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---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- (Presse)-Berichte vom 18.9. Website der Veranstaltung Zur Startseite ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- NIEDERELBE ZEITUNG vom 6. Dezember 2005 Neuer Schub für Küstenmarathon ? Termin um eine Woche auf den 17. September 2006 vorverlegt, weil der Bremerhavener Fischereihafenlauf nicht mehr stattfindet Diesen Bericht finden Sie hier (noch auf der “de”-Seite)
NIEDERELBE ZEITUNG vom 13. Mai 2006 Voranmelden für den Küstenmarathon Veranstaltung am 17. September in Otterndorf (hol). Längst hat das Organisationskomitee seine Arbeit aufgenommen, weist der druckfrische Flyer einladend auf den Sep- temberlauf hin. Auch die Homepage zeigt sich in neuem Styling und ist mit aktuellen Daten und Fakten versehen. Der 7. KSK-Küstenmarathon zum Weltkindertag am 17. September 2006 hat seine "Anmeldereife" erlangt; per Post, Fax und E-Mail formieren sich bereits die Reihen der Entschlossenen in den verschiedenen Läufen einschließlich Walking. Dem ab- wechslungsreichen Stadt- und Landschaftslauf am Küstensaum eilt in der Läuferwelt nun schon seit Jahren der Ruf des Be- sonderen voraus und zieht Kreise weit über die Region hinaus. Zudem ist es den Ausrichtern TSV Otterndorf, VfL Wingst und TSV Wanna in enger Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund vorbildlich gelungen, Aktive in den eigenen Reihen sowie in den umliegenden Orten zwischen Marsch und Moor für den Küstenmarathon zu begeistern. Viel Sympathie wird der Intention dieses September-Events entgegengebracht: Die Sensibilisierung für die Bedürfnisse und Rechte der Kinder weltweit. Die Flyer mit Anmeldekarte zum 7. KSK-Küstenmarathon liegen zurzeit in allen öffentlichen Einrichtungen der Stadt Ottern- dorf, in den Verwaltungsgebäuden der Samtgemeinden am Dobrock (Rathaus Cadenberge) und Sietland (Rathaus, Alte Molkerei Ihlienworth), in den Verwaltungen Wingst und Wanna, zudem in den Niederlassungen der KSK Wesermünde- Hadeln aus. Des Weiteren sind Anmeldungen online unter www.kuestenmarathon.de möglich. Unter allen Voranmeldungen bis zum 4. September werden wertvolle Sachpreise verlost.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 12. August 2006 Organisatoren vor dem Finish beim Marathon Vom Bambinilauf bis zur 42,195-Km-Strecke: Otterndorf läuft am 17. September Otterndorf (hol). Die Vorbereitungen für den 7. KSK-Küstenmarathon am 17. September befinden sich auf der Zielge- raden. Einmal mehr hat das eigens für die Großveranstaltung gegründete Organisationskomitee die Weichen für den breit an- gelegten Lauf mit einem ganzen Bündel an Wertungsläufen unterschiedlicher Längen zum Weltkindertag gestellt. Laufen für die weltweiten Kinderrechte ist das zentrale Anliegen dieses sportlichen Events zwischen Medem und Meer, dessen geistiger Vater der niedersächsische Landesvorsitzende des Deutschen Kinderschutzbundes, Johannes Schmidt, ist. Und so trägt der Wortlaut vieler Paragraphen der UN-Kinderrechtskonvention, die den Streckenverlauf säumen, die Läufer buchstäblich ins Ziel. Kinderwelten öffnen sich an diesem September-Sonntag mit Bühnenshow, Theater und Musik, mit Hüpfburg, Waffel- bäckerei und vielem mehr. Erneut in Aktion können Kinderreporter treten, um "ihre" Zeitungsseite in der NEZ zu gestalten (siehe nachfolgenden Artikel). Anmeldungen zum Küstenmarathon, der als genehmigter internationaler Straßenlauf über eine DLV-vermessene Strecke führt, nimmt das Organisationskomitee Küstenmarathon (Marktstraße 21, 21762 Otterndorf) entgegen. Telefonisch kann man sich unter 0 47 51 / 9 19 00 melden, per Fax unter 0 47 51 / 91 91 03 und per E-Mail unter info@kuestenmarathon.de Im Internet ist die Seite www.kuestenmarathon.de geschaltet. Unter allen Voranmeldungen bis zum 4. September werden wertvolle Sachpreise verlost. Zudem erhalten alle vorangemeldeten Teilnehmer ein T-Shirt. Nachmeldungen können bis zum 15. September mit Meldekarte oder online an den Veranstalter geschickt werden. Am 16. September erfolgt die Anmeldung von 14.30 bis 17.30 Uhr und am 17. September ist sie von 8 Uhr bis eine Stunde vor dem Start in der Sporthalle des Schul- zentrums Otterndorf (Schulstraße 2) möglich. Das Programm der Laufveranstaltung im Uberblick: “Bambini-Marathon" der Kindergartenkinder: 9.30 Uhr (Streckenlänge: 421 Meter). 10-km-Lauf: 10 Uhr (Sollzeit 1:30 Std.), Startgeld: Voranmelder bis 4. September 13 Euro, Nachmelder 16 Euro, Chip- gebühr. Marathon: 10.15 Uhr (Sollzeit 5:30 Std.), Startgeld: Voranmelder 28 Euro, Nachmelder 35 Euro, Chipgebühr. Halbmarathon: 10.15 Uhr (Sollzeit 2:30 Std.), Startgeld: Voranmelder: 20 Euro, Nachmelder 25 Euro, Chipgebühr. Schülerinnen und Schüler D, 1000 m: 11 und 11.15 Uhr. Schülerinnen und Schüler C, 2000 m: 11.50 Uhr. Schülerinnen und Schüler C-A: 5000 m, 13.15 Uhr. Startgeld für alle Schülerläufe: Voranmelder 5 Euro, Nachmelder 6 Euro. Lauf für Altersklassen: Streckenlänge 5 km, 13.15 Uhr, Startgeld: Voranmelder 8 Euro, Nachmelder 10 Euro, Chipge- bühr. Walking: (Streckenlänge 7 km): 14 Uhr, Startgeld: 8 Euro (Vor-/Nachmelder). Die Zeitmessung erfolgt ausschließlich durch einen gelben Champion-Chip gegen Pfandgebühr von 28 Euro, bei Rückgabe (am alten Feuerwehrhaus) werden 25 Euro erstattet. Bei eigenem Chip ist der entsprechende Barcode aufzukleben bzw. die Chipnummer einzutragen. Schülerinnen und Schüler C - A des 5-km-Laufes erhalten mit der Ausgabe der Startunterlagen einen schwarzen Champion-Chip (Pfandgebühr 11 Euro, bei Rückgabe werden 10 Euro erstattet). Schülerinnen D bis B erhalten mit der Ausgabe der Startunterlagen einen kostenlosen Chip, der nur für die einmalige Nutzung im Rahmen des 7. KSK-Küstenmarathons frei geschaltet wird. Dieser Chip muss nach dem Ende des Laufs beim Personal im Zielbereich wieder abgegeben werden. Beim Marathon, Halbmarathon und 10-km-Lauf erhalten die drei Bestplatzierten Geldpreise, die drei Bestplatzierten nach Altersklassen werden mit Sachpreisen bedacht. Bei den Schülerläufen werden Pokale, Sachpreise und Urkunden vergeben. Walker nehmen an einer Sonderverlosung teil. Was wäre der Küstenmarathon ohne Nudelparty? Auch in diesem Jahr können Kräfte für das Erreichen der persönlichen Bestzeit anlässlich der Nudelparty am Vorabend (16. September, 18 bis 20 Uhr - 3,50 Euro/Teilnehmer) im Sommercamp gespeichert werden. Vom Otterndorfer Schulzentrum aus nimmt von 17.30 Uhr bis 19 Uhr der Shuttle-Dienst seinen Betrieb auf; die Rückfahrt erfolgt von 19 bis 21 Uhr halbstündlich.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 12. August 2006 NEZ-Kinderreporter für Küstenmarathon Zehn Nachwuchs-Journalisten erhalten Chance Otterndorf (wip). Die Niederelbe-Zeitung ist traditioneller Partner des KSK-Küstenmarathons in Otterndorf, der am Sonn- tag, 17. September, stattfindet. Im vorigen Jahr schickte die NEZ zum ersten Mal Kinderreporter auf die Strecke, die in Teams über das sportliche und gesellschaftliche Großereignis in Wort und Bild berichteten. Aus gutem Grund: Schließlich steht der Küstenmarathon im Zeichen der Kinderrechte. Angesichts der positiven Erfahrungen suchen wir auch diesmal interessierte Kinder und Jugendliche. Beim 7. Küstenmarathon gibt es nicht nur läuferische Spitzen- und Breitensportprüfungen, sondern auch Bambini- und Schülerläufe. Darüber hinaus setzt auch das bunte Rahmenprogramm wieder auf attraktive Angebote besonders auch für Kinder und Jugendliche. Guter Grund für die Niederelbe-Zeitung, wiederum journalistischem Nachwuchs eine Chance zu geben und über die Otterndorfer Großveranstaltung aus seinem Blickwinkel zu berichten und ganz direkt zu erfahren, wie eine lokale Tageszeitung funktioniert. Die Premiere im vorigen Jahr war überaus gelungen. Dem jungen Reporterteam, aber auch den NEZ-Mitarbeitern, hat die Arbeit Spaß bereitet. Und auch das Ergebnis ließ sich sehen: Herausgekommen waren zwei bunte, viel beachtete Sonderseiten, auf denen unsere Kinderreporter breit gefächert über die Veranstaltung berichtet hatten. Wir suchen auch in diesem Jahr zehn Kinderreporter ab neun Jahren, die Interesse am Recherchieren, Schreiben und Foto- grafieren haben. Spaß am Beobachten und Schreiben sowie Neugierde setzen wir voraus. “Ihr solltet am Sonntag, 17. Sep- tember, Zeit haben, denn solch eine Großveranstaltung muss vom Beginn bis zum Schluss aufmerksam begleitet werden. Ganz wichtig für uns ist das Einverständnis der Eltern (die Kinderreporter sind während ihres Einsatzes für die NEZ unfall- versichert)", lautet der Aufruf der Niederelbe-Zeitung. Bevor die Teilnehmer am Marathon-Sonntag als NEZ-Kinderreporter unterwegs sind, wird es einige Tage vorher im Otterndorfer Verlagshaus eine Redaktionskonferenz geben, bei der gemein- sam besprochen und festgelegt werden soll, wer welche Aufgaben übernimmt. Dabei werden auch die Teams gebildet, Themen abgesprochen und vergeben und die Kinder erhalten die Reporter-Ausstattung. Am 17. September wird es ein be- treutes Kinderreporter-Büro in der Stadt in unmittelbarer Veranstaltungsnähe geben als Anlaufstelle für unser junges Team. Wer Lust bekommen hat, für die Niederelbe-Zeitung als Kinderreporter am Otterndorfer MarathonSonntag unterwegs zu sein, schreibt bitte bis zum 5. September an die NEZ-Redaktion, Stichwort: Kinderreporter, Gutenbergstr. 1, 21762 Ottern- dorf. Es geht auch per E-Mail an: kramp@nez.de. Es wäre schön, wenn sich jedes Kind in dem Anschreiben kurz vorstellt (gern mit Bild). Ganz wichtig: Bitte auf keinen Fall die schriftliche Einverständniserklärung der Eltern sowie die Angabe des Alters und Eurer Telefonnummer vergessen. Bei mehr als zehn Bewerbern entscheidet das Losverfahren. Die ausgewählten Kinderreporter werden umgehend nach der Auswahl persönlich informiert. Mehr Informationen erteilt NEZ-Redakteurin Wiebke Kramp, Telefon (0 47 51) 90 11 69.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 29. August 2006 (Zwei Artikel) Top-Läuferin freut sich auf den 421-Meter-Bambini-Marathon Große deutsche Langstrecken-Hoffnung Ulrike Dreißigacker beim Küstenmarathon in Otterndorf dabei (flü). Dreimal lief Ulrike Dreißigacker im vergangenen Jahr in Otterndorf - und jedes Mal hat es ihr gefallen. Und wenn sie jetzt nicht von den Organisatoren des KSK Küstenmarathons angesprochen worden wäre, hätten die Fans trotzdem nicht auf die 22-jährige verzichten müssen: "Auf jeden Fall wäre ich wieder nach Otterndorf gekommen." Dreißigacker wird am 17. September beim 7. KSK Küstenmarathon zum Weltkindertag über die Zehn-Kilometer-Strecke laufen, wie sie gestern bei einer Pressekonferenz im Hause des Titelsponsors Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln sagt. Für die junge Medizinstudentin vom TSV Kirchdorf ist Otterndorf über diese Distanz ein gutes Pflaster. Im März 2005 wurde sie niedersächsische Landesmeisterin in der Zeit von 36:53 Minuten. Sechs Monate danach trat die zierliche Athletin - bei 1,60 Meter Körpergröße bringt sie 43 Kilogramm auf die Waage - bei der Deutschen Straßenlaufmeisterschaft ebenfalls in Otterndorf an. In der Juniorenklasse holte sie Bronze, bei den Frauen kam sie auf einen hervorragenden elften Platz. Bei diesem Rennen verbesserte Dreißigacker ihre persönliche Bestzeit um über eine Minute auf 35:43 Minuten. Damit hatte sie auch die besten Voraussetzungen geschaffen, die "Otterndorf-Challenge" zu gewinnen - eine Gesamtwertung aus den drei Läufen Landesmeisterschaft, Deutsche Meisterschaft und Küstenmarathon. Bei dem Marathon für die Rechte der Kinder hatte sie mit Sabrina Mockenhaupt eine der besten Mittel- und Langstrecken- läuferinnen in Europa als Gegnerin. "Ich bin mit Mocki sechs Kilometer lang zusammen gelaufen. Das war gut, erinnert sich die sympathische Läuferin, die nach 35:53 Minuten als Zweite ins Ziel kam und somit die "Challenge" gewann. Beim Küsten- marathon ist die Streckenführung eine andere als bei den Meisterschaften, denn der 10-km-Lauf führt unter anderem am Hadler Kanal und auf dem Elbdeich entlang. Die Steigung am Deich und der Wind sei schon spürbar gewesen - "und es ist ein bisschen einsam", fügt Dreißigacker hinzu, hat aber gleich einen Vorteil ausgemacht: "Da konnte ich mir die Kinderrechte an den Kilometerschildern durchlesen." Der Otterndorfer Kindergarten hatte im vergangenen Jahr aus Holz Umrisse von Kindern ausgesägt und jedes Kilometerschild mit einem Kinderrecht versehen. Ulrike Dreißigacker, die für den 17. September gern eine Zeit unter 35 Minuten hinlegen will, ist die Förderung des Nach- wuchses auch sehr wichtig. Sie selbst nimmt sich noch immer die Zeit dafür, wöchentlich eine Kinder-Leichtathletik-Gruppe von Vier- bis Siebenjährigen zu trainieren. Dabei muss man bedenken, dass die 22-Jährige im siebten Semester Medizin studiert und durchschnittlich sechs bis achtmal in der Woche (insgesamt zwischen 100 und 150 Kilometer) trainiert. Auf- grund des Engagements für Kinder ist es auch nicht verwunderlich, dass sie sich auf den Höhepunkt des Küstenmarathons freut. Ulrike Dreißigacker darf mit mehreren hundert Kindergartenkindern am Bambini-Marathon über 421,95 Meter teil- nehmen - so wie es schon die Top-Stars der Leichtathletik-Szene Luminita Zaituc, Sabrina Mockenhaupt und Kathrin Weßel in Otterndorf getan haben. Vorher zwei DM-Läufe Doch erst einmal stehen noch weitere Läufe auf dem Programm. Nachdem sie am vergangenen Wochenende Deutsche Junioren-Vizemeisterin über 5000 Meter in persönlicher Bestzeit von 16:44,98 Minuten wurde, wird sie vor Otterndorf noch bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft in Hamburg und der 10-km-Straßenlauf-DM in Regensburg an den Start gehen.
“Schön und aufregend zugleich” (flü). Johannes Schmidt, Landesvorsitzender des Deutschen Kinderschutzbundes, ist heute bei der Bundeskanzlerin einge- laden, um an einem Gespräch über Kinder in Armut teilzunehmen. "Da werde ich auch den Küstenmarathon bekannter machen, weil er in Deutschland einzigartig ist, dieser Lauf für die Rechte der Kinder." Rolf Sünderbruch, stellvertretender KSK-Vorstandsvorsitzender, bezeichnete die Veranstaltung als "schön und aufregend zugleich". Der Samtgemeindebürger- meister Harald Zahrte wies auf das hervorragende Miteinander der drei veranstaltenden Vereine aus Otterndorf, Wingst und Wanna hin. Thomas Dock von der VGH-Versicherung hält die Idee des Küstenmarathons für etwas Besonderes. Thomas Elsing, Geschäftsführer beim Medienpartner CNV, sprach von "Verpflichtung und Selbstverständlichkeit", den Küstenmara- thon zu fördern. Torsten Wüstenberg (EWE) betonte, dass sein Unternehmen der Region etwas zurückgeben möchte. "Das tolle Niveau der Veranstaltung passt in unser Konzept." Martina Rademacher, Frauenbeauftragte der Samtgemeinde Hadeln, fördert seit Jahren den Küstenmarathon, weil dabei an Frauen und Männer gleich hohes Preisgeld ausgezahlt werde. Die drei Sportvereine haben keine Probleme Helfer zu finden, berichteten Burkhard Wettwer und Rainer Klatt.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 30. August 2006 Spitzenläufer aus Kenia wieder dabei James Kiplagat Kosgei läuft beim Küstenmarathon (flü). Der letztjährige Sieger bei der Halbmarathon-Premiere im Rahmen des KSK Küstenmarathons zum Weltkindertag in Otterndorf wird am 17. September erneut in der Medemstadt antreten. Zwar hatten die Experten im vergangenen Jahr den Kenianer James Kiplagat Kosgei schon zum Favoritenkreis gezählt, doch wie der mittlerweile 28-Jährige aufgetreten war, überraschte die Läuferszene. Mit einer persönlichen Bestzeit von 1:05:22 Stunden über die 21 Kilometer war er angereist. Auf der schönen, aber anspruchsvollen Strecke mit Steigungen am Deich und Gegenwind ließ Kosgei keine Zweifel auf- kommen, dass er an diesem Tag der Schnellste ist. Nach 1:04:46 Stunden kam er ins Ziel. Zum Vergleich: Diese Zeit ist 2005 nur von zwei deutschen Athleten knapp unterboten worden. Diese Sportler liefen aber ihre Bestzeiten auf vermeintlich leichteren Strecken. Kiplagat Kosgei hat sehr gute Erfahrungen mit Läufen in Deutschland. Schon zweimal war er siegreich beim Hamburger Alsterlauf. Die Zehn-Kilometer-Strecke lief er dort jeweils deutlich unter 29 Minuten. Kurz nach seinem Triumph in Ottern- dorf im vergangenen Jahr setzte sich der Kenianer gegen über 1100 Teilnehmer beim Coesfelder City-Lauf durch. Das Rennen ist dem in Nairobi beheimateten Athleten in die Wiege gelegt worden: Sein Vater war 1988 Cross-Weltmeister mit der Mannschaft und holte bei dieser WM im Einzel die Silbermedaille. Die Mutter war die erste Afrikanerin im Jahre 1980, die die 800 Meter unter zwei Minuten lief.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 12. September 2006 Luminita Zaituc startet wieder einmal beim Küstenmarathon Weltklasse-Läuferin ist begeistert von der Stimmung in Otterndorf / Start am 17. September über 10 Km (flü). "In Otterndorf möchte ich meinen Akku wieder aufladen", sagt Luminita Zaituc. Die 37-jährige Weltklasse-Läuferin der LG Braunschweig startet am kommenden Sonntag, 17. September, beim 7. KSK Küstenmarathon in Otterndorf im 10-Kilometer-Lauf. Als Gründe für ihre Startzusage nannte sie die Begeisterungsfähigkeit des Publikums, die tolle Strecke und vor allen Dingen die Intention der Laufveranstaltung zum Weltkindertag. Schon 2002 und 2003 startete die gebürtige Rumänin, die seit vielen Jahren für Deutschland im Langstreckenbereich Erfolge erzielt, in Otterndorf. Als Top-Athletin hat sie auch gern die Kindergartenkinder beim Bambini-Marathon über 421,95 Meter an die Hand genommen und begleitet. Die Marathon-EM-Zweite von München im Jahr 2002 war es auch, die die Otterndorfer Organisatoren ermunterte, sich um die Ausrichtung von Meisterschaftsläufen zu bewerben. Und die Medemstadt hat das erfolgreich getan. 2005 fanden die Nieder- sächischen und Deutschen Meisterschaften im Zehn-Kilometer-Straßenlauf in der malerischen Altstadt statt. Otterndorfer Zeiten in den DLV-Bestenlisten Noch heute befinden sich die erzielten Zeiten bei der DM häufig in den Rekord- und Bestenlisten des Deutschen Leichtath- letikverbandes (DLV), unter anderem der Meisterschaftsrekord von Zaituc (31:45 Minuten). Als der Publikumsliebling mit großem Abstand vom Otterndorfer Kirchplatz aus auf die abschüssige Zielgerade eingebogen war, brandete ein riesiger Applaus auf. Die Zuschauer sprangen von ihren Tribünenplätzen auf und feierten Zaituc. Die Deutsche Meisterin war beim Siegerinterview völlig ergriffen von der Herzlichkeit der Otterndorfer. Nach fünf DM-Titeln in Folge über diese Strecke hat die 1,65 Meter große und 47 Kilogramm leichte Athletin dieses Jahr auf die Meisterschaft in Regensburg verzichtet, weil sie lieber in Otterndorf wieder zu alter Form durchstarten möchte. "Ich musste abwägen, DM oder Küstenmarathon, beides hintereinander wäre nicht gegangen", so die Berufssoldatin. Die 37-Jährige hat in dieser Saison eine herbe Enttäuschung erlebt. Eine Atemwegserkrankung zwang sie bei der EM in Göteborg beim Marathon zur Aufgabe. Weil sie schon 2002 und 2003 auch von der "super Luft" und der “tollen Land- schaft" schwärmte, wird sie bereits am morgigen Mittwoch mit ihrem Trainer und Lebensgefährten Dumintru Dobre in - Otterndorf erwartet. Zaituc gegen Dreißigacker - das Duell am 17. September Luminita Zaituc wird übrigens in Otterndorf beim 10-km-Lauf unter anderem auf Ulrike Dreißigacker treffen, die 2005 in Otterndorf Niedersachsenmeisterin wurde und die Laufserie "Otterndorf Challenge" (Beste aus LM, DM und Küstenmara- thon) gewann. Der von unserem Verlag präsentierte KSK Küstenmarathon zum Weltkindertag in Otterndorf bietet ein großes Spektrum an Läufen. Neben Marathon, Halbmarathon, 10 km und 5 km werden auch Walking über 7 km und Schülerläufe (1000, 2000 und 3000 Meter) veranstaltet. Rahmenprogramm für Kinder und verkaufsoffener Sonntag Im Rahmenprogramm steht jungen Besuchern eine 1500 Quadratmeter große Aktionsfläche unter dem Motto "Kinder- welten" zur Verfügung. Außerdem findet ein verkaufsoffener Sonntag in Otterndorf statt. Weitere Informationen und An- meldungen im Internet unter www.kuestenmarathon.de oder Telefon 0 47 51 / 919 - 00.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 14. September 2006 Küstenmarathon-König Kimase aus Kenia dabei Zweimaliger Sieger über die Marathondistanz will es noch einmal wissen (flü). 2002 siegte er überragend, 2003 verteidigte er seinen Titel, 2004 musste er dem starken Westwind Tribut zollen und 2005 brach er wegen einer Rückenverletzung ein. Und 2006? Da will es der kenianische Marathonläufer Erickson Kimase noch einmal wissen und zum dritten Mal über die 42,195 Kilometer beim Küstenmarathon in Otterndorf gewinnen. Die Zu- schauer feierten Kimase 2003 wie einen König, als er seinen Titel verteidigte. Der kleine, schmächtige Afrikaner kam insbe- sondere wegen seiner bescheidenen und freundlichen Art beim Publikum an. Die Fans hatten ihren Liebling auserkoren. Ein Jahr danach fegte der Westwind den Marathonläufern am Hadler Kanal und an der Elbe dermaßen ins Gesicht, dass Kimase sich in Führung liegend zu sehr verausgabte und auf der letzten Runde von seinem Landsmann John Chemboi de- klassiert wurde. Noch tragischer war der Verlauf im vergangenen Jahr: Kimase lief mit Philip Kipketer (Kenia) und Marcin Panfil (Polen) in einer Spitzengruppe. Bei Kilometer 30 setzte er sich deutlich von seinen beiden Kontrahenten ab. Alles schien nach Plan zu laufen, dass Kimase seinen dritten Erfolg feiern kann. Aber: Plötzlich wurde er zusehends langsamer, Kipketer und Panfil kamen immer näher. Und als der erste Marathonläufer auf die Zielgerade in der Otterndorfer Innenstadt einbog, war die Überraschung beim Publikum groß: Philip Kipketer gewann knapp eine halbe Minute vor Marcin Panfil. Wo blieb Erickson Kimase? Sage und schreibe sechs Minuten und sechs Sekunden später als der Sieger kam der ge- schlagene Champion über die Ziellinie. Sichtlich von den Strapazen und der Enttäuschung gezeichnet, erklärte Kimase, dass er plötzlich Rückenprobleme habe. Dennoch erntete er für sein Kämpferherz und sein Durchhaltevermögen einen Riesen- applaus. Doch am kommenden Sonntag, 17. September, möchte Erickson Kimase am liebsten wieder für einen furiosen Sieg beim Küstenmarathon in Otterndorf beklatscht werden.
NIEDERELBE ZEITUNG vom 15. September 2006 Spannung bei Cuxland-Läufern Beim Küstenmarathon in Otterndorf startet erstmals Norbert Schepergerdes (flü). Nicht nur bei den ganz großen Laufcracks ist Sonntag beim KSK Küstenmarathon zum Weltkindertag in Otterndorf Spannung angesagt. Auch die Duelle der sogenannten Cuxland-Läufer (Athleten, die für einen hiesigen Verein starten), haben immer eine besondere Brisanz. Zum ersten Mal wird der "Altmeister" Norbert Schepergerdes in Otterndorf starten. In den ersten Jahren des Küstenmarathons lief diese Veranstaltung parallel zu einem anderen Laufereignis und der Cuxhavener Polizeibeamte sah sich als mehrfacher Sieger verpflichtet, dort an den Start zu gehen. Nach gut zweieinhalbjähriger Wett- kampfpause ist er wieder schnell unterwegs. Der Athlet, der viele Jahre die Laufszene im Elbe-Weser-Dreieck beherrscht hatte, sagte gegenüber unserer Zeitung: "Ich werde Sonntag, vorbehaltlich meines Gesundheitszustandes, definitiv in Otterndorf laufen." Schepergerdes lief vergangenes Wochenende in Verden, musste dort im Rennen wegen starker Magenkrämpfe teilweise gehen, belegte dennoch einen guten sechsten Platz. Beim Küstenmarathon wolle er "auf keinen Fall auf die Marathonstrecke". Schepergerdes: "Halbmarathon oder zehn Kilometer laufe ich." Die teilweise doch deutlich jüngere Konkurrenz wird ihn beäugen. Für den Halbmarathon hat beispielsweise Mario Schwiemann vom TSV Otterndorf gemeldet. Er ist der Sieger des diesjährigen Cuxland-Cups (Ge- samtwertung aus den Läufen in Wremen, Wanna und Wingst). Bei den Frauen dürfte Anne Fischer (ATS Cuxhaven) der Sieg nicht zu nehmen sein. Heißer Cuxland-Favorit über zehn Kilometer ist der Triathlet Alexander Klatt vom VfL Wingst, der schon 2005 diese Wert- ung für sich entschied. Auf der Marathonstrecke lässt sich mit Bernd Loddeke (MTV Lüdingworth) ebenfalls ein alter Be- kannter wieder einmal bei einem Wettbewerb sehen. Auch er hat wie Schepergerdes längere Zeit pausiert, will aber am Sonntag "einfach nur bei diesem Event dabei sein und Spaß auf der 42,195 Kilometer langen Strecke haben". Er dürfte auch seine früheren Bestzeiten nicht erreichen. Das ist vielleicht die Chance für Thomas Hargus (TSV Otterndorf) oder Michael Höck (SC Hemmoor). Am heutigen Freitag um 11 Uhr findet bei der Otterndorfer Filiale des Hauptsponsors Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln, Cuxhavener Straße, eine Pressekonferenz mit den Kenianern Erickson Kimase und James Kiplagat Kosgei sowie der Deutschen Luminita Zaituc statt. Gäste sind bei dieser Pressekonferenz willkommen. Weltklasse-Bestzeiten Der Halbmarathon-Sieger 2005, Kiplagat Kosgei, muss sich warm anziehen, denn es startet auch sein Landsmann Stanley Kipkosgei Salil, der eine Bestzeit von 1:01:35 Stunden über die 21 Kilometer hat. Und auch die Frauenkonkurrenz ist mit einer Top-Läuferin aus Kenia besetzt: Rose Nyangacha Kerubo ist in diesem Jahr in Kiel in 1:12:34 Vierte geworden. Kaum langsamer ist Viola Bor (USC Heidelberg/l:13:25)
NIEDERELBE ZEITUNG mit Extrabeilage (km). Die NIEDERELBE ZEITUNG ist am heutigen Freitag, 15. September, mit einer zwölfseitigen Extrabeilage zum Küstenmarathon erschienen. Die Artikel dieser Beilage können aus Zeitgründen nicht hier auf der Home-Page veröffentlicht werden. Erfahrungsgemäß liegt diese Beilage aber auch am Veranstaltungstag in Otterndorf aus. (Unverbindliche Aussage)
NIEDERELBE ZEITUNG vom 16. September 2006 “Wir sorgen für schnellere Zeiten” Mehr Teilnehmer als 2005 für den 7. Küstenmarathon angemeldet / Veranstalter loben ehrenamtliches Engagement / Ostwind erwartet Otterndorf (rg). Das Interesse am morgigen 7. KSK-Küstenmarathon in Otterndorf ist riesig: Bereits jetzt haben sich mehr Teilnehmer für die verschiedenen Distanzen angemeldet als im vergangenen Jahr - und die Zahl der Anmeldungen wächst weiter. Das betonte Heinz Hüsselmann vom Veranstalter Performance Promotion GmbH auf der Pressekonferenz gestern in Otterndorf. Bei strahlendem Sonnenschein gerieten die Vertreter der Veranstalter, Sponsoren und Sportler ins Schwärmen. Denn gute Wetteraussichten und die Chance auf Ostwind versprechen einiges für den Verlauf der sportlichen Wettkämpfe. Bürger- meister Hermann Gehrken versprach sogar: "Wir sorgen für schnellere Zeiten." Der KSK Küstenmarathon steht vor allem im Zeichen des internationalen Kindertages. "Das ist die bundesweit einzige Laufveranstaltung anlässlich des Weltkindertages", hob Hüsselmann hervor, der anschließend den beiden Männern das Wort überließ, die im Jahr 2000 den "Lauf für Kinder" ins Leben riefen: Johannes Schmidt, Vorsitzender des Landesverbandes Niedersachsen des Deutschen Kinderschutzbundes, und Frank Lütt, Sportjournalist der Niederelbe Zeitung und der Cuxhavener Nachrichten. Lütt wurde für sein langjähriges Engagement für den Küstenmarathon geehrt - und damit für eine Idee, die ihm und Johannes Schmidt im Kopf herum schwirrte und die sich inzwischen immer mehr zu einem beliebten Termin in der Sportlerwelt entwickelt. Die Top-Athletin Luminita Zaituc verzichtete für ihren Start in der Medemstadt sogar auf die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in der vergangenen Woche. "Über Otterndorf zurück in die Weltspitze" sei laut Heinz Hüsselmann das Motto der 37-Jährigen. Bei der Pressekonferenz betonte die Weltklasseläuferin, dass es für sie eine besondere Ehre sei, am Küstenmarathon teilzunehmen. "Es ist wie bei meiner Familie zu sein", lobte Luminita Zaituc, die sich am Donnerstag mit einem 30-Kilometer-Tempolauf fit machte und heute einen ruhigen Tag in Vorbereitung auf ihren Start bei der Zehn-Kilo- meter-Distanz verbringen möchte. Lob erhielten auch die vielen ehrenamtlichen Helfer, die sich - wie Burkhard Wettwer vom TSV Otterndorf bestätigte - be- geistert für den Küstenmarathon einsetzen. "Das ist nicht normal, wir hätten sogar 200 freiwillige Helfer, auch aus anderen Orten, bekommen können", freute er sich. Hüsselmann sieht gerade darin einen Garant dafür, dass die von der NEZ prä- sentierte Veranstaltung ein Erfolg wird. Für den Nachschub mit Wasser, Bananen und Äpfeln an der Strecke sorgen bei- spielsweise 150 Schüler der Real-, Haupt-, Wittmack- und Johann-Heinrich-Voß-Schule und des Gymnasiums in Ottern- dorf. Ole Dieckmann, der für die Umsetzung der Kinderwelten beim Küstenmarathon verantwortlich ist, bedankte sich für die vielen Aktionen zu Gunsten des vom Vandalismus, zerstörten DRK-Kindergartens und unterstrich, dass "die Rechte der Kinder bei dem Lauf das Entscheidendste sind". Für seine jüngeren Geschwister setzt sich übrigens der Kenianer James Kiplagat Kosgei ganz besonders ein, denn mit seinen sportlichen Leistungen erläuft der Halbmarathonsieger des letzten Jahres das Schulgeld. Und passt damit hervorragend zum Küstenmarathon, wie Hüsselmann gestern beschrieb. Kosgei und sein Landsmann Titus Rotich, der zum ersten Mal bei einem Marathon startet, wurden von den Gymnasiastinnen Sabrina Heitsch und Kristin Gärner interviewt. Titus Rotich hat - so verriet er gestern - mit dem Wettkampflauf quasi begonnen, als er die Schule besuchte. Eine lange Strecke - der Schul- weg hatte eine Länge von 15 Kilometern...
NIEDERELBE ZEITUNG vom 18. September 2006 (Vier Artikel) Weltklasse-Leistung bei den Frauen Halbmarathon war beim KSK Küstenmarathon in Otterndorf der hochklassigste Wettbewerb / Zwei Kenianer- innen lagen vorn Von Frank Lütt Weltklasse-Leistungen boten zwei Kenianerinnen auf der Halbmarathon-Distanz beim KSK Küstenmarathon zum Welt- kindertag: Rose Nyangacha Kerubo gewann hauchdünn vor Viola Bor. In 1:13:46 Stunden lag die Siegerin fünf Sekunden vor der Zweitplatzierten. Die beiden Frauen haben damit Zeiten erzielt, die beispielsweise in diesem Jahr von nur einer deutschen Frau knapp unterboten wurde. Die Halbmarathonläufer starteten zusammen mit den Marathonis. Angefeuert von Tausenden Zuschauern im Innenstadtbe- reich und relativ vielen an der Strecke am Deich setzten sich die Afrikaner gleich an die Spitze: Vorjahressieger James Kip- lagat Kosgei zog zusammen mit seinem Landsmann Stanley Kipkosgei Salil auf und davon. Dahinter lag dann schon Norbert Schepergerdes. Der 44-Jährige vom MTV Lüdingworth hatte rein sportlich gesehen ein Auge auf die beiden kenianischen Frauen geworfen, denn in deren Bestzeitenbereich wollte er hineinlaufen. Lange hielt der Polizeibeamte mit den schnellen Damen mit, lag sogar nach der ersten von zwei Runden sechs Sekunden vor den Frauen. Seine Durchgangszeit war 37:34 Minuten. Er wurde sogar noch einmal schneller. Für die zweite Runde benötigte er 37:09 Minuten. Aber die Frauen liefen eine phänomenale zweite Hälfte von 36:06 und 36:12 Minuten. Auch die beiden führenden Männer aus Kenia drehten mächtig auf. Von 35-er-Zeiten erhöhten sie das Tempo auf eine 32-er-Schlussrunde. Stanley Kipkosgei Salil hängte Vorjahressieger james Kiplagat wenige Kilometer vor dem Ziel ab und siegte in guten 1:07:24 Stunden mit 31 Sekunden Vorsprung. Noch knapper war die Entscheidung bei den Damen mit fünf Sekunden Unterschied. Schepergerdes wurde Gesamtdritter der Männer in 1:14:43 Stunden. Die beiden nächsten Cuxland- Läufer waren über neun Minuten dahinter (Christian Mangels und Mario Schwiemann, beide TSV Otterndorf. In der Frauenkonkurrenz setzten sich aus hiesiger Sicht die W 50-Läuferinnen nach vorn: Anne Fischer (1:31:52/ATS Cux- haven) wurde Gesamtdritte und Ingrid Protmann (1:44:41/VfL Wingst) freute sich über den fünften Rang.
Zaituc stellte Streckenrekord ein Zwei Favoritensiege über 10 Kilometer in jeweils schnellen Zeiten Von Frank Lütt Es waren die erwarteten Siege: Sowohl bei den Männern mit dem bärenstarken Brasilianer Alan Wendell Bonfim Silva als auch bei den Frauen mit Luminita Zaituc setzten sich die hohen Favoriten über zehn Kilometer durch. Doch die erzielten Zeiten waren schon erstaunlich. Der Brasilianer gab von Anfang an Vollgas. Lange sah es so aus, als ob er den Streckenre- kord von 29:42 von Daniel Kiprugut Too (Kenia) aus dem Jahre 2003 knacken könnte. Aber der Kurs in Otterndorf ist anspruchsvoll. Nicht nur die recht freien und windanfälligen Strecken am Hadler Kanal, auch die Steigung am Deich hat es in sich. Am Ende siegte Alan Wendell Bonfim Silva jedoch in einer tollen Zeit von 30:10 Minuten vor Georg Diettrich (31:36 / LG Braunschweig) und Alexander Klatt (33:49/VfL Wingst). Klatt ist B-Jugendlicher, genauso wie der Viertplatzierte Jan- Ferdinand Lühmann (36:12/Rot-Weiss Cuxhaven). Die vielfache deutsche Meisterin im 10-km-Straßenlauf, Luminita Zaituc (LG Braunschweig) hatte lange Begleitung von Alexander Klatt, der aber abreißen lassen musste. Die Ausnahmeathletin hatte am Ende noch einmal kräftig Tempo gemacht und kam unter dem Jubel der begeisterten Zuschauer in 33:01 Minuten ins Ziel. Damit hatte sie ihren eigenen Streckenrekord aus dem Jahr 2002 eingestellt. Ihre Durchschnittsgeschwindigkeit betrug übrigens 18,2 Stundenkilometer. Wie erwartet ist die niedersächsische Landesmeisterin, Ulrike Dreißigacker (TSV Kirchdorf), Zweite geworden. Sie verbesserte ihre Zeit aus 2005 um 48 Sekunden auf 35:05 Minuten. Dritte wurde Dana Leistner (39:42), die für LAH Cuxhaven startete. Zweitbeste aus dem Cuxland wurde Karin Putzig (46:48/TSV Otterndorf).
42 Kilometer lang gelächelt Titus Rotich ist der Marathon-Sieger / Erickson Kimase saß in Nairobi fest Von Frank Lütt Das Duell hatte Spannung versprochen: Der zweimalige Küstenmarathon-Sieger Erickson Kimas sollte gegen den Mara- thon-Debütanten Titus Rotich rennen, aber ein Visa-Problem verhinderte den Kampf der Kenianer. Kimase hatte auf dem Flughafen Nairobi Schwierigkeiten. Es gab Unstimmigkeiten bezüglich des Visums mit den Behörden. Auch die Intervention des europäischen Managements konnte die Beamten in Afrika nicht erweichen. Weg frei für den Debütanten So war der Weg frei für den Marathon-Debütanten Titus Rotich. Und wo immer der junge Afrikaner auftauchte, begeisterte er mit seinem Lächeln. Schon am Start war die Lockerheit zu spüren, die auch bis zum Ende anhielt. Er lief ein einsames Rennen. Mädchen mit auf Ehrenrunde Wenn Rotich noch einen konkurrenzfähigen Gegner gehabt hätte, wäre sicherlich noch eine bessere Zeit als die 2:23:51 Stunden herausgesprungen. Dennoch war der Kenianer überglücklich. Auf seiner Ehrenrunde nahm er kleines blondes Mädchen auf den Arm und ließ sich enthusiastisch feiern. Während Rotich sich schon längst wieder von den 42,195 Kilo- metern erholt hatte, traf mit Manfred Neumann (LG Rheine-Elte) der Zweitplatzierte nach 3:06:13 Stunden ein. Auf dem dritten Rang lief sich Bernd Loddeke (MTV Lüdingworth). Der Altenbrucher läuft seit über zwei Jahren gar nicht mehr wettkampfmäßig, nahm nur wegen des “tollen Events" am Küstenmarathon teil. Er blieb mit 3:18:37 Stunden fast in dem von ihm prognostizierten Zeitfenster. Loddeke durfte sich über die Cuxland-Läufer-Prämie freuen. In der Damenkonkurrenz war keine Spitzenläuferin dabei. Es siegte Mirja Rönner (TSV Wehdel) in guten 3:25:50 Stunden vor Silvia Burow (Kremperheide) und Antje Albers (Göttingen).
Viele “sportliche Zugucker” spornen an Rund 1550 Profi- und Hobbyläufer beim 7. KSK Küstenmarathon / Rahmenprogramm: Viele Aktionen rund um die Kinderrechte Von Jörg Fenski und Ricarda Gruhl Otterndorf. Mit dem "7. KSK Küstenmarathon” erlebte Otterndorf am gestrigen Sonntag bei herrlichem Spätsommerwetter ein Sportereignis der Superlative. Den Besuchern wurden Spitzensport und ebenso beeindruckende Amateurleistungen ge- boten. Dazu gab es ein attraktives Rahmenprogramm. Das von der NEZ präsentierte Laufereignis zum Weltkindertag stand im Zeichen der Kinderrechte. Rund 1550 Aktive jeden Alters gingen in verschiedenen Disziplinen an den Start - ein neuer Rekord. In den Teilnehmerfeldern waren internationale Sportgrößen genauso wie ambitionierte Freizeitläufer vertreten. Zur Mischung aus Profi- und Breitensport kamen die Kulisse des Weltschifffahrtsweges Elbe sowie das historische Flair der Medemstadt als besonderer Reiz der Veranstaltung hinzu. "Ich bin das erste Mal an der Küste entlang gelaufen", war Michaela Offermanns, Hobbyläuferin aus Bochum, begeistert. Die Caritas-Angestellte hatte sich eher zufällig für die 42,195 Kilometer-Strecke in Otterndorf angemeldet. "Gestern abend las ich dann, dass der Lauf zugunsten der Kinderrechte ist. Da konnte ich mich hier genauso zum Weltkindertag engagieren, wie ich es zuhause getan hätte", freute sie sich. "Außerdem finde ich die Atmosphäre hier schön familiär." Zu dieser Atmosphäre trugen auch die Otterndorfer Familien Wahl, Schneider, Arp und Jagolski bei. "Wir sind die sportlichen Zugucker", meinte Susanne Schneider. Die Nachbarn saßen, wie bei jedem Küstenmarathon bisher, gemütlich am Streckenrand. "Unsere Hände sind schon wund vom Klatschen", sagte Iris Wahl. Bei Kaffee und Kuchen feuerten sie die angestrengten Läufer in Richtung Zielgerade kräftig an. Die Sportler bedankten sich dafür mit kleinen Gesten. Der Applaus treibe sie auf dem letzten Stück der Zehn-Kilometer-Strecke noch einmal an, meinte Katrin Rother aus Ottern- dorf. "Ich bin in den letzten Jahren hier schon mitgelaufen. Es ist eine tolle Veranstaltung", lobte sie. "Die Leute sind unglaub- lich engagiert, alles wird klasse organisiert", so ihr Fazit. Aus Spaß und als Konditionstest nahm Klaus Kolle aus Wanna am Zehn-Kilometer-Rennen teil. Mit seiner Leistung war er zwar zufrieden, “aber im Training war ich schon schneller”. Das laufen verfolgt der 15-jährige nur "so hobbymäßig" und hat sich vorgenommen, 2007 wieder an den Start zu gehen. Dann wird wohl auch Rolf Pieper vom TSV Otterndorf wieder an der Abbiegung zum Schlossgraben in seinem Gartenstuhl sitzen. Sein zünftiges "Und rechts!" wies den Läufern gestern den richtigen Weg. Bei sich trug der engagierte Helfer einen weiß-blauen Schirm, auf dem alle Gewinner der letzten Jahre unterschrieben haben. "Zum zehnten Küstenmarathon werde ich den Schirm für einen guten Zweck versteigern", hat er sich vorgenommen. Ganz sportlich werteten Frank Koschuth und Andreas Carsch ihre Laufzeiten aus. "Ich liege sechs Minuten unter meiner bis- herigen Bestzeit", freute sich Andreas Carsch. Die beiden Nachbarn aus Langen bei Debstedt stellten sich der Herausforder- ung Halbmarathon. "Die letzten fünf Kilometer sind immer ein Martyrium", meinte der vor Schweiß triefende Familienvater. "Aber wir nutzen die Chance hierherzukommen. Das ist das letzte Laufevent hier in der Nähe." Auch Willy Brand, Rentner aus der Nähe von Unna, nutzte seine Chance und nahm am Halbmarathon teil. Der 71-Jährige lief bereits 2002 mit seiner Frau die Marathonstrecke. "Allerdings ist meine Frau schwer erkrankt. Ich habe den Lauf genutzt, um meinen Kopf frei zu kriegen und mich an frühere Zeiten zu erinnern", erzählte der ehemalige Bergarbeiter. Erst mit 50 Jahren habe er mit dem Laufen begonnen und dadurch die typische Staublunge der Bergarbeiter bezwungen. Bei 33 Mara- thons habe er seitdem teilgenommen. Längst ist der Küstenmarathon also zum Magneten für Teilnehmer und Besucher aus allen Teilen Deutschlands avanciert, wie gestern an den Startlisten und zahlreichen auswärtigen Autokennzeichen abzulesen war. Die Zuschauer säumten die Ottern- dorfer Straßen, als die Läufer mit - für "Otto Normalbürger" - hohem Tempo ihre Runden drehten und nach ihren Bestzeiten jagten. Die Zuschauer zeigten sich begeistert und belohnten selbst die Läufer, die zuletzt über die Ziellinie kamen, mit einem kräftigen Applaus. "Es gab nur Gewinner" Der Tradition folgend, war der Küstenmarathon am Sonntagmorgen mit dem "Bambini-Marathon" gestartet. Dem Publikum bot sich ein wahrhaft bewegtes und bewegendes Bild, als die rund 300 Kinder - zwar auf kleinen Füßen, aber mit dem Siegeswillen der Großen - in Begleitung der Weltklasseläuferinnen Luminita Zaituc und Ulrike Dreißigacker losstürmten. Am Ende gab es nur Gewinner, wie Bürgermeister Hermann Gerken bei der Siegerehrung betonte. "Ihr seid ganz toll gelaufen, deswegen seid ihr alle Sieger", sagte er zu den ehrgeizigen Steppkes. Ein dickes Lob sprach ebenfalls Johannes Schmidt, niedersächsischer Landesvorsitzender des Deutschen Kinderschutzbundes, den "Lütten" aus. Der Bambini-Marathon mit einer Streckenlänge von 421 Metern ist für den geistigen Vater des Küstenmarathons das "Herzstück" dieser Veranstaltung. Hier würden sich Laufsport und Weltkindertag in idealer Weise verbinden, so Schmidt. Übrigens handelt es sich dabei um eine bundesweit einzigartige Kombination. Doch nicht nur mit diesem Lauf wurde dem zentralen Anliegen des KSK Küstenmarathons, die Rechte von Kindern zu achten, Rechnung getragen. Auch bei diversen anderen Aktivitäten fanden die Belange der Kleinsten unserer Gesellschaft Berücksichtigung, zum Beispiel in den “Kinderwelten". Bei bunten Aktionen, unterhaltsamen Spielen, kreativen Angeboten, einer Hüpfburg, Clownereien mit "Fidolo" und einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm kamen sie voll auf ihre Kosten. Zudem mischten sich die Kinderreporter um NEZ-Redakteurin Wiebke Kramp wieder unter das Volk. Mit ihren plietschen Fragen brachten die Nachwuchsjournalisten so manchen Interviewgast ins Schwitzen. Um Kinder ging es auch beim Benefizkonzert in der St.-Severi-Kirche am Nachmittag, bei dem sich Otterndorfer Chöre be- teiligten. Die Besucher spendeten dabei zugunsten des verwüsteten DRK-Kindergartens. Samtgemeindebürgermeister Harald Zahrte sprach dabei zu den Gästen und verkündete, dass die Veranstalter des Küstenmarathons 1000 Euro an den DRK-Kindergarten aus den Erlösen spenden. Der restliche Erlös fließt in die Jugendarbeit der drei Ausrichter TSV Ottern- dorf, VfL Wingst und TSV Wanna. Zum guten Gelingen der Großveranstaltung trug nicht zuletzt der vom Otterndorfer Wirtschafts- und Gewerbeverein (OWG) initiierte "verkaufsoffene Sonntag" bei. Das Angebot zu einem Einkaufsbummel am Rande des sportlichen Geschehens stieß bei den Besuchern auf große Resonanz. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- (Presse)-Berichte vom 18.9. Website der Veranstaltung Nach oben Zur Startseite ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
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