Aktuelles aus dem Landessportbund Bremen

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Presseinformation vom 31. März 2006 (Vom LSB Bremen)
Gelungene Jugendehrung 2006 der Bremer Sportjugend
Am 30. März dieses Jahres fand wieder die traditionelle Jugendehrung der Bremer Sportjugend (BSJ) im Bremer Rathaus
statt. Ausgezeichnet wurden rund 200 junge Sportler/innen und 40 Trainer/innen für ihre herausragenden Leistungen auf
überregionaler, nationaler und internationaler Ebene im Jahre 2005, die die von Breakdance und HipHop sportlich-künst-
lerisch begleitete Veranstaltung sichtlich genossen. Die Ehrungen wurden vorgenommen vom BSJ-Vorsitzenden Christian
Droste, Staatsrat Thomas vom Bruch und LSB-Präsidentin Ingelore Rosenkötter.
Sportsenator Thomas Röwekamp, der direkt nach seiner Begrüßung die Veranstaltung zur Wahrnehmung eines Termins in
Bremerhaven verlassen musste, würdigte die Jugendlichen als Vorbilder und betonte die heraus gehobene Stellung von Sport
und Bewegung in unserer Gesellschaft, gerade auch bei Kindern und Jugendlichen. Christian Droste unterstrich in seiner
Rede die große Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit - mittlerweile auch von immer mehr jungen Menschen - im Sport und
hob die Notwendigkeit verlässlicher Rahmenbedingungen für den Sport und die Jugendarbeit hervor. Es dürfe weder der
Jugend- noch der Sportbereich kaputt gespart werden - die sozialen Folgekosten wären sehr viel schwerwiegender und im
negativen Sinne "nachhaltiger" für unser Gemeinwesen. Eine konstruktive Jugendarbeit trage zur Sicherung des sozialen
Friedens in unserem Lande bei. Diese Errungenschaft solle man nicht aufs Spiel setzen. Droste unterstrich in diesem Zu-
sammenhang die Bedeutung der Jugendverbände und hier insbesondere der Bremer Sportjugend als nach wie vor größte
Jugendorganisation im Lande Bremen.
Neben den Sportler/innen und Trainer/innen wurden mit dem ATS Buntentor, dem Blumenthaler TV und DJK Arminia
Bremerhaven auch wieder drei Vereine für ihre hervorragende Jugendarbeit durch zwei Vertreter der Sparkasse Bremen
(Klaus Selchert und Bernd Zimehl) ausgezeichnet. ==> Liste der geehrten Sportler-/innen und Vereine (PDF) 

Presseinformation vom 22. Juni 2006 (Vom LSB Bremen)
LSB-Jahresempfang mit Jens Böhrnsen und Ilse Ridder-Melchers -- Erstmals Ehrenamts-
preis von LSB und Commerzbank verliehen

Bereits zum fünften Male konnte der Landessportbund (LSB) Bremen jetzt zu seinem mittlerweile traditionellen Jahresem-
pfang im Juni einladen und rund 300 Gäste waren gekommen. Der Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen,
Bürgermeister Jens Böhrnsen, hatte sich zur Übernahme der Schirmherrschaft und der Festrede für den Jahresempfang be-
reit erklärt. Auch Ilse Ridder-Melchers (Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung im neuen Deutschen Olympischen
Sportbund) richtete Grußworte an die Gäste. LSB-Präsidentin Ingelore Rosenkötter freute sich über zahlreiche Gäste aus
dem Sport, der Politik, der Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Bereichen. Die von LSB-Vizepräsident Frank Schildt
moderierte Veranstaltung stand diesmal u.a. auch im Zeichen des 60. Jahrestages der LSB-Gründung am 6. Juli 1946. Auf
dem Jahresempfang wurde darüber hinaus erstmals der Ehrenamtspreis von LSB und Commerzbank verliehen. Für einen
musikalischen Rahmen des Jahresempfangs war ebenso gesorgt wie für zwei Vorführungen aus den Bereichen Fechten und
RSG.
Zu den zahlreichen Ehrengästen zählten u.a. auch Bürgerschaftspräsident Christian Weber, der Staatsrat für Inneres und
Sport Thomas vom Bruch, Jürgen Pohlmann und Matthias Güldner als sportpolitische Sprecher von SPD und Grünen, der
Bremerhavener Sport-Stadtrat Wilhelm Behrens und der Bremer Polizeipräsident Eckhard Mordhorst. Besonders herzlich
begrüßte die LSB-Präsidentin auch die vielen LSB-Ehrennadelträger - ganz besonders verdiente ehrenamtliche Mitarbeiter-/
innen - "Menschen, die in verschiedenen Aufgaben und Funktionen viel Freizeit und damit Lebenszeit dem Sport gewidmet
haben." Ingelore Rosenkötter erinnerte in ihren Ausführungen zunächst an den sportpolitischen Neubeginn nach dem 2.
Weltkrieg und den Aufbau "eines vom Staat unabhängigen, freien, einheitlichen Sports gegen viele Widerstände" - maßgeb-
lich geprägt durch antifaschistische Persönlichkeiten wie den LSB-Gründungsvorsitzenden Oscar Drees und seinen Nach-
folger Fritz Piaskowski. Sie dankte auch ihrem Vorgänger Heinz-Helmut Claußen, der maßgeblich zur Verankerung des
Sports in der Landesverfassung beigetragen habe. Ein Zeichen großer Veränderungen in Sport und Gesellschaft sei die
Gründung des neuen einheitlichen Dachverbandes im deutschen Sport. Für Bremen und Bremerhaven - "Sportstädte", wie
die Präsidentin mit Blick auch auf den Leistungssport betonte - gelte es "in Zeiten knapper Kassen, sozialer Umbrüche und
eines sich ändernden gesellschaftlichen Umfeldes" auch ein verändertes Profil für den Sport zu finden. Sie bot der Politik
eine "Allianz für den Sport" an, "welche künftig die politische Grundlage für die kommunale Sport- und Jugendförderung in
Bremen und Bremerhaven darstellen" solle. Als praktisches Beispiel für die Bereitschaft des Sports, künftig noch mehr in die
Verantwortung zu gehen, nannte sie die Übernahme der Sporthallenverwaltung durch den Landessportbund.
Bürgermeister Jens Böhrnsen verwies in seiner Rede auf die Bedeutung des ehrenamtlich geführten Sports und betonte
mehrfach, dieser müsse als integraler gesellschaftlicher und sozialer Bestandteil "im Zentrum" der Aufmerksamkeit der Politik
stehen und diese habe verlässliche Rahmenbedingungen sicher zu stellen. Er erinnerte an die Ideale der Gründerväter des
LSB und dankte LSB-Ehrenpräsident Heinz-Helmut Claußen für seine Lebensleistung. Der Bürgermeister nahm das Ange-
bot einer "Allianz für den Sport" an und sagte, er freue sich auf die bevorstehenden Gespräche. Böhrnsen räumte mit Blick
auf die immer mal wieder in den vergangenen Jahren von der Politik zur Disposition gestellte Übungsleiter-Pauschale ein,
das sei "nicht gut" gewesen und solle sich "nicht wiederholen", dankte dem LSB für das Sporthallenmanagement und ver-
sprach am Ende seiner mit viel Beifall bedachten Rede: "Politik und Senat möchten ein verlässlicher Partner des Sports
sein!"
DOSB-Vizepräsidentin Ilse Ridder-Melchers stellte in ihrem Grußwort die positive Rolle von Ingelore Rosenkötter bei der
Gründung des neuen Dachverbandes heraus und hob hervor, die neue DOSB-Führung müsse "ein Präsidium des Dialogs"
sein. Man werde in Form von Regionalkonferenzen an die Basis gehen, deren erste im Juli in Bremen (bei SGO) stattfinden
werde. Ridder-Melchers betonte die Rolle der Frauen im DOSB und verwies mit Blick auf die gesamtgesellschaftliche Rolle
des Sports darauf, dieser trete im Dialog mit der Politik "nicht als Bittsteller" auf.
Der Ehrenamtspreis 2006 von Landessportbund und Commerzbank Bremen ging in der Kategorie Einzelperson an Bernd
und Petra Manuth vom Sport Club Schiffdorferdamm von 1971. Bernd Manuth sei immer dabei, wenn es im Verein etwas
zu erledigen gelte. Er sei als aktiver Fußballspieler, Fußballabteilungsleiter, technischer Leiter des Gesamtvereins, Trainer
der 1. Fußballmannschaft; Mitorganisator von Jugendfußballturnieren, Halloweenparty für Kinder, Laternelaufen in Verbind-
ung mit dem örtlichen Kindergarten das Mädchen für alles auf der Sportanlage. Petra Manuth unterstütze ihren Mann bei
allen Aktivitäten und wirke darüber hinaus als Vereinsjugendleiterin und "Waschfrau" der gesamten Fußballabteilung. Die
Eheleute Manuth, so Commerzbank-Vorstand Wolfgang Schönnecker in seiner Laudatio, stellten ein Aushängeschild für
den Sport dar.
Der Preis in der Kategorie Gruppe ging an den Vorstand des Tennisvereins von 1927 - Stadtwerder - e.V. Eine kleine
Gruppe von aktiven Vereinsmitgliedern habe sich zur gemeinsamen Vorstandskandidatur entschlossen. In kollegialer Kraft-
anstrengung wurden verkrustete Vereinsstrukturen aufgebrochen und geglättet: die stark veraltete Mitgliederstruktur wurde
durch erfolgreiche Begeisterung von Kindern und Jugendlichen für das Tennisspiel aufgefrischt (Anteil der Kinder und
Jugendlichen von 2003 zu heute verdoppelt, insgesamt Mitgliedersteigerung von 30%); dazu komme die Initiative "Sport
trifft Kultur" und die intensive Zusammenarbeit mit den Schulen.
Den Sonderpreis erhielt Dr. Bernward Fröhlingsdorf. Der langjährige Vorsitzende des Berufsverbandes der Kinder- und
Jugendärzte Bremen sei fester Ansprechpartner des Bremer Turnverbandes für den Bereich Eltern-Kind-Turnen und
Kinderturnen. Seit Gründung des Projektes "Junge Familien in Schwing" vertrete er den Berufsverband und zeichne sich
durch großes Engagement für die Bewegungsförderung bei Kindern aus. Er war maßgeblich an der Konzepterstellung für
das Programm "Anerkannter Bewegungskindergarten" beteiligt und sorgte dafür, dass Bremer Kinderärzte einen kosten-
losen Elternabend anbieten.
Nach dem offiziellen Teil des Jahresempfangs rundeten viele Gespräche in entspannter Atmosphäre einen insgesamt wieder
sehr gelungenen Abend ab. 

Presseinformation vom 4. November 2006 (Vom LSB Bremen)
BSJ-Jugendtag wählte neuen Vorstand - Jugendevent in Weimar vorgestellt
Der diesjährige Jugendtag, die Mitgliederversammlung der Bremer Sportjugend (BSJ), fand am 3. November im "Haus des
Sports" im renovierten und gut gefüllten Oskar-Drees-Saal statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand diesmal die Neu-
wahl des Vorstandes. Dem einstimmig gewählten neuen Vorstand gehören an: Christian Droste (Vorsitzender), Nele Gith
(stellv. Vorsitzende sowie Jugendpolitik), Peter Rainer Lange (Finanzen), Cordula Schwenke (internationale Jugendarbeit),
Ivonne Herzog (Lehrarbeit), Jörg Gnutzmann (Ferienfreizeiten), Aleksandra Jakel (Projekte), Sabine Lohbeck (Sportjugend
Bremen-Stadt), Silvia Weßels (Sportjugend Bremerhaven) und Sportarzt Dr. Henrik Bieder. Fatih Akcur (bislang zuständig
für Offene sportliche Jugendarbeit) kandidierte nicht wieder.
Die Gastredner - die Staatsräte Joachim Schuster (Jugend und Soziales) und Thomas vom Bruch (Inneres und Sport) -
würdigten übereinstimmend die Aufgabenvielfalt und das gesellschaftliche und soziale Engagement der Sportjugend im
Kinder- und Jugendbereich und sicherten hier die Unterstützung der Politik zu. Schuster regte an, nicht weiter im Jugend-
bereich zu sparen, hier gebe es eher Bedarf, mehr zu tun. Ein Grußwort sprach auch die stellvertretende Vorsitzende der
niedersächsischen Sportjugend Ulrike Maas.
Der BSJ-Vorsitzende Christian Droste dankte zunächst der bisherigen LSB-Präsidentin und neuen Senatorin für Arbeit,
Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales Ingelore Rosenkötter für ihre erfolgreiche Arbeit im Sport und erinnerte daran,
dass sie ihre sportpolitischen Wurzeln in der Bremer Sportjugend hatte. Für ihre neue verantwortungsvolle Aufgabe
wünschte er der Senatorin alles Gute und äußerte die Hoffnung auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der BSJ. Der
BSJ-Vorsitzende verwies des weiteren mit Blick auf die inhaltlichen Schwerpunkte der BSJ-Arbeit auf Projekte wie "Kids
in die Clubs", "Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Sport", "Anerkannter Bewegungskindergarten" und das Thema "Sexuelle
Übergriffe im Sport".
Einen weiteren Mittelpunkt des Jugendtages bildeten Informationen zum Jugendevent 2007 der Deutschen Sportjugend (dsj)
in Weimar (16. - 20. Mai 2007). Sport, Spaß, Bewegung, Action und gemeinsames Erleben heißt die Devise bei dieser
Großveranstaltung. Kern des Programms bilden die Sportcamps, die Workshops und die Mitmachaktionen auf der Event-
meile. Diese Angebote sowie der abendliche Treffpunkt im Weimar Atrium sind täglich wiederkehrende Veranstaltungen.
Neben den sportlich aktiven Angeboten präsentiert die dsj Events im Event, die zum Zuschauen und Genießen einladen.
Jeder Abend steht unter einem anderen Stern: Kultur, Sport und Musik. Über die Bremer Sportjugend wird die Teilnahme
von jungen Menschen aus Bremen und Bremerhaven am Jugendevent 2007 organisiert werden.
Abschließend forderte der Jugendtag in einer Entschließung zur Teilnahme an der friedlichen Demonstration gegen den
NPD-Aufmarsch im Bremer Westen auf. In der Entschließung, die zuvor bereits Hauptausschuss und Präsidium des
Landessportbundes einstimmig verabschiedet hatten, heißt es u.a.: "Angesichts der Ausschreitungen und Gewalttaten in
unserer Gesellschaft insbesondere durch rechtsextreme, rassistische und antisemitische Äußerungen und Handlungen, ist es
ein Gebot der Stunde, dass sich auch die Sportler und Sportlerinnen sowie die Sportvereine und -verbände zu einer Ver-
urteilung der Gewalt und ihrer ideologischen Grundlagen bekennen, in welchen Erscheinungsformen auch immer sie sich
zeigen. Aus diesem Grunde ist es für uns selbstverständlich, dass wir - egal ob sie marschieren oder nicht - entschieden
gegen die geplante NPD-Demonstration in Bremen-Gröpelingen protestieren."  

Presseinformation vom 18. November 2006 (Vom LSB Bremen)
Peter Zenner neuer LSB-Präsident - Ingelore Rosenkötter verabschiedet
Neuwahlen standen im Mittelpunkt des diesjährigen Ordentlichen Landessporttages (Mitgliederversammlung) des Landes-
sportbundes (LSB) Bremen am 18. November 2006 in der Vegesacker "Strandlust". Dabei wurde der 57-jährige Rechts-
anwalt Peter Zenner mit einem hervorragenden Stimmenergebnis an die Spitze des Dachverbandes des Bremer Sports ge-
wählt. Er tritt die Nachfolge von Ingelore Rosenkötter an, die nach 8-jähriger Präsidentschaft nicht wieder kandidierte und
am 2. November das Amt der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales übernahm. Ingelore Rosen-
kötter erhielt vor dem Forum des Landessporttages von Vizepräsident Wolfgang Schaper mit der Goldenen Ehrennadel die
höchste Auszeichnung, die der LSB zu vergeben hat. Die Versammlung schuf zugleich mit den Wahlen zum weitgehend un-
veränderten Präsidium die personellen Voraussetzungen für eine weitere erfolgreiche Arbeit des Landessportbundes in den
kommenden Jahren.
Traditionell wurden zu Beginn des von Vizepräsident Frank Schildt geleiteten Landessporttages wieder zahlreiche Ehrungen
vorgenommen. Mit der Silbernen Ehrennadel wurden ausgezeichnet: Inge Brinkmann (KSB Bremen-Nord), Bernhard van
Buren (TSV Osterholz-Tenever), Hartmut Chedor (SC Lehe-Spaden), Bärbel Degener (TS Woltmershausen), Horst
Diestelkamp (Bremer Fußball-Verband), Gerd Gräfing (Turnkreis Bremerhaven), Karl-Peter Heuer (Schießsportgruppe
Nord), Hanna Jansen (Bremer Turnverein "Friesen" von 1891), Ute Kolb (Bremer Ruder-Club "HANSA"), Holger Kühnel
(KSB Bremerhaven), Georg Meyer (Keglerverein Bremerhaven), Karl Müßig (Neurönnebecker Turnverein von 1880),
Hans-Jürgen Rode (TTC Gold und Silber), Fritz-D. Schütt (Bremer Turnvereinigung von 1877), Karl Schütte (Schützen-
verein Imsum von 1924), Heinz Schwanicke (ESV Bremerhaven) und Peter Zenner (TuS Arsten). Die Goldene Ehrennadel
erhielten: Horst Dudei, Wilfried Gerken (Bremer Radsportverband), Uwe Harm (KSB Bremen-Nord), Heinz Kording (SG
Aumund-Vegesack), Waltraud Lemanczyk (Vegesacker Turnverein), Heinz Schwenn (ATSV Sebaldsbrück), Egon Storm
(Zoll-Schießsport-Gemeinschaft Bremen) und Brigitte Wacha (Schießklub Schiffdorferdamm von 1925).
Die Grußworte der Ehrengäste standen diesmal ganz im Zeichen des Führungswechsels im Landessportbund. Dabei stand
der Dank für Ingelore Rosenkötter im Mittelpunkt. Sportsenator Thomas Röwekamp, der Sprecher der Deputation für
Sport, Jürgen Pohlmann, der Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Carsten Sieling und die Vorsitzende der Bürger-
schaftsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Karoline Linnert, erklärten, während der Präsidentschaft Ingelore Rosenkötters
sei viel erreicht worden. Stadtrat Wilhelm Behrens sprach Rosenkötter im Namen des Magistrats und des Amts für Sport
und Freizeit Bremerhaven den Dank für die gute Zusammenarbeit mit Bremerhaven aus und wünschte dem designierten
Präsidenten Peter Zenner alles Gute für seine Präsidentschaft. Alle Gastredner hoben hervor, dass Ingelore Rosenkötter sich
um den bremischen und deutschen Sport verdient gemacht habe.
Peter Zenner warb in seinem Grundsatzreferat für eine "Allianz für den Sport" im Lande Bremen, die in Kontinuität der bis-
herigen Arbeit des Präsidiums ganz oben auf der Agenda für die nächsten Monate stehe. Die "Allianz für den Sport" solle
nach den Vorstellungen des Landessportbundes künftig die politische Grundlage für die kommunale Sport- und Jugend-
förderung in Bremen und Bremerhaven darstellen. Eine solche Allianz müsse getragen werden vom Willen aller Akteure zur
Veränderung und Verbesserung der Situation des Sports. Mit diesem "Mut zur Veränderung" sei zugleich auch ein gewisser
experimenteller Charakter dieses Projekts beschrieben. Die in einer solchen Allianz vereinbarten anspruchsvollen Aufgaben
zur Entwicklung des Sports im Lande Bremen könnten nur durch das Zusammenwirken aller Akteure des Sports bewältigt
werden. Von daher bilde der Aufbau eines Netzwerkes "Sport in Bremen und Bremerhaven" einen wesentlichen Eckpfeiler
zur Realisierung der Vereinbarungen dieser Allianz. Der Landessportbund rege an, jetzt schnell einen strukturierten Sport-
dialog zu beginnen und den Dialog zwischen dem LSB Bremen, den beiden Städten, den anderen Sportakteuren in den
Städten inklusive Politik und Verwaltung und auch zwischen den Sportvereinen und Sportverbänden zu intensivieren. Zenner
verwies darauf, dass der Sport bereit sei, in der gegenwärtigen Situation des Landes Bremen seine Kompetenz und sein
Fachwissen zum Nutzen der Sportlerinnen und Sportler, letztlich zum Nutzen aller in diesem Land einzubringen und nannte
als aktuelles praktisches Beispiel die Übernahme der Sporthallenverwaltung durch den LSB. Das neue System schaffe für
alle Beteiligten eine größere Transparenz und werde letztendlich zur Optimierung von Nutzungszeiten und auch besserer
Ausnutzung der Ressourcen beitragen.
Harmonisch und unproblematisch verliefen dann die Wahlen zum Präsidium des Landessportbundes Bremen. Dem ge-
schäftsführenden Präsidium gehören künftig der neue Präsident Peter Zenner, Wolfgang Schaper (Vizepräsident, Stellver-
treter des Präsidenten), Klaus Selchert (Vizepräsident Finanzen) und Frank Schildt (Vizepräsident Öffentlichkeitsarbeit) an.
An die Spitze der Ausschüsse wurden Dieter Stumpe (Bildung, Sportwissenschaft und Personalentwicklung), Klaus Achilles
(Breiten- und Gesundheitssport, Sportentwicklung, Sportabzeichen), Waltraud Ehrhardt (Leistungssport, Sportmedizin),
Rainer Apel (Vereinsentwicklung und Strukturfragen) und Reinhard Jarré (Soziale Arbeit im Sport) gewählt. Christian
Droste (Bremer Sportjugend) wurde formell bestätigt. Sie alle gehören ebenso dem erweiterten Präsidium an wie die als
Vertreter der Kreissportbünde gewählten Bernd Zimehl (Bremen-Stadt), Holger Kühnel (Bremerhaven) und Uwe Harm
(Bremen-Nord). Neu in diesem Kreise ist lediglich Rainer Apel.
Peter Zenner dankte in seinem Schlusswort noch einmal für das ihm durch die Wahl entgegengebrachte Vertrauen und bat
zugleich um Unterstützung für die Führungsmannschaft des Landessportbundes. Auch die kommenden Jahre würden hohe
Anforderungen an alle im organisierten Sport Tätigen stellen. Es gehe darum, die Rahmenbedingungen für den Sport zu
sichern und auszubauen. Er warb für eine konstruktive Zusammenarbeit und versprach, das Gespräch mit allen Beteiligten
zu suchen.   

Presseinformation vom 8. Februar 2007 (Vom LSB Bremen)
Ferienfreizeiten der Bremer Sportjugend 2007
Die Bremer Sportjugend bietet auch in 2007 wieder drei Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche an. Es sind dies:
Ferien in Hinsbeck
Termin: 21. Juli - 3. August 2007
Alter: 8 - 11 Jahre
Preis: EUR 415,00
Im Zeichen des Sports - Caldetas/Spanien
Termin: 23. Juli - 5. August 2007
Alter: 14 - 17 Jahre
Preis: EUR 545,00
Inselfreizeit auf Norderney
Termin: 15. August - 28. August 2007
Alter: 11 - 14 Jahre
Preis: EUR 395,00
Für alle Ferienfreizeiten werden derzeit auch noch junge Menschen gesucht, die dort als Betreuer/in tätig sein wollen.
Anmeldungen über die Bremer Sportjugend, Eduard-Grunow-Str. 30, 28203 Bremen, Tel.: 04 21 /7 92 87 19 (Sandra
Depken), Fax 7 18 34, E-Mail: Depken@bremer-sportjugend.de. Weitere Informationen auf der Home-Page der Bremer
Sportjugend: www.bremer-sportjugend.de  

Presseinformation vom 13. März 2007 (Vom LSB Bremen)
Broschüre "Gesundheitsprogramme 2007" wurde vorgestellt
In den Räumlichkeiten der SG Oslebshausen wurde jetzt die neue Broschüre "Gesundheitsprogramme 2007" präsentiert.
Die Broschüre wird vom Landessportbund Bremen in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer Bremen herausgegeben. Sie
enthält über 300 Bewegungsangebote von "Rückengymnastik" bis "Herzsport" aus 47 Sportvereinen in Bremen und Bremer-
haven, die mit dem Qualitätssiegel "SPORT PRO GESUNDHEIT" ausgezeichnet sind. Mit diesen Informationen über die
Bewegungsangebote können die Ärzte gemeinsam mit den PatientInnen die Möglichkeiten präventiver Bewegung besprech-
en. "Gesundheitsprogramme 2007" wurde von Klaus Achilles, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft SPORT PRO GE-
SUNDHEIT, und dem Präsidenten der Ärztekammer Bremen Dr. Klaus-Dieter Wurche im Rahmen einer Fortbildung für
Übungsleiter im Herzsport, vorgestellt. Sie hoben hervor, dass die Zusammenarbeit zwischen den Ärzten und den Sportver-
einen ein wichtiger Beitrag ist, die Menschen zum regelmäßigen Bewegungstreiben zu ermuntern.
Dr. Horst Elbrecht, Vorsitzender der Herzsport-Gruppen, gab den über 60 Übungsleitern einen Einblick in die Entstehung
und Vorbeugung von Herz- Kreislauferkrankungen und wies sie auf die herausragende Funktion des Sports im Zusammen-
hang mit der Prävention und Rehabilitation dieser Krankheiten hin.
Die BARMER Ersatzkasse, vertreten durch Susanne de Vries, unterstützte die Veranstaltung mit einem Vortrag über
Disease Management Programme (DMP´s) und die finanzielle Förderung von chronisch kranken Sporttreibenden in diesen
Programmen.
Die Broschüre ist für alle Interessierten ab sofort beim Landessportbund Bremen erhältlich. In Kürze wird sie ebenfalls bei
der Ärztekammer Bremen, vielen Krankenkassen und Vereinen und im Gesundheitsamt ausliegen. 

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