ganz besonders ansprechend. Viele freuen sich schon auf den Tee der Landfrauen.” Im Ziel stehen diesmal die ältesten und
die jüngsten Teilnehmer im Mittelpunkt. Sie erhalten in Dunum kleine Aufmerksamkeiten.
Klaus Beyer weist vor der fünften Etappe darauf hin, dass nur diejenigen Läufer nach dem Ossiloop eine Urkunde erhalten,
die einen adressierten und frankierten Din-A-4-Rückumschlag mit der Startnummer abgegeben haben. Finanziell unterstützt
wird der Ossiloop auch in diesem Jahr von den Volksbanken und Raiffeisenbanken in Ostfriesland. Vor der vierten Etappe
übergab Bankdirektor Harm Müller, Raiffeisenbank Moormerland, einen Scheck über 5000 Euro an Klaus Beyer.

5. Etappe (am 23. Mai 2006)
Ergebnisse (bei den Ostfriesischen Nachrichten) -- Ergebnisse (bei der Ostfriesen Zeitung)  
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OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 24. Mai 2006  
Ossilooper genießen Tasse Tee bei Sonne
5. Etappe von Plaggenburg nach Dunum: Landfrauenverein Dunum-Brill sorgte wieder für einen familiären
Empfang

Ostfriesland (gaw/köp). Dienstag Abend geschah etwas Ungewöhnliches beim Ossiloop. Während die erneut weit mehr als
1000 Läuferinnen und Läufer die 11,8 Kilometer lange Strecke von Plaggenburg nach Dunum zurücklegten, verschwand die
tief hängende Wolkendecke in Richtung Osten und die Sonne kam strahlend und wärmend zum Vorschein. Genau dieses
Wetter hatte sich Cheforganisator Klaus Beyer gewünscht, wegen des traditionell netten Empfangs im Harlingerland. Der
Posaunenchor spielte auf und der Landfrauenverein Dunum-Brill erwartete die Ossilooper mit einer gedeckten Teetafel. Seit
1983 machen sie das schon. Dienstag standen wieder zwölf Frauen bereit, die Tassen vollzuschenken. Die Ossilooper sind
bekannt durstig. Mehr als 100 Liter Tee gehen da schon mal locker durch.
Auch Peter Steinke ließ sich sein Tässchen schmecken. Er kam nach 39:24 Minuten wieder nur als Zweiter hinter Stefan
Immega (38:17) ins Ziel, war aber dennoch gut drauf, richtig gut sogar. Die fünfte ist seine Lieblingsetappe. Auf diesem
weichen Untergrund aus Schotter von Ogenbargen bis Dunum läuft er besonders gern. “Ich konnte richtig gut rennen”, freute
er sich und war “voll zufrieden”. Immega, der jetzt einen Vorsprung von 2:17 Minuten auf Steinke hat, zog diesmal schon,
nervös wie ein junges Rennpferd, bei Kilometer fünf an. Steinke ließ ihn laufen, erhöhte erst ab Kilometer sechs das Tempo
und eilte dem Drittplatzierten Achim Groenhagen davon.
Bei den Frauen hatte die Führende Kerstin Lüken erneut Probleme wegen eines Stechens im Brustkorbbereich. Sie genoss
den Lauf deshalb nicht optimal. Schade für sie, denn die Läuferin der Emder LG wurde gestern 30 Jahre alt. Fast zeitgleich
kam sie mit Irmi Hartmann (TV Norden) ins Ziel (49:04 zu 49:06). Ihr Vorsprung ist aber immer noch groß, nämlich 4:57
Minuten. “Sie wird gewinnen und sie soll auch gewinnen”, gönnt Hartmann ihrer “Konkurrentin” den Erfolg.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 24. Mai 2006
Heißer Tee lockt die Läufer ins Ziel
Ossiloop: Gestern Abend fünfte Etappe von Plaggenburg nach Dunum / Immega führt deutlich

Von Nils Thorweger
Plaggenburg/Dunum. Ein kalter Wind wehte den Ossiloopern gestern Abend auf der fünften Etappe von Plaggenburg nach
Dunum um die Nase. Kein Wunder also, dass der heiße Tee, den die Landfrauen aus Dunum-Brill anboten, reißenden Ab-
satz fand. Knapp 100 Liter mit Kluntje und Sahne wurden ausgeschenkt.
Der erste an der Teetafel war Top-Looper Stefan Immega (LT Schafhauser Wald). Der Vorjahressieger hat den Abstand zu
Peter Steinke (TV Norden) ausgebaut. Gestern kam Immega nach 38:17 Minuten ins Ziel - mehr als eine Minute vor seinem
Konkurrenten. “Ich wusste ja, dass der Tee fertig ist, und da habe ich mich eben ein wenig beeilt”, scherzte Immega. Der Ge-
samtsieg dürfte ihm jetzt wohl nicht mehr zu nehmen sein. Bei den Frauen sicherte sich eine Tagesläuferin den Etappensieg.
Marie Dressler (Esens) hatte einen deutlichen Vorsprung vor der führenden Kerstin Lüken (Emder LG).
Als die schnellsten Läufer ihren Tee schon ausgetrunken hatten, kamen Wilfried Eichstaedt und Erich Pruin ins Ziel. Dass sie
nicht ganz vorne mitlaufen, stört die Beiden nicht. Bis vor zwei Jahren hätten sie nicht einmal im Traum daran gedacht, über-
haupt anzutreten. Die geistig behinderten Männer arbeiten bei der Lebenshilfe in Leer und sind eher zufällig zum Laufen ge-
kommen. “Beim Sport habe ich irgendwann gemerkt, dass mir das Laufen liegt”, erzählt der 30-jährige Eichstaedt. Ähnlich
ging es auch Erich Pruin. Bei ihrem ersten Ossiloop haben sie noch keine Etappe gefehlt, Wilfried Eichstaedt hat sogar seit
dem Start in Leer fast 80 Plätze aufgeholt. Nach der vierten Etappe lag er auf Rang 184. Ganz besonders gefällt den Sport-
lern die Ossiloop-Atmosphäre. “Es ist toll, wenn einen die Leute am Straßenrand anfeuern. Da fühlt man sich ein bisschen
wie im Fernsehen”, sagt Erich Pruin. Nicht nur deshalb steht für die Leeraner schon jetzt fest, dass sie im kommenden Jahr
erneut an den Start gehen werden.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 26. Mai 2006
Schaffen es 1000 Läufer bis an die Nordsee?
Von Dunum nach Bensersiel: Letzte Etappe für Klaus Beyer

Dunum.
Heute fällt in Dunum der Startschuss zur Schlussetappe des 25. Ossiloops. Um 19 Uhr wird sich der Läuferlind-
wurm durch Esens zum Ziel Bensersiel winden. An der Spitze werden wenig Änderungen, im Feld Positionskämpfe erwartet.
Wichtiger ist jedoch, dass alle Läufer das Ziel in Bensersiel erreichen und dort gesund ankommen. Von den 1120 in Leer
gestarteten Ossiloopern sind noch 642 Männer, 283 Frauen, 56 männliche und 21 weibliche Jugendläufer in der Wertung.
Macht zusammen zur Zeit noch 1002 Ossilooper. Die letzte Etappe ist die 150ste für Hilde Steinke (Concordia Neermoor)
und die 100ste für Enno Hinrichs vom LT TuS Aurich-Ost. Und für den Initiator und Organisator des Ossiloops, Klaus
Beyer, soll es die letzte sein.
Für den Sieg in den vier Wertungsklassen kommen eigentlich nur die Führenden in Frage. Der Vorsprung, den Stefan
Immega vom LT Schafhauser Wald bisher auf seinen Verfolger Peter Steinke vom TV Norden herausgelaufen hat, beträgt
mehr als zwei Minuten. Wenn alles normal verläuft, sollte Immega auf seiner Hausstrecke der Vorsprung reichen, um den
Gesamtsieg zu wiederholen. Viel klarer ist die Situation bei den Frauen. Der Vorsprung von Kerstin Lüken von der Emder
LG auf die Vorjahreszweite, Irmi Hartmann vom TV Norden, beträgt 5 Minuten. Das ist mehr als einen Kilometer. Auch
wenn Lüken bei den beiden vorangegangenen Etappen Probleme hatte, sollte ihr der Gesamtsieg nicht zu nehmen sein.
Bei der männlichen Jugend hat Martin Ornfjord, ein Austauschschüler aus Norwegen, der für den VfL Germania Leer startet,
ein Polster von knapp 6:30 Minuten gegenüber Martin Buss vom MTV Wittmund. Der Vorjahressieger, Eike Berghaus aus
Hesel, liegt auf Rang drei vor Tammo Köller vom TuS Weener. In der Klasse der weiblichen Jugend ist der Vorsprung von
Martina Rückbrod, TV Norden, bei den letzten Etappen auf die Siegerin von 2004, Sabrina Hoffmeister, ebenfalls TV
Norden, auf eine Minute geschrumpft. In dieser Klasse kann es noch einmal richtig spannend werden, denn Hoffmeister wird
es sich nicht nehmen lassen, in ihren Wohnort Bensersiel als Tagesbeste der weiblichen Jugend einzulaufen. Ob es reicht, um
den Rückstand aufzuholen?
Für die Ossiläufer geht es anfangs fünf Kilometer auf dem Wanderweg bis Esens. Durch Esens laufen die Läufer Richtung
Bensersiel auf dem Deich, bevor das Ziel am Hafentor des Ostanlegers nach 10,6 km erreicht wird. In Bensersiel werden
mehrere 100 Zuschauer die Sportler mit viel Beifall begrüßen. Aber nicht nur dadurch kommt bei den Läufern eine euphor-
ische Stimmung auf. Ihre Freude, das Ziel nach dreiwöchiger “Schinderei" erreicht zu haben, ist riesengroß. Die Siegerehrung
der je 8 beziehungsweise 6 Besten in den vier Klassen wird gegen 20.15 Uhr in Bensersiel durchgeführt. Alle, die die sechs
Etappen von Leer an die Nordseeküste gelaufen sind, erhalten im Anschluss an den Zieleinlauf das T-Shirt. Dazu müssen die
Läufer ihre Originalstartnummer abgeben. Tagesläufer können sich für die Schlussetappe bis 18.30 Uhr in Dunum beim Start
melden. Gerade bei dieser Etappe ist die Zahl der Tagesläufer sehr hoch, da der Zieleinlauf in Bensersiel ein unvergessliches
Erlebnis ist. Außerdem nutzen viele Urlauber die Möglichkeit eines Starts.
Nach Abschluss der 6. Etappe können die Läufer in der Dreifachhalle in Esens duschen. In der Markthalle Aurich gibt es
dann als krönenden Abschluss ab 21.30 Uhr die 7. Etappe mit Nudelparty, Livemusik, Tombola und ON- Bildershow. Bei
der Abschlussfete wird dafür gesorgt, dass es jede Menge “Fun after the run" geben wird. Informationen dazu gibt es im
Internet unter www.lauftreff-aurich.de

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 26. Mai 2006
Das Rennen ist so gut wie entschieden
Ossiloop: Heute letzte Etappe nach Bensersiel / Immega und Lüken führen deutlich vor der Konkurrenz

Von Nils Thorweger
Dunum/Bensersiel. Heute Abend steht die letzte Etappe des 25. Ossiloops an. Der Startschuss fällt wie immer um 19 Uhr
in Dunum. Auf der 10,6 Kilometer langen Etappe geht es für die Ossilooper über den Ostfriesland-Wanderweg zunächst
nach Esens. Nachdem die Ossilopper die Stadt durchlaufen haben, führt der Weg weiter über den Deich nach Bensersiel.
Von den bei der ersten Etappe gestarteten 1074 Läufern sind immerhin noch 1001 dabei. Die werden heute in Bensersiel
beim Hafen nicht nur von Organisator Klaus Beyer vom SV Holtland erwartet. In den vergangenen Jahren säumten hunderte
Zuschauer den Zieleinlauf.
Nach den ersten fünf Ossiloop-Etappen ist das Rennen um die Spitzenplätze so gut wie entschieden. Stefan Immega (LT
Schafhauser Wald) hat auf seinen Verfolger Peter Steinke (TV Norden) mehr als zwei Minuten Vorsprung. Das dürfte zum
Gesamtsieg reichen. Noch eindeutiger ist die Situation bei den Frauen. Kerstin Lüken (Emder LG) liegt knapp fünf Minuten
vor Irmi Hartmann (TV Norden). Bei der weiblichen Jugend liegt Martina Rückbrod (TV Norden) eine Minute vor Sabrina
Hoffmeister (TV Norden). Bei der männlichen Jugend dürfte Martin Ornfjord (Germania Leer) der Sieg nicht mehr zu
nehmen sein. Er hat sechseinhalb Minuten Vorsprung vor Martin Buss.
Die Siegerehrung der besten acht in jeder Klasse beginnt heute um 20.10 Uhr in Bensersiel. Wer alle Etappen hinter sich ge-
bracht hat, bekommt ein Ossiloop-Shirt. Die Urkunden werden an die Läufer verschickt. Dafür müssen sie allerdings vor
dem Start einen frankierten und adressierten Rückumschlag mit der Startnummer abgeben. Die “siebte” Ossiloop-Etappe
wird heute um 20.30 Uhr in der Markthalle in Aurich gestartet. Dort steigt eine Ossiloop-Abschlussfete.

6. Etappe (am 26. Mai 2006)
Ergebnisse (bei den Ostfriesischen Nachrichten) -- Ergebnisse (bei der Ostfriesen Zeitung)  
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OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 27. Mai 2006
25. Ossiloop: Klaus Beyer hört auf
6. Etappe: Gründungsvater und Hauptorganisator beendet seine Arbeit

Bensersiel
(wrs/köp). 150 Etappen lang betreute Klaus Beyer den Ossiloop. Der Erfinder des ostfriesischen Laufspekta-
kels zwischen Leer-Loga und Bensersiel erklärte gestern Abend auf Nachfrage der ON seinen Rücktritt als Hauptorganisa-
tor. Beyer führte zwei Gründe für seine Entscheidung an. “Nach 25 Jahren brennt es nicht mehr so richtig”, sagte er. Darüber
hinaus würden einige langjährige Helfer aus dem Team ebenfalls ausscheiden.
Seit knapp drei Jahren habe er sich mit dem Gedanken zum Rücktritt auseinander gesetzt. Er habe ihn aber nicht vorzeitig
vollzogen, weil er das 25-jährige Jubiläum erleben wollte. Das sei jetzt mit Vollzug der 150. Etappe erreicht. Beyer erklärte,
dass es noch keinen Nachfolger gebe. Ziel sei es, eine geeignete Person aus den Reihen des SV Holtland zu finden. Auch
zukünftig werde er dem Ossiloop verbunden bleiben. Er freut sich schon auf seine 7. Etappe, die er im kommenden Jahr
absolvieren will. Zum letzten Mal lief Beyer bei der Premiere 1982 alle sechs Teilstücke mit.
Bei Dauerregen blieben auf der Schlussetappe Überraschungen aus. Die Führenden der einzelnen Klassen verteidigten
zwischen Dunum und Bensersiel ihre Spitzenpositionen. Zum Finale überquerte der Erste des Gesamtklassements Stefan
Immega nach 35:33 Minuten die Ziellinie. Er feierte den sechsten Etappenerfolg beim Jubiläumslauf. Immega sprach nach
dem Rennen von “einem krönenden Abschluss”. Auf Platz zwei in der Endabrechnung blieb Peter Steinke, der die Etappe
als Dritter hinter Tagesläufer Valentin Harwardt beendete. Irmi Hartmann gewann bei den Frauen den letzten Durchgang. Sie
benötigte 44:56 Minuten, gefolgt von Astrid Lübben (46:35) und Gesamtsiegerin Kerstin Lüken (46:37).
Martin Ornfjord siegte souverän in 38:48 Minuten bei der männlichen Jugend vor Martin Buss. Spannend ging es bei der
weiblichen Jugend zu. Die Gesamtführende Martina Rückbrod verlor auf Verfolgerin Sabrina Hoffmeister 28 Sekunden,
gleichwohl blieb sie auf Platz eins.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 27. Mai 2006
Bei Dauerregen von 1000 Läufern gejagt
Ossiloop: Stefan Immega sicherte sich gestern Abend den Gesamtsieg des Jubiläumslaufes
Von Nils Thorweger und Reinhard Harms

Bensersiel.
Ein bisschen stolz ist Hilde Steinke schon. Darf sie auch sein, schließlich ist sie die einzige Läuferin, die seit dem
ersten Ossiloop 1982 alle Etappe absolviert hat. Gestern Abend lief die 61-Jährige zum Abschluss des 25. Ostfrieslandlaufs
ihre 150. Etappe. Ehemann Dietrich Steinke die 149. “Ich bin froh und dankbar, dass ich wieder einmal von Leer nach
Bensersiel gekommen bin”, sagte Steinke, die nach dem Zieleinlauf für ihre Leistung ausgezeichnet wurde. Nach vier Ossi-
loop-Siegen in den 80er und 90er Jahren ließ es die ewige Ossilooperin bei der 25. Auflage doch etwas ruhiger angehen.
“Ich mache jetzt nur noch einen Genusslauf. Mir geht es nicht mehr um irgendwelche Plätze.” Sie freue sich über die zahl-
reichen Zuschauer am Streckenrand und nehme sich immer wieder Zeit, ihre Bekannten zu grüßen. Besonders gefeiert wird
die 150. Etappe im Hause Steinke übrigens nicht. “Wir haben nichts geplant”, verriet die Ossilooperin. Wie viele Etappen es
noch werden? “So lange ich laufen kann und es den Ossiloop gibt, bin ich dabei.” Hilde Steinke macht ihrem Ruf als ewige
Ossilooperin eben alle Ehre.
Den Gesamtsieg sicherte sich gestern Abend erwartungsgemäß Stefan Immenga, der schon im Vorjahr gewonnen hatte.
“Der erste Sieg war etwas ganz Besonderes, aber das Gefühl, von 1000 Ossiloopern gejagt zu werden, kannte ich auch
noch nicht”, freute sich der Athlet von der LT Schafhauser Wald. “Die Ankunft im Ziel war ein tolles Erlebnis.” Rund 2500
Zuschauern harrten trotz des Dauerregens aus und spendeten den Läufern bei der Zielankunft Beifall. Auch der unterlegene
Gesamt-Zweite Peter Steinke sparte nicht mit Lob für seinen Konkurrenten: “Ich habe es leider nicht spannender machen
können”, sagte der Norder. “Ich hatte den Eindruck, dass Immega immer noch eine Schippe drauflegen konnte, wenn es mal
für ihn enger wurde. Er ist eben der mit Abstand beste Mittelstreckenläufer, den Ostfriesland momentan zu bieten hat.
Gesamtsiegerin bei den Frauen wurde Kerstin Lüken, die mit Magenproblemen zu kämpfen hatte, sich aber dennoch in re-
spektablen 46:37 Minuten als Tagesdritte ins Ziel nach Bensersiel durchbiss.

OSTFRIESISCHER KURIER vom 30. Mai 2006
Ostfrieslandlauf -- das Ende einer Ära
1000 Teilnehmer sind zu viel -- Stürze am Start -- Organisator Klaus Beyer und Helfer hören auf
Wie es weitergeht mit der Kultveranstaltung ist noch völlig offen

Leer
(ish). Mit Wehmut sind die Ossilooper diesmal nach Hause gefahren. Nicht, weil der diesjährige Lauf vorbei ist, der
25., der “Silberlauf”, vielmehr wissen sie alle, dass jetzt das Ende einer Ära gekommen ist: Den Ostfrieslandlauf wird es in
dieser Form nicht mehr geben. “Das nächste Jahr laufen wir unsere 150. Etappe gemeinsam.” Nur wenige hatten am Rande
der Siegerehrung gehört, was Cheforganisator Klaus Beyer da zu Diedrich Steinke gesagt hatte. Beide haben in ihren 25
Jahren Ostfrieslandlauf eine Etappe verpasst - und jetzt versprach Klaus Beyer, im nächsten Jahr nicht mehr zu organisieren,
sondern zu laufen? 25 Jahre sind genug. Ohne sie wird der Lauf in dieser Form sterben. Wer gerade erst dabei ist, vielleicht
das erste Mal alle sechs Etappen mitgemacht hat, wird das bedauern. Gerade Lunte gerochen, gerade Gefallen gefunden am
gemeinsamen Laufen, gerade erst angefangen, Ostfriesland auf diese Art und Weise kennen zu lernen - und schon ist alles
vorbei?
Die “alten Hasen” denken dagegen nicht erst seit 2006: So kann es nicht weitergehen. Der Lauf verträgt einfach keine 1000
verrückten “Rennpferde”, die sich kaum bändigen lassen. Gerade die letzte Etappe von Dunum nach Bensersiel hat es noch
einmal gezeigt. Der Startbereich ist extrem eng, entsprechend wurde gedrängelt. Stürze sind unvermeidlich. Und es fielen
Läufer - und das nicht nur auf der letzten Etappe. Man will ankommen, das sagen alle. Aber irgendwie guckt doch fast jeder
auf irgendeine Uhr. Wer da am Start ganz hinten steht, hat sowieso keine Chance, denn die Zeit läuft für alle gleich. Je weiter
hinten man nachsieht, desto verfälschter wird das Ergebnis. Hier “gewinnt”, wer sich am Start nach vorn gestellt hat. Die
Medien haben den Lauf nach oben gepuscht. Sie haben daraus einen bedeutsamen Wettkampf gemacht, exklusiv über die
Führenden und über in irgendeiner Form interessante Läufer berichtet. Drei Wochen lang stehen Aktive ständig in der Zeit-
ung, die sonst nur ganz selten mal Aufmerksamkeit bekommen. Das erzeugt Druck, und nicht jeder kann damit umgehen.
 Klaus Beyer hat immer klargemacht, dass er das Wettkampfmäßige gar nicht fördern wollte. Schließlich gab es nie Alters-
klassenwertungen, Männer, Frauen, Jugend, das war alles. Es gibt keine modernen Zeiterfassungsgeräte, Helfer schreiben
sich stattdessen die Finger wund. Tagesläufer, die in diesem Jahr nur die eine oder andere Etappe mitliefen, tauchten diesmal
bei den Ergebnissen überhaupt nicht auf. Niemand konnte kontrollieren, ob wirklich jeder überhaupt hinter der Startlinie
stand. Wer am Start stand, kriegte indes kaum etwas mit von den Dingen um ihn herum. Da sprach Klaus Beyer ins Mikro-
fon, Bürgermeister, Schirmherren und wer weiß wer noch erzählten - gehört hat es fast keiner.
Der Helferstab hat immer sein Bestes gegeben, was kann er dafür, dass die Massen kommen, eben weil der Lauf “Kult” ist.
Aber in Bensersiel hat man gesehen, dass es so nicht weitergeht. Die Läufer mussten im Regen lange auf ihre Shirts warten,
da hatte kaum noch einer Lust, die Siegerehrung mitzuerleben. Die Sieger wurden deshalb eher im kleinen Kreis geehrt. Ein
etwas trauriges Ende, gerade auch für die “Macher”. Die Läufer haben sich gefreut. Wie es weitergeht, wird man sehen.
Wer dieses Jahr ohne Blessuren überstanden hat, wird sich glücklich schätzen, dass er das Jubiläum mitlaufen konnte. Und
überhaupt: Wer interessiert sich denn morgen noch für die Zeiten von heute?

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 30. Mai 2006
Ossiloop: Klaus Beyer hört auf
Leichtathletik: Holtlander gibt seine Aufgaben ab - Nachfolger wird gesuch
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Von Nils Thorweger
Holtland. 25 Mal liefen bei ihm alle Fäden der Ossiloop-Organisation zusammen - jetzt nimmt Klaus Beyer seinen Hut. Im
kommenden Jahr wird der 63-Jährige den Volkslauf nicht mehr organisieren. “Ich habe schon länger mit dem Gedanken ge-
spielt, und irgendwann ist einfach der Moment gekommen, aufzuhören”, sagt Beyer. Ausschlaggebend sei für ihn gewesen,
dass nach dem Jubiläumslauf mehrere Helfer ihre Ämter niederlegen wollten. Er habe seine Entscheidung bewusst erst nach
dem 25. Lauf bekannt gegeben. “Sonst hätten wir vermutlich noch mehr Teilnehmer gehabt. Mit bis zu 1200 Läufern waren
wir in diesem Jahr aber schon an der Grenze des Machbaren angelangt.” Gemeinsam mit Klaus Beyer hört auch seine Frau
Hedda auf. Sie hatte sich in den vergangenen Jahren unter anderem um die Verwaltung der Meldungen gekümmert. “Wir
waren von April bis Mitte Juni fast ausschließlich mit dem Ossiloop beschäftigt. Jetzt wollen wir kürzer treten”, erzählt Klaus
Beyer.
Einen Nachfolger gibt es noch nicht. “Beim SV Holtland versuchen wir jemanden zu finden, der sich künftig um die Organi-
sation kümmert. Bislang gibt es aber noch nichts Konkretes. Um die Zukunft des Ossiloops mache ich mir aber trotzdem
keinen Kopf”, meint Beyer. Es gebe viele kluge Leute, die in der Vergangenheit vieles besser gewusst hätten. “Die können
sich jetzt ja mal zeigen und Verantwortung übernehmen.”
Es sei egal, wer sich künftig um die Organisation des Laufs kümmere - seinem Nachfolger wolle er mit Rat und Tat zur Seite
stehen. Heute Abend trifft sich Klaus Beyer mit seinen Helfern. Auch dieses gemütliche Beisammensein ist Tradition - und
bekommt durch den Rücktritt Beyers eine neue Qualität. Vielleicht kommen schon heute Ideen auf den Tisch, wie es weiter-
geht mit dem Ostfrieslandlauf. Und ganz ohne Beyer wird auch der 26. Ossiloop nicht auskommen müssen. “Im kommenden
Jahr möchte ich selber mitlaufen.” Die Strecke von Leer nach Holtland wäre dann seine siebte Etappe. Bislang ist er nur
1982 alle sechs Etappen mitgelaufen.
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